Die BC-Illustrierte: Das ganze Leben Biberachs

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BIBERACH 7. Februar 2010 Wahlabend Thomas Fettback erhielt viel Applaus, Umarmungen und Blumensträuße für seine Wiederwahl.  Die Gegenkandidaten mediale Aufmerksamkeit. Rechts Benjamin Giesel beim Interview mit Donau3 FM, links Stöckle, der von SZ-Lokalchef Mägerle befragt wird. Die beiden Bürger, die wir außerhalb des Rathauses befragten (oben), zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden, das sie auch erwartet hätten. Auf Giesel und Stöckle wartete im Café Weichhardt eine Überraschung: Peter Zoufal war mit Band-Kollegen angerückt, sorgte für Unterhaltung und bat die beiden Kandidaten zu einem musikalisch untermalten Nachwahl-Statement. Der Abend ging lang.

     

BIBERACH 28. Januar 2010 Es war der Abend Thomas Fettbacks. In der meist zwanglosen Plauderrunde mit seinen Kontrahenten und den SchwäZ-Redakteuren Gerd Mägerle (1.v.l.) und Franziska Rötzsch (recht) macht er eine bessere Figur als wenn er versucht, seine Politik in eine mit Fakten gespickte Rede verständliche Rede zu gießen. Natürlich konnte er mit 16 Jahren OB-Erfahrung zu allen Politikfeldern etwas sagen und Jungkandidat Benjamin Giesels sympathisch zur Schau gestellter Unerfahrenheit bekam die mehrfache Wiederholung bei den Fragen eher nicht. Trotzdem machte auch er wieder eine gute Figur. Kernthema des Abends waren auf Wunsch der Veranstalter Jugendfragen, vor allem und das Jugendhaus. Man ging freundlich miteinander um auf dem Podium. Wer erwartet hatte, dass Uli Stöckle im direkten Austausch mit Fettback bissiger sein würde, sah sich enttäuscht. Es war eher der OB, der attackierte, etwa als er Stöckle vorwarf, mit seiner Forderung nach mehr Transparenz beim Schützenfest den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen die Lust an ihrer Arbeit nehmen würde.

Hatte Stöckle ein Formtief? Ihm sei am Vortag ein Zahn entfernt worden und nach einem stressigen Arbeitstag mit 15 Kunden habe er keine Zeit gehabt, sich vor der Podiumsdiskussion noch ein wenig zu entspannen, erklärte der Medienmann. Weberberg.de-Chef Andresen sah eine Diskrepanz zwischen den Worten und den Taten des OB und machte das an dessen Verhalten an Schützen 2008 („Man kann nicht Zivilcourage einfordern und dann die Leute, die sich gegen Videoüberwachung an Schützen wenden, als Miesmacher diffamieren.“) und in seinem Verhalten gegenüber Weberberg.de fest. Letzteres widerspräche Fettbacks früheren vehementen Aussagen zur Pressefreiheit und Medienvielfalt. Fettback erwiderte sinngemäß Weberberg.de-Macher Andresen habe sich geändert und solange Weberberg.de so sei, wie es ist, gebe es auch keine Änderung.“ Die Kandidaten waren gebeten worden, einen ihnen wichtigen Gegenstand mitzubringen. Fettback brachten ihm von der Queen verliehen Orden OBE mit, Geisel einen Stoffelefanten (aus der Sendung mit it der Maus), seinen Glücksbringer.

Stöckle hatte sich geweigert, einen Gegenstand mitzubringen. Er brachte dagegen Natalia Stark (2. v. r.) mit, von Stöckle als seine Azubine vorgestellt. Eine ältere Dame protestierte mehrfach lautstark gegen Fettback und ein Fotograf wünschte sich ein städtisches Amtsblatt, damit er keine Artikel von Franziska Rötzsch mehr lesen müsse. Insgesamt war es ein mäßig informativer und nicht sonderlich spannender Abend. Mehr zu den Kandidaten erfährt man in einer drei- oder vierteiligen Serie in der SchwäZ. Darin werden die Antworten zu Fragen der Redaktion veröffentlicht.

BIBERACH 23. Januar Ein Stück Geschichte verschwindet Der "Kachelofen" wird renoviert und damit verschwindet ein Stück Geschichte. Kennzeichnend für die Kneipe am unteren Ende des Biberacher gastronomischen Spektrums waren Fenster, die seit 30 Jahren nicht mehr geputzt worden waren. Auch der Rest der Kneipe war wenig gepflegt. Jetzt wird alles nach und nach repariert und frisch gestrichen. Gut. Und schlecht: denn leider verschwindet so die wohl schrägste Partylocation in Biberach.
BIBERACH 23. Januar 2010 Marktplatzwahlkampf Auch heute stand OB Fettback mit HelferInnen seiner Wählerinitiative auf dem Marktplatz. Auf einer Säule waren die Namen seiner UnterstützerInnen abzulesen. Weberberg.de-TV bat ihn um eine Wahlprognose.
Die Kandidatenvorstellung

BIBERACH 22. Januar 2010 Die Kandidatenvorstellung Die Veranstaltung begann recht pünktlich. Es gab Hinweise zum Ablauf und zum Wahlrecht: (über 50% der Stimmen sind nötig, die Briefwahl kann man auch noch bis Freitag, 5. Februar, 18 Uhr , beantragen). BM Roland Wersch trug das vor über 400 Bürgerinnen und Bürgern vor, einem kleinen Teil der etwa 24.000 Wahlberechtigten. OB Thomas Fettback machte den Auftakt. Er sprach gegen die Uhr, denn in Stafflangen hatte er für seine Ausführungen 90 Minuten gebraucht. Jetzt hatte er 20 Minuten. Zum Glück, denn sonst hätte er sein Publikum auch an diesem Abend mit weiteren Formulierungen wie „Sport als gewachsenes Stadtmarketing“ bedient oder der vom „Mehr an interkommunaler Zusammenarbeit auf Augenhöhe“. Er sah sich selbst als „Denker und Lenker“ und unterschritt seine Redezeit um vier Minuten. Es war eine Kurzfassung seines etwa zwanzigseitigen Papiers, das sich auch auf seiner Website findet und als Rückblick auf 16 Amtsjahre Kompetenz vermittelt. Man muss befürchten, dass Fettback das Papier gerne in Gänze vorgetragen hätte. (Hier Fettbacks Rede.)

Die Fragen aus dem Publikum konnte oder wollte Fettback nur zum Teil beantworten. Die erste galt dem Landschaftsverbrauch, später kam eine zum Straßenbau. Fettback verwies auf die „hochwertige Gestaltung des Ummendorfer Rieds“ und die tollen Arbeitsplätze, die es in Biberach gebe. Den Vorwurf, dass die Stadt ihre Sicherheit in die Hände von 1-Euro-Jobbern lege, ließ er nicht gelten. Warum das recht wohlhabende Biberach fremdsprachige Stadtführer ohne Sozialversicherung schaffen ließe, konnte er mangels Kenntnis des Sachverhalts nicht beantworten.

Bei der Frage, warum er als Jurist damals die Videoüberwachung des Schützenfestes für rechtens gefunden habe, patzt er, weicht aus und redet wieder von Sicherheit und Gefahrenschwerpunkten. (Darauf zielte die Frage nicht, sondern darauf: Hat er damals die Datenschutzgesetze selbst falsch interpretiert? Hat er der Polizei blind geglaubt? Hat er sich auf eine inkompetente Analyse einer Biberacher Kanzlei verlassen? Hat er gemeint, der Zweck heilige die Mittel?) Genervt hören etliche ZuschauerInnen die Frage. Einen OB nach 16 Jahren Amtszeit noch einmal auf eine seiner größten Fehlleistungen anzusprechen, das darf wohl nicht sein. Nachfrage: Sind für einen Juristen das Landesdatenschutzgesetz und das Bundesdatenschutzgesetz so schwierig zu verstehen? Fettback: „Wenn selbst der Landesdatenschutzbeauftragte juristische Fehler macht, dann ja.“ Welchen Fehler der Landesdatenschutzbeauftragte gemacht haben soll, lässt Fettback offen. Ein „Wir haben die Rechtslage damals falsch eingeschätzt, aber die Videoüberwachung will jetzt eh niemand mehr“ kommt ihm nicht über die Lippen. Das zweite Beispiel von déformation professionelle an diesem Abend.

Stöckle, ohne Krawatte, aber in schwarzem Jackett und frisch frisiert, dankt zu Beginn seiner Rede Figaro Claus für seinen neuen Look (und wird, wie er später im Café sagt, den kurzen Haarschnitt wohl beibehalten). Der Medienmacher spricht die Pressevertreter, die vorne rechts sitzen, direkt an. Erst macht er sich über Biber Bertram lustig, der ihm ein "Kinderspiel" angedichtet hatte, .dann wendet er sich an die Troika von der SchwäZ und hält ihr vor, dass seine Kandidatur keine "Spaßkandidatur", wie Redakteur Mäule geschrieben hatte, sei.

Er begründet seine Kandidatur damit, dass eine Wahl ohne Gegenkandidaten keine Wahl sei und zeigt sich erstaunt, dass niemand motiviert gewesen sei, in dieser Vorzeigeregion, in der ein OB noch Gestaltungsmöglichkeiten habe, gegen de Amtsinhaber antrete. Stöckle macht kurze Angaben zu seiner Biographie und ist froh, dass seine Hauptkunden außerhalb Biberachs liegen. Offenbar fürchtet er, dass das „falsche“ politische Engagement negative geschäftliche Folgen an der Riß haben kann.

Stöckle spricht frei und lässt sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als sein Handy klingelt. Transparenz ist sein Hauptthema. Er möchte, dass die Stadt die Bürger besser informiert, auch per Amtsblatt. Er wundert sich, dass BürgerInnen zu ihm kamen, statt sich die Ansprechpartner im Rathaus zu suchen. Da möchte er offenbar niedrigere Hemmschwellen.

Er sieht bei den zahlreichen Nebenämtern des OB Interessenkonflikte und wünscht sich mehr Transparenz bei der Schützendirektion und der Versteuerung der Einnahmen des Schützenfestes.

Als er sich gegen immer neue bunte Leitbilder in Firmen oder im Rathaus ausspricht, klingt Gelächter auf bei der SchwäZ-Troika, bestehend aus dem Mitarbeiter Tobias Kestin, der sich gelegentlich für seinen Freund René Marienfeld ausgibt, Chefredakteur Gerd Mägerle und Franziska Rötzsch. Offenbar sieht man sich an den Zickzackkurs des Schwäbischen Verlages erinnert, der immer mal wieder Dinge groß ankündigt und dann sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden lässt.

Nur zwei Fragen stellt man ihm. Bei einer geht es um Sicherheit. Stöckle dankt Alt-OB Hoffmann für die Erfahrungen, die er als Jugendlicher in Biberach in dessen Amtsperiode machen durfte. „Jugendliche müssen Grenzerfahrungen machen.“ sagt er und fordert ein Jugendhaus, aber nicht unter städtischer Betreuung. Und er sagt: „Nur Jugendliche, die integriert sind, sind Jugendliche, die Leute nicht zusammenprügeln.“

Er wünsche sich, dass die Stadt wirklich traditionell weltoffen werde. Was er in den letzten zwei Wochen an Bemerkungen zu seiner Kandidatur erlebt habe, sei alles andere als weltoffen. Er wünsche sich zudem mehr Kultur von außen, nicht nur Dram und Schützenfest.

Stöckle erhält Beifall, als er geht. Keinen stürmischen, aber einen, der doch deutlich Respekt vor seiner Kandidatur zeigt, die er glaubwürdig begründet hat. Für einen Spaßkandidaten hält ihn wohl niemand mehr. (Hier Stöckles Rede.)

Dann der jüngste Kandidat, Benjamin Giesel. Er entschuldigt sich. Er habe in letzter Zeit wenig Schlaf gehabt vor Aufregung und würde seine Rede daher ablesen. Aufgeregt ist er immer noch. Mehrfach greift er zum Wasserglas. Das wundert nicht. Öffentlich reden zu müssen, ist für viele Menschen überaus angstbesetzt und Giesel redet in großem Saal vor hunderten von Leuten. Was folgt, ist aber eine Rede, die erstaunlich gut vorgetragen ist und besser verständlich als die Fettbacks. Es ist eine Rede, von der Wolfgang Gröner, aka Biber Bertram, sicher schreiben wird, jemand anderes habe sie für Giesel geschrieben. Manches passt halt nicht ins Weltbild eines Anzeigenblattredakteurs: (Hier Giesels Rede.)

Auch er, der waschechte Biberacher macht Angaben zu seiner Biographie. Wie er die Schule abgebrochen habe, als er noch jung und dumm war. Er fordert altersgemäß mehr für die Jugend: mehr Freizeitmöglichkeiten, mehr Mitspracherechte im Gemeinderat, mehr jedenfalls als das JuPa sie hat.

Er sagt, dass das Geld für die geplante Rathausverglasung besser in der Jugendarbeit eingesetzt wäre. Es käme immer auf die Prioritätensetzung an. Dafür erhält er spontanen Beifall.

Noch einmal, wie bereits online geschehen, äußert er sich zu seiner Motivation, für die OB-Stelle zu kandidieren. Es gäbe durchaus Jugendliche und junge Erwachsene, die sich einmischen wollten, wenn man sie nur ließe.

Auch er beklagt, mit welchen negativen Reaktionen er fertig werden musste, nur dafür, dass er sein demokratisches Recht wahrgenommen habe. Jetzt kommt viel Beifall Über seine Chancen macht er sich keine Illusionen. Er hofft auf ein Prozent der Stimmen.

Eine Stimme für ihn sei keine verlorene Stimme, sondern „ein klares Signal, dass Ihnen die junge Generation wichtig ist und diese Stadt mehr für de Jugend tun muss.“ Dann zitiert er Gotthold Ephraim Lessing: „Der größte Fehler den man bei der Erziehung zu begehen pflegt, ist dieser, dass man die Jugend nicht zum eigenen Nachdenken gewöhnt.“ .

Überzeugend ist Giesel auch in der Fragerunde. Was er tun würde, wenn er nicht gewählt würde, wird er gefragt. Er wolle sich weiter für seine politischen Ziele, für mehr Mitsprache der Jugend einsetzen. Und ob er noch einmal kandidieren würde? Ja, sicher. * Und dann punktet er noch einmal. Auf die Frage, was er gegen Hartz IV und die Arbeitslosigkeit tun würde, sagt er entwaffnend: „Ich hab damit gerechnet, dass eine solche Frage kommt, aber ich.hab noch keine Ahnung. Falls ich OB werden sollte, muss ich viel nachholen und lernen.“

Viel Beifall begleitet ihn von der Bühne. Mit einer so überzeugenden Vorstellung hatte kaum jemand, wohl auch seine Unterstützer nicht, gerechnet. Und etliche von denen, die befürchtet hatten, einen peinlichen und albernen Auftritt über sich ergehen lassen zu müssen, sahen sich angenehm enttäuscht und mancher Erwachsene versprach Giesel die Stimme.

Insgesamt also ein überraschend erfreulicher Abend und ein Lehrstück in Lokalpolitik. Am Mittwoch findet eine Podiumsdiskussion im Abdera statt. Moderiert wird die von – Franziska Rötzsch und Gerd Mägerle.

EBM Roland Wersch

OB Thomas Fettback

Uli Stöckle

Benjamin Giesel

Blick in den Saal

 

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Lebhaft diskutiert wurde die Kandidatenvorstellung auch in unserem Gästebuch. Hier einige der lesenswerteren Einträge:

Name: Zwar Eintrag am 22.01.2010 um 13:17 Uhr
war Benjamin Giesel durchaus nervös, aber inhaltlich waren klare Punkte und Vorstellungen, vorhanden. Also eine inhaltlich souveräne Vorstellung, wenn auch nervös vorgetragen.
Übrigens genau wie beim OB Fettback. Inhaltlich informativ, sehr souverän mit den bisherigen Leistungen, aber ebenfalls recht nervös mit vielen "verhasplern", wobei er eigentlich gar keinen Grund hatte nervös zu sein.
Und bei Uli Stöckle ebenfalls mit klaren Inhalten, auch mit guten Ansätzen, aber leider etwas unstrukturiert vorgetragen. Dehalb wäre da unterm Strich zumindest etwas ablesen besser gewesen.
Aber generell gilt immer, im nachhinein ist man klüger und aus der Zuschauerperspektive ist es immer leicht was zu beurteilen.
Und zum ablesen noch ein paar Anmerkungen. Bürgermeisterwahl Laupheim. Die Amstinhaberin hat abgelesen, der Herausforderer und neue BM auch. Zur Bürgermeisterwahl in Bad Schussenried. Der Amstinhaber hat abgelesen, und die beiden Herausforderer auch. Grund? Wer die Vorstellung verhaut, hat auch als Profi ein richtiges Problem danach.
Und das Schulterklopfen von Stadträten ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Stichwort Kandidaten für die nächste Wahl. Deshalb immer auf die "Normalbürger" die anwesend sind hören, denn das was dort gesprochen wird ist in der Regel ehrlicher.

Name: in der Eintrag am 22.01.2010 um 12:30 Uhr
Tat etwas sprunghaft. Manchmal. Der Uli. Aber interessante Punkte angesprochen. Ich freue mich schon auf die Podiumsdiskusion.

Das Benjamin souverän war, das kann man nicht behaupten, wie im v. g. post zu lesen. Aber das muss er mit 25 Jahren auch nicht. Und dann, meine Freunde, sind wir doch mal ehrlich: Warum gab es danach so viele Schulterklopfer? Glaubt ihr etwa, das ist ehrlich gemeint? Diese Widerlinge und Schmierfinken. Nee, nee da hör ich die Nachtigall schon singen.

Shakespeare

Name: Zur Versachlichung Eintrag am 22.01.2010 um 10:27 Uhr
muss man hier schon mal ein paar Punkte zu gestern Abend anführen. Denn wenn man hier das ein oder andere liest, muss man sich schon fragen ob jeder der was vorträgt auch tatsächlich da war.
OB Fettback war inhaltlich mit seiner Vorstellung sicherlich gut. Allerdings für das, dass er relativ sicher wieder gewählt werden dürfte unnötig nervös, weshalb er sich dauernd verhaspelte.
Der Kandidat Uli Stöckle hatte inhaltlich auch sehr gute Ideen. Zum Beispiel Unterstützung sozial schwacher durch die Biberkarte. Seine Vorstellung war aber, durch den total freien Vortrag, doch etwas unstrukturiert.
Die meisten Sympathien hatte eindeutig Benjamin Giesel, da er auch eine inhaltlich souveräne Rede vortrug, mit klaren Zielen und Vorstellungen, sowie strukturiert. Und nach der offiziellen Vorstellung hat der halbe Saal und praktisch jeder Biberacher mit Rang und Namen (einschlielich der Alt-OB) ihm zu seiner Leistung gratuliert.
Übrigens wer meint er könne diese Leistung abqualifizieren mit Kommentaren wie, dass man mit 25 ja ablesen könne, dem sei gesagt, dass auch der OB abgelesen hat. Und Uli Stöckle hätte besser abgelesen. Außerdem erst mal selber besser machen, bevor man andere kritisiert.
Alles in allem hat sich der Abend für jeden gelohnt der gekommen ist und dem tatsächlich was an Politik liegt.

 

Name: Sie waren besser Eintrag am 22.01.2010 um 07:54 Uhr
als der Herr Fettback, aber wählen werde ich Sie trotzdem nicht.,da ich mir unter dem OB einer großen Kreisstadt schon was anderes vorstelle, wird sich die ältere Fettbackanhängerin denken.Und das ist auch gut so.Giesel probiere es in ein paar Jahren wieder.Und du Stöckle, genieße weiter dein Freizeit in einer der Lokalitäten,die für A. und Gefolgschaft zu den In-Kneipen dieser Stadt gehören. A., alter Mann kein anderes Thema wie die Videoüberwachung? Bist langsam wie eine alte Schallplatte mit Rillenschaden, penetrant immer wieder die gleiche Leier.Du nervst ganz einfach, und merkst in deiner Wohlgefälligkeit nicht, dass du uns allen nur noch auf die Nerven gehst und dich zunehmend lächerlich machst.Gib einfach endlich Ruhe

 

BIBERACH 21. Januar 2010 Der Kandidat beim Figaro Irgendwann im letzten Jahrtausend war Uli Stöckle zuletzt beim Friseur. Normalerweise stutzt er sich das Haar gekonnt selbst - mit dem Langhaarschneider. Aber jetzt zur OB-Wahl vertraute er sich den kundigen Händen von Figaro Claus an, der begeistert ans Werk ging. Das Ergebnis (links) kann sich sehen lassen.
BIBERACH 20. Januar 2010 Trendsport Bildersuchen Die Weberberg.de-LeserInnenreporterInnen haben offenbar ein neues Hobby: - falsch gehängte Wahlkampfposter aufzuspüren. Mit dem Bahnhofsposter sind es bisher sechs von denen zwei mittlerweile ab bzw. umgehängt wurden.
BIBERACH 17. Januar 2010 Übereifrige Wahlhelfer hat OB Thomas Fettback wohl. Es gibt eindeutige Plakatierungsregeln, die ein Bestücken von Verkehrszeichen untersagen. Eine Leserin schickte uns das Foto von der Feuerwehrausfahrt. Wenig später entdeckten wir neben der Stadthalle ein weiteres Plakat, das gegen die Vorschriften verstößt. Und das beim Stadtoberhaupt! Tztztz... Und möglicherweise gibt es noch mehr solcher Fehlhänge.
BIBERACH 17. Januar 2010 Jubiläum im "Come In" Wirt Lars Göhringer (im grauen T-Shirt) konnte sich über ein volles Haus freuen, als er gestern in den Räumen, die ehemals das S-Cada bzw die Lounge 17 beherbergten, mit den Gästen und dem Personal das einjährige Jubiläum der Kellerkneipe beging. Die Räume sind jett deutlich anders gestaltet als früher.
BIBERACH 9. Januar 2010 Ein Großaufgebot der Politprominenz gab es wieder beim heutigen Neujahrsempfang des Landrats, während auf dem Marktplatz die Narren auftraten. Nach den Festreden, bei denen auch der Vorsitzende von Greenpeace International, Dr. Gerd Leipold aus Rot an der Rot (rechts im Gespräch mit OB Fettback) sprach, ging es zum leckeren Büffet mit viel Fleisch, vor dessen Konsum der Festredner wegen der Umweltschädlichhkeit gerade gewarnt hatte. Besondere Gäste waren die Bürgermeister Warthausens Cai-Ullrich Fark und Bad Schussenrieds Georg Beetz (rechts lachend im verschwommenen Bild) , von denen man nicht weiß, ob sie beim nächsten Empfang wieder dabei sein werden. denn in diesem Jahr müssen sie sich der Wiederwahl stellen und in Bad Schussenried gibt es zwei Gegenkandidaten. Alle Biberacher MdBs und die MEPs waren anwesend. Für Musik sorgten die Red Crocodiles. Schwerpunkt des Abends war der Arten- und Naturschutz. wie man die BürgerInnen des Kreises zu weniger Fleischkonsum bewegen könnte, darauf wusste die Erste Landesbeamtin des Landkreises Biberach, Stefanie Bürkle, noch keine Antwort, Aber immerhin kümmert sie sich um ein weiteres Wasserschutzgebiet. Und der Kreis sucht derzeit zwei Naturschutzbeauftragte.
Auch im Woody (rechts) und auf dem Marktplatz (oben) gab es viel gute Laune.
Gut drauf: Gäste und Türsteher im Tweety.
BIBERACH in der Neujahrsnacht 2009/10 Viel Zärtlichkeit, Musik und Ausgelassenheit gab es in der Nacht im "Mocca", wie man unten, rechts und oben sieht.
 
BIBERACH 20. Dezember Gute Laune beim X-Mas Stufenfest PG13 im Club A am 18. Dezember 2009.
BIBERACH 14. Dezember Begeisternder Theaterabend Es war überaus amüsant, was die jungen Akteuere unter Leitung von Mabel Engler im Abdera auf die Bühne brachten. Und es gab viel verdienten Beifall.
BIBERACH 5. Dezember Nikolausparty im Club A zur gleichen Zeit wie "Elektro Ofen". Beste Stimmung auch da, dank Stefan, Anatol und Markus.
BIBERACH 5. Dezember Biberach am Hudson River Man kennt das aus New York City und anderen Metropolen: Ein toter Stadtteil mit einem toten Fabrikgelände und einem noch toteren Lagerhaus. Aber plötzlich kommt Leben, kommt Sound und kommen Leute. Und dann geht die Party ab. Eine Nacht lang - und dann ist wieder alles wie früher. Tot. In Biberach gab’s so etwas noch nicht. Bis gestern.

Der Kachelofen (Karpfengasse 21, die wohl sumpfigste Kneipe am Ort war pratzelvoll. Nicht mit Angehörigen des Prekariats wie üblich, sondern mit jungem Publikum, überwiegend mit Studenten und Studentinnen. Ein einmaliges Event? Es sieht leider ganz so aus. Veranstaltet haben es Marius Mager ( s. unten (x) - und seine Freunde Marcus und Max, nicht um NYC zu imitieren, sondern einfach,um eine gute Party für Freunde und StudentInnen zu machen. Für Musik sorgten Steffen, Janek (= DJ Jango, in Kombination mit Steffen auch als janek&effgard unterwegs) ) und Naked Pilotz. Und die sorgten für das nötige Techno-Gewummer auf der „Elektro Ofen“ Party, wie es auf dem Flyer hieß. So viel Umsatz wurde dort wohl selten gemacht und de Wirtin war’s zufrieden, aber sie klagte doch: „Viel laut!“ Beim tanzenden Publikum kam die schräge Location bestens an. Biberachs Eventmanager sollten in Zukunft den Kachelofen auf dem Zettel haben. Und vor dem Event die Toilette kärchern.
Was bisher geschah