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Unsere
Tipps zum Thema Filmbücher
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B.I.F.F.-Lektüre
Mit nebenstehendem
Logo startete das B.I.F.F. 2004 ein zweites Filmfestival in
Biberach neben dem "Filmfest Biberach". Im Jahre
2005 gab es auf dem Biberacher Independent Film Festival ein
"Filmbuch Café", in dem sich Festivalgäste
und Filmemacher über relevante Neuerscheinungen auf dem
Markt der Filmbücher informieren
konnten. Unten sehen Sie einige unserer Rezensionen zu neueren
Titeln zum Thema Film. |
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Die
Einreichungskategorien für das B.I.F.F. 2005 waren:
I Transformat
Ob analog zu digital, ob männlich zu weiblich, Schwerter
zu Pflugscharen, Langfilm zu Kurzfilm – diese Sektion
handelt von Veränderungen und Umformungen.
II: Rückschläge
Die Zeiten werden härter. Träume erfüllen sich
nicht mehr. Sozialer Abstieg. Oder das Zurückschlagen.
Gegen die Globalisierung und so.
III: Jenseits von Deutschland
Was tut sich in der Dokumentar-, Experimental- und Kurzfilmszene
außerhalb von Deutschland ? In Afrika oder Asien etwa.
Und was sehen deutsche Filmemacher in der Fremde?
IV: Blutsverwandschaften
Gewalt in der Familie und außerhalb. Gewünscht oder
aufgezwungen. Beziehungen zwischen Tätern und Opfern.
V: Camp! Lagerleben
medial. Wie weit verkommt die Medienunterhaltung noch? Und wo
und wie wird Camp zu Kult? |
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Mathilde - eine große Liebe
Jean-Pierre
Jeunet ("Delicatessen") ist der Regisseur
des neuen Films mit Audrey Tatou (Die fabelhafte Welt
der Amélie"), der am 27. Januar in die
Kinos kommt. Der Roman aus dem Jahre 1991 von Sébastien
Japrisot, der die Grundlage bildet, ist jetzt
unter dem Titel "Mathilde
- Eine große Liebe" neu beim Aufbau
Taschenbuch Verlag erschienen. Der Originaltitel
des Romans UN
LONG DIMANCHE DE FIANÇAILLES.
Ein
großer französischer Roman über die
Liebe in den Zeiten des Krieges.
Sieben
Sommer lang sucht die junge Mathilde Donnay ihren
im Krieg zum Tode verurteilten und seitdem verschollenen
Geliebten. Zart, zerbrechlich, aber zugleich auch
mit kriminalistischem Verstand begabt, macht sie sich
auf in ein Labyrinth von Wissen und Verleugnung, in
dem einzig ein Foto und ein paar verschlüsselte
Briefe ihr roter Faden sind.
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Was haben die Filme Star Wars, Der Weiße Hai,
Der Exorzist, Nosferatu – Phantom der Nacht
und Der Pate gemeinsam? Es sind alles Filme aus den
70er Jahren, meist riesige Kassenschlager.
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Das Jahrzehnt der Blockbuster
Die 70er wurden zum Jahrzehnt der Blockbuster. Das
im Taschen Verlag erschienene Buch „Filme der
70er“ stellt 140 Filme der Dekade vor. Von Skandalfilmen
wie „Der letzte Tango in Paris“ und „Im
Reich der Sinne“ bis zu Kultfilmen wie „Rocky
Horror Picture Show“ oder „Harold und
Maude“. Jedem Film sind mindestens vier Seiten
gewidmet. Sie enthalten eine Synopsis, die wichtigsten
Angaben zu Buch, Regie, Kamera, Produktin und den
Darstellern mit ihren Rollen sowie Kritikerstimmen
und weitere Informationen über Regisseure und
Schauspieler. Am Ende des Buches finden sich ausführliche
Register über die erwähnten Personen und
- zweisprachig sortiert - die Filmtitel. Dies ist
jetzt schon der vierte Band bei Taschen, der sich
einem Filmjahrzehnt widmet. Von den 60ern bis zu den
90ern ist nun alles abgedeckt.
Die über 700 Seiten dieses Bandes durchzublättern
macht jemandem, der die Filme noch in ihrem Entstehungsjahr
gesehen hat, wegen des üppigen Bildmaterials
größtes Wiedersehensvergnügen. Für
Filmhistoriker gibt es wieder eine ausführliche
Einführung in das Jahrzehnt und auch Fans von
Trivia kommen auf ihre Kosten. Empfehlenswert!
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Filme
der 70er
Prof. Dr. Jürgen Müller
Flexi-cover, 196 x 249 mm, 736 Seiten
3-8228-2190-X
Taschen Verlag
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Harte,
bizarre Welt: Pornoland
„Der
durchschnittliche Amerikaner ohne Eigenheim gibt
mehr Geld für Pornos aus als für die Miete.“
Der Satz stimmt natürlich nicht, aber ist die
folgende Tatsache weniger bizarr?: „Die Amerikaner
geben mehr für Stripteaseclubs aus als für
Theater, Oper, Ballett, Jazz und klassische Musik
zusammen“. Martin
Amis' Text „Ein hartes Geschäft“
über die Pornofilmbranche in den USA steckt
voller Überraschungen. Er bildet den Mittelteil
in dem Fotoband „Pornoland“, der Fotos
von Stefano de Luigi präsentiert, die sämtlich
an Sets von Pornofilmdreharbeiten entstanden. In
Budapest, Tokio, Dortmund, Berlin und Los Angeles.
Es sind – natürlich! – keine Standphotos
der Filme, vielmehr Impressionen vom Rande des Geschehens,
manchmal bizarr, manchmal skurril in ihrer alltäglichen
Unbefangenheit, mitunter melancholische Momente
in einem Geschäft, das Menschen, Gesichter
und Körper gnadenlos rasant verbraucht.
"Pussies
are bullshit", so der Porno-König und
Gonzo-Erfinder John Stagliano. Wer nur die übliche
Sex-Nummer bietet, kommt bei ihm nicht mehr vor
die Kamera. Immer roher, animalischer, analer wird
die Pornofilm-Welt, und obwohl keiner zugeben mag,
dass er dieses "Zeug" ansieht oder gar
kauft, boomt die Branche.
Frisches,
nacktes Fleisch gibt es in Pornoland oft zu sehen,
aber Erotik und Humor dringen in diese Welt nicht
ein. Ironisch unterlaufen de Luigis Fotografien
aus Tokyo, Los Angeles, Budapest, Dortmund und anderen
Drehorten die Erwartungen von einem Sexparadies.
Was steckt in Wahrheit dahinter? Geschlechtskrankheiten,
HIV, Unlust, Kälte und Emotionslosigkeit.
Ein
desillusionierender, großer Bildband aus dem
Knesebeck
Verlag über das harte Leben im Hollywood
der Lustfabriken.
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Stefano
de Luigi
Martin Amis
Pornoland
Im Hollywood der Lustfabriken
Geb.,
23 x 29 cm, 112 S.
Mit 60 Abbildungen
Preis 24,90 €
ISBN 3-89660-217-9
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PETER KORDT
ICH SEH DIR IN DIE AUGEN, KLEINES
Das große Buch der Filmzitate
Die besten Dialoge aus mehr als 2000 Filmen
Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe im Taschenbuch
976 Seiten, 14,90 EUR
ISBN 3-89602-540-6
Mehr
zum Buch beim Klick aufs Cover.
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Cineastischer Zitatenschatz - mit Lücken
»Houston
- wir haben ein Problem!«: Tom Hanks Worte aus
dem amerikanischen Spielfilm Apollo 13 sind längst
in unsere alltägliche Umgangssprache eingeflossen.
Oft zitieren wir aus Filmen, lassen uns von Leinwand-Dialogen
inspirieren und machen uns die Ideen von Drehbuchautoren
und Filmemachern zunutze - mitunter ohne es zu wissen.
Für alle, die erfahren wollen, aus welchen Filmen
sie täglich zitieren oder aber für diejenigen,
die ihren Wortschatz erweitern möchten, gibt es
jetzt die erweiterte Neu-ausgabe von: »Ich seh
Dir in die Augen, Kleines«.
Auf über 900 Seiten versammelt der Autor Peter
Kordt überzeugende, humorvolle
aber auch hintergründige und tiefsinnige Zitate
aus mehr als 2000 Filmen. Die Auswahl ist das Ergebnis
einer sechsjährigen Recherchearbeit, bei der Peter
Kordt über 3000 (!!) Filme gesichtet hat. In diesem
umfangreichen Nachschlagewerk dokumentiert er die besten,
witzigsten, schrägsten und coolsten Leinwand-Dialoge.
Von Ben Hur bis zum Weißen Hai,
von Rebecca bis zum Fluch der Karibik.
Umfassender geht's kaum und das quer durch alle Genres
vom Western bis zum Horrorfilm und vom beinharten Drama
bis zur romantischen Komödie. Da dürfte kaum
ein Zitat fehlen, nach dem man sucht. Zu jedem Film
sind Herkunftsland, Jahr der Uraufführung, Produktions-
und Verleihfirmen, Regisseure, Drehbuchautoren und Autoren
eventueller Vorlagen angegeben. Manko
allerdings: Deutsche Filme fehlen. Schade.
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"Filmszene
D" - Nachschlagen lohnt sich
Manfred
Hobsch, Klaus Rathje und Ralf Krämer stellen
250 Schauspieler und Regisseure in Einzelporträts
vor. Wann hatten sie den ersten Auftritt im Kino oder
Fernsehen? Mit welchem Film haben sie ihr Talent nachdrücklich
unter Beweis gestellt? Woran arbeiten sie aktuell?
»Filmszene D« gibt die Antworten. In Kurzbiografien
charakterisieren die Autoren Newcomer, Stars und Regisseure.
Auch Fernsehfilme sind verzeichnet, so dass das Lexikon
die gesamte Bandbreite der deutschen Spielfilmproduktion
widerspiegelt. Ergänzt werden die jeweiligen
Einträge mit der entsprechenden Filmografie und
den Schauspieler-Agenturen. "Die fetten Jahre
sind vorbei" ist zwar nicht mehr mit drin, aber
sonst ist das Buch recht aktuell: Hirschbiegels "Der
Untergang" ist zumindest als Vorhaben erwähnt.
Das Buch liefert reichlich Informationen zu Franka
Potente, Daniel Brühl, Michael Bully Herbig,
Detlev W. Buck etc.etc. Wohlgemerkt: Es geht um die
jungen Stars von Film und TV. Andere findet
man in Heinzlmeier,
Adolf / Schulz, Berndt : Das Lexikon der deutschen
Filmstars
ebenfalls bei Schwarzkopf erschienen, das wir
hier schon besprochen haben (s. unten). Man muss schon
wissen, nach wem man sucht; ein Register der erwähnten
Filmtitel oder Querverweise wären sicher hilfreich
gewesen, aber hätten wohl den Rahmen gesprengt.
Für
Biberacher, die sich alljährlich auf das hiesige
Filmfest Biberach mit (fast) ausschließlich
deutschen Filmen dürfte sich dieses Buch besonders
lohnen, um mehr über die anwesenden Regisseure
und Schauspieler zu erfahren. Kleiner Wermutstropfen:
Unser regional hero Douglas
Wolfsperger fehlt - und der wäre doch zu
den Jungen zu zählen. Zu den Preisgekrönten
obendrein. Mehr zum Buch beim Klick aufs Cover.
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Filmszene
D
Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino
und TV.
von Manfred Hobsch, Klaus Rathje, Ralf Krämer
490 S.
€ 14,90
Schwarzkopf
& Schwarzkopf
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Edgar
Rai
Die fetten Jahre sind vorbei
Nach
dem Film von Hans Weingartner Broschur,
216 Seiten,
Mit 16 Filmfotos
Aufbau Taschenbuch Verlag
3-7466-2094-5, 7,50 € |
Die
fetten Jahre kommen wieder - Der Roman zum Drehbuch zum Film
Anfang
November war "Die
fetten Jahre sind vorbei" beim Filmfest Biberach
zu sehen. Und jetzt kommt der Film - in Cannes
bejubelt, wenn auch nicht prämiert - in die Kinos - und
in die Buchhandlungen.
Jetzt
gibt es den Roman, der auf dem Drehbuch basiert. Ds könnte
sich als lohnen für die, die das unten angezeigte Buch
von Syd Field über das Schreiben von Drehbüchern
gelesen haben, als Anregung dafür, wie man dann die Zweitverwertung
des Stoffes anlegen kann.
Romanstoff
ist das auf jeden Fall: Die Unterschiede zwischen Arm und
Reich sind allgegenwärtig. Doch wie soll man diese Ungerechtigkeit
bekämpfen? Die Freunde Jan und Peter haben ihren eigenen
Weg gefunden. Nachts durchstreifen sie die Villenviertel und
stören mit subversiven Aktionen die Hochsicherheitszonen
der Reichen und wollen so die »Bonzen« mit ihren
ganz individuellen Erziehungsmethoden zu Zweifel und Einsicht
bringen: Die fetten Jahre sind vorbei.
Alles
geht gut, bis sich Jan und Jule, Peters Freundin, ineinander
verlieben. Bei einem spontanen nächtlichen Streifzug
der beiden überrascht sie der Hauseigentümer auf
frischer Tat. Nun werden Weltverbesserer zu Kidnappern, die
sich ihren Gefühlen und Idealen stellen müssen ...
Weitere
Infos beim Klick aufs Cover.
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Gerhard
Schult:
Fernseh-Journalismus
Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis
487 Seiten, Kartoniert
Euro 26.00
ISBN: 3-471-78748-8 |
Nicht
nur für Neulinge: "Fernsehjournalismus"
und "Drehbuchschreiben"
Wer
praxisnahe Handbücher zu journalistischen Themen
sucht, wird in der Reihe Journalistische Praxis des
List Verlages immer wieder fündig. "Fernsehjournalismus"
ist eine ebenso verständliche wie umfassende Einführung
in das Thema.
Die
Kapitel heißen u.a. "Bild, Ton,. Text",
"Darstellungs- und Sendeformen", "Einen
Fernsehbeitrag planen" oder "Studioproduktion
und Außenübertragung". Behandelt werden
auch Fragen wie: Wie kommt man als Journalist zum Fernsehen?
Welche Voraussetzungen gibt es für Volontariat
und Praktikum? Wie sind die Startchancen bei ARD, ZDF
und den Privaten?
Erfahrene
TV-Profis geben Ratschläge für den ersten
eigenen Beitrag, erläutern die Arbeitsmethoden
im Fernsehen und erklären, was der Journalist von
der Fernsehtechnik wissen muss. Anleitungen für
die praktische Umsetzung helfen, schnell in die fernsehjournalistische
Praxis einzusteigen. Zeichnungen von Kameraeinstellungen
und Storyboards veranschaulichen die Beispiele.
Aus der gleichen Reihe stammt "Drehbuchschreiben
für Fernsehen und Film", der Klassiker
zum Thema mit Tipps, Übungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Bereits in zweiter Auflage ist er bei Ullstein als leicht
erschwingliches Taschenbuch erschienen. |

Syd
Field, Andreas Meyer
Drehbuchschreiben für Fernsehen und Film
Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis
256 Seiten
Euro 9.95
ISBN: 3-548-36473-X
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Herausgeber:
Bernd Kiefer
und Marcus Stiglegger
Pop und Kino
288 Seiten, mit Abb.
Paperback
14,90 EUR
ISBN 3-936497-06-0
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Lohnend:
Pop & Kino
Es
war Zeit für dieses Buch. Pop Musik und Pop Kultur
zogen spätestens mit Elvis in die Filme ein und was
sich in den fünfzig Jahren seither getan hat, ist überaus
vielfältig. Da gab es Auftritte von Popstars wie Mick
Jagger oder David Bowie – keineswegs nur in Rollen,
die ihrem Hauptberuf nahe waren. Bob Dylan führte Regie
und Rap wurde vom Thema schwarzer HipHop-Filme zu einem
großen Erfolg in Eminems „8 Mile“.
Dieses
Buch sammelt in 21 lohnenden Aufsätzen, was es zum
Thema zu sagen gibt. Martin Büsser etwa verfasste „Historischer
Bruch oder doch nur Rock ‚n’ Roll Schwindel?
Punk und seine Wirkung auf den Film“. Andreas Rauscher
ist mit dem Aufsatz „Von der Bronx in die 8 Mile.
Hip-Hop at the Movies“ vertreten. Es gibt Aufsätze
zu Rockmusik und Roadmovies,zu Elvis, Batman, Madonna und
Science-Fiction.
Die Herausgeber Bernd Kiefer und Marcus Stiglegger sind
Filmwissenschaftler an der Universität Mainz und haben
Popexperten wie Georg Seeßlen, Diedrich Diederichsen,
Jan Distelmeyer, Martin Büsser u.a. eingeladen, an
diesem bisher einzigen Buch zum Thema in deutscher Sprache
mitzuarbeiten. Ein Register der Filmtitel hätte das
Buch noch etwas abrunden können. Es fehlt. Fazit aber:
Die
Lektüre lohnt sich. Mehr zum Buch beim Klick aufs Cover.
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Von
»Airport« bis »Titanic«, von »Erdbeben«
bis »Twister«
und von »Flammendes Inferno« bis »Outbreak
– Lautlose Killer«
776
Seiten, XXL-Lexikon im Großformat, über 450 Abbildungen
29,90 EUR, ISBN 3-89602-474-4
Schwarzkopf
& Schwarzkopf Verlag, Berlin
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DAS GROSSE
LEXIKON DER KATASTROPHENFILME. Lexika
sind eigentlich als Nachschlagewerke gedacht. Aber für
den Filmfan ist dieses Buch viel mehr. Man kann mit ihm noch
einmal die Filme nacherleben, die sich so dramatisch ins Gedächtnis
eingeprägt haben. Und natürlich auch mit Genugtuung
lesen, warum man um manchen billigen Abklatsch (wie die Nachfolger
von "Jaws") zu Recht einen großen Bogen gemacht
hat. Der Begriff "Katastrophenfilm" ist hier (glücklicherweise)
weit gefasst. Und man findet auf den fast 800 Seiten die großen
Klassiker ebenso wie den oft kultigen Trash mit ausführlichen
Angaben versehen. Das Buch ist zudem üppig mit Standfotos
und Filmplakaten illustriert. Eine 13seitige Einleitung führt
in das Thema ein. Register der Regisseure und ihrer Filme
sowie der Originaltitel runden die Sache zusammen mit einer
Bibliographie ab. Fazit: ein schönes Filmbuch und für
den Katastrophenfilmfan ein Muss für das Bücherregal.
Mehr zum Buch beim Klick aufs Cover. Hier ein Auszug aus der
Einleitung:
Katastrophenfilme
der neunziger Jahre
In den
neunziger Jahren rollte eine weitere Welle von Filmen ins
Kino, in denen sich die wesentlichen Bestandteile der frühen
Science-Fiction-Filme aus den fünfziger Jahren und der
Katastrophenfilme aus den siebziger Jahren miteinander vereinen.
Wesen von anderen Planeten sind wieder aktuell, doch die Außerirdischen
der neunziger Jahre sind von anderem Kaliber: Die Angst vor
Kommunisten hat sich erledigt, auch die Technik gibt kein
Feindbild mehr her, jetzt beherrscht die Furcht vor Umweltschäden
die Filmsujets. Co-Autor und Produzent Dean Devlin erklärte
dies für »Independence Day« so: »Wir
haben die Außerirdischen wie eine Naturgewalt behandelt.
Sie sind weder gut noch böse. Sie tauchen auf, übernehmen
die Herrschaft, zerstören und ziehen weiter.«
Was die Katastrophenfilme der neunziger von denen der siebziger
Jahre unterscheidet, ist vor allem die noch ausführlichere
Zurschaustellung von Visual Effects: Lavaströme, Erdbeben,
Flutwellen und Tornados sind am Computer errechnete Bilder,
denn was man in den neunziger Jahren stolz zu präsentieren
weiß, war in den siebziger Jahren so kaum darstellbar
und wurde stattdessen metaphorisch umkreist. Die Katastrophen
erreichen globales Ausmaß (Deep Impact), Höhepunkt
der Millennium-Fantasie ist schließlich das Ende der
Welt, das Gottesgericht. Vulkanausbrüche, Kometen, Wirbelstürme,
Schiffsuntergänge, Außerirdische, die drohende
Virenkatastrophe aus Terry Gilliams »Twelve Monkeys«
(1996) oder kollidierende Meteoriten wie in »Armageddon«
(1998) zeugen von einer Lust am Untergang in Form von apokalyptischen
Szenarien kurz vor der Jahrtausendwende. (...)
Die bemerkenswerte Renaissance von Endzeitfilmen drückt
eine wichtige Strömung des Zeitgeistes aus und spiegelt
eine grundlegende Befindlichkeit der Menschen am Ende des
20. Jahrhunderts wider. Katastrophenfilme wie »Twister«
(1996), »Independence Day« (1995) oder »Godzilla«
(1998) zeigen den ewigen Kampf zwischen Mensch und höheren
Gewalten. Die Bedrohung kommt schicksalhaft und von außen,
von der Natur oder dem Fremden, bei der die Menschen in eine
Opferrolle versetzt werden. Eine Reflexion über den massiven
menschlichen Eingriff in Ökosysteme bis zu deren Zerstörung
findet allerdings nicht statt. Lediglich postapokalyptische
Filme behandeln dies, indem sie das Leben in einer –
meist von Atomwaffen – zerstörten Welt aufzeigen.
Eine seit »Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe
zu lieben« (1963) sehr populäre Begründung
der Atomkatastrophe ist die Vorstellung, dass der Atomkrieg
aus Versehen beginnt: In »Briefe eines Toten«
(1986) erfährt man im Verlauf des Filmes über den
Dialog, dass der Atomkrieg begann, als ein Computerfehler
von dem wachhabenden Offizier um Sekunden zu spät widerrufen
wurde, weil er seine Kaffeepause überzogen hatte. Die
Katastrophe in »Im Zeichen des Kreuzes« (1983)
resultiert aus einem Autounfall zwischen einem Flüssiggastransporter
und einem Lastwagen, der radioaktives Material geladen hat.
Keine genaue Erklärung für das Unglück gibt
es in »Malevil« (1980). Und bei den Danach-Episoden
von »Der letzte Kampf« (1982) oder »Riffs
III – Die Ratten von Manhattan« (1984) wird nur
beiläufig an einzelnen Dialogstellen erwähnt, dass
es einen Atomkrieg gegeben hat, während »Das letzte
Testament« (1983) zwar ganz kurz das nukleare Inferno
zeigt, aber überhaupt nicht über mögliche Ursachen
spekuliert.
Grundsätzlich thematisieren filmische Apokalypsen tief
greifende, nicht verdrängbare Einschnitte in Biografien.
Solche Krisensituationen provozieren und fordern den Einzelnen
heraus, nur konkrete Handlungen führen am Ende zur Erlösung
und ermöglichen den Beginn einer neuen Welt. Gemeinsam
ist den Filmen die Infragestellung der Gegenwart anhand von
(Unglücks-) Szenarien der nahen Zukunft. Die Filmemacher
stellen durch ihre Visionen eine mögliche Zukunft zur
Disposition und enthüllen einen verborgenen Teil der
realen Gegenwart. »Mit der apokalyptischen Vision der
Religionsgeschichte verbindet die Millenniumswelle der Katastrophenfilme
vor allem das ikonologische Zeichenvokabular des Untergangs«,
meinte Josef Lederle in der Zeitschrift Filmdienst: »Sterne,
die vom Himmel fallen (»Armageddon«, »Deep
Impact«, beide 1998), der Boden, der sich auftut (»Dante’s
Peak«, 1996), feindliche Außerirdische (»Independence
Day«, 1995) und entfesselte Naturmächte (»Twister«,
1996) rekurrieren derzeit zwar nicht auf den Menschen als
Urheber des Untergangs (wie noch 1983 Nicholas Meyer in »The
Day After«), fügen sich aber ungeachtet ihres spektakulären
Event-Charakters dennoch zumindest partiell in die Perspektive
eines jüngsten Gerichts, das die verborgensten Regungen
nach außen kehrt.« (...)
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James
Hoberman
Mitternachtskino
Die Kultfilme der 60er- und 70er-Jahre
Nachwort von Olaf Möller
319 Seiten, EUR
25.90
ISBN 3-85445-158-X
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Zeitlos
Kult: Mitternachtsfilme
Ach, bei
diesem Buch werden Erinnerungen wach: Der Gang nach Hause
durchs spätnächtliche Paris nach dem Anschauen von
"Eraserhead", die immer noch schwüle Hitze
in Austin, Texas als ich das Kino nach "RHPS" wieder
verließ, die partyhaften Filmsessions in Tübingen
während des Studiums....
OK, das
Mitternachtskino ist etwas aus der Mode gekommen. Die Filme,
die dort gezeigt wurden, haben allerdings nach wie vor ihr
Fangemeinde. Vor allem die Rocky Horror Picture Show, die
von James Hoberman ausführlich gewürdigt wird. (Und
man erfährt so viel, was man noch nie wusste.) Deshalb
lohnt sich die Lektüre dieses bereits 1988 in der deutschen
Übersetzung erschienenen Buches - erschienen im Hannibal
Verlag - auch heute noch. Ins Regal jedes Cineasten gehört
es sowieso. "Ohne die Midnight Movies wären Filme
von modernen Meisterregisseuren wie Quentin Tarantino (»Pulp
Fiction»), Pedro Almodovar (»Frauen am Rande des
Nervenzusammenbruchs») oder Christoph Schlingenschief
(»Das Kettensägenmassaker»)," liest
man im Klappentext. Wie wahr!
Dieses
Buch erzählt die Geschichte eines sehr speziellen Kults,
dessen Anfänge in den frühen 60er-Jahren liegen,
der sich aber erst 1970 etablieren und zu einer Institution
der Gegenkultur entwickeln konnte: die Midnight Movies. Zu
dieser späten Stunde wurden ausschließlich Filme
gezeigt, die sämtliche Grenzen des guten Geschmacks freudig
erregt überschritten und sich mit Themen beschäftigten,
mit denen das Establishment nichts zu tun haben wollte: Sex,
Gewalt und progressive Politik. Zu den Meilensteinen dieser
Kinokultur zählen David Lynchs »Eraserhead«,
die Filme von John Waters (»Desperate Living»)
und selbstverständlich »The Rocky Horror Picture
Show«.
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John
Hopkins
SHREK – AUS DEM SUMPF AUF DIE LEINWAND
ca. 200 durchgehend farbige Seiten, etwa 300 Abbildungen.
Großformat 25 x 25 cm, Kunstdruckpapier, durchgehend
farbig gedruckt, fadengeheftet und fest gebunden.
29,90 Euro
ISBN 3-89602-629-1
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Shrek,
lass nicht nach!
"Wir
haben tolle Bilder und wir zögern nicht, sie einzusetzen!"
werden sich die Gestalter dieses Prachtbandes wohl (in Anlehnung
an das Drachen-Zitat aus dem ersten Shrek-Film) gedacht
haben. Üppiger geht's kaum! Bilder aus dem Film satt,
alle Figuren in ihrer Entwicklung, Storyboards, Infos zur
Entwicklung der computer generated animation und
viele Extras, die dem Humor der beiden Erfolgsfilme entsprechen.Am
Ende des Bandes gibt es etwa die Figuren mit ihren Lieblingssongs
(Prince Charming: I'm so vain), ihren Vorbildern (Fiona:
Mutter Theresa, The Rock, Bruce Lee), ihren Lieblingsbüchrn
(Gestiefelter Kater: Die Katze auf dem heißen
Blechdach; Wer die Nachtigall stört; Von Menschen und
Mäusen). So findet die Shrek-Story jetzt also
ihre Fortsetzung in Buchform.
Der
Verlag Schwarzkopf
& Schwarzkopf hatte bereits mit dem Lexikon
des Trick- und Animationsfilms viel für die Freunde
des Genres getan. Jetzt powert er noch einmal zum Thema
anhand der ausführlichen Darstellung davon, wie aus
einem dünnen, skurrilen Kinderbuch von William
Steig ein animierter Blockbuster
wurde, der die Zuschauer begeisterte. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk
für einen Shrek-Fan braucht, sollte nicht weiter suchen.
Noch
viel mehr zum Buch beim Klick aufs Cover.
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Frederik
Steiner
Stepping out - von der Filmhochschule zum Spielfilm
Junge Regisseure erzählen
240 Seiten, einige Abbildungen, Pb
EUR 14,80
ISBN 3-89472-343-2
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Bücher
zu den Biberacher Filmfestivals
In
der ersten Novemberwoche ist es immer wieder so weit:
In Biberach ist Filmfestivalzeit! Seit 2004 gibt es
gleich zwei Festivals: Das Filmfest
Biberach und das Biberacher
Independent Film Festival. Auf beiden Festivals
hat das Publikum Gelegenheit, mit Filmemachern ins direkte
Gespräch zu kommen.
Für JungfilmerInnen gibt es ein sehr lesenswertes
Buch aus dem Schüren
Verlag, zu dessen Schwerpunktthemen Filmbücher
gehören: Stepping out. Viele junge
Filmregisseure und -regisseurinnen werden von der Hochschule
weg gleich von Fernsehsendern engagiert, die einen enormen
Bedarf an „Film-Produzenten" haben. Dieser
Praxisschock lässt die Debütanten gleich schmerzlich
erleben, dass das Kommerzgeschaft und die auf der Hochschule
geübte eigene künstlerische Handschrift nicht
recht harmonieren. Was tun? Wie lernt man sich zu behaupten,
welche wichtigen Erfahrungen macht man und wie kann
man die eigenen Ansprüche ans Filmemachern einigermaßen
retten?
Frederik Steiner, der selbst noch als Student einen
Sat1-Film drehte, hat einige seiner Kollegen und Kolleginnen
befragt. In den ehrlichen, manchmal witzigen und immer
erhellenden Interviews erfährt man als betroffener
Filmstudent oder einfacher Filminteressent eine ganze
Menge übers Filmgeschaft und die nicht zu besiegende
Leidenschaft fürs Filmemachen des Regie-Nachwuchses.
Zu den Interviewten gehören auch RegisseurInnen,
die dem Biberacher Publikum aus dem Filmgespräch
bekannt sein dürften: Lars Kraume, Dennis Gansel
("Mädchen, Mädchen"), Esther Groenenborn
("Alaska.de"), Marc-Andreas Bochert und Benjamin
Quabeck.
Fazit: Die Erfahrungsberichte lohnen nicht nur für
Jungfilmer, sondern für alle, die mehr über
das Filmgeschäft wissen möchten.
Der
Kopf von Daniel Brühl (er kommt wohl auch dieses
Jahr wieder zum Filmfest Biberach, wo sein Film "Die
fetten Jahre sind vorbei" läuft ) schmückt
Filmjahr 2003. Das Buch fasst in einer Jahreschronik
die wichtigsten Filmereignisse zusammen, hebt die herausragenden
Ereignisse übersichtlich hervor, beschreibt alle
neu aufgeführten Filme und schlüsselt sie
im Register nach Originaltiteln und Regisseuren auf.
Verzeichnet sind ferner die Preisträger wichtiger
Festivals und Schlüsseladressen aus dem Medienbereich.
Besonders
hilfreich ist der DVD-Besprechungsteil, der die wichtigsten
DVD-Neuerscheinungen des Jahres 2003 bespricht und bewertet.
Dies wiederum dürfte die Besucher von B.I.F.F.
besonders interessieren, denn DVD-Produktionen sind
der Schwerpunkt des Festivals.
Ebenfalls
im "Filmjahr 2003" zu finden: Die „TopTen“
der deutschen Filmkritik in Wort und Bild. Und im Anhang
ein "Lexikon der Regisseure" sowie ein "Lexikon
der Originaltitel".
Fazit: Unverzichtbares aktuelles Nachschlagewerk für
Filmfans.
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Filmjahr
2003 - Lexikon des internationalen Films
Das komplette Angebot in Kino, Fernsehen, auf Video
und DVD
Redaktion: Horst Peter Koll und Hans Messias
544 Seiten, Pb.
€ 19,90
ISBN 3-89472-358-0 |

Heinzlmeier,
Adolf / Schulz, Berndt : Das Lexikon der deutschen Filmstars
Schwarzkopf
& Schwarzkopf, 608 Seiten, 14,90 €
ISBN 3-89602-475-2
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Ein
Starlexikon
Ja,
das Das Lexikon der deutschen Filmstars
ist ein Standardwerk. Wer mehr über die deutschen
Filmstars der Geegnwart und der Vergangenheit wissen
möchte, wird hier bestens informiert. Ob Daniel
Brühl oder Gustaf Gründgens, ob Franka Potente,
Rainer Werner Fassbinder, Herbert Grönemeyer,
Emil Jannings, oder Grete Weiser – sie alle
werden mit kurzen Angaben zu ihrem Leben, ihrem Werdegang
als SchauspielerInnen, einer Charakterisierung ihres
Typs und mit einer Filmographie gewürdigt.
Helge
Schneider, Otto Waalkes und Bully Herwig sucht man
zwar vergeblich, was etwas verwundert, weil die beiden
letztgenannten immerhin für einige der erfolgreichsten
Filme stehen. Wurde hier streng das Kriterium „Beruf:Schauspieler“
angelegt? Nicht ganz. Heinz Erhardt ist ebenso gelistet
wie Thomas Gottschalk. (Quizfrage: Zählen Sie
möglicht alle 15 Filme auf, in denen er mitgewirkt
hat.) Man muss etwas blättern, um die einzelnenEinträge
zu finden, denn ein Register gibt es nicht. Dafür
aber viele Fotos, allerdings sind nicht alle SchauspielerInnen
auch abgebildet. Fazit: Als Nachschlagewerk zum deutschen
Film unverzichtbar. (Mehr zum Buch beim Klick aufs
Cover.)
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Das
Drehbuch zum Drehbuch
Erzählstrategien im Werbespot und -film
von Albert Heiser
Creative Game Verlag, Berlin 2004
Hardcover, 320 Seiten, über 100 Beispiele
ISBN 3-9809718-9-9
Preis: 29,90 € + 3,00 € Versandkostenpauschale
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Bewusstseinbildende
Lektüre
"Man
sieht nur, was man weiß" ist eine bekannte Weisheit.
Sie gilt auch für Werbefilme. Tausende wird jeder gesehen
haben, ohne sich zu fragen, warum manche funktionieren und
andere nicht. Und warum manche den Sprung in die Cannes-Rolle
schaffen.
Dieses
Buch analysiert Dutzende von Werbefilmen und erklärt,
wie sie funktionieren. Das Wörtchen "analysiert"
sollte man hier beachten, denn es handelt sich hier weniger
um eine praktische Anleitung für das Gestalten von
Werbefilmen, auch wenn der Titel des Buches dies suggeriert.
Der
Abschnitt "Plausibilitäts-Klärung des Schlussappells
im Werbespot" beginnt so: "Die Plausibilität
der Erzählung in Bezug zum Schlussappell ist eine Frage
nach dem Zusammenhang der Erzählwelt und der Einbettung/Einführung/Präsentation
des Produktes in diese Welt bzw. Handlung. Die Plausibilität
des Schlussappels steht auch in Beziehung zur Geschlossenheit
des Werbespot-Genres." Nominalstil, der nicht gerade
leserfreundlich ist.
Dennoch
kann sich die Lektüre dieses Buches lohnen, denn die
zahlreichen Beispiele für die unterschiedlichen Erzählstrukturen
der Spots von wenigen Sekunden machen das Gesagte anschaulich
und schärfen den Blick für ihren Aufbau. Aber
man wünscht sich, das hier offensichtlich vorhandene
Wissen hätte jemandem zur Verfügung gestanden,
der mit der deutschen Sprache eleganter umzugehen versteht.
Mehr
zum Buch beim Klick aufs Cover.
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John
Ford
Duncan, Paul (ED)
Eyman, Scott
Flexi-cover, 196 x 245 mm,
192 Seiten, EUR 14.99
Taschen Verlag
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Ein
Monument der Filmgeschichte: John Ford
John
Ford (1895-1973) war der amerikanische Filmemacher
schlechthin. Fst 150 Filmen hat er Regie geführt, darunter
bei Klassikern wie The Grapes of Wrath (Früchte des Zorns),
How Green Was My Valley (So grün war mein Tal), Stagecoach
(Ringo/Höllenfahrt nach Santa Fé mit seiner legendären,
fast neunminütigen Verfolgungsjagd),
gefilmt von Gregg
Toland, My
Darling Clementine (Faustrecht der Prärie), The Quiet
Man (Der Sieger) und The
Searchers (Der schwarze Falke). Bekannt ist er vor allem
für seine Western, sein Lieblingsgenre, die er meist
mit (John Wayne, Harry Carey, John Carradine, Henry Fonda,
James Stewart und anderen besetzte. Es sind die großartigen
Bilder aus dem Monument
Valley (damals noch 290 Kilometer von der nächsten
Eisenbahnstrecke entfernt!), die Kinogängern im Kopf
geblieben sind. Aber Ford hat noch viele andere Sujets und
die großen amerikanischen Mythen bearbeitet. Dieses
üppig illustrierte Buch beschreibt alle Filme Fords.
Das Erfreuliche ist, dass es sich dabei nicht nur um Standfotos
handelt, sondern auch um viele Aufnahmen vom Set, die die
Arbeitsweise bei einigen der größten amerikanischen
Filme der Geschichte zeigen.
Autor
Scott Eyman, Autor der Ford-Biographie Print
the Legend: The Life and Times of John Ford nennt
Ford "Amerikas Homer" und da ist was dran. Dieses
Buch empfiehlt sich nicht nur für Fans des Westerns oder
des Regissurs, sondern für jeden, der mehr zur amerikanischen
Filmgeschichte in ihrer Pionierzeit und einen ihrer bedeutendsten
Repräsentanten erfahren möchte. Eine Chronologie,
Filmographie und Bibliographie ergänzen das Buch. Ein
Register fehlt zwar, die chronologische Anordnung aber macht
das Auffinden der Informationen zu einzelnen Filmen einfach.
Mehr zum
Buch beim Klick aufs Cover. James
Stewart über John Ford. |

Norbert
Aping
Das Dick und Doof Buch
Die Geschichte von Laurel & Hardy in Deutschland
576 Seiten, geb., 2200 Abb., zusätzlich über 600
Seiten als digitaler Anhang
€ 34,-
ISBN 3-89472-356-4
Schüren
Verlag
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Dick &
klug: Das Laurel & Hardy Buch
Laurel
und Hardy, eines der berühmtesten Komiker-Duos der Filmgeschichte
erfreute sich in Deutschland schon früh einer beispiellosen
Popularität. Fast von Beginn an unter dem wenig schmeichelhaften
und bis heute umstrittenen Namen ‘Dick und Doof’
bekannt, gewannen die beiden Schauspieler hier bereits zu
Zeiten der Weimarer Republik eine beachtliche Fangemeinde
für sich. Selbst während des Naziregimes konnten
sich die beiden Meister der Groteske zunächst weiter
behaupten. Erst ein allgemeines Importverbot amerikanischer
Filme im Jahr 1938 stoppte zeitweilig ihre Erfolgsserie in
Deutschland, an die sie jedoch nach Kriegsende bald wieder
anknüpfen konnten.
Norbert
Aping lässt in diesem Buch die Geschichte der Laurel-und-Hardy-Filme
im deutschsprachigen Raum von den ersten Kurzfilmen in den
20-er Jahren über die großen Erfolge der Langspielfilme
bis hin zur Vermarktung der Filme im Fernsehen, auf Video
und auf DVD in der Gegenwart Revue passieren. Der Autor verfolgt
die Filme bis zu jedem noch so kurzem in deutschen Kinos und
im deutschen Fernsehen gezeigten Filmausschnitt. Einen besonderen
Vorteil für alle Laurel & Hardy-Fans bietet die im
Anhang befindliche umfassende Filmografie: Sie informiert
den Leser über die Verfügbarkeit der Laurel-und
Hardy Filme auf Video und DVD und zeigt ihm, welchen Ausschnitt
aus der Kino- und Fernsehgeschichte er mit welcher deutschen
Fassung geboten bekommt.
Ein beeindruckendes
Werk hat Norbert Arping hier geschrieben. Es deckt viel mehr
ab, als der Titel vermuten lässt. Man wird ausführlich
über das Werk des bekanntesten und beliebtesten Komikerduos
informiert, erfährt nebenbei noch viel zur Geschichte
des Kinos in Deutschland, zumal über den Einzug der amerikanische
Komikerfilme in das deutsche Kinoprogramm und kann sich über
unglaublich viele Bilder freuen: Kinoplakate, Anzeigen und
eine schier endlose Zahl von Standbildern. Das Buch ist trotz
seiner überaus beeindruckenden Detailfülle gut lesbar
geschrieben. Es ist erfreulicherweise nicht nur ein Rückblick
sondern behandelt auch das derzeit auf DVD erhältliche
Werk. Mit dem Claim „Das ultimative Buch über die
Meister der Groteske“ bewirbt der Schüren Verlag
das Buch. Und das zu Recht. Wer einem Fan von Stan Laurel
und Oliver Hardy etwas Gutes tun möchte, sollte ihm dieses
dicke und kluge Prachtbuch schenken. Mit Freudentränen
des Beschenkten ist da zu rechnen.
Und noch etwas:
Das Buch hate einen umfangreichen digitalen Anhang, zu dem
man sich durch ein Kennwort (steht im Buch) Zugang verschafft.
Hier eine Auswahl der dort zu findenden Materialien:
XV. Übersicht über Laurel und Hardys deutsche Sprecher
XVI.
Übersicht über die Kinos (mit Platzangebot), in
denen Laurel-und-Hardy-Filme in Deutschland uraufgeführt
wurden
XVII.
Übersicht über verschollene Laurel-und-Hardy-Filme
und unauffindbare deutsche Fassungen
XVIII.
Quiz-Fragen zu Laurel und Hardy aus deutschen TV-Shows
XIX. Antworten
auf die Quiz-Fragen
XX. Adressen
der deutschen Laurel-und-Hardy-Tents
XXI. English
Summary For International Readers
XXII.
English Captions For Illustrations
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Uwe
Fleischer/Helge Trimpert
Wie haben Sie's gemacht?
Babelsberger Kameramänner öffnen ihre Trickkiste
176 Seiten, zum Teil in Farbe,
Euro 19,90
ISBN 3-89472-384-X
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Trickreiche
Filmemacher im Interview
Filmtricks
und special effects sind etwas, das der Pop Corn Kinogänger
spontan mit Hollywood verbindet. Dieses Buch bringt ihm
allerdings Respekt vor Babelsberg und der DEFA bei. Die
Interviews beschreiben, ausführlich illustriert, wie
man vor dem Computerzeitalter Illusionen zauberte, ob Münchhausens
Ritt auf der Kanonenkugel, den Untergang der Titanic oder
die Sprengung eines Hotelbaus. Man staunt immer wieder darüber,
welche genialen Lösungen für damals noch kaum
lösbar scheinende Aufgaben gefunden wurden. Das liest
sich spannend.
Erstaunlicherweise
waren schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts
alle wichtigen Tricks von Filmpionieren erfunden und in
der Folgezeit wurden nur noch Modifikationen ausgeführt.
Im europäischen Kino hat das Filmstudio in Babelsberg
dabei immer eine Vorreiterrolle gespielt.
Dieses
Buch stellt in fiktiven und realen Interviews die „Großen"
Trickspezialisten aus Babelsberg vor und erklärt ihre
Vorgehensweise. Eigens für dieses Buch wurden Modelle
gebaut, die die Wirkung der Filmtricks demonstrieren und
in dem Buch mit Bildsequenzen erläutert werden.
Mehr
zum Buch hier.
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Offizieller Sponsor
des B.I.F.F. 2005
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