Barbara Sieroslawski

Barbara Sieroslawski
Tschüss Kumpel
Szene aus "Tschüss Kumpel".


Die Film und Theaterregisseurin ist quasi wie Douglas Wolfsperger einer der local heroes (bzw local heroines) und Dauergast der Biberacher Filmfestspiele, auch wenn die Biberacherin oft in Warschau ist. Der 2001 von ihr in BC gezeigte Dokumentarfilme war Tschüss Kumpel, ein Film über das Zechensterben im Ruhrgebiet und in Oberschlesien. Auch ihr "Mein, dein, unser Danzig" war in Biberach zu sehen.

Im Jahre 2002 zeigt sie "Bestzeit": Damian ist fünfzehn Jahre alt und besucht die 8. Klasse im Gymnasium. Seit zwei Jahren trainiert er bis zu viermal in der Woche Schwimmen. Sein großer Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Athen im Jahre 2004. Wenn neben der Schule und den Wettkämpfen Zeit bleibt, spielt er Keybords in der Rockband „TAKD“: Oder Fußball mit seinen Freunden. Damian ist seit seinem 9. Lebensjahr blind, er lebt in Laski, einem Blindenheim für Mädchen und Jungen, 20 km westlich von Warschau. Der Film dokumentiert die letzte Schulwoche vor den Sommerferien. Ein bewegender Dokumentarfilm.

10. April 2002

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