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BIBERACH - 29. Oktober Lücke schließt sich
Gegenüber dem "Stecken" klaffte monatelang
eine hässliche Lücke. Am Freitag, den 14. September
2001 war dort ein Haus im Königgässle in Brand
geraten. Brandstiftung! befand die Fuerwehr. Geklärt
wurde die Sache nie. Ewig stand die hässliche Brandruine
herum, dann endlich wurde sie plattgemacht. Ein Neubau
auf gleichem Gelände wurde rasch gestoppt. Es gab
Auseinandersetzungen mit dem unmittelbar angrenzenden
Nachbarn. Ein Grund: Ein Kellergewölbe streckt sich
von einem Gebäude in das andere. Heute konnte man
einen fröhlichen Sinan Yazici am Weberberg sehen.
Die Gerichte gaben ihm nach fünstündiger Verhandlung
Recht und er kann mit dem Neubau loslegen. Höchste
Zeit auch, dass der Schandfleck in Biberachs Innenstadt
beseitigt wird. Die neuen Mieter werden viel Luft haben,
denn im Nebengebäude steht die eine oder andere Wohn-
oder Gewerbefläche noch leer.
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BIBERACH - 28. Oktober Heiterkeit
through Druckfehler löste die Firma Boehringer-Ingelheim
gestern bei Teilen der aufgeklärten Leserschaft der
Schwäbischen Zeitung aus. Einer der überall
auf dem Firmengelände zu findenden Sprüche erschien
als - leicht verunstaltete - Überschrift über
einer Anzeige (Ausschnitt links) in der SchwäZ.
Wer die Panne zu verantworten hat,
war bei Redaktionsschluss (?) noch nicht bekannt. Ebenso
ungewiss ist derzeit, ob gegen die Pharmafirma demnächst
ein Musterprozess wegen der Verwendung des Kfz-Kürzels
BC in ihrer E-Mail Adresse @bc.boehringer-ingelheim.com
geführt wird.
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BIBERACH - 27. Oktober Eklat im Gemeinderat:
"Schofel!" Als der Weberberg.de-Chef in der
Bürgerfragestunde des Gemeinderates fragte, wie der Filmfest-Trägerverein
auf die bisherigen Pannen des Festivals (wir berichteten)
reagieren werde und anfragte, ob der 1. Vorsitzende des
Vereins ganz frei sei in der Vergabe von Marketingaufträgen,
gab OB Fettback diese Frage an der Kulturdezernenten weiter.
Der antwortete knapp sinngemäß, dass man nach dem Festival
im Verein bereden werde, was aus etwaigen Fehlern zu lernen
sei. CDU-Stadtrat Frieder Kolesch warf später unter "Verschiedenes"
dem Weberberg.de-Chef wütend vor, sich mit seinen Andeutungen
"schofel" verhalten zu haben und quasi das jahrelange ehrenamtliche
Engagement von Herrn Last, der Tausende von Stunden unbezahlter
Arbeit aus seiner Begeisterung für den Film geleistet habe,
bewusst in Misskredit zu bringen. Als Kolesch anmerkte,
dass er eigentlich eine entsprechende Rüge vom Kulturdezernenten
erwartet hätte, meinte der, die Andeutungen seien so vage
gewesen, dass ohnehin niemand verstanden hätte, worum es
ging. Mit Frieder Koleschs Äußerung aber war nun die Sache
öffentlich.
Wie unsere LeserInnen es bewerten wollen,
dass ein Gemeinderat jemanden im Publikum öffentlich
und bewusst angreift, der mangels Rederecht sich nicht wehren
kann, wissen wir nicht. Aber vielleicht sollte Frieder Kolesch
sich da nicht so weit aus dem Fenster lehnen (s. Bild).
Es lag dem Weberberg.de-Chef natürlich fern, das Engagement
und die Filmbegeisterung von Dieter-Michael Last (Insider-Spitzname:
"Mr. Wichtig") in irgendeiner Weise anzuzweifeln.
Nur darf wohl die Frage erlaubt sein, ob die PR für das
Festival (Broschüre, Plakat, Website) vor Ort nicht preiswerter
und qualitativ wesentlich besser zu haben gewesen wäre.
Die Last KG wirbt übrigens auf der Filmfestwebsite mit dem
Spruch: "Last profiliert Unternehmen". Aber das ist
ein anderes Thema.
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BIBERACH - 26. Oktober Vorverkauf
für das Filmfest Bis Mittwoch
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noch kann man Karten für das Filmfest am kommenden Wochenende
an einem Stand auf dem Marktplatz kaufen. (Mo/Di 14-18 Uhr,
Mi 10-18 Uhr). Danach gibt es die Tickets am Kino im Zelt.
Als vorläufige Renner erwiesen sich die Filme "Richtung
Allgäu" und "Hierankel". Bei den Spielfilmen
sind ferner die Hits "Das Wunder von Bern", "Herr
Lehmann" und "Luther". Die FAZ Sonntagszeitung
schreibt heute: "Für fünf Tage im Oktober ist Hof das
Zentrum der Filmwelt, zumindest für Festivalchef Heinz Badewitz.
Robert Altmann habe gerne kommen wollen, sagte er vor der
Aufführung von dessen neuestem Film 'The Company', sei aber
leider verhindert und wünsche jedenfalls viel Spaß bei der
Vorstellung. So war es in Hof schon immer. Eigentlich wollen
alle da sein und wer nicht da ist, ist nur gerade verhindert.
Von dieser Illusion leben die Hofer Filmtage seit 37 Jahren,
und ihr Chef Badewitz nährt sie mit jeder seiner oberfränkisch
launigen Ansagen." Praktisch, gell? Die FAZ braucht nur
ein paar Namen auszutauschen und kann dann den gleichen Text
demnächst über die Biberacher Filmfestspiele noch
einmal veröffentlichen. Die Gutscheine, die unser Filmfesträtsel-Gewinner
bekommen soll, sind immer noch nicht fertig. Offenbar hat
man vergessen, sie drucken zu lassen. Ja, gründe nur
einen Filmfestverein, dann wird alles besser... Still und
heimlich sind übrigens die angekündigten Filme von
Werner Herzog und Wim Wenders aus dem Programm verschwunden.
Schade. |
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BIBERACH - 26. Oktober Yesss! Lafayette
Lounge eröffnet Und everybody who is anybody war
da. Na gut, fast. Pratzelvoll natürlich der Laden,
obwohl sich beileibe noch nicht überall rumgesprochen
hat, eine wie schicke, neue Partylocation es jetzt für
Biberach gibt. Oben Betreiber Marc Sckäfer bei einer
Mitternachtsansprache. Die war zwar akustisch schlecht verständlich,
aber sonst war der Sound prima (Ein Gast: "Endlich
mal Techno-Mucke. Und nicht Zeugs, das du sonst eh im Radio
hörst."). Dazu zu tanzen müssen die Biberacher
vielleicht noch lernen. Sehr angenehm allerdings, dass die
Lautstärke bestens ausgesteuert war und man sich im
vorderen teil, vor der Bar, noch bestens unterhalten konnte
und sich nicht anschreiben musste. Rechts hinter Marc zu
sehen: Paolo Percoco, der Mann, der mit seinem "Party
Movement" Hunderte von Unterschriften in der Szene
sammelte, die für eine Sperrzeitverkürzung auf
fünf Uhr plädierten. Im rechten Bild die
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Servicekräfte
des Hauses, die mit zum besten gehören, das Biberach
zu bieten hat. Und die hatten voll zu tun. ("Wie an Schützen!
Und jetzt sind's noch fünf Stunden." stöhnte
einer.) Stimmung ansonsten bestens. Wer zeitig kam, hatte
einen Sitzplatz. Die Treppe und Galerie neben und über
der Tnazfläche sind ideale Schulust Locations. Weitere
Bilder (täglich wechselnd) in der nächsten Zeit
in der Berg Zeitung. Leider nahm die Party ein vorzeitiges
Ende, wie wir in einem Forum lesen: da sich warthausener
und biberacher im niemandsland untere stegwiesen weder einig
noch uneinig noch sonstwas sind, kamen gegen halb vier die
lieben herren in grün (und eine hübsche dame, ja, tatsächlich...)
und baten doch recht höflich um baldige beendigung der party
in der lafayette lounge... die party war trotzdem der oberkiller!!!
Weitere Reaktionen zur Eröffnung im Gästebuch
der Location. Hier.
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| Warten auf den Bruder.
Martin Ostermann, der Partner von Marc Schäfer,
kommt erst im November. Immerhin war seine Schwester
Denise (links) bei der Eröffnungsparty. |
Stilvoll Zu
Mittenacht trat ein Geiger auf den Dance Floor und spielte
Mozarts "Eine kleine Nachtmusik". |
Die originelle Idee
kam gut an und deshalb gab Klaus Pfalzer von der Jugendmusikschule
auch eine Zugabe. |
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| Glückspilze Die durften
bei der Eröffnung nicht fehlen: Franz Gaupp (links)
und einer seiner Kumpel - Zwei der Gewinner unseres
Lafayette Lounge Gewinnspiels. Sie können sich
nicht nur über ein Jahr lang freien Eintritt (auch
zu Konzerten) freuen, sondern werden demnächst
auch noch mit Limousine abgeholt. Und natürlich
gab es Begrüßungscocktails gratis. |
Die Schönste der Nacht Auch
"Miss Baden-Württemberg Süd", Sandra
Stöckle, war unter den Gästen. Mehr Bilder
von ihr hier.
und in unserer Fotostory "Sie
kommen!° |
BC-TV? Die Medienwerkstatt
filmte den Eröffnungsabend. Probelauf für
das Biberacher Jugendfernsehen, das derzeit in verschiedenen
Gästebüchern
und Foren
unserer Stadt diskutiert wird? Wohl noch nicht. Aber
der Gedanke hat was. |
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| A touch of taste Ein Blick
ins Foyer der Lafayette Lounge. Da kommt Freude auf,
wenn man die stilvolle Gestaltung sieht. |
City Lights Discoatmo gab's
natürlich auch. Und nicht zu knapp. |
Stairway to heaven Idealer
Platz, um zu sichten und gesichtet zu werden. |
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