Zölibat

Abgeschafft ist der Zölibat noch nicht.
Aber Biberach ist vorne mit dabei, wenn es gilt, zu erproben, ob es auch ohne geht. In der Stadtkirche St. Martin, die nicht (!) nach dem dort tätigen katholischen Geistlichen benannt ist, beten auch Evangelen. Simultaneum nennen gebildete Biberacher diese Doppelnutzung.

Wie man das mit dem Zölibat à la Biberach nennen soll, wissen sie offiziell nicht. Toleranz vielleicht? Ansprechen sollte man die Geistlichkeit auf dieses Thema nicht. Sie kann sonst richtig bissig reagieren.

Die Schwäbische Zeitung meldete am 27.07.01:

Während des Sommerurlaubs von Stadtpfarrer Wolfgang Martin wird wieder ein Freund von ihm, der indische Priester Baburaj F. Kakasary, die priesterlichen Aufgaben in der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und St. Maria wahrnehmen. Da Pfarrer Babu die beiden Kirchengemeinden St. Josef und St. Martin seelsorgerlich betraut, müssen während der Sommerferien einige Gottesdienste ausfallen. Für die Kirchengemeinde St. Martin heißt dies, dass während der Ferienmonate in der Friedenskirche kein Gottesdienst ist, ebenso findet am Donnerstag Abend in der Spitalkirche kein Gottesdienst statt. Pfarrer Babu wohnt wieder im Ärztehaus des Kreiskrankenhauses, Riedlinger Straße 74; er ist vormittags im Pfarrbüro St. Martin unter der Telefonnummer 18140 erreichbar.

Wer sich für das Umfeld interessiert, hier ist es:




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