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Aus dem Privatleben von Tweety-Gästen
Am 10. September fliegt Achim nach Chile, wo er bei den Steyler Missionaren in der Kinder- und Jugendarbeit tätig wird. Vorher steht aber noch ein vierwöchiger Spanischkurs in Santiago an. Vorkenntnisse dafür bringt Achim mit, denn private Kontakte und drei Jahre Spanischunterricht an der Gebhard-Müller-Schule haben ihn schon recht fit gemacht. Und was motiviert ihn für die 16 Monate in dem südamerikanischen Land? "Ich habe mich schon länger für die Leute dort und für Südamerika interessiert. Man muss dann dort ein offenes Ohr haben und kann ein bissle helfen, wenn's gut geht. Es wäre schön, wenn die Leute hier stärker realisieren würden, dass es den Menschen nicht überall so gut geht wie hier und dass Menschen in anderen Ländern kein Dreck sind." Finanziell wird es für Achim in Chile knapp, denn ihn erwarten allenfalls Kost und Logis. Zwei Berichte im Kirchenblatt blieben ohne Erfolg, noch immer steht er ohne Sponsor da. Jetzt schichtet er sechs Wochen bei der Firma Handtmann, um wenigstens einen Grundstock zu haben. Solche Geschichten erfährt man, wenn man mit offenen Ohren im Tweety sitzt.
15. August 2002 |