Das ganze Leben Biberachs

Biberach: Leute & Themen
Im Juli 2003 (2)

BIBERACH - 20. Juli 2003 Verblüffendes Biberach. Immer wieder erstaunlich, wie die Stadt Biberach mit der linken Hand einreißt, was sie mit der rechten gerade aufbaut. Gestern wieder voll das Paradebeispiel. Während die Gäste des erfolgreichen Literaturwochenendes noch bis vor 1 Uhr nachts Piazzola und Klassiker wie "Stormy Weather", im Museumshof exzellent dargeboten von "Les nomades du vent", genießen konnten, beendete Grün-Weiß Tübingen weit, weit draußen am Stadtrand auf dem BMX-Gelände das Punk Rock Festival, auf dem sich wesentlich mehr Besucher tummelten als im Spitalhof. Auch eine nächtliche Motocrossdarbietung fiel dem zum Opfer. War auch alles genehmigt.Stadtmarketingmäßig eine unverständliche Doppelstrategie, denn das BMX-Gelände ist als Sportlocation weit über Biberach hinaus bekannt und beliebt. Und es ist ja auch nicht gerade so, dass die an den McDonald's Stadtteil angrenzenden Bezirke lärmmäßig schon von Schütza gestresst gewesen wären. Den Literaturfreunden seien ihre gut besuchten Veranstaltungen herzlich gegönnt. Aber BC ist mehr als Gourmetfood für die Ohren von Edelfederfans.

Am heutigen Sonntagvormitag um 11 Uhr liest Weberberg.de Mitarbeiter KD Diedrich (Bild rechts) im Literaturzelt im Spitalhof. Wird spannend, weil: Es geht um Biberach!

 

BIBERACH - 19. Juli 2003 Luftzirkus. Mal eben mit dem Motocross-Maschine 18 Meter durch die Luft fliegen und dann freihändig landen oder zwischendurchmal die Beine überm Lenker spreizen oder waagerecht in der Luft liegen. Geht das? Heute nachmittag konnte man es auf dem BMX-Gelände hinter McDonald's bei den Shows sehen. War natürlich alles voll zu heiß an dem Nachmittag, dafür dürfte es am heutigen Abend beim Punk Rock Festival gerade richtig sein mit der Temperatur. Und zwischendurch konnte man in der Halfpipe etliche Supertricks bestaunen und diversen tollkühnen Menschen auf ihren fliegenden Rädern zuschauen. Ansonsten auch voll die Tattoo-Parade.

Blick auf Hagnau mit seiner Gerüchteküche (Künstlerische Impression)

BIBERACH/HAGNAU - 18/19.. Juli 2003 Roland Wersch nimmt Stellung, Blümcke auch. Als "Wahlposse am Bodensee" bezeichnet Alexander Schwabe unter dem Titel "High Noon in Hagnau" die Vorgänge um die Bürgermeisterwahl in dem Winzerdorf. Da in dem SPIEGEL online Artikel auch Aussagen über EBM Roland Wersch gemacht wurden, fragten wir bei ihm nach. "Viel Wahres", enthalte der Artikel, aber "in der Gesamttendenz ist das tendenziös und Kokolores," sagt Wersch, den nervt, dass er ständig auf die Hagnauer Situation angesprochen werde. Er habe sich seit dem 1. Februar nicht mehr in die Vorgänge um die Wahl eingemischt; dass er "hinter den Kulissen" mitmische, sei unwahr. Aber natürlich hat er eine Meinung, die er auch vertritt. "Aus meiner Sicht müsste Blümcke gewählt werden, weil von den anderen Kandidaten und Kandidatinnen ihm niemand Paroli bieten kann." Der günstigen Prognose für Simon Blümcke aber folgt die Kritik: "Ich habe damals nicht verstanden, warum er bei

diesem Ergebnis zurückgezogen hat. Er hätte wissen müssen, dass die Leute, die ihn vielleicht mit anonymen Anrufen oder Briefen behelligt haben, nur ein Bodensatz sind. Die Mehrheit der Hagnauer ist anders und er hätte sich vor sie stellen sollen. So hat Blümcke Hagnau geschadet" Und außerdem kenne er, Wersch, die Hagnauer besser als der Journalist Alexander Schwabe, der für Wersch nach diesem Artikel "zu den Leuten gehört, mit denen ich nur einmal rede." Auch Wersch war einst Gegenstand von Anfeindungen und befremdlichen Vorwürfen, die sich allerdings in Nichts auflösten. Zu Recht, so Wersch, hätte während seiner Amtszeit, als er gegen den Willen des Winzervereins in zwei harten Bürgerentscheiden ein Bürgerhaus durchsetzte, eine Zeitung zwar damals getitelt "Ein Riss geht quer durch das Dorf."Das, so Wersch, habe allerdings nur die Meinungen betroffen, nicht das Verhältnis der BürgerInnen zueinander. Nach dem Entscheid habe man sofort wieder gedeihlich zusammengearbeitet. Ob das nach der Bürgermeisterwahl vom 20. Juli 2003 in Hagnau auch so gehen wird, muss man abwarten. "Ich habe damals gesagt, Blümcke solle, wenn er die Dinge wirklich so schlimm sieht, DIE Hagnauer wirklich für so niederträchtig hält, sich besser etwas anders suchen." Blümcke aber wird antreten.

Simon Blümcke selbst habe, so sagt er im Weberberg,.de-Interview "noch nie ein negatives Wort über Hagnau gesagt." Es gebe in der Gemeinde viele aufrechte Leute, "nicht nur unter meinen Unterstützern." Beeindruckt sei er auch durch den "zivilen Ungehorsam", der sich in der letzten Wahl gezeigt habe. Befragt auf die Zahl der anonymen Briefe und Anrufe sagt er. "Es hat eine ganze Reihe gegeben und es war sehr nachhaltig schon seit dem Februarwahlkampf. Es fing an mit nächtlichem Telefonklingeln und ging hin zu sehr schmutzigen Beleidigungen vor allem immer nach erfolgreichen Veranstaltungen in Hagnau." Sein Rücktritt sei also durchaus begründet gewesen und keineswegs ein taktischer Schritt in der Absicht später "noch einmal aufs Tapet zu kommen. Durch diesen Schub bei der letzten Wahl war mir klar, dass ich wieder in den Ring steigen muss." Trotz des früheren "Terrors"? Das waren für Blümcke Einzelne, die sich da übel verhalten hätten: "Hagnau ist für mich eine wunderbare Gemeinde, das zeigt sich auch an der großen Zahl der Bewerber. für das Bürgermeisteramt.".

. Auf dem Biberacher Marktplatz emporte sich Obst- und Gemüsehänlder Schwörer über die SPIEGEL-Geschichte. Er stammt aus Hagnau.

 

BIBERACH/HAGNAU - 17. Juli Noch ne Qualwahl. Am Sonntag heißt es: "Bürgermeisterwahl in Hagnau, die vierte!". Die Wahlposse hat mittlerweile eine unglaubliche Flut von Gerüchten hervorgebracht. Unter anderem diese:
a) Die Freiwillige Feuerwehr tritt am kommenden Sonntag zurück, wenn Blümcke gewählt wird
b) Der Winzerverein verweigere die Zusammenarbeit mit Blümcke
c) Die Musikkapelle spiele bei Blümckes Wahl nicht.
d) ein Kandidat sei schwul
e) ein anderer nehme Drogen
Einiges davon ist mittlerweile dementiert. Aber es wird richtig spannend am Sonntag im beschaulichen Winzerdorf Hagnau am Bodensee. Mehr hier.

Aktuell: Mittlerweile hat die Hagnauer Gerüchteküche auch EBM Roland Wersch erfasst. Auf Spiegel online heißt es: "Roland Wersch, CDU, war 17 Jahre Bürgermeister in Hagnau. Seit Februar ist er Erster Bürgermeister in Biberach an der Riss. Doch auch er mischt hinter den Kulissen in Hagnau mit. Er steht in Kontakt mit Hiestand, Leiss und anderen. Blümcke habe dem Ruf Hagnaus geschadet, weil er öffentlich von einer "Welle der Niedertracht" gesprochen habe, die durch den Ort schwappe. Dies habe er, Wersch, der Zeitung entnommen. Blümckes Äußerungen seien eine "Unverschämtheit", er solle sich besser wo anders bewerben, oder noch besser, einen anderen Job suchen, echauffiert sich der Abgewanderte. " Weder Südkurier noch Schwäbische zeitung aber wollen davon etwas wissen. Und weiter heißt es: "Blümcke-Wähler treiben die Intrigen auf die Palme, sie wettern gegen das Hagnauer Establishment. "Der Wersch hat das Terrain bereitet, auf dem dieser Sumpf gedeihen konnte", sagen Bürger, die nicht genannt werden wollen." Da werden wir wohl mal nachfragen müssen.

BIBERACH - 17. Juli 2003 Voll die Qual der Wahl hat man mal wieder am Wochenende in BC. Die BMX Initiative Biberach veranstaltet ein Riesenevent auf ihrem weit, weit über Biberach hinaus bekannten und beliebten Gelände und die Stadt hält mit jeder Menge Literatur degegen. Mehr über all die literarischen Events des Wochenendes unter den Veranstaltungshinweisen der Stadt. Mehr über das BMX-Event beim Klick auf den Flier rechts.

BIBERACH - 16. Juli 2003 Gewinnertypen produzieert Weberberg.de immer häufiger. Heute durften sich wieder drei Leute freuen, die bei unseren Gewinnspielen erfolgreich waren (s. Berg Zeitung). Links Jürgen Bauer aus der Hindenburgstraße, der das Buch "Mehr Zuckerbrot, weniger Peitsche - Aufrufe, Manifeste und Faulheitspapiere der Glücklichen Arbeitslosen" gewann. Wir sind sicher, dass er seine Freude an dem Buch hat, auch wenn er nicht zur Zielgruppe des Werkes gehört.

Die neuen Gewinnspiele finden Sie auf Weberberg.de/lohntsich.html. .

BIBERACH - 16. Juli 2003 Award aberkannt. Der Platzregen vom Samstag vor Bauernschützen konnte sich nicht lange über den Schütza 2003 Award "Best of timing" freuen. Zwar war er erfrischend und reinigend, aber es war keineswegs so, dass er kein Event unterbrochen hatte. Der kleine Schützenjahrmarkt zwischen der Stadtbierhalle und der Gigelbarghalle war das bedauerliche Opfer. Hier hatten ehrenamtliche Helfer vielen, vielen Kindern allerlei Gratisspielmöglichkeiten geboten auf einem Gelände, auf das vorher sorgfältig Mulch aufgeschüttet worden

 

war. Der wurde natürlich bei den Wasserfluten zu einer Schlammwüste und setzte der fröhlichen Beschäftigung der Kleinen ein vorzeitiges Ende. Die Jury mit ihrem "Mir schreibet halt über die Szene, wo wir uns rumtreibet"-Tunnelblick hatte dieses Desaster vollig übersehen, wurde aber heute von einer aufmerksamen Leserin daraf hiingewiesen. Gravierend ist diese Ignoranz vor allem deshalb, weil es sich bei Schütza ja um ein Kinderfest handelt. Aber es gibt auch einen neuen Award. Mehr hier.

BIBERACH - 16. Juli 2003 Dr. Tarantula? In der Schwäbischen Zeitung lesen wir in der Kolumne "Ma schwätzt" u.a. Folgendes: Tatort Lagerleben des Baltringer Haufens: Am Sonntagnachmittag wurde die Biberacher Politprominenz einmal so richtig gebadet. Nach und nach kommen aber auch die Köpfe aus der Wirtschaft in den Trog. Finanzbürgermeister Roland Wersch (erhebliche Gegenwehr) wurde als erster getunkt, gefolgt von Oberbürgermeister Thomas Fettback und Baubürgermeister Julius Ogertschnig. SPD-Mann Werner Krug konnte nicht lange drüber lachen, denn bald sollte er sich "oben ohne" beim Lagerleben trocknen. Als dann schließlich Kreissparkassen-Chef Dr. Otmar Weigele getunkt war, gab es kein Halten mehr. Wie von der Tarantel gebadet (sic!), sorgte der oberste Banker des Kreises immer wieder für Wassernachschub. Autovermieter

Robert Straub musste ebenso dran glauben wie Kreissparkassen-Vorstand Bruno Weißhaupt. Auch die Liebherr-Chefetage mit Anton Kramer und Dieter Frasch wurde kräftig durchgegautscht. Letztlich auch FDP-Mann Christoph Funk, obwohl er zunächst um eine Stunde Aufschub (Gegenwehr stärker als von BM Wersch) bat. Vor der klatschnassen und badewütigen Polit- und Wirtschaftsgarde fand er keine Gnade."
Die Schwäbische verschweigt dezent, dass der langjährige Verfasser der "Ma schwätzt"-Kolumne und Weberberg.de-Chef ebenfalls gebadet wurde. Offenbar sind die Computer der SchwäZ immer noch so programmiert, dass sie bei Eingabe der Buchstabenfolge weberberg.de "Error" signalisieren.

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BIBERACH - 16. Juli 2003 Verspätete Richtigstellung. Davon, dass - wie von Weberberg.de gemeldet - Teile der CDU inzwischen nicht mehr ganz so happy mit der Wahl von EBM Roland Wersch (CDU) seien, will CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tom Abele nichts wissen. Er schreibt u.a.: "Mir auf jeden Fall ist nicht bekannt, daß EBM Wersch in der Biberacher CDU nicht mehr unumstritten ist. Vielmehr das Gegenteil ist der Fall. Fraktion und Vorstand sind der Auffassung, daß Herr Wersch sich in kurzer Zeit sehr gut eingearbeitet hat und eine 'Bereicherung' für die Biberacher Kommunalpolitik und für die Verwaltung darstellt." Was Weberberg.de berichtet hatte, sei "höchstens eine Einzelmeinung (wohl auch noch über Dritte weitergeleitet), die aber insgesamt keine Relevanz besitzt."
Wir bitten, die verzögerte Veröffentlichung (unser Fehler) dieses Beitrages vom 5. Juli 03 zu entschuldigen. War halt Schütza.
BIBERACH - 15. Juli Hilfreiche Kritik. Ein Weberberg.de-Leser bat darum, eine bessere Navigation für die Schütza-Seiten anzubieten, denn es sei zu lästig, sich immer durch alle Seiten zu klicken, um dann festzustellen, am Ende ist doch noch nichts Neues zu finden. Wir sehen das auch so, und der kleine Stupfer hat uns motiviert, das endlich zu tun, was wir auch schon vorhatten. Und eine neue Startseite für die mittlerweile zehn Schütza 03-Seiten gibt's auch!

BIBERACH/HAGNAU - 15. Juli 2003 Wahldrama in Hagnau. Wir hatten ja schon mehrfach von der Bürgermeisterwahl in Hagnau, dem vorigen Dienstort von EBM Roland Wersch berichtet. Bereits drei Wahlgänge sind vorbei und noch immer ist niemand gewählt. Heute erreichte uns eine Mail des Spitzenkandidaten Simon Blümcke. Er hatte bei der Lektüre von Weberberg.de sein Foto entdeckt, bzw. eines, das ihn zeigen sollten. Die Redaktion hatte aber eine Bilduntrerschrift falsch gelesen und den Falschen abgelichtet. Hier nur der wahre Simon Blümcke auf einem Foto, das er uns mitschickte. Über seine Wahlchancen befragt, schrieb er: "Wahlen sind dann gelaufen, wenn ausgezählt ist. Überraschungen gab es ja bisher genug. Deshalb bin ich zwar frohen Mutes und sehe mich in einer guten Position, fühle mich aber noch keinesfalls als Sieger. Meiner Einschätzung nach ist es am wichtigsten, dass Hagnau am 20.Juli endgültig einen Bürgermeister erhält. Es ist ein Drama, wenn eine kleine Gemeinde sieben Monaten Wahlkampf ausgesetzt ist." Und da hat der Mann Recht.

Mittlerweile geht die Hagnauer Posse in eine neue Runde. Laut Meldungen der Schwäbischen Zeitung ist der Stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Wahlausschusses zurückgetreten. Nach einer anoymen Anzeige gegen den Hagnauer stellvertretenden Bürgermeister Werner Hiestand hat die Staatsanwaltschaft in Konstanz die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens eingeleitet. In einer anonymen Anzeige im Namen der "Bürger/Bürgerinnen von Hagnau" werden Werner Hiestand im Zusammenhang mit der Hagnauer Bürgermeisterwahl "Wahlmanipulation" zu Lasten des Kandiadaten Simon Blümcke und "ungerechtfertigte Bereicherung und Untreue im Amt".

 

 

Der Biberacher Windel-Skandal

 

 

BIBERACH - 14. Juli 2003. Zur Kenntnis! Damit die LeserInnen (vor allem die auswärtigen und den Umzug nicht gesehen habenden) sich ein eigenes Bild vom "Windel-Skandal" (siehe die Schütza Awards 2003 ) um die WG-Trommler machen können, veröffentlichen wir hier diese sicher für manche erschütternden Fotodokumente vom SchülerInnenumzug.

BIBERACH - 14. Juli 2003. FV Biberach kickt los. Hier sehen wir ihn, den neuen Kader des FV Biberach, allerdings nicht ganz vollständig. Viel ist nicht übrig von der Mannschaft der letzten Saison. Heute spielten die Jungs gegen den SV Mochenwangen 4:2. Das Spiel war schneller als bei der alten Mannschaft, es gab einige gelungene Kombinationen, aber in der zweiten Halbzeit brachte die Biberacher keinen Ball mehr ins Netz."Das ist noch viel Arbeit," sagte Aydin Güzel und Mersad Rujovic meinte, dass seine Rolle als Verteidiger ihm noch schwerfalle. Für den Trainer war das Spiel eine gute Trainingseinheit. Mehr wohl nicht. Die FV

 

Biberach Zuschauer dürften aber in der kommenden Saison mehr Freude an ihrem Verein haben. "Wenn die Mannschaft länger als ein halbes Jahr zusammenbleibt, haben die uns verarscht," grummelten zwei ehemaliger FV Spieler beim ersten Training zum Schützaanfang vom Spielfeldrand aus. Da könnten sie sich täuschen. Alle Verträge werden übrigens vom Insolvenzverwalter aufgestellt und genehmigt. Und das nur, wenn die Finanzen (etwa durch Werbeeinnahmen) gedeckt sind, sonst muss er nämlich selbst dafür aufkommen.

OchenhausenCafé - 14. Juli 2003. Something new is in the air - in the air of Ochsenhausen! Das Café CONTRAST hat Anfang Juli seine Pforten in der Bahnhofstrasse 9 eröffnet, und wer sich fragt, wo der gute alte Schorsch vom Café Correct geblieben ist, der findet hier die mehr als zufriedenstellende Antwort! Und das CONTRAST ist ebenso die beste Antwort auf das Correct, die Ochsenhausen zu bieten hat! Keine Kopie, keine alte Idee neu erfunden - nein, das CONTRAST steht für sich und hat direkt beim ersten Besuch einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Preise trotzen den Kriselzeiten und ein jeder kann sich hier was leisten. Der Service ist nicht nur hübsch, sondern auch äußerst freundlich und offen, die Burger schmecken saftig und sind fetter, als erwartet. Das Spezi schmeckt dem Einen so gut, wie das Bier dem Anderen und besonders zu empfehlen ist der antialkoholische "Kleine Sizilianer" (Bitterino, Orange, Soda) und der heftige "Spacewalker On Island" (Captain Morgan, Aspach, Grenadine, Burn - Energy, Juice Of Cherry). Check´em out! You can´t fail. Die neue Ochsenhausener Überraschung entstammt dem Zauberhut der FGP GbR (Füger - Gessing - Pfeiffer) und ist auch rein optisch ein sehenswerter Ort, der mit modernem Ambiente ebenso lockt, wie mit gemütlichem Biergarten. Das Auge isst eben nicht nur mit, es dreht seinen Film auch bei Getränk, Spiel und Spass! Geöffnet hat das CONTRAST montags bis donnerstags von 10h bis 1h, am Freitag und am Samstag von 10h bis 2h, und an Sonn- und Feiertagen heißt es seine Gäste von 13.30h bis 1h willkommen. In diesem Sinne - es lebe der Kontrast! (Pressemitteilung, die von der Szeneredaktion hier durchgereicht wird.)

Biberach - 14. Juli 2003. Peinliche Panne bei Weberberg.de. In unseren Schütza-Awards hatten wir gemeldet, dass das geplante Anti-Fremdalk-Plakat der Schützadirektion nirgends zu sehen war. Jetzt wurden wir informiert, dass de Jugendkommission durchaus ein Plakat entwickelt hatte (s. oben) , das auch aushing: In Schützabussen und

 

ÖPNV-Bussen (die wir als Innenstadtbewohner und Fahradfahrer nicht benutzen , sowie in etlichen Geschäften (wir haben's nicht so mit dem Konsum) und in Schulen. Auf jeden Fall ist das Poster, das sie nebenstehend sehen, völlig unserer Aufmerksamkeit entgangen. Sorry!
Biberach - 14. Juli 2003. Jugendparlament - Jetzt geht's los: "An alle Jugendlichen von 14-21 Jahren, die aus Biberach kommen oder aus den Stadtteilen Mettenberg, Stafflangen, Ringschnait, Rißegg: Auftakt-Treffen vom Projekt Biberacher Jugend Parlament am Mittwoch, 16.07.2003 um 19:00 Uhr im Abdera (Breslaustr. 13, hinterm PG)" lautet im Auszug eine Pressemeldung, die wir heute erhielten. Schauen wir mal, wie sehr Biberachs Jugendliche die entwicklung in ihrer Stadt mitbestimmen wollen. Einer der Punkte auf der Liste könnte natürlich sein, das Wurzelmax -Projekt in Warthausen zum Erfolg zu bringen.

Unglaublicher Funzel-Skandal!

 

Mit SPIEGEL-Geldern ins Rotlichtmilieu

 

Biberach/Hamburg - Juni/Juli 2003 Bordellskandal? Funzel-Redakteure Uwe Horstmann (links) und Benjamin Kobitzsch, hier zusammen mit SPIEGEL-Chef Stefan Aust, hätten sich wohl nie träumen lassen, dass ihnen eine in der Funzel erschienene Reportage über die Sex-Krawallshow von Dr. Verena Breitenbach einen vom SPIEGEL bezahlten Bordellbesuch einbringen würde. Aber so kam es.

Die beiden hatten den ersten Preis in der Kategorie Reportage beim Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGELS geholt und gewannen eine Fahrt nach Hamburg mit Hotelaufenthalt und Preisverleihung, Teilnahme an einer SPIEGEL-Redaktionskonferenz, Gratistaxikarte, und eine Führung durch Hamburgs Vergnügungsviertel. Auch ein Besuch in der Bordellstraße, der berüchtigten Herbertstraße, gehörte dazu. (Allerdings nur zum Bekucken der Häuser von außen.) Ihr Stadtführer traute sich nur in Begleitung der Jungredakteure in eine berühmte Boxerkneipe und spendierte ihnen dort ein Bier, bzw. - für Fanta-Junkie Horstmann - eine Fanta. (Foto rechts: Frank Schumann, SPIEGEL-Verlag) Scherz beiseite: Fetten Glückwunsch an die Kollegen von der Funzel!

Biberach: Leute & Themen
Im Juli 2003 (Zur Folge 1)