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Natürlich
kann man SchülerInnen die Wikipedia
einfach als Online-Nachschlagewek benutzen lassen. Spannender aber
ist es, wenn man sie selbst zu AutorInnen werden lässt. Das
kann sowohl in der Muttersprache wie in einer Fremdsprache geschehen.
Als
Inhalte für den Unterricht bieten sich an:
- Beschreibung
der eigenen Stadt (auch geschichtlich)
-
Beschreibung der eigenen Stadt (auch geschichtlich) in einer Fremdsprache
-
Erarbeitung eines neuen Eintrages für die Wikipedia (evtl.
auch zu einer historischen Persönlichkeit der Stadt), z. B.
nach Erarbeitung eines Themas. Ob SchülerInnen im WWW recherchieren
können, lässt sich gut und einfach testen. Die Prüfungsform
sähe so aus: Der Prüfling sitzt an einem Computer, an
den ein Beamer angeschlossen ist. Aus der Liste der Artikelwünsche
der Wikipedia wählt er sich ein ihn interessierendes Thema
aus. Klasse und Lehrkraft verfolgen mittels der Projektion, wie
er bei seiner Recherche vorgeht und welche Fähigkeiten er beim
Umformulieren, Kürzen oder Ergänzen von vorgefundenen
Texten zeigt. In einer Fremdsprache - etwa beim Verfassen eines
fehlenden Eintrags für die englische
Wikipedia - ist dies natürlich noch wesentlich anspruchsvoller.
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Wir schreiben uns unseren eigene Abihelfer
-
Ergänzung eines unvollständigen fremdsprachigen Wikipedia-Eintrages
durch eigene Recherchen und Formulierungen. (Hier ein Beispiel
aus der Wikipedia. Der Abschnitt über Minderheiten im Vereinigten
Königreich stammt im Wesentlichen von SchülerInnen eines
Englisch LK der Gebhard-Müller-Schule, Biberach.
Will
man nicht riskieren, dass - noch ins Unreine formulierte - SchülerInnen-Beiträge
gelöscht oder überarbeitet werden, sollte sich die Klasse
oder eine Gruppe als Benutzer anmelden und auf einer Benutzerseite
erst einmal ausprobieren, was sie ins Netz stellen möchte.
Natürlich kann man Texte auch in einem Textverarbeitungsprogramm
erstellen lassen und später zusammenführen.
Arbeiten
SchülerInnen gleichzeitig an einer Seite, muss man ebenfalls
aufpassen, dass Beiträge nicht überschrieben werden. Es
sind also Absprachen darüber nötig, wer seinen Beitrag
zuerst hochlädt.
Das
Schöne an einem solchen Wikipedia-Projekt ist, dass man es
im Unterricht betreiben kann, die SchülerInnen aber auch einzeln
daheim weiter daran arbeiten können. Es ist also vorzüglich
auch für Hausaufgaben geeignet.
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Da
Texte nicht einfach von anderen Webseiten oder aus Büchern
in die Wikipedia kopiert werden dürfen, ist es nötig,
dass die SchülerInnen die Texte umformulieren oder ggf. übersetzen.
Das, was sprachlich von ihnen verlangt wird, kann also sehr vielfältig
sein. Andererseits ist der Einstieg auch mit einfachen Sprachkenntnissen
möglich.
Spannend
kann es werden, wenn gemeinsam ein Eintrag zu einem kontroversen
Thema formuliert werden soll. Auf was kann man sich einigen? Wo
ist es noch neutral? Wo beginnt die Meinung oder die Voreingenommenheit?
Weitere
Unterrichtsideen in der Wikipedia
auf
Englisch
auf
Deutsch
Wiki
in der Schule
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