In der Gebhard Müller Schule (Biberach/Riß)

Das Trickfilmprojekt
März/April 2003

Zur Berg Zeitung

 
29. März: Das Projekt beginnt

 

 

BIBERACH - 29. März Kunst befreit Statt im Klassenzimmer zu sitzen, haben elf SchülerInnen der Gebhard-Müller-Schule in dieser Woche reichlich Zeit für Kunst. Unter Anleitung der jungen Filmkünstlerin Pia Maria Martin (ganz links) erstellen Sie einen Trickfilm - in Einzelbildschaltung. Das verlangt viel Geduld. Am heutigen ersten Tag gab es zunächst mal eine Übung mit Stühlen auf dem Brunnen vor der Zimmererzentrum. 3 Minuten Film waren am Ende des ersten Tages fertig. 3 Minuten mit je 18 Einzelbildern pro Sekunde, was bedeutet: 3240 mal mussten die Stühle umgesetzt werden. Hintergrund der Aktion: Im Neubau der Gebhard-Müller-Schule wird es eine große Videowand geben, auf der eigene Arbeiten von SchülerInnen zu sehen sein sollen.
 
 
30. März: Arbeit im Innenraum
 
Ganz links: Elli
Beratung
Rohstoffe
Erstellen der Materialien
Jede Einstellung muss arrangiert werden
Nachdenken über den nächsten Schritt
Links: Andreas, Mitte: Melanie

Vorbereitung der Szenerie
Spaß mit dem Kameramann
Dreharbeiten machen durstig
31. März: Die Drehs gehen weiter
Prüfender Blick von Kameramann Daniel
Besprechung der neuen Szene
Und ihre Einrichtung
Links: Thomas
Filmkünstlerin und Workshopleiterin:
Pia Maria Martin. Gefilmt wird auf 8mm. Digitalisiert wird erst später.
Ein Schlangenbändiger braucht eine ruhige Hand.
Strichliste: Wieviele Bilder haben wir schon? Andere zählten mit Handy.
Doris und Nathanael
Glühbirnen als Filmstars: Ludmilla stellt "Familie Glübi" vor
"Wie bitte? Ob wir schon einen Filmtitel haben? Und wieso ist dieses Bild plötzlich schwarzweiß?"
Und die FilmerInnen werden ebenfalls gefilmt. Zur Dokumentation. Diemal aber digital.
 
1. April : Neue Szenen innen und außen
 
Schach der Langeweile!
Schneelandschaft - nur mal ein Test
Rechts im Bild ein Tischlein-deck-dich

Mit viel Spaß viel gelernt haben die Elftklässler. Von der Künstlerin und voneinander. Links Raphael bei Lehrtätigkeit. Jetzt heißt es warten bis die Filme entwickelt und digitalisiert sind. Und im neuen Schuljahr wird man sie dann auf dem großen Bildschirm im neuen Schulbau bewundern sind.

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Prof. Georg Winter hatte Pia Martin nach Biberach vermittelt. Hier ein Kurzporträt des Künstlers.