Radgassenfest

Noch eines jener typisch Biberacher Events, die der Suchtberatungsstelle am Ehinger-Tor-Platz (07351/50490) den Schweiß auf die Stirn treibt. Bei gutem Wetter immer sehr, sehr voll, was ein Zeichen dafür ist, dass es sehr, sehr beliebt ist. Weil das Schützenfest auch kein Schützen-, sondern ein Kinder- und Heimatfest ist, findet das Radgassenfest auch nicht in der Radgasse statt, sondern eher eine Straße weiter. Also vor der ehemaligen Deutschen Bank und dem Kinderspielplatz, auf dem Ballspielen verboten ist. Wer sich weiter durchkämpfen möchte, hat bei schönem Wetter quasi bis zum Vienna beide Ellenbogen voll zu tun.

Ankündigen und Fotos immer reichlich im WOCHENBLATT. Und damit wären wir beim Thema. Das Radgassenfest ist eine irrsinnig gut gelungene PR-Aktion des WOCHENBLATTS. So viel Wirbel macht die Zeitung darum und so präsent# ist sie mit ihrem Banner, dass alle meinen, die Sause würde von der Zeitung finanziert. Dem ist aber nicht so. Band, Bühne, Elektriker und Verzehrgutscheine zahlt seit Jahren der FV Biberach und das sind einige tausend Euro. Wenn die Kicker Glück haben, bleibt am Abend für sie mit viel Einsatz etwas Kohle übrig. In jedem Falle aber können sie bis nachts um halb Fünf aufräumen. Das WOCHENBLATT aber knippst und feiert "sein" Fest dann in der nächsten Ausgabe mit einer bunten Sonderseite. 2002 haben wir auch Bilder geschossen, die Sie natürlich auf Weberberg.de finden.

Und zwar hier.

30. Juli 2003


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