Xenophobie

Dritter Eintrag beim Buchstaben X! Nicht schlecht, gelletse?

Xenophob ist jemand, der allen Fremden gegenüber feindlich eingestellt ist. Hat auch was mit Angst zu tun. Für eine Stadt mit fünf Partnerstädten eigentlich kein Thema. Wer aber mal als AusländerIn oder EU-BürgerIn mit dem Landratsamt zu tun gehabt hat, weiß, dass Stadt nicht gleich Landkreis ist.

Wer den Kreismarsch nicht vorwärts und rückwärts pfeifen, Prämonstratenserkloster nur stolpernd aussprechen, die Internetadresse des Kreisfreilichtmuseums in Kürnbach, nicht fehlerfrei aus dem Gedächtnis aufschreiben kann, dazu auch noch dunkler Hautfarbe ist, und meint, laut Rechtslage stünde ihm/ihr die Einbürgerung zu, der hat's nicht leicht.

Xenophobie gibt's aber auch im Biberacher Beherbungsgewerbe. EU-Bürger, die - verdächtig! verdächtig! - englischer Herkunft sind oder - verdächtig! verdächtig! - in Dänemark wohnen, sollten sich daher nicht wundern, wenn man ihnen beim Einchecken im Eberbacher Hof  den Reisepass fotokopiert. Xenophobie hat sich als Standortfaktor noch nirgends bewährt. Wer mehr über den Eberbacher Hof wissen möchte, dem zitieren wir gerne dieses: Hotel Eberbacher Hof, owned by the Haberbisch family, combines traditional atmosphere and stylish hospitality. Comfortable rooms, very quiet even though in the center of the old town lets you forget the hectic of everyday life.

Notfalls den Ombudsmann der EU bemühen!

Die Website des Landkreises hält für Ausländer keine speziellen Informationen bereit, nicht einmal den Text des Kreismarsches. Das ginge ja alles auch anders, wie diese Webseite des Landkreises Heidenheim oder diese des Ortenaukreises beweisen.

Falls die LRA-Leute genauer wissen wollen, mit welchen Schwierigkeiten ein Teil seiner Kunden zu tun hat, empfehlen wir mal dieses Buch.

ABC-Home