| Parkhaus Zeppelinring-Ost I und das Dienstleistungshaus - Meinungen von BürgerInnen | |
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Aus dem Gästebuch von Weberberg.de Könnte es sein, dass es im Privatsanierungsgebiet Nord bereits erste ernsthafte Verschiebungen (!) gibt ? Es munkelt: Gewisse Bereiche im Sanierungsgebiet sind bereits aus KOSTENGRÜNDEN in die mittlere Zukunft verschoben worden. Angeblich betrifft es den Ostteil des Privatsanierungsgebietes Nord. Den in der Gegend des Ulmer Tors: Da wird scheinbar erst in vier Jahren saniert, weils Geld nicht mehr langt. Ist ja kein Wunder wenn die Gelder in schicke Glaskuppeln zur Autoüberdachung eingesetzt werden. Autos wollen schließlich auch leben. Zu lange waren sie Wind und Wetter ausgesetzt... * * * Stimmt es, dass fast 80% der Mittel für die Stadtsanierung Ost in drei Grossprojekte fliessen sollen, die allesamt nicht sanierungsbedürftig sind (2 sollen ja erst neu gebaut werden). Das hiesse ja dann, dass für den Rest des Sanierungsgebiet gerade mal 20% übrig wären, obwohl eben dort echter sanierungsbedarf herrscht. Und das neue Parkhaus! Ist der Bedarf da tatsächlich vorhanden? Ausser an Markttagen sind die bisher vorhandenen Parkhäuser doch fast immer gähnend leer! Und wie sieht es denn mit den Landeszuschüssen für das Nägelehaus aus? Können die wirklich in voller Höhe bewilligt werden, obwohl die VHS als offizieller "Schulträger" prozentual nur einen kleinen Teil der Räume nutzt. Dürfte dieser Zuschuss für Kauf und Umbau nicht auch nur für diesen bescheidenen Anteil beantragt werden? Soll hier ein nicht voll begründeter Landeszuschuss zur Finanzierung herhalten, obwohl überall über leere Staatskassen gejammert wird? Und das neue Dienstleistungszentrum mit Ladenlokalen. Vergrössert das nicht eines der Hauptprobleme der Stadt, nämlich die vielen Leerstände in der Innenstadt? Reichen denn die 30 leerstehenden Läden immer noch nicht aus? Fragen über Fragen, die alle eines gemeinsam haben. Sie sollten möglichst bald beantwortet werden. *** Sanierung, wen interessiert das eigentlich?
Bei dem Bau des Dienstleistungszentrum
handelt es sich laut Website der Stadt um einen privaten Investor aus
Ulm, der auch schon fast alle neuen Räume vermietet hat. Die Stadt überlässt
ihm das Grundstück in Toplage (der Verkaufspreis wäre hier höchst interessant),
reisst vorher ein halbes Dutzend Häuser ab, baut ihm ein Parkhaus und
er kassiert anschliessend die Mieten und verdient sich eine goldene Nase.
Arbeitsplätze schaffen fällt aus, höchstwahrscheinlich gerade mal eine
Hausmeisterstelle, verwaltet wird das ganze dann vermutlich in Ulm und
die Kaufkraft der Mieten fliesst ebenfalls ab.
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