Der Stein auf dem Lindele

Ein Beitrag zur Geschichte Biberachs unterm Hakenkreuz von Hans Stefan Wax (mit weiterführenden Links von "Dr. Slash")

Vorab

Im höchsten Punkt des Lindele, einer Anhöhe im nordwestlichen Stadtgebiet von Biberach, steht auf einem Betonsockel ein etwa 2 m hoher Findling. Nach Auskunft des Geologen "ein Dolomit aus dem Arlberggebiet. Viele dünne Risse und weiße Adern deuten auf sein Schicksal während der Alpenfaltung hin". Eine vom Schwäbischen Albverein und Alpenverein Biberach angebrachte Inschrift weist den Stein als Denkmal für ihren "langjährigen Vorsitzenden" Johannes Maurer aus.

Im Folgenden soll uns das "Schicksal" des Steins in der jüngsten Vergangenheit beschäftigen, verkörpert er doch ein Kapitel der lokalen Biberacher Geschichte, die bis auf den heutigen Tag - wie vielerorts - weitgehend totgeschwiegen wird.

Das Geschenk der Stadt

"Die oberschwäbische Hj. beabsichtigt, ihrem verstorbenen Vorkämpfer und Führer Wilhelm Neth zu seinem diesjährigen Todestag am 17.11.35 einen Gedenkstein zu setzen. Wilhelm Neth war der erste Hitler Junge des Oberlandes und verbrachte seine Hauptkampfjahre in Biberach. Gedacht ist an einen größeren Findling, bei dessen Auffindung und Aufstellung die Stadt behilflich sein soll, auch wird um Aufstellungsgenehmigung gebeten....Der Bürgermeister wird die Erlaubnis zur Aufstellung eines Findlings auf einem städtischen Platz erteilen und etwaige weitere Hilfsmaßnahmen anordnen." So weit das Rathausprotokoll vom 23. Mai 1935, und das vom 8. November 1935 meldete dann Vollzug: "...Der Gedenkstein soll am 17.11.1935, dem Todestag Wilhelm Neths, eingeweiht werden. Da der im oberen Gaisental aufgestellte Findling fast unüberwindliche Beförderungsschwierigkeiten geboten hätte, wurde ein vom Reichsbahnbauamt aus der Kiesgrube zwischen Hochdorf und Unteressendorf überlassener Findling verwendet, dessen Aufstellung auf dem Lindele einen Aufwand von 300 RM verursachte."

Die genannten Kosten übernahm die Stadtkasse. Nicht das erste und auch nicht das letzte Mal, dass die Stadt unter Josef Hammer, seit 1934 SA-Mann und ab 1937 auch Mitglied der NSDAP, den braunen Machthabern die immer wieder erhobenen finanziellen und Sachforderungen erfüllte.

Der Hitlerjunge

Wilhelm Neth wurde 1909 in Blaubeuren geboren und arbeitete als Bankbeamter in Blaubeuren, Neuffen und von 1928 bis 1932 auch in Biberach. Verlässliche Daten über seine Biberacher Zeit und seinen Wohnsitz fehlen. Angeblich war er zeitweise bei der Gewerbebank, der heutigen Volksbank, beschäftigt. Er galt als Vorreiter und Hauptaktivist bei der Gründung der Biberacher und oberschwäbischen Hitlerjugend. Zu seinen "Kampfgenossen" und Epigonen zählten u.a. Dore Berlin, Paul Engel, Luise Essig, Walter Kipfer, Hans Kölle, Elmar Lieb, Fritz Schroedter, Wolfgang Schroedter, Edith Sonnberger, Ernst Xeller, an welche Namen sich ältere Mitbürger sicherlich noch erinnern.

"Viel Unterdrückung und Schikane mußte der tapfere Kämpfer erfahren. Mehrmals verlor er seine Anstellung, weil er sich für ein neues Deutschland voll und ganz bei jeder Gelegenheit einsetzte. Nachdem es ihm auch in Biberach so ergangen war, verließ er auf 1. April 1932 Biberach", vermeldete einer der zahlreichen Nachrufe in Presse und Rundfunk. Inzwischen Oberbannführer in Ulm, war Neth am 17. November 1933 auf einer "Dienstfahrt" in Stuttgart tödlich verunglückt. Bombastische Nazi-Glorifikation: "Der erste Hitlerjunge Oberschwabens ist auf dem Schlachtfeld des nationalsozialistischen Sieges geblieben!"

Es wird erzählt, dass eine Abordnung der Biberacher HJ nach Blaubeuren marschiert war, um die "Kolonnen Hitlerjugend, Jungvolk, Braunmädels und SA aus ganz Oberschwaben und dem übrigen Württemberg" bei der Beisetzung Neths am 21. November 1933 zu komplettieren. Vor Ort war auch ein junger "Schriftleiter und Pressewart der HJ" in Diensten und im Auftrag des "Anzeigers vom Oberland", Marktplatz 35. Kleine Kostprobe aus seiner Feder: "Strahlender Sonnenschein lag über der Stadt, als ob der Frühling zu neu erwachendem Leben und nicht der Herbst, in dem alles Leben erstirbt, ins Land zöge. Und doch lag über ihm der Schatten des Todes, die tiefe Trauer und der furchtbare Schmerz um den verlorenen Kameraden. Unzählige Fahnen der nationalen Revolution, mit schwarzem Flor behangen, nehmen Aufstellung. Tiefe Stille herrscht. Acht Kameraden der Hitlerjugend tragen dann den toten Führer, auf dessen Sarg eine Hakenkreuzfahne liegt, zum Totenwagen. Dumpfer Trommelwirbel ertönt, während sich die Fahnen senken. Dann tritt Oberbannführer Neth die letzte Fahrt an."

Das Ehren- und Mahnmal

Fahnen und Trommeln waren auch dabei, als an einem nasskalten Sonntag, just am 17. November 1935, der Stein auf dem Lindele seinem ersten Verwendungszweck zugeführt wurde. Dazu eine weitere schwülstig-schmierige Schmonzette ebenfalls aus der Redaktionsstube am Marktplatz - komprimiert und verkürzt, aber exemplarisch für Presseerzeugnisse brauner Machart:

"In den Kranz der eindrucksvollen Kundgebungen anläßlich des Kreiskongresses der NSDAP in Biberach hat die gesamte oberschwäbische Hitlerjugend eine Feierstunde, sinnreich und würdevoll in Form und Gestaltung, zum ewigen Gedächtnis für ihren Wegbereiter und Kampfgenossen Bannführer Wilhelm Neth eingeflochten. Am 17. November 1933 hatte den mutigen Künder neuen deutschen Geistes der Tod heimgetragen in seine einzige, segnende, heilige, deutsche Muttererde. Sein Geist blieb in den Reihen seiner Kameraden lebendig, und am 17. November wollten sie ihm alle danken, daß er sie geführt auf harten Wegen zu Sternen heiligen Glaubens, daß er sie hinführte zu den braunen Kolonnen. Diese Treue wollten sie in der Enthüllung eines Wilhelm-Neth-Steines zum Ausdruck bringen....Über 3100 Hitlerjungen und -mädels zogen mit klingendem Spiel und zackigen HJ-Liedern, mit frohleuchtendem Blick und dem Bekenntnis zu Volk und Führer im Herzen durch die festlich geschmückten Straßen der alten Reichsstadt. Fanfarenklänge und Landsknechtstrommeln gaben den Marschkolonnen den Takt. Ein Bild voller jugendlicher Kraft, ein Sinnbild revolutionären Soldatentums und der geeinigten deutschen Jugend. Von der Stadt ging's hinauf aufs Lindele, jenen herrlichen und schönsten Aussichtspunkt in der Biberacher Gegend, wo einst im Jahre 1928 der deutsche Junge tiefsinnend ins Abendrot schrieb: Die oberschwäbische Jugend muß dem Führer, muß Deutschland gehören! Das Rauschen im Lindengezweig gab ihm das Echo zurück: Du mußt an Deutschlands Zukunft glauben!...Dort oben ist der jugendliche Kämpfer so oft gestanden und hat den Traum von einem besseren neuen Deutschland, von einer großen deutschen Jugend fernhingetragen über die lieblichen Hügel und Täler, über die wogenden Ährenfelder und grünen Wälder Oberschwabens."

Kreisleiter Ernst Norbert Müller nahm "diesen Gedenkstein in die Obhut der NSDAP Biberach" und tönte: "Dieses Andenken in Stein grüßt weit hinaus in schwäbisches Land, und der 17. November soll uns alljährlich hier an dieser Stätte finden, hier wollen wir neue Kraft schöpfen, um mit jener Willenskraft gestählt zu werden, wie er sie in seltenem Maß besaß."

Von nun an diente der Stein mit der Inschrift "Wilhelm Neth Oberschwabens erster Hitlerjunge", von der Stadt Biberach als "Nationalsozialistische Erinnerungsstätte"" auch touristisch vermarktet, in schöner Regelmäßigkeit fast ein Jahrzehnt lang den Nazis von nah und fern als "Wallfahrts- und Weihestätte". Vor allem um den 17. November herum sah das Lindele immer wieder das düstere Ritual des braunen Totenkults, aber auch sonst das Spektakel der perfiden Indoktrination und Seduktion gutgläubiger Jugendlicher.

Der Namenspatron

Als "einer der Besten unserer schwäbischen Jugend" apostrophiert und beinahe in den Rang eines "Blutzeugen" und germanischen Übermenschen erhoben, erfuhr der "mutige Bekenner" auch anderweitig innige Verehrung:

Pünktlich zum 17. November 1937 war wieder einmal eine tausendköpfige Meute von Uniformträgern in unsere Stadt eingefallen. Begleitet von den obligaten Fahnen, Wimpeln, Fanfaren, Trommeln, Sprechchören und Marschmusik, machten Angehörige von HJ, BDM, JV, JM, hochrangige HJ-Führer und auch Vertreter der NSDAP, der SA, des RAD und der Wehrmacht Station auf dem Lindele, in der Gigelbergturnhalle, ungezählte Male Schauplatz gigantesker Selbstinszenierungen der Braunen, und auch in der Paradiesstraße, der heutigen Kolpingstraße.

"Mit dem Lied 'Ein junges Volk steht auf' marschierte der ganze Bann, die Fahnen voraus, zur Paradiesstraße, um dort von Bürgermeister Hammer mitgeteilt zu erhalten, daß er als Stadtvorstand die Entschließung gefaßt habe, zum ehrenden Gedenken und Danke an Wilhelm Neth, der ja in Biberach gewirkt habe, dieser Straße den Namen Wilhelm-Neth-Straße zu verleihen. Unter den Klängen der SA-Standartenkapelle wurde die neue Straßenbezeichnung angebracht. Bannführer B. betonte, daß der Vorgang der Straßenneubenennung gleichsam den Abschluß einer alten Zeit kundtue und die Tage des jungen deutschen Menschen angebrochen seien. Und wieder klang ein flottes Lied der jungen Schar, 'Der Herrgott, der im Himmel ist, liebt die jungen Soldaten', durch die kalte Winterluft und schloß auch diesen Weiheakt am Todestage Wilhelm Neths."

So weit das "Biberacher Tagblatt", wie immer unentbehrlicher und vor allem auskunftsfreudiger Zeitzeuge. Einige Jahre später waren viele der jungen Soldaten "gefallen für Führer, Volk und Vaterland".

Vom gleichen Tag an firmierte die Hitlerjugend der damaligen Kreise Biberach, Laupheim, Riedlingen, Saulgau, Waldsee unter der Bezeichnung "Bann 366 Wilhelm Neth", verliehen vom Gebietsführer der HJ "im Auftrag des Reichsjugendführers und in dankbarem Gedenken". Und schon ein Jahr vorher, am 15. November 1936, war ein Schulgleiter der HJ-Fliegerschar auf den Namen ihres "toten Vorkämpfers" getauft worden. "Trage in die Lüfte den Namen Wilhelm Neth, der in allen Zeiten in den Herzen unserer oberschwäbischen Jugend wohnt!" So der sinnige Taufspruch bei der Flugzeugtaufe auf dem Biberacher Marktplatz.

Der Johannes-Maurer-Gedenkstein

1945 wurde der Wilhelm-Neth-Gedenkstein "entnazifiziert" und 1950 dem Biberacher Alpinisten Johannes Maurer (1860-1945) vermacht, das heißt, die ursprüngliche Metallplatte abmontiert und in die vorhandene Aussparung eine andere Inschrift eingepasst.

Nach jahrelanger Abstinenz erlebte der Aussichtspunkt am 4. Juni 1950, einem Sonntagvormittag, wieder "eine schöne und denkwürdige Feier", musikalisch umrahmt - "Im schönsten Wiesengrunde" - durch den Männerchor des Liederkranzes. Einheimische und auswärtige Honoratioren vernahmen aus dem Mund eines kundigen Oberlehrers, dass "als Platz für denGgedenkstein das Lindele gewählt worden sei, weil der zu Ehrende noch in hohem Alter oft und gerne den Weg über diese Höhe genommen habe, wo der Blick weit nach Norden auf die Alb und nach Süden zu den jedes süddeutsche Herz anziehenden Schneeriesen der Alpen reicht".

Der Stadtverwaltung wurde gedankt "für die Überlassung des Platzes und des Steines sowie dafür, daß sie das Denkmal in ihre Obhut übernimmt".

Der Alpinist

Der zu ehrende Studienrat Johannes Maurer, ehemaliger Leiter der Mädchenrealschule, des heutigen Pestalozzi-Gymnasiums, war viele Jahre lang "reicherfahrener, berggeübter, umsichtig und verantwortungsvoll leitender Führer des Zweigvereins Biberach des Deutschen Alpenvereins" gewesen. Aus seinem Alpinistencredo: "Der Bergsteiger ist ein Kämpfer, der aufs ganze geht - er ist ein Tatmensch! Er ist ein Menschentyp, den wir uns heute ganz besonders wünschen: aufrecht, mutig, tatkräftig und wahrhaftig. Eine größere Würdigung als bisher wird deshalb der Bergsport im neuen nationalsozialistischen Reich erhalten."

1938 "das Pfingsterlebnis der Alpenvereinssektion Biberach" beim Besuch der Biberacher Hütte am Schadonapass im "Vorarlberger Ländle". "Wie flitzten die Hände der kleinsten Kinder, der Jugend, der Bauern und Waldarbeiter zum Deutschen Gruß empor überall, wo wir vorbeifuhren! Wie fröhlich und hoffnungsfreudig ihre Gesichter! Wie fröhlich auch die Aufnahme in Schoppernau", wo Maurer eine "Anschlußfeier" arrangierte, bei der "mit Ergriffenheit und innerster Teilnahme die deutschen Nationalhymnen angestimmt und mit Begeisterung das dreifache Sieg-Heil auf den Führer ausgerufen" wurden.

Der Sendbote

Denn mit den meisten "Volksgenossen" diesseits und jenseits der Grenze teilte der Bergfex - ganz im Sinne der Ideologie des DAV, Steigbügelhalter und in mehrfacher Hinsicht Handlanger Hitlers - überschwängliche Freude über die "Großtat unseres Führers", den so genannten Anschluss Österreichs im März 1938. "Landauf, landab hielt er Vorträge, als die Frage des Anschlusses Österreichs an Deutschland auf der politischen Tagesordnung stand", erinnerte sich einer seiner Nachfolger im Amt des Schulleiters. "Daß Deutsche und Oesterreicher, Schwaben und Vorarlberger zusammengehören und zusammenfinden, war schon immer seine Ansicht, seine Hoffnung und sein Glaube", würdigte der Schriftführer des Alpenvereins die Einstellung und den Einsatz seines Vorsitzenden, der seinerseits mit unverkennbarem Stolz und Eigenlob rückblickend registrierte: "Ich freue mich ganz besonders, daß es mir vergönnt war...soweit es einem einzelnen möglich ist, im Lande Vorarlberg für den Anschluß an das Altreich den Boden zu bereiten, die Herzen der Vorarlberger für das Deutsche Reich aufzuschließen und sie vor anderen fremden Einflüssen zu warnen."

Im Licht seiner eigenen Bewertung und der seiner Zeitgenossen offenbaren die auch heute noch in Biberach viel zitierten und gerühmten Aktivitäten Maurers rund um die "Schwabenhilfe" zur Linderung der Not im "Ländle" und um die "Arbeitsgemeinschaft Schwaben-Vorarlberg" nicht nur humanitäre Züge und Ziele. Im Gegenteil, es sind vor allem politische Motive und Intentionen alldeutscher und romantisch-vaterländischer Natur, die sich in den obigen Aussagen manifestieren. Diese Einschätzung wird bestätigt in einem Nachruf anlässlich seines Ablebens im Januar 1945: "Jener Einsatz war getragen von einer nationalbewußten Auffassung und von dem Gedanken, einen wertvollen deutschen Volksteil dem Reich zuerhalten."

Trügerische Idylle.... Die Tafel auf dem Lindele heute

Die Ehrung

Es steht außer Zweifel, dass die Vorarlberger Straße in Biberach ihren Namen neben der politischen Großwetterlage zu einem Gutteil Maurers missionarischem Tatendrang verdankt, der, verwunderlich oder auch nicht, keinen Niederschlag im Adressbuch der Stadt findet. Dort lesen wir unter "Vorarlberger Straße" lediglich von "guten Beziehungen, die zwischen Biberach und Vorarlberg schon immer bestanden", und von "Unterstützungsaktionen zugunsten der Jugend Vorarlbergs".

Keinesfalls verwunderlich dagegen, dass unser Bergfreund, der schon vor dem 1. Weltkrieg "germanisches Blut" im rätoromanischen Vorarlberg ausgemacht hatte, 1940 mit der Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938 geehrt wurde "in Würdigung seiner besonderen Verdienste...um den Großdeutschen Gedanken und im Zusammenhang damit um die Heimkehr der Ostmark ins Reich".

Ihre politisch-geographisch Programmatik nur notdürftig kaschierend, mutierte die Ostmarkstraße von 1939 zur Alpenstraße. Die Vorarlberger Straße kündet seit 1937 bis auf den heutigen Tag ungeniert von Johannes Maurers "Großdeutschem Wirken".

© Hans Stefan Wax November 2001 - Eine Ergänzung dieses Textes durch Photos aus der Zeit ist vorgesehen.


Links:   The Anschluss       Simon wiesenthal Zentrum     l'Anschluss      l'Anschluss (2)       Links gegen Rechts    
             
                     Hitlerjugend: Bildmaterial     «Jeunesse hitlérienne». Organisation nationale-socialiste qui fut chargée, dès l'arrivée de Hitler au pouvoir (1933), d'endoctriner et de former prémilitairement les jeunes Allemands. Elle fut organisée par Baldur von Schirach.