Stell dir vor, es ist Schütza 2003
und es gibt keine Pics davon auf Weberberg.de
Nicht auszudenken? Leider doch.
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BIBERACH - 30. Juni 2003:
Ranzengarde strikes back. Keineswegs
als Komafest sieht die Ranzengarde die bevorstehenden
Feierlichkeiten in Biberach. Als "Biberacher
Ranzenfest 2003 - Hysterisches Trinker- und
Heimschlappfest" möchte sie es im
Biberacher Bewußtsein positionieren.
Dass auch der Text eine ganz
andere Perspektive auf die nächsten Tage
bietet, sieht man beim Klick auf das Bild links.
Dann öffnet sich die Großversion.
Wer mehr über die Ranzengarde wissen möchte,
erfährt mehr als ihm/ihr vielleicht lieb
ist, auf der Website der Truppe: www.ranzengar.de
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BIBERACH - 30. Juni 2003: Ruhe sanft,
Regiofenster! Eine vor allem für die Betreiber
traurige Mitteilung ist auf der Regiofenster-BC.de-Startseite
zu lesen. Regiofenster-BC, das Kind der Schwäbischen
Zeitung und der Kreissparkasse Biberach muss aufgeben. Die
Millionen Mark, die man in das Projekt investiert hat, waren
umsonst.
Regiofenster und Weberberg.de hätten
sich vielleicht gut ergänzen können. Auf die Nachfrage
nach einer Kooperation haben wir damals prompt mit einem
recht gut ausgetüftelten Konzept zur Rettung der Website
reagiert. Aber letztlich passten wohl der undogmatische
und oft flapsige Stil nicht zur Firmenkultur der Regiobetreiber.
Jetzt gibt es in BC also nur noch zwei große Websites,
die sich an das allgemeine Publikum richten: (Daneben die
eher mit jugendlicher Zielgruppe Was-geht-in-BC.de und das
BC-Portal.) Das städtische Biberach-Riss.de mit seinen
öffentlichen Bekanntmachungen, Veranstaltunsgtipps,
einem (beliebter werdenden) moderierten Gästebuch und
Einigem mehr. Auch hier gibt es Kooperationen mit Weberberg.de.
Die Stadtwebsite hat Weberberg.de mehrfach verlinkt. Wir
weisen immer wieder auf städtische Veranstaltungen
hin, veröffentlichen viel zur städtischen Kultur,
tun Einiges für das Stadtmarketing und begleiten die
Arbeit des Rathauses mit kritischem Journalismus. Letzteres
sorgt gelegentlich für Spannungen.
Weberberg.de ist ein ehrenamtliches Projekt.
Die Website, die nach den bisher
vorliegenden Zahlen wohl auch im Juni über 100000 Seitenaufrufe
verzeichnen kann, ist weitgehend werbefrei und hat keine
nennenswerten Einnahmen. Das rächt sich jetzt. Die
Krise um die Schützenbilder 2003 ist ein Ausdruck davon.
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Weberberg.de hatte das Ende von Regiofenster-BC.de
ja vor Monaten geahnt.
Ein ähnliches Portal, nämlich
das in Hamsterbach an der Bruch, scheiterte auch. Falls
Sie sie noch nicht kennen, lesen Sie unsere Erzählung
"Hamsterbach ist nicht Maputo". Sie ist ebenso
lehrreich wie amüsant. Sie gelangen zu ihr beim Klick
auf das Schlussbild des Epilogs, links. Zur Erzählung
gehört auch dieser
Epilog, den wir vergessen haben am Ende der Erzählung
zu verlinken.
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| BIBERACH - 30. Juni 2003:
Schützenfacts aus dem Rathaus. Verkehrsregelungen,
Öffnungszeiten, Feuerwerkinfos und vieles mehr stehen
auf unser Sonderinfoseite
zum Schützenfest 2003. Sie finden dort die wichtigsten
Informationen des Bürgermeisteramtes. Weitere Infos
auf der offiziellen Schützenfestwebsite. |
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BIBERACH - 30. Juni 2003:
Neu im Web: Reimkeim. Biberachs beste Hip Hop Band,
der Reimkeim, hat einen neuen Webauftritt. (Klickbild
links). Die ist ein Medienwerkstattprojekt. Sollte man
mal reinschauen, auch wenn man sich nicht für Hip
Hop interessiert. Ob der Reimkeim sich als Vorgruppe für
das Nena-Konzert am 20. Juli in Ulm beworben
hat, wissen wir nicht. Dass man aber noch heute Karten
zum Nena-Konzert auf Weberberg.de gewinnen kann, wissen
wir. Hier
mehr. |
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| BIBERACH
- 30. Juni 2003: Großzügige Biberacher. Die
Spendenbereitschaft für unsere Schützapics 2003-Kampagne
nimmt zu. Über 42 Euro sind bisher eingegangen. 50 weitere
Cent sind zugesagt. Damit liegen wir noch etwas abseits von
unserem Ziel von 600 Euro, aber wir sind ja noch am Anfang der
Kampagne. Sobald die angestrebten 600 Euro da sind, kann die
Kamera geordert werden. Ob das vor Schütza langt, hängt
von unseren LeserInnen ab. Es gäbe natürlich noch
die Möglichkeit, dass sich ein gewerblicher Sponsor für
die Kamera findet. Der könnte dann seine Werbung auf Webseiten
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platzieren, die so häufig besucht
werden wie keine anderen in der Geschichte der Stadt. Aber
alle bisherigen Versuche, jemanden zu finden, verliefen ergebnislos.
Noch immer werden ja die Schützabilder 2002 heftig gesichtet.
Und Weberberg.de ist mittlerweile wesenttlich bekannter als
vor einem Jahr. Die Privatspenden sind daher weiterhin notwendig
und gingen in keinem Falle verloren. Denn zur Kamera braucht
es noch einiges Zubehör, das in den veranschlagten 600
Euro noch nicht enthalten ist. Das würde dann davon angeschafft.
Damit Weberberg.de noch besser werden kann.
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| HAGNAU/BIBERACH
- 29. Juni 2003 Blick nach Hagnau. Heute waren am vorigen
Dienstort von EBM Roland Wersch Bürgermeisterwahlen. Ergebnis:
kein Ergebnis, denn es gibt einen zweiten Wahlgang. Ob bei dem
wieder der umstrittene Kandidat antritt, der entnervt vor dem
ersten Wahlgang aufgegeben hatte (wir berichteten), ist nicht
sicher. Simon Blümcke, der gar nicht mehr auf dem Wahlzettel
stand, erhielt über 40% der Stimmen! Von einer "politischen
Bombe" spricht dann auch die Schwäbische Zeitung in
ihrem Bericht. Bernard Falke (0 Stimmen) hatte ebenfalls
vor der Wahl seine Kandidatur zurückgezogen. Aber da stand
er schon auf dem Stimmzettel. (SZ-Artikel
zum Thema - Auswahl). |
Wahlberechtigung insgesamt 1.034
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743
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71,86 %
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Name, Vorname
Wohnort |
Beruf oder
Stand |
erhaltene Stimmen |
in Prozent |
Tereba, Werner,
Mannheim |
Schriftsteller |
1
|
0,13 %
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Moncef, Sabine,
Köln |
Rechtsanwältin und Verwaltungsangestellte |
169
|
22,75 %
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| Falke, Klemens Bernard,
Offenburg |
Freiberuflicher wissenschaftlicher
Buchautor und Richter am Verwaltungsgericht a. D. |
0
|
0 %
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Schrandt, Jürgen,
Friedrichshafen |
Geschäftsführer und Speditionskaufmann |
9
|
1,21 %
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| Jakob, Stefanie Christine,
Ihringen |
Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) und
Stadtinspektorin |
60
|
8,08 %
|
Münzing, Gernot,
Gomadingen |
Vermessungsbeamter |
4
|
0,54 %
|
Kirchner, Volker,
München |
Diplomökonom Univ. und Unternehmensberater |
170
|
22,88 %
|
Federolf, Roland
Ernst, Herrenberg |
Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und
Unternehmer |
21
|
2,83 %
|
Blümcke, Simon,
Pfullingen |
Dozent |
300
|
40,38 %
|
| sonstige |
|
7
|
0,94 %
|
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BIBERACH - 29. Juni 2003 Neues aus Mettenberg.
Sieht ganz so aus, als ob Weberberg.de das einzige Biberacher
Medium bleibt, das über die spannende zweieinhalbstündige
Debatte über den Bundesverkehrswegeplan berichtet. (Und
jetzt ist es das erste, das die Presseerklärung der Bürgerinitiative
Mettenberg veröffentlicht.) Die spontane Diskussion,
die sich bei einem Tagesordnungspunkt entzündete, der
eigentlich nur eine Bekanntmachung sein sollte, war eines
unserer Themen am 23. Juni. (Weitere Texte und Bilder zum
Thema beim Klick aufs obige Bild.) Mittlerweile allerdings
interviewte
SZ-Chef Hartmut Bigalke den OB zum Thema.
Mittlerweile hat sich GR Werner Krug nun
wohl offenbar gegen den Aufstieg
nach Mettenberg ausgesprochen, (Die
SZ berichtet.) Und die Zahl der Gegner im Gemeinderat
scheint von sechs auf 14 gewachsen zu sein. Kein Wunder. Die
Verkehrsuntersuchung belegt, was die Bürgerinitiative
schon vor acht Jahren behauptet hat: a) Ein Aufstieg nach
Mettenberg würde zu keiner Entlastung der Innenstadt
führen. b) 80 Prozent des Verkehrs ist lokaler Ziel-
und Quellverkehr, also auch wesentlich von Leuten, die mal
eben mit dem Auto um die Ecke fahren, um Kippen zu holen.
Die
CDU hält an der Nordwestumfahrung fest.
Nettes, absurdes Beispiel dafür ist
ein Leserbrief in der SchwäZ, in dem jemand klagt, er
brauche derzeit wegen diverser Staus eine halbe Stunde vom
Stadtteil Fünf Linden zu seinem Liebherr- Arbeitsplatz
im Tal. Für den Mann scheint das Fahhrad noch nicht erfunden
zu sein. Das brächte ihn wesentlich schneller ans Ziel,
vor allem bergab.
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Presseerklärung der Bürgerinitiative
Mettenberg zum Bericht "Neues Verkehrskonzept sorgt für
gemischte Gefühle"
(Schw. Z. vom 12.06.03.Kreisseite)
Die Bürgerinitiative Mettenberg freut
sich über die Nachricht, dass die Abgeordneten der SPD und
des Bündnis 90/ der Grünen sich darauf geeinigt haben, den
"Aufstieg" nach Mettenberg nicht in den vordringlichen Bedarf
des Bundesverkehrswegeplans aufzunehmen, und danken den
Abgeordneten Matthias Weisheit (SPD), Winfried Hermann und
Boris Palmer (beide Bündnis 90/ die Grünen) und Staatssekretär
Großmann im Bundesverkehrsministerium. Nach Ansicht der
BI werden fast alle Wünsche erfüllt.
Die Ortsumgehungen stehen im Plan, die
B 30 wird voraussichtlich drei-spurig ausgebaut. Die Stadt
Biberach bekommt die Nordwestumfahrung. Das ganze Straßenpaket
ist nach Auffassung der BI Mettenberg ein Maximum.
Entgegen der Ansicht von BM Ogertschnig
glaubt die BI Mettenberg, dass das Straßenstück zwischen
B 30 und Laupertshauser Straße, durch welches Mettenberg
entlastet werden sollte, zusätzlichen Verkehr durch Mettenberg
hindurch zur B 30 bringen würde. Und Mettenberg würde durch
den "Aufstieg" vor allem neu belastet mit 20000 Autos täglich
in unmittelbarer Ortsnähe. Die BM erinnert daran, dass sie
eine Umlenkung von 20 000 Autos mit Hilfe des "Aufstiegs"
für unnötig hält.
Der Ausbau der B 311 Riedlingen - Ulm,
der auch im BVWP vorgesehen ist, trägt nach Ansicht der
BI auch zur Entlastung des Raums Biberach/ Warthausen bei.
Das ist nach Auffassung der BI ein Grund mehr, auf den "Aufstieg"
zu verzichten.
Gez. Josef Weber, Walter Falk, Anne Holz,
Bea Math.
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BIBERACH - 29. Juni 2003
Dichtung und Wahrheit: Das weiß auch nicht jede/r,
dass man im Wieland-Schauraum an einer Magnettafel sich selber
als Dichter versuchen kann, indem man Wörter und Silben
montiert.
Wir hätten da noch einen Gedanken zur Antwort von OB
Fettback auf unseren Offenen Brief. Nehmen wir einmal an,
die Schwäbische Zeitung ließe 3000 Broschüren
im Vierfarbdruck mit einem reich illustrierten Biberacher
Stadtrundgang herstellen und würde ihn der Stadt zum
kostenlosen Verteilen im Tourist Info zur Ve rfügung
stellen. Würde die Stadt dieses Geschenk ablehnen, um
nicht ein Medium zu bevorzugen? Wohl kaum. Das Geschenk "Virtueller
Stadtrundgang", das man per Link zu den entsprechenden
Seiten auf Weberberg.de etwa auch Rollstuhlfahrern kostenlos
zukommen lassen könnte, die auf der Stadtwebsite nach
touristischen Informationen suchen, aber lehnt man ab.. Wenn
Biberach zur "barrierefreien Stadt" werden möchte,
sollte das Stadtmarketing mit dem Abbau der Barrieren im Kopf
beginnen.
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BIBERACH - 29. Juni 2003 Dark Night
mit mehr Biss: Saschas Zähne demonstrieren, was über
die gestrige Dark Night im Sun Flower Club zu sagen ist -
sie hatte besonders viel Biss. Das lag auch an etlichen neuen
Gesichtern - aus dem Memminger Raum und aus Hannover. Aus
Hannover nach Biberach zur Dark Night? Ja, schon. Man hatte
sich auf dem Wave Gotik Treffen in Leipzig kennengelernt und
kam zu Besuch nach BC. "Ich zieh hierher, bei dieser
Disse," meinte Dominico aus Stadthagen bezogen auf den
SFC. Dort ist jetzt erst einmal Dark Night Sommerpause, aber
im September geht es weiter. Vielleicht auch mit einer Lesung,
wenn Marc Hettich sein Buch "Licht und Schatten"
präsentiert, ein "Gesamtkunstwerk", wie der
Babenhausener sagt, der Worte, Bilder und Typographie zu einer
besonderen Einheit verbunden hat. Geschichten, die er zum
Teil selbst geschrieben hat, die aber überwiegend von
anderen Szenemitgliedern stammen. Auch an diesem Abend bewährte
sich, dass man in der angenehmen Nacht draußen sitzen
konnte. Da war es dann noch finsterer als im abgedunkelten
SFC. Was macht die Szene in der Sommerpause? Fahrgemeinschaften
bilden zum M'era Luna Festival
am 9./10. August in Hildesheim, einem der weltweit größten
Events der Szene. Und was macht man auf der langen Fahrt?
Wie wär's zwischendurch mal mit einem Horror-Hörbuch?
Es gibt es ein brandneues zu gewinnen. Für mehr Infos
einfach auf einen von Saschas Vampirzähnen klicken.
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BIBERACH - 28. Juni 2003 OB
Fettback antwortet auf Offenen Brief. In einem
Offenen Brief
an OB Thomas Fettback (rechts ein Archivfoto) hatte
Weberberg.de über die Behandlung von Weberberg.de
durch die Stadt, den OB und das Stadtmarketing geklagt.
Der Brief erschien in dieser Kolumne am 16. Juni 2003.
Am heutigen Samstag erhielt Weberberg.de ein Antwortschreiben
des Oberbürgermeisters. Wir veröffentlichen
es hier zusammen mit einer Stellungnahme der Redaktion.
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| Mittwoch, 25.
Juni 2003
Sehr geehrter Herr Andresen,
leider komme ich erst jetzt dazu, Ihren
o.g. Brief zu beantworten, da ich mich nicht zuletzt auch
wegen der öffentlichen Berichterstattung vornehmlich um die
Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes kümmern musste.
Ich kann daher Ihre öffentliche Kritik in und über weberberg.de
nicht nachvollziehen.
Inhaltlich teile ich Ihre Kritik in dem
offenen Brief ebenfalls nicht. Zur Begründung möchte ich nur
kurz zwei grundsätzliche Dinge klarstellen:
1. Weberberg.de ist für mich tatsächlich
ein Medium der Presse und stellt auch bei teilweiser sehr
kritischer Berichterstattung eine Bereicherung für die Stadt
dar.
2. Hieraus ergibt sich aber auch im Umkehrschluss,
dass weberberg.de nicht besser (oder schlechter) gestellt
und behandelt werden darf als alle anderen Presseorgane
in unserer Raumschaft. Dies gebietet nicht nur der Gleichbehandlungsgrundsatz,
sondern insbesondere das Grundrecht der Pressefreiheit.
als Oberbürgermeister bin ich hier streng gebunden.
Ihre Kritik geht nun gerade dahin, dass
Sie für weberberg.de eine Besserstellung gegenüber den anderen
öffentlichen Medien von mir verlangen.
Hierzu zwei Beispiele:
1. Sie beklagen in Ihrem Offenen Brief
an mich u.a., dass ich mit der Schwäbischen Zeitung ein
Exklusivinterview zum Besuch in Guernsey geführt habe. Das
ist in der Tat richtig- und wie Sie als Journalist wissen
auch die übliche journalistische Praxis. Hier gilt nämlich
das "Windhundprinzip": Wer zuerst um ein Interview bittet,
der bekommt es auch - und genau dies war hier der Fall.
2. Sie beklagen sich ferner darüber,
dass wir in unseren Internetangeboten nicht genügend auf
weberberg.de hinweisen würden. Fakt ist aber, dass wir aus
grundsätzlichen Erwägungen allgemein keine weiteren Hinweise
auf sämtliche Presseorgane anbieten. Es gilt also der Gleichbehandlungsgrundsatz
wie oben dargelegt.
Sie haben sicherlich Verständnis dafür,
dass ich auf Ihre weitergehende Kritik - oder ist es Kommentar?
- nicht weiter eingehe und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Thomas Fettback
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Stellungnahme von Weberberg.de:
Zumindest in einer Sache punktet OB Thomas
Fettback. In der Sache des Guernsey-Interviews. Wir waren
davon ausgegangen, dass die Stadt statt einer ursprünglich
angedachten Pressekonferenz diesen Weg beschritten habe. Wenn
die Initiative für das Gespräch von der Schwäbischen
Zeitung ausging, nehmen wir diesen Vorwurf natürlich zurück.
Bleiben folgende Dinge, bei denen wir anderer
Meinung sind.
a) Dass Weberberg.de "teilweise sehr kritisch"
berichtet, ist hier fast als Vorwurf formuliert. Genau diese
kritische Berichterstattung hatte aber der OB im Frühjahr
2002 von den lokalen Medien gefordert.
b) Natürlich haben Teile von Weberberg.de
den Charakter und Anspruch einer Lokalzeitung. Weberberg.
de ist aber gleichzeitig viel mehr und viel weniger als das.
Weniger, weil es vom Umfang der Berichterstattung nie das
leisten kann, was die Schwäbische als Lokalzeitung leistet.
Mehr, weil Weberberg.de nicht nur Zeitung ist. Eine Verlinkung
der Seiten, die eher in den Bereich Stadtmarketing gehören,
wie etwa der "Virtuelle Stadtrundgang" tut, wäre in unseren
Augen kein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, weil
die anderen lokalen Medien sich nicht für diesen Bereich,
schon gar nicht online, zuständig sehen. Selbst Regiofenster-BC.de,
bot im touristischen Bereich nicht mehr als eine Linksammlung
und war dort nicht eigenständig redaktionell tätig.
c) Den Gleichbehandlungsgrundsatz anzuwenden,
ist also problematisch. Weberberg.de will und wollte auch
nicht als Presseorgan bevorzugt werden. Wir sahen uns nur
im Fall Guernsey (irrtümlich!) als benachteiligt
Gleicher Behandlung unterliegen hier also
die kommerziellen Unternehmungen Schwäbische Zeitung, INFO
und WOCHENBLATT wie wohl auch die öffentlich-rechtlichen und
privaten Rundfunksender. Bei Weberberg.de aber handelt es
sich um ein ehrenamtliches Projekt. Und so etwas lebt auch
von öffentlicher Anerkennung und Unterstützung der ehrenamtlichen
Arbeit durch die jeweilige Stadt. Zumal dann, wenn - hier
sei noch einmal auf den Stadtrundgang verwiesen - die geleistete
Arbeit den erklärten Zielen der Stadt so sehr entspricht.
Für uns ist damit diese Diskussion aber
beendet und wir grüßen freundlich zurück.
Für Weberberg.de
Dierk Andresen
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