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Schützendirektion
Am 5. Juli 2001 erreichte uns das Gerücht, die Schützendirektion
wolle gegen Weberberg.de "vorgehen". Ein so dämliches Gerücht
können sich auch nur BiberacherInnen ausdenken, die die Direktion
nicht kennen. Die Schützendirektion hat in ihren Reihen viele studierte
Köpfe, Schuldirektoren gar. Und die werden ihren Tucholsky gelesen
haben. Der schrieb "Die echte Satire ist blutreinigend : und wer
gesundes Blut hat, der hat auch einen reinen Teint. Was darf die Satire?
Alles." Er schrieb auch: "Die Satire beißt, lacht, pfeift und
trommelt die große, bunte Landsknechtstrommel gegen alles, was stockt
und träge ist." und bekennt sich dadurch gleich auch als Schützenfan,
gell? Es ist doch dümmlich, der Schützendirektion zu unterstellen,
sie würde nur Artikel zum Fest goutieren, in denen außer den
Adjektiven herrlich, hochkarätig, optimal und super
(INFO 4. Juli 2001) keine anderen vorkommen. Inzwischen sind wir von der
Direktionswebsite auch verlinkt..
Interessant, wie kritisch die Schützendirektion
auf ihrer offiziellen Website die Jahre 1933-1945 behandelt. Wir zitieren:
"Seit 1873 ist die Schützendirektion selbständig
und ergänzt sich durch Zuwahl bis zum heutigen Tag. 1907 wurde erstmals
ein Vorsitzender aus dem Gremium der Schützendirektion gewählt. Es war
dies der Bäckermeister Jakob Wanner, der 1928 als Ehrenvorsitzender verabschiedet
wurde. Die Schützendirektion war von der Jahrhundertwende bis zum Beginn
des 2. Weltkrieges ein Gremium von höchst angesehenen und bedeutenden
Männern. Der bedeutendste war wohl der Oberreallehrer Otto Fries, 33 Jahre
lang Mitglied der Schützendirektion und 21 Jahre lang ihr 1. Vorsitzender.
Er prägte den modernen Stil des Schützenfestes und machte aus ihm ein
historisches Fest.
Nach dem 2. Weltkrieg...".
7. Juni 2002
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