Schützenfest (Schütza)
Wie
lange es noch hin her ist, bis zum Biberacher Fest der Feste, sagt Ihnen
dieser Zähler.
Zeitlos aber gilt: Die Zeit des Schützenfestes ist eine gute Zeit für
das Bergsteigen. Die Gletscher sind da schon frei und man entkommt der unangenehmen
Erfahrung, die eigene Stadt von betrunkenen Auswärtigen überschwemmt
zu sehen. Der Alpenverein hilft bei der Wahl des geeigneten Berges. Üben
lässt sich an der Kletterwand desselben. Wer lieber im Ort bleibt, hat dann das Vergnügen, übergewichtige Männer kurz vor der Viagraphase auf den Marktplatz-Biertischen zu "Satisfaction" tanzen zu sehen. Dass dringender Bedarf für ein Kinder- und Heimatfest besteht, weiß jeder, der das Schild neben einem Innstadtspielplatz gesehen hat. Dort heißt es nämlich: Ballspielen und so zielich alles andere auch verboten. Kind sein darf man also an der Riß eher im Sommer, vorausgesetzt, man ist bereit, eine Uniform anzuziehen und zu trommeln. Das Schützenfest wird es wohl ewig geben. Wie alt es eigentlich ist, wissen genau nur wenige Biber zu sagen. Dass es eine lange Tradition hat, steht aber außer Frage. Bereits im Jahre 1933 kam beim Schützentheater der folgende Refrain von Fritz Mayer (genannt "Engelmayer") wohl besonders gut an. Der "Anzeiger vom Oberland" zumindest meldet: "Wenn das Hitlerpärchen erscheint, bricht ein Sturm von Beifall los." Kein Wunder, dass alle mit einstimmen: Mögen allzeit fröhlich wehen Hitlerfahnen auf den Höh'n. Dann wirst du auch fortbestehen: Schützenfest, so stolz und schön! Heute zeitigt Schützen eher Verse wie diese, die am 15. Juli 2001 im Gästebuch von was-geht-in-bc zu finden waren: Nachricht: "schütza isch rum ond i be domm,
Noch nicht neu aufbereitet sind die folgenden Zeilen
des Eintrages: Die Schützendirektion ist großzügig bis zum Abwinken. Sponsoren, die mindestens (!) 500 Mark hinblättern, bekamen 2001 schon mal eine Gratiskarte für das Schützentheater und so. Mit nur 499 DM Sponsorengeld sieht man also sehr alt aus. Nach dem Besuch des Gigelbergrummels irgendwann nach Hause zu kommen ist schwierig. Besonders bei warmem Wetter kommen viele Gäste nicht weiter als bis zum Bermudadreieck zwischen Stecken, Tweety und Cafe Weichhardt. das die Ausschankmöglichkeiten ausgebaut hat und im Jahre 2002 einen Weberberg.de Schütza-Award bekam für die gute Stimmung in der Schanklocation mit Baustellenatmo. Die Stadt lässt sich das Fest auch einiges kosten. Die Überstunden, die der städtische Bauhof da leistet, würden nach Auskunft des OB reichen, um 6,5 Vollbeschäftigten ein Jahr Urlaub zu geben. . Im Jahr 2003 findet das Fest vom Sa 5.Juli bis So 13. Juli statt. Wer mehr über das Schützenfest wissen möchte, zum Beispiel auf Spanisch, bekommt hier Informationen über die Fiesta de la fiestas. Schützenlied Schützentheater Schützendirektion. 150 Schützabilder aus dem Jahre 2002 Und
hier das möglichst aktuelle Schützenwetter. |
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