Peace: Strippen für den Frieden

Das sind sie, die Initatoren der Aktion, bei der mit einem inszenierten Foto in Biberach für den Frieden in der Welt demonstriert werden sollte.

Schauplatz: Der grüne Rasen eines Sportplatzes in Biberach. Methode: Die TeilnehmerInnen legen fast alle ihrer Kleider ab und formieren sich zu einer Friedensbotschaft. Ziel: Neben dem Zeichen für den Frieden die Teilnahme an einem Fotowettbewerb der Zeitschrift MAX. Die Macher: Nico Bergmann (links) und Patrick Walter - beides Studenten aus dem Mediengestalungsbereich. Aber was soll genau daraus werden? Nico: "Weeß ick noch nich. Aber der Irakkrieg hat mich anjekotzt."

War die Aktion erfolgreich? Immerhin spielte das Wetter mit, aber die 800 Flier, Plakate in verschiedenen Cafés, Ankündigung auf Weberberg.de lockten gerade mal 25 TeilnehmerInnen zum Event und eine Handvoll ZuschauerInnen.

Immerhin: Der Schriftzug "Peace" konnte ebenso gelegt werden wie das Peace-Symbol. Die einzelnen Etappen der Aktion und einige Äußerungen der TeilnehmerInnen dokumentiert diese Seite.

Noch sind die Klamotten an. Das wird sich bald ändern.
Aber erst mal gibt es Instruktionen von Organisator Patrick.
Kritischer Blick Nicos von der Brücke. Passt alles?
Die ersten Teile fallen.
So, jetzt kann's langsam losgehen.
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Die Sache nimmt Gestalt an.
Mehr über Biberachs Jugendszene: Lesen Sie unsere satirische Photostory "Coole Zeiten, Koma Zeiten"
Ganz wichtig ist, dass die Fotografen auf der Brücke den richtigen Winkel erwischen.
Denn nur dann sieht es richtig gut aus.
Und warum haben gut 25 Leute bei dieser Aktion mitgemacht? Wir haben nachgefragt.
Diese Damen bedauerten, dass an der Aktion zu wenig Leute, nur Bekannte und Freunde, teilnahmen und klagten: "Keiner tut was. Prüde Gesellschaft! Wenn man schon nicht helfen kann, kann man wenigstens ein Zeichen setzen." Und weiter: "Eigentlich bringt's ja nichts, aber der Menschheit wegen und weil's ne gute Sache ist, haben wir's gemacht."

Manne (links) und Klaus meinten: " Wir hoffen, dass es Wirkung zeigt und zum Nachdenken animiert. Und dass Nudistencamps eröffnet werden. Wir wollten auch was sinnvolleres tun, als den Autosalon. Autos verschmutzen die Umwelt. Das sind alles Umweltschweine, die zum Autosalon gehen."