Die BC-Illustrierte: Das ganze Leben Biberachs

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REMSHALDEN 18. Dezember 2012 Abschied mit vielen guten Worten Recht beeindruckt von dem großen, modernen niccht unumstrittenen Rathausbau (Klickbild) war die Biberacher Delegation, die zur Verabschiedung von Bürgermeister Norbert Zeidler, Biberachs zukünftigem OB nach Remshalden fuhr. "Ist das nicht etwas überdimensioniert?" war die spontane Reaktion. Aber Zeidler verteidigte den 7,6 Millionen teuren Bau: "Wenn man alle Biberascher Rathausabteilungen in einem Gebäude unterbringen wollte, wäre der Bau wohl vier Mal so groß."  Mehr zum Bau hier. Schock für den Weberberg.de-Chef: Bei 7,6 Millionen hätten doch ein paar Euro für korrekte Rechtschreibung der metallenen Begrüßungsschriftzuges übrig sein müssen! "Willkommen" ist ein Adjektiv und Adjektive schreibt man klein. Hoffentlich kann Zeidler diesen Fehler noch vor seinem Ausscheiden aus dem Amt korrigieren lassen. (Auf seiner Wahlkampfwebsite hat er's ja -mit Hilfe von Weberberg.de - auch getan.) Falsche Rechtschreibung im Rathausfoyer - das wäre ein bitteres Vermächtnis des literarisch interessierten Zeidlers. Und hier nun der Star des Abends, Norbert Zeidler,  im Gespräch mit dem Leiter der Biberacher Delegation, EBM Roland Wersch, der  sich im Bus als Tour Guide ins Remstal und  vor allem auf der Rückfahrt erfolgreich. als routinierter Entertainer betätigte. Noch ist Zeidler ohne Heim in Biberach. Aber es wird sich schon was finden lassen in den besseren Vierteln von Rindenmoos oder am Weingartenberg. Übrigens der Remshaldener Ortsteil Geradstetten ist Geburtsort des "Remstalrebellen" Helmut Palmer.

Beispiele für ökologisches Denken und für Kunstsinn finden sich reichlich im Remshaldener Rathaus.  Auf jedem Stockwerk sind die Wände behängt mit Bildwerken. "Remshalden ...verbindet" - ganz wie Weberberg.de!
Neben Etyek (Ungarn) und Gournay-en-Bray (Nordfrankreich) hat Remshalden noch eine weitere Partnerstadt: Die erzgebirgische Kleinstadt Elterlein. Dort gehören Schwibbögen zur Volkskunst. I diesem sind Motive aus beiden Gemeinden vereint: neben der Bethlehemszene in der Mitte auch die Ortswappen  sowie Bergleute mit Hammer und Meißel und Remstalfrauen bei der Weinlese.. Bei den Bauarbeiten verunglückte ein Arbeiter tödlich. Ihm zum Gedenken gibt es eine Tafel im Rathaus. Eine anrührende Geste, die wohl auch etwas über den Umgang Zeidlers mit Menschen aussagt

Auch die Umwelt liegt dem Mann. am Herzen, wie man hier lesen kann.

Wappenträger. Die Gemeinderäte der Remstalgemeinde tragen alle ein Ortswappen am Revers und zeigten reges Interesse daran, wie man sich einen Ansteckbiber verdient.

 
Ergänzungen, Beschwerden, Lob? Unser Gästebuch steht Ihnen zur Verfügung.


Zeidlers Freund und Landrat Johannes Fuchs (FDP, mit Glatze links)  lobte den "Fahnenflüchtigen", und seinen Umgang mit dem "bisweilen pflegebedürftigen Gemeinderat". Zeidler verließe jetzt das "tal allergrößter Schönheit", das Remstal, das man "einen Garten Gottes heißen" könne.  Er wartete mit Zitaten aus Karl Thodor Griesingers "Silhouetten aus Schwaben" der Beschreibung des Oberamtes Biberach auf spottete über die altwürttembergische Idylle und die verzweifelten Versuche, dort Wein anzubauen. Selbst der Salat tauge nichts. Gegenüber dem pietistischen Remstäler pflege der Oberländer einen leichten Lebensstil voll Frohsinn, finge nicht leicht Händel an, wenn aber doch, dann ginge das nicht ohne Blutvergießen ab. (Rechts: Iris Zeidler)

Einen Handkarren voller guter Dinge und mit viel Holz gab es von den Gemeinderäten für den scheidenden Chef, damit der Übergang ohne Leiden vonstatten geht. Bestes  Landfrauenkabarett boten zwei hoch emotionalisierte Remstälerinnen. Was sie scherzhaft rüberbrachten, spiegelte sich in den ernsteren Passagen der Reden des Abends wieder: großes Bedauern über den Weggang eines sehr beliebten und erfolgreichen Bürgermeisters und  etwas Neid, dass den nun die Biberacher haben. Gut für die Biber, denn was an diesem Abend Gutes über Norbert Zeidler gesagt wurde,  war überaus glaubwürdig und nicht nur die übliche Lobhudelei. zum Amtsabgang. Details zur Neuwahl des BM hält die "Schopedia", das StadtWiki von Schorndorf, hier bereit. (Frage: Bekommt auch Biberach demnächst ein StadtWiki?)
Besonders oft gepriesen wurden Zeidlers Neujahrsansprachen. "Ein Genuss!" sagte ein Gast aus Schulkreisen und ergänzte: "der hat auch eine Eins im Deutsch-Abi gehabt." Das gibt dann wohl einen fröhlichen Wettstreit mit Biberachs Kulturdezernenten. Auf jeden Fall sind die früheren Phasen des Fremdschämens über Reden bei Biberacher Großanlässen damit wohl endgültig vorbei.
Aufmerksam und oft genug amüsiert verfolgte die achtköpfige Biberacher Delegation den Verlauf des Abends. Leider verdeckt: Christoph Funk. Die Freien Wähler konnten wegen eines unaufschiebbaren Termins nicht teilnehmen.
 
In seiner Abschiedsrede charakterisierte Zeidler sein Emotionsspektrum. "Grantig" war das eine Extrem. Und,  man wird darauf achten müssen, wenn er ungeduldig und genervt ist,. scharre er mit den Füßen. Im Teilort Grunbach habe man sogar den Fußboden erneuern müssen. "Rammstein"-Fan Zeidler zitierte Fontane, Goethe und - ausführlicher - Henry David Thoreaux mit einer Passage aus dessen Buch "Walden":  "Die größten Reichtümer und Werte werden am wenigsten geschätzt. Der Glaube an ihre Existenz ist gar leicht erschüttert. Wir vergessen sie schnell. Sie sind die höchste Realität. Vielleicht teilt nie ein Mensch dem anderen die staunenswertesten, realsten Dinge mit. Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so völlig Körperloses und unbeschreibliches wie die Himmelsfärben am Morgen oder Abend. Ein wenig Sternenstaub, ein Stückchen Regenbogen, den ich umklammert hielt – das ist meine Ernte ." (Quelle hier.) Von Thomas Fettback hätte man so etwas wohl nie gehört. Ein neuer Stil wird also mit dem aktiven Katholiken Zeidler, der auch gerne Lateinisches zitiert, ins Biberacher Rathaus einziehen.  Dort beginnt Zeidler am  7. Januar  zu arbeiten. Die offizielle Amtseinführung findet am Donnerstag, 10. Januar, ab 18.30 Uhr in der Stadthalle statt. „Ich werde gleich zu Beginn mit brutalem Einsatz präsent sein, um mich zu zeigen und um schnell in die Themen zu kommen,“  hatte Zeidler der Schwäbischen Zeitung gegenüber erklärt.  Wir wünschen ihm einen brutal guten Start!
 
Stehende Ovation zum Abschied bevor es ans Büfett ging. Rechts mit Glatze Landrat Johannes Fuchs, der mit Witzen und Spitzen über Zeidlers neues Wirkungsgebiet nicht sparte. Da wird die Retourkutsche wohl nicht auf sich warten lassen, wenn EBM Wersch seinen neuen Chef ins Amt einführt, denn die rheinische Frohnatur Wersch wird sich kaum die Chance zu einer Replik auf die Fuchs'schen Sottisen über das Oberland entgehen lassen.
Einen kleinen Lapsus erlaubte sich der Vertreter der Bürgermeister der eine große Flasche Berg Bier überreicht. Dass dies kein Biberacher Bier ist sondern eines aus dem nahen Ehingen, fiel den Remstälern natürlich nicht weiter auf. Aber Zeidler weiß schon, wo in Biberach Bier gebraut wird: Im Café Weichhardt.. Dort fand sich Zeidler nach der OB-Wahl zur übergreifenden Wahlparty ein.  (Rechts: A star is born...)
 
 
 

BIBERACH 13. Dezember 2012 E-Bike-Touren am Bodensee Was FW/UB-Gemeinderat da in diesem Sommer erradelt und geschrieben hat, lässt sich sehen. Sein im Bruckmann Verlag erschienenes Buch, ganz zum E-Bike-Trend passend, beschreibt dreißig Touren rund um den Bodensee. Gestern stellte Rieger es in der Stadtbücherei einem Dutzend Leuten vor. Mit einem Pedelec, dessen Akku für 140-180 km reichen, ist der Bodensee in idealer Nähe. Aufladestationen gibt es genug und Rieger benennt sie ebenso wie Sehenswürdigkeiten und Tipps zur Beförderung des bequemen Fahrzeugs mit Bahn, Bodenseeschiffen und der Gondel auf den Pfänder. Ideal unter anderem die Strecke von Romanshorn nach Konstanz. Recht eben und immer mit Blick auf den See. Lohnend auch eine Tour zum Höhengasthof Haldenhof mit einem tollen Blick über die Region. Da Rieger Gratisfahrten für BODO und die Seefähren bekam, konnte er die Kosten für die Erstellung des Buches für sich und seine Co-Autorin unter 1.000 Euro halten. Tipp:Ab Niederbiegen gilt eine wenig bekannte und preisgünstige Euregio-Tageskarte Bodensee. Aber Rieger kann mit vielen Tipps aufwarten. In  Meckenbeuren gibt es ein tolles Fahrradparkhaus mit Ladestation, die allerdings nicht alle Akkus bedient. In Friedrichhafen-Stadt etwa mit dem Pedelec umzusteigen, ist eine Qual. Am Bahnhof Friedrichshafen Hafen geht es sehr bequem. Das reich illustrierte Buch macht Lust auf die Touren, von denen es, so Rieger,  noch viel mehr hätte geben können. Am liebsten aber wäre es ihm gewesen, der Verlag hätte ihn ein Buch über Touren in Oberschwaben verfassen lassen, aber bei Bruckmann gilt der Bodensee ebenso wie Mecklenburg-Vorpommern als Trendregion. Oberschwaben, so Riegers Eindruck, ist für Bruckmann nicht mehr als eine Wiese mit Telefon. Erfolgreich scheint das Bodensee-Buch zu werden. In der Stadtbuchhandlung ist der erste Stapel bereits verkauft. Der nächste wird morgen geliefert.... Und hier geht's digital zum Buch.

BIBERACH 11. Dezember 2012 StudentInnen und ihre Polis  Sie hatten sich viel Mühe gegeben, die Biberacher StudentInnen, die die mit Bibern ins Gespräch kommen wollten über die Stadt. Das Komödienhaus war angestrahlt davor leuchteten Lichterkettchen und es gab einen Glühweinstand und Feuer.  Innen hingen Plakate bereit, auf denen die BesucherInnen ihr Interesse an Kommunalpolitik und ihre Einschätzung des letzten Gemeinderatswahlergebnisses mit orangefarbenen Pünktchen markieren konnten.  Aber auch "Wahlkabinen" waren aufgestellt. Hier konnte man seine Gedanken zu den Problemen Biberachs per Laptop eingeben und später die Gedanken der anderen kommentieren.
Zu Beginn aber hielt der angekündigte "Stargast", es handelte sich um Biberachs ehemaligen Kulturdezernenten Dr. Hans-Peter Biege, einen Vortrag über Beteiligung an der Kommunalpolitik. Die interessiert die Menschen deutlich weniger als die Bundes- oder Landespolitik. M. Eng. Dipl.-Ing Daniel Birkenmayer, der Entwicklungsprojekte im Bereich Projektmanagement betreut,  stellte den Referenten vor und wünschte sich, dass die Gäste jeweils mit einer neuen Idee und einer neuen Bekanntschaft nach Hause gehen würden. Bestimmte Gruppen der Bevölkerung (rot), so Biege die Forschungsergebnisse referierend, fühlten, dass sie nicht willkommen seinen, bei denen, die da die Politik machen. Und so manche Chance der lokalen Mitbestimmung werde nicht genutzt. Bürgeranfragen etwa. mit denen der Gemeinderat gezwungen werden kann, eine bestimmte Angelegenheit zu behandeln.  "Eine Bürgeranfrage habe ich noch nie erlebt," so Biege. Und auch was die Öffentlichkeit der Gemeinderatssitzungen angeht (Gesetz: "(1) Die Sitzungen des Gemeinderats sind öffentlich. Nichtöffentlich darf nur verhandelt werden, wenn es das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen Einzelner erfordern." Biege: "Wenn ich Journalist in Biberach wäre, hätte ich schon längst geklagt."

Es wurden später über 90 kritische Punkte benannt von den Anwesenden. Größer noch war der Ansturm auf die Pizzas.
 


 
Neben offenkundig nicht lokal relevanten Themen waren die Hauptpunkte der Diskussion dann das Jugendzentrum (dem in seiner jetzt geplanten Form wenig Chancen eingeräumt wurden), Kneipenöffnungszeiten (offensichtlich wissen die Studierenden nicht, dass man in BC bis nachts um 3 oder 5 Party machen kann - u.a.  im Mocca, La Bodega oder vegas baby) und fehlende billige Parkplätze.

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Einige der genannten Punkte sehen Sie oben. Beim Klick darauf dann weitere.

War die Veranstaltung ein Erfolg? Kaum. Nur etwa 30 Personen waren anwesend, ein großer Teil davon waren die


Veranstalter. Dass so wenige Biber gekommen waren, lag wohl auch an der erschreckend unprofessionellen Pressearbeit der Truppe. (Wir berichteten.) Die, die kamen, brauchten viel Geduld:  Die Veranstaltung begann mit reichlich Verspätung und zog sich dann weit über drei Stunden. Dass die Veranstalter die Diskussion ums Jugendhaus und die Öffnungszeiten in BC nicht kennen, belegt einmal mehr, in welchem Ghetto sich die Hochschüler bewegen. Und der Ertrag? Was wissen die StudentInnen jetzt über BC, was sie vorher nicht wussten? Viel dürfte das nicht sein. Aber vielleicht hat's ja wenigstens Spaß gemacht.

   
     
     
 

BIBERACH 11. Dezember 2012 Drei OBs und das Internet Seit dem 16. Januar 2007 gibt es einen eigenen Eintrag zu Thomas Fettback in der Wikipedia (oben rechts). Fettback war zu diesem Zeitpunkt bereits über 12 Jahre im Amt. Den Eintrag (ohne Bild) gibt es immer noch (Link). Über Roland Wersch erfährt man wenig in dem beliebten Onlinelexikon. Auf der Seite "Liste der deutschen Oberbürgermeister" ist immerhin zu lesen: "Geschäftsführend seit dem Rücktritt des bisherigen Oberbürgermeisters Thomas Fettback (SPD); bis 1. Januar 2013, gewählter Nachfolger ist Norbert Zeidler (parteilos)".

Der designierte OB Biberachs, Norbert Zeidler, ist da deutlich fixer. Noch während er im Rathaus Glückwünsche seiner zukünftigen MitarbeiterInnen und der Bevölkerung entgegennahm, nämlich um 20:43 (Link), ging das "Norbert Zeidler"-Lemma bei der Wikipedia online. Da noch mit einer ungenauen Formulierung: "Norbert Zeidler, (* 1967) ist seit dem 1. Oktober 2012 der Oberbürgermeister von Biberach an der Riß". (Die korrigierte. aktuelle Version sehen Sie rechts.)
 
Der Vorgang spricht für das Selbstvertrauen des OB-Kandidaten. Eingestellt wurde die Seite von einem gewissen "Bene16". der dies ganz vorsichtig bei der Wikipedia (oder bei einem Auftraggeber?) anfragt "''Cooperatores veritatis'' (MMXII) - Bitte um gnädige Annahme des Artikels und Danke für evtl. Stil u. Rechtschreibkorrekturen)". Und Thomas Fettback? Ist offenbar im Moment noch etwas ziellos, denn wenn man auf seiner Website den Link "Meine Ziele" anklickt, kommt - (s. o.) nichts.

 

BIBERACH 8. Dezember 2012 Besuch bekamen die Biber wieder einmal von den gefiederten Freunden mit der Regenwaldmusik, die am Marktplatz aufspielten. Auf dem Viehmarktplatz, fernab von Wochen- und ChristkindlesmarktbesucherInnen hatten die "Piraten" ihren Stand aufgebaut. Kein Programm gibt es da nicht. Neben Kulis, diversen Regenbogenflaggenaufklebern und Luftballons lag das Programm der Partei auf Umweltschutzpapier bereit. Mehr hier.

BIBERACH 8. Dezember 2012 Gute Stimmung wieder in der Stadthalle, die von Donau3FM mal wieder in eine Disco verwandelt wurde. Die beiden attraktiven jungen Männer in der Mitte hatten kein Problem, Anschluss beim schönen Geschlecht zu finden, zumindest für ein Foto lang. Näher kam man sich aber auch auf andere Art. Und rechts genießen Figaro Claus und Fatma den Abend.

BIBERACH 4. Dezember 2012 Vom Autodach da komm ich her... Nein, nicht vom Himmel war der Stelzenengel heute auf den Christkindlesmarkt geschwebt. Es war etwas profaner.  Spaß hatten kleine und große Kinder dennoch mit ihm.

 
 
BIBERACH 2. Dezember 2012 Volkstheater mit Judensternen und verrückten Hühnern. In der Regel sucht sich Regisseur Dr. Peter Schmid Biberacher Stoffe für seine jährliche Volkstheaterproduktion mit dem "Theater ohne Namen" aus. In diesem Jahr widmete er sich der Biographie des aus Laupheim stammenden Hollywodregisseurs Carl Laemmle. Eine gute Legitimation für reichlich Tanz- und Gesangseinlagen. Natürlich bleibt bei dem Stoff - angeregt durch einen Besuch Schmds im "Museum zur Geschichte von Christen und Juden" im Schloss Großlaupheim nur Zeit für Skizzen der Lebensstationen. Etwa wie hier die Ausreise des jungen Laemmle nach Amerika....
...das Land der Indianer und der Freiheit - hier macht "Miss Liberty"  eine starke Figur Die ersten Jahre sind hart. Laemmle schlägt sich mit dem Kleiderhandel durch, bevor er, angeregt vom Billigheimer Woolworth, die "Nickelodeons" gründet, billige Kinos für die Massen.  Zur gleichen Zeit feiert man in Laupheim  mit Gesängen das dortige Heimatfest, nicht ohne Schmäh für die Biberacher Konkurrenz.
Aber bald schon werden die Zeiten finsterer. Die Nazis erstarken und der Führer, schnarrstimmig verkörpert von Willi Fritz, taucht in Laupheim auf, trinkt Bier... und verkündet Schlimmes. Nicht sehr weit von Bruno Ganz entfernt, die Hitlerdarstellung. (Klickbild) Die Juden werden schikaniert, drangsaliert und schließlich droht ihnen das KZ.
In Hollywood dagegen hüpfen und gackern die tanzenden Hühner, die einst auf einer Farm lebten. auf deren Gelände Laemmle die  Universalstudios. gründete, heute die größten Film- und Fernsehstudios der Welt. Der (dargestellt von Günther Heider, der auch von der Statur her zur Rolle passt) wird zusehends erfolgreicher im... ...Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 
Aber was in Laupheim geschieht, ist Laemmle nicht gleichgültig. Ihm gelingt es durch Bürgschaften die Einreise von 200 Juden in die USA zu ermöglichen. Hier im Gespräch mit dem Konsul.  Filmszene: Die Lage an der Kriegsfront ist wenig erfreulich. Hunger und Schweißgeruch in der Feldküche.  Laemmle verfilmt Remarques "Im Westen nichts Neues" und erhält dafür... 
...den Oscar. Nicht ohne Eitelkeit lässt er sich bei der Zeremonie filmen. Ein Happy End! Auch für die dreißigköpfige Theatertruppe (hier das Ensemble) die musikalisch von "Mundart" begleitet und... vom Publikum im Museum bei der letzten Vorstellung heftig beklatscht wurde. 
Im Weichhardt: Kein Haken dran Café Kolesch: So soll es sein. Im Mocca weiß man das.

Sonderfall Tweety

Barrierefrei wäre: In der WC-Kabine
sind je ein Kleiderhaken in 85 cm und
150 cm Höhe anzubringen.
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<< Super: Platz für zwei Jacketts im Kachelofen.

BIBERACH 2. Dezember 2012 Handlungsbedarf im Weichhardt
In einer älter werdenden Gesellschaft finden sich, zumal in einer Speisegaststätte, immer mehr Kunden, die, sofern sie männlich sind, Jackett tragen. Das praktische Kleidungsstück kann zum Problem werden, wenn man das WC benutzt, denn gerade lang geschnittene Teile erweisen sich beim Klogang als hinderlich. Aber wohin damit, wenn es keinen Kleiderhaken gibt? Ersatzweise mag der Türgriff dienen, aber wenn dann jemand von außen die Klinke drückt, landet das Sakko rasch und unappetitlich auf dem Fußboden. Hoffen wir, dass das Weichhardt bald den Weg zu einer Toilette findet, die dem hohen Niveau des Hauses entspricht. Andere Gaststätten sind da weiter  Besonders schön wären Kleiderhaken in einer Höhe, die für RollstuhlfahrerI leicht zu erreichen ist. . (P.S.: Leider hat der "Kachelofen" nach einer kurzen Blüte wieder zum bekannten Niveau zurückgefunden. )
     
Einen kunstvoll garnierten Eisengel im Dialog mit einem Holzengel konnte man zum Auftakt des Weihnachtsmarktes erleben. Aber auch rührige Jusos, die Kondome verteilten, um auf die nach wie vor bestehende AIDS-Gefahr hinwiesen. Dass man mit Kondomen auch anders Spaß haben kann, demonstrierte ein Marktbesucher bis zum knallenden Ende.

"Macht hoch die Tür..." und viele sangen mit. Vor allem auch Frieder Kolesch. Mitte: Karl Sauter verteilt Gratislebkuchen.

Der Kulturdezernent beim Plädoyer gegen Ramschmärkte im Video beim Klick auf obiges Bild.

BIBERACH 1. Dezember 2012 Christkindlesmarkt eröffnet Der 14. Biberacher Christkindlesmarkt wurde heute offiziell um 12 Uhr musikalisch und mit einer Ansprache von Kulturdezernent Dr. Riedelbauer eröffnet. Inhaltsreicher und wortgewaltiger als die Ansagen von OB Fettback einst. Ein merkwürdiger Lapsus unterlief dem Kulturmann. Er sagte, dies sei das erste Mal, dass der markt zusammen mit der Werbegemeinschaft eröffnet würde. Das stimmt wohl nicht. Die Werbergemeinschaft war in Form ihres Vorsitzenden Eisinger anwesend, der auch sprach, aber wohl nicht amüsiert war, als Gemeinderat Peter Rieger vorschlug, der auftretende Eiskünstler könnte ja Eisinger in Eis modellieren, denn die richtige Größe hätte der Eisblock (ca. 1,50 hoch) ja. Eine echte Premiere war der Ausschank belgischen Kirschglühbiers. (siehe dazu auch die Bergzeitung)