Ein interessanter Vergleich

 

Dies ist auf Jugendszenen.com zu lesen

jugendszenen.com basiert auf umfangreichen Forschungsaktivitäten am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie von Prof. Dr. Hitzler (Uni Dortmund)

jugendszenen.com präsentiert Szene-'Steckbriefe' und ermöglicht damit schnelle Einblicke in, aber auch tiefergehende Durch-Blicke durch spannende Lebenswelten. Unser Ziel ist die sukzessive Präsentation möglichst vieler, im Idealfall sozusagen 'aller' aktuellen Jugendszenen

jugendszenen.com richtet sich an alle Interessierten am Thema 'Jugendszenen' innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Wir laden nicht nur zum Lesen ein, sondern auch zum Kommentieren, Kritisieren, Mitgestalten

 

Und dies auf Weberberg.de/gothic bzw. stand es in der
Schwäbischen Zeitung, verfasst vom Weberberg.de-Chef

Seltsam, dass dies von manchen als
"veunglimpfend und rufschädigend für die Szene" angesehen wurde.

 

Gothics sehen sich selbst als Denker und Poeten. Daraus entsteht eine melancholische Grundhaltung, durch die sich viele Gothics einerseits einsam, andererseits den als 'normal' und 'oberflächlich' angesehenen Menschen überlegen fühlen.

Denn Gothic sein heißt zweitens, über die Welt nachzudenken, sich auf die Sinnsuche zu begeben, sich selbst zu verwirklichen und seinen eigenen Stil zu finden.

 

Woher diese Neigung zur Dunkelheit? Eine Aussage, aber keine, die für die ganze Szene gilt: "Ich hasse die Menschheit für das, was sie sich antut. Nach acht Stunden Arbeit schalte ich das TV an und sehe nichts als Unwetter und Attentate. Andere lassen sich am Baggersee in der Sonne vollaufen. Ich könnte die ganze Zeit im Dunkeln leben."

Eine Besonderheit der Gothic-Szene ist die relativ große Bedeutung von Büchern. Typischerweise werden in der Szene Horror-Romane, Fantasy-Geschichten und zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Esoterik und Magie gelesen. Beliebt sind schließlich auch Comics aus den Genres Fantasy, Horror und Science Fiction.

Und wieder jemand anderes hatte während der Schulzeit die Romantiker schätzen gelernt. Dann hat er sich in Fantasyliteratur eingelesen. Ihm gefiel die Musik und allmählich dann, vor vier Jahren war das, fing er an, sich zu schminken. Anfangs trug er das Gothic-Outfit nur am Wochenende, jetzt geht er zwar öfter so aus dem Haus, aber täglich? Nein, so dogmatisch ist sei nun nicht.

 

Wesentliches Erkennungsmerkmal der Grufties ist ihr schwarzes, in vielen Fällen ausgesprochen auffälliges, teils provozierendes Outfit. Wichtig ist dabei die Erkennbarkeit individueller Kreativität hinsichtlich der 'Schöpfung' eines eigenen Stils

Ganz schön gruseln kann es kleinere Kinder, wenn sie ihnen auf der Straße begegnen, jene schwarz gekleideten und oft auf leichenblass geschminkten "Kinder der Nacht" , die aussehen, als ob sie direkt aus dem Reich der Toten nach Biberach gefunden hätten. Grufties nennen sie sich, und sie schmücken sich mit allerlei Silberzeug, mit Ringen, Ketten oder Kreuzen über den Netzhemden und Leder- oder Lackoutfits.

 

Gerade im Zusammenhang mit einer 'Unterwanderung' der Szene durch (politisch) 'rechte' Gruppen wird in der Szene allerdings viel darüber diskutiert, inwieweit diese Offenheit nicht bisweilen mit Ignoranz verwechselt wird.

 

Und nun noch die Problemzone: Goths und die Rechten. Eine Kurzeinführung gibt dieser Text aus dem Informationsdienst gegen Rechtsextremismus.