| Schütza
2004
Eine Chronologie
Links zu anderen Schützapics-Websites:
BC-Regional.de
Schuetzafest.de
Schuetzenfotos.de
Biberacher Schuetzenfest.de
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BIBERACH, 2. Juli
Der Frühstart Wie immer begann Schütza
einen Tag früher, nämlich am Vorabend mit diversen
Partys. Einer der Haupttreffpunkte das Vorhäldele,
wo, wie immer, das Bananenfest gefeiert wurde (links). Aber
auch vor dem Frederick's (rechts/unten) ballten sich Trommler
und Trinker. Dann gab's natürlich noch den Bieranstich
im Schwanenkeller (links unten). Aber der eine oder andere
(rechts unten) muss wohl noch ein wenig üben, bis ihm
die Schützafreude deutlich im Gesicht steht...
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BIBERACH, 3. Juli
Gebete, Botschaften und Pannen Die Auftakveranstaltung,
wie alljährlich, war das Antrommeln auf dem Gigelberg.
Das Herrgöttle von Biberach hatte vormittags noch ein paar
dunkle Schreckenswolken aufziehen lassen, aber pünktlich
wurde es dann hell. Ganz im Geiste des Kinder- und Schutzfestes,
ließ Schützachef Klaus Bott (links) zu Beginn zwei
der Kleinen ein Dankgebet dafür sprechen, dass Biberach
vor der bösen Videoüberwachung verschont blieb. (Aber
vielleicht haben wir uns da auch verhört.) Ansonsten wurden
etlich T-Shirts mit aktuellen Botschaften gesichtet. Rechts
eines davon. Zwei Pannen waren auch zu vermelden: Die Fahnenschwinger
patzten zwischendurch einmal in Serie und Die La-Ola-Welle wollte
und wollte nicht klappen. Vielleicht sollte man nächstesmal
Richtungsanzeiger für die Welle aufstellen. |
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Jahrgängerumzug
Frieder Kolesch (links) ist im Schwabenalter, voll gescheit
also, und durfte heuer im 40er Block mitlaufen. Altersmäßig
die Rekordhalter waren in diesem Jahr die 90jährigen,
die wieder einmal belegten, dass man auch in diesem Alter
noch fit und charmant sein kann. Am Rande des Umzuges kam
es zu einer kleinen Beifallskundgebung für die Weberberg.de-Redaktion.
Ein Dank für ihren Einsatz um ein Big Brother freies
Schütza 2004.
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Biberach
3./4. Juli Eher gelangweilt streiften Biberachs
Polizisten durch die Consulentengasse. "Keine dramatischen
Vorkommnisse," war am Rande zu hören. (Allerdings
nicht offiziell. Das ist Sache des Polizeisprechers.) Die
fünf Aufnahmen hier entstanden zwischen 2 und 4 Uhr.
"Deutschland, schau auf diese Stadt!" möchte
man rufen. So viele Leute, so viel Alkohol und so friedlich.
Wir laden den Landesdatenschutzbeauftragten ein, sich selbst
mal ein Bild davon zu machen. Scherben gab's natürlich
auch in der Gass, aber eheer nicht soo viele. Und ein noch
kleines Problem: Um 4:45 Uhr waren ca 170 Leute in der Gegend,
die mit Kameras überwacht werden sollte. Und die Cam
hätte sicher etliche Wildpinkler erfasst, denn nachdem
die Kneipen dicht waren, wurde auch der Klocontainer verriegelt
- um 3.30 Uhr! |
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Biberach 5. Juli
Sichere Schütza = Scheene Schütza Keine
rechtswidrigen polizeilichen Eingriffe in ihre Grundrechte müssen
Biberachs BürgerInnen an Schütza 2004 befürchten.
Das Verwaltungsgericht Sigmaringen gab einen Tag vor Beginn des
Festes der Klage eines Biberacher Bürgers (links) statt. In
der Begründung wird die Eilentscheidung auch damit begründet,
dass ein Hauptverfahren wohl gute Aussichten auf Erfolg hätte.
Seltsam ist mal wieder eines: In Biberach war lange Zeit ein wesentliches
Argument der Überwachungsbefürworter, dass eine Massenpanik
in der Consulentengasse entstehen könnte. Dem Gericht gegenüber
redet man davon nicht. Die Straftaten früherer Jahre, die von
der Polizei angeführt werden, waren sämtlich außerhalb
der Consulentengasse begangen worden. Auf die Leute, die den Gigelturm
dieser Tage besteigen, wartet eine herbe Überraschung: Über
die Hälfte der Aussichtsplatform ist abgesperrt, weil hier
das ganze Geraffel der Polizei für die Funkübertragung
der Bilder angebracht ist. (s.a. unsere Biberachkolumne)
Das kann und sollte jetzt schleunigst abgebaut werden, um diese
Schütza-Tradition der Sicht vom Turm nicht weiter einzuschränken.
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Voll die Security
In schwarzen T-Shirts mit "Security"-Aufdruck
traten Schützendirektion und Gemeinderat beim Bunten
Zug auf. Wären diese Hemmedle erst am Wochenende
entstanden, hätte das etwas sehr Nettes und Selbstironisches
gehabt. Da die Idee für die Shirts aber wohl schon
etwas älter ist, hatte dieser fröhliche Auftritt
etwas Orwellsches: "Wir hätten Eure Grundrechte
verletzt, aber sorgt euch nicht, liebe BürgerInnen,
die Security ist bei uns in guten Händen! Überwachung
ist Freiheit!" Bis zum Schluss wollte der OB nicht
wahrhaben, dass mit der unanständigen und rechtswidrigen
Videoüberwachung die Grundrechte von BürgerInnen
verletzt und der Schützafrieden gestört worden
wären.
Die nachmittags eingetroffene
Begründung des Gerichtsurteils bestätigte ihm
das noch einmal. Das Thema Videoüberwachung wurde
beim Massenständle vor dem Tweety ebenfalls in der
Kostümierung der Fahnenschwinger aufgegriffen, allerdings
nicht so positiv. Voll safe sowieso das Massenständle.
Eine Fahrspur war freigehalten, so dass ganze Kolonnen
von leeren Bussen unbehelligt durchfahren konnten. Und
Leute standen bereit, um die beim Schwedenstrip abgelegten
Uniformteile aus der Gosse fern zu halten.
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Noble
Schlampe In der Stretch Limo fuhr der Ranzenkönig,
begleitet von der Ranzenschlampe vor. Man bereitete
dem neuen Biberacher Traumpaar einen begeisterten
und würdigen Empfang, als es vor dem Geschäft
von Meister Fritz ausstieg.
Dies ist nicht
der einzige hohe Besuch derzeit, denn der Bailiff
of Guernsey weilt mit einer Delegation im Ort. Er
ist der Regierungschef und der oberste Richter der
Insel.
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Voll
die Schütza auch in Windhoek Heute
erreichte uns eine E-Mail aus Namibia. Ihr Wortlaut:
Weil wir dieses Jahr keine Zeit hatten, an Schützenfest
nach Biberach zu kommen und nur damit ihr Biberacher
in Biberach seht, wie wir Biberacher in Afrika onsr
Schütza feired, dieses Bild. Heute Morgen,
Schützenmontag, in Windhoek, 9000 km von daheim
- ond mr hend ä fraid kett.
Grüße
aus Namibia.
Kai, Alex, Mats
und Ina Gladow.
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Beliebter Irrtum
Wer meint, Biberachs Jugend träfe sich nachts
auf dem Gugelhupf vor der herrlichen Lichterkulisse des
Festbetriebs nur dazu, um dort hemmungslos Alkohol zu konsumieren,
irrt sich. Im Vordergrund steht doch eher die Pflege des
Liedgutes. Mal ist es das historische Schützenlied,
das abgesungen wird, dann aber auch das etwas neuzeitlichere
"Trichtern ist super". Letzteres wurde von einer
Gruppe vorgetragen, die, laut Auskunft von WG-Trommlern,
"Die Schwedenschwuchteln" heißt. Außer
vielen Schönen der Nacht fand sich auch Prominenz ein,
so etwa (Mitte unten) Normann Rose, Mitglied im Landesschülerbeirat.
Der junge Mann neben ihm, the one & only Z, ist
etwas unvorteilhaft in die Kamera geraten. Er war zum Zeitpunkt
der Aufnahme durchaus noch wach und recht nüchtern.
Das rechte Foto trifft ihn besser. |
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Betrübliche
Nachricht Als viel zu negativ empfinden manche
LeserInnen unsere Berichterstattung über Schütza
2004. (Vermutlich Loyts, wo unsere Liebeserklärung
an das Schützafest im letzten Jahr nicht gelesen
haben. Lässt sich nachholen. Aber Vorsicht! Da könnten
Tränen fließen!) Wir haben die Klagen mal an
unsere Stadtmarketing-Abteilung durchgereicht und die PR-Leute
kamen sofort mit drei Pics ganz ohne Alk an und schrieben
dazu: "Farbenfrohe Uniformen, prächtig geschmückte
Pferde und ein fröhliches, buntes Treiben sind das,
was dieses einmalige Fest ausmachen. Kein Wunder, dass viele
Biberacher sagen: Schützen ist das schönste Fest
der Welt!" (Jetzt wieder alle zufrieden? Falls nicht,
ergötzen Sie sich bitte an den Tausenden von wunderbaren
Fotos von glücklichen Menschen bei himmlischem Wetter
in historischen Kostümen vor der imposanten Kulisse
der Biberacher Altstadt, die wir oben verlinkt haben.)
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Voll
safe: Das Weberberg.de Sicherheitskonzept Während
die Schützadirektion auf gemeinsam mit der Polizei
begangenen Rechtsbruch setzte, in den Biberacher Foren
schwieg und die Sicherheitskräfte in der Konsulentengasse
achtlos an den Flaschen und Scherben vorbeiging, die
auf der Straße lagen, war das Security-Konzept
von Weberberg.de deutlich anspruchsvoller und - erfolgreich!
Durch Einschaltung
eines Verwaltungsgerichts konnte Polizeiwillkür
zum Schaden der Grundrechte der Biberacher abgewehrt
werden. In den einschlägigen Biberacher Foren
plädierte und argumentierte Weberberg.de erfolgreich
gegen Randale, für Respekt vor der Schütza-Direktion
und vor allem für eine friedliche Schütza.
Mehrmals täglich prüft das Weberberg.de
Security Task Force, ob es in der Consulentengasse
nach Gas riecht. (Ergebnis: Bisher negativ.) Der Weiberschützen-Donnerstag
mit seinen absehbaren Mengen an Flaschen und Scherben
hatte u.a. als Argument für die Videoüberwachung
herhalten müssen. Die Weberberg.de-Security Task
Force rückte um 01.30 Uhr mit Baumwoll-Taschen
an, räumte die Consulentengasse von Flaschen
und Scherben und füllte den Container. Links
im Bild ein Mitglied des Einsatzteams mit vier prall
gefüllten Taschen. Bis zum Schluss hatte Oberpolizeimeister
Fettback plädiert, dass eine Videoüberwachung
das kleinere Übel zur Wahrung der Sicherheit
sei. Dies ist wiederlegt, wie das Weberberg.de-Team
am Ende der Aktion völlig durchnässt aber
befriedigt feststellte. |
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Biberach,
9. Juli 2004 Ungebrochene Sympathie
in der Consulentengasse genießt
Weberberg.de bei Leuten, die gerne fotografiert
werden möchten. Die häufig geäußerten
Wünsche sprechen für die hohe Akzeptanz
von Biberachs Website Nr. 1 quer durch die Geschlechter,
Altersgruppen, Natinalitäten und Szenen.
Hier eine kleine Kostprobe von der Consulentengassen-Party
am Donnerstag. In dieser Woche hatten zwei der
mit der Schwäbischen Zeitung irgendwie
verbandelten Biberacher Wochenblätter eine
Position vertreten, die sich als wenig haltbar
erweist. Haltbar war trotz Dauerregens dagegen
in dieser Nacht die gute Schützalaune.
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| Biberach,
10. Juli 2004 Welches Schütza
hätten's denn gerne? Der Blick
aufs Fest kann ganz unterschiedlich aussehen.
Weberberg.de hat zwar nicht die meisten
Bilder (die gibt's wohl bei BC-Regional.de),
aber wir haben einige der originellsten
und wir bieten Ihnen die ganze
Vielfalt des Fests. (Mittleres Bild von
Günter Gerber). |

Biberach,
11. Juli 2004 Jubel beim
Abtrommeln erhielt, wie
gewohnt, die Ranzengarde. Aber die
Trommlergruppe der Lebenshilfe,
geleitet von Ray, der laut Angaben
von Ranzen-Tambour Anton, "extra
aus Jamaica eingeflogen" sei,
bekam für ihre fetzigen Rhythmen
stürmische Ovationen und laute
Zugaberufe. Ray probt seit zwei
Jahren alle 14 Tage mit der Gruppe,
die demnächst auch auf einem
Lebenshilfekongress in Stuttgart
einen Auftritt haben wird. Dass
da der Jubel zumindest ähnlich
groß sein wird, darf man vermuten.
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Liebe LeserInnen!
Hiermit endet unsere
Schütza-Berichterstattung auf
dieser Seite. Nicht aber auf unserer
Site. In den nächsten Tagen werden
Sie auf Weberberg.de immer wieder
auf Schützabilder stoßen.
Und eine Fotostory mit Schützabildern
gibt es auch schon. Ihr Titel: Rucksack
Reloaded <<<
LINK!
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