![]() |
|
|
|
|
|
Nehmen wir mal die schwäbische liberalitas. |
|
|
Es fehlen Montessori-Kindergärten
und so sind |
..."Blumenpflücken" auf dem Gigelberg...
|
![]() |
|
|
... und "Schatzsuche" auf der Straße. |
Kein Wunder, denn Biberach hat mangels brauchbarer Infrastruktur
|
|
|
|
Erfeulicherweise werden die BürgerInnen der Stadt
oft selbst aktiv, versuchen, in Eigeninitiative fehlende Infrastruktur aufzubauen. Allerdings nicht immer mit Erfolg, wie diese wohl gut gemeinte "Bestuhlung" des Ratzengrabens belegt. |
![]() |
|
Die etwas älteren Kinder haben zum Glück provisorische
Spielplätze,
wie hier das Tweety. Aber was dort so vor sich geht, wissen Eltern kaum, denn sie trauen sich in das Areal meist nicht rein. Da ist es gut, dass Weberberg.de mit einigen Fotos Aufklärung schafft. |
![]() |
|
Selbst dort macht sich die Jugend noch auf den ausschweifendsten
Parties Sorgen um den Zustand der Stadt.
|
![]() |
|
|
|
|
SPD-Fraktionschef Werner Krug, der große Visionär
des städtischen Gremiums, ist begeistert.
|
Auch die CDU findet die Konzepte der Verwaltungsspitze top,
|
![]() |
![]() |
|
Das ist jetzt natürlich ein Riesenpech für Frieder Kolesch!
Der Name Kolesch war einst ein Synonym für gediegene Eleganz in
der Region (oben ein Bild aus besseren Tagen). Nun hat er aber deutlich
an Glanz verloren.
|
Die BürgerInnen der Riß-Stadt bevorzugen
leider nach wie vor
solide Qualität und halten nichts von modischen Veränderungen im Staccato-Tempo. |
|
Selbst die kaufkräftige Biberacher Jugend fällt
als Kundschaft aus. |
|
|
Erstaunlich: Auch die Grünen sind von Ogis gez. J. Späh |
|
![]() |
![]() |
|
Inzwischen müht man sich auf dem Rathaus weiter:
|
(Die Gemeinschaft rumstehender Großteile (GrG) legt
Wert auf die
|
![]() |
|
|
OB Fettback ist nicht untätig. |
Das Gespräch lohnt sich. Thomas Fettback spürt,
dass man die Dinge auch aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen kann. |
|
Noch lange spricht man an diesem Abend,
aber endlich scheint eine gute Lösung gefunden... |
![]() |
|
|
So ist das in Biberach: Der offene und unvoreingenommene
|
![]() |
![]() |
|
Also ist bürgerschaftliches Engagement gefordert.
Ein stadtbekannter Getränkehändler... |
...muss da schon mal als Dirigent einspringen.
|
![]() |
![]() |
|
Nicht alle Gemeinderäte scheinen sich des
Ernstes der Lage bewusst zu sein. GR Edmund Wiest jedenfalls ist das Lächeln noch nicht vergangen. |
Gemeinderat Christoph Funk bemüht sich vorbildlich,
|
|
Sich mit Biberacher Blau-Gelb anbiedernde Gaukler versuchen,
mit Straßentheater die Bevölkerung für das Funksche "Projekt 18" zu gewinnen. |
![]() |
|
Doch im Gemeinderat kann sich Funk nicht durchsetzen.
|
|
|
Einige Verwaltungsmitarbeiter versuchen |
|
|
Inzwischen verfällt die Stadt immer mehr.
Ein Blick auf ein typisches Haus in der Innenstadt belegt das ganze Grauen. |
![]() |
|
In der Oststadt tauchen die ersten
radikalen Wandschmierereien auf. |
|
![]() |
![]() |
|
Ein unerträglicher Verwesungsgeruch liegt über der Stadt.
|
Auswärtigen Besuchern fällt dies schwer.
|
|
Selbst die Materie scheint zu rebellieren. |
|
![]() |
![]() |
|
Besorgt beobachten engagierte Bürgerinnen und Bürger den wirtschaftlichen und kulturellen Verfall ihrer Stadt.
|
|
![]() |
![]() |
|
Und der nimmt zu: Selbst in den "besseren"
Gegenden der Stadt: Kein Straßenbelag mehr. |
Hausdächer unterhalb des Weingartenbergs sind mittlerweile |
![]() |
![]() |
|
Manche BürgerInnen dort trauen sich kaum noch |
Als weitere Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen |
|
Vitaminreiche Kost ist für die meisten Biberacher |
|
![]() |
![]() |
|
In einem Leser-Forum der Schwäbischen werden
|
Die Verwahrlosung nimmt erschreckend zu.
|
|
Kein Wunder, denn eine bildgeile Sensationsjournaille
findet in Biberach Motive zuhauf. |
|
![]() |
![]() |
|
Der illegale Handel mit Alkohol blüht und
die Krisengewinnler lachen sich ins Fäustchen. |
Auswärtige Experten, für teures Geld in die
Stadt geholt,
|
![]() |
|
|
Aber es gibt natürlich auch Menschen, denen die
|
Das Elend wird immer schlimmer. |
|
Nicht einmal mehr für gescheite
Kunst im öffentlichen Raum ist Geld da. |
|
|
Überhaupt verliert das kulturelle Leben
quasi minütlich drastisch an Niveau. |
|
|
Selbst ernannte Unglückspropheten ziehen nachts |
|
|
Für das Promifoto-Kompetenzteam von
Weberberg.de wird dadurch die Situation sehr schwierig. Bei Hausbesuchen hört es iImmer öfter: "Mit Biberach will ich nicht mehr in Verbindung gebracht werden. Foto? Nur, wenn man mich nicht erkennt!" |
|
|
Entsetzt muss man mit ansehen, wie
Christian Mali offenbar große Übelkeit überkommt. Wundergläubige geraten bei diesem Zeichen in Panik. |
|
|
In der Innenstadt überzieht jede Nacht von Neuem
ein
staubiger Schimmelpilz die Wohnungen. Der hoffnungslose Kampf gegen die "Biberkrätze" wird zur nervtötenden allmorgendlichen Pflichtübung. |
|
|
Ein weiteres bedrohliches Zeichen??
Nun beginnen selbst Buchstaben, sich vom Namen "Biberach" zu distanzieren, so wie dieses "s" hier. |
![]() |
|
Schließlich gerät auch noch der bedeutendste Verein der Stadt, der FV Biberach, ins Trudeln. Finanzchef Loebel muss betteln gehen. |
|
|
|
|
|
Kann denn nichts mehr helfen? |
|
|
|
|
![]() |
Elendstourismus!
|
|
Die städtische Tourismusfachfrau Eva Werner,
|
Gerade im Zeitalter der Globalisierung, ein Konzept, |
|
|
Ochsenhausen
- Himmelreich des Barock
|
|
Und Biberach hätte gerade hier viel zu bieten. |
Natürlich braucht es einen zündenden Slogan.
|
|
|
![]() |
|
Man wendet sich an das Stadtmarketing-Kompetenzteam der
Redaktion von Weberberg.de.
|
|
|
|
![]() |
|
Selbst im wichtigen Segment des Rucksacktourismus stößt
das neue Konzept auf Interesse.
|
|
![]() |
![]() |
|
Das neue "A Weekend in Hell special" Ticket findet
|
Und alle sind glücklich. Vor allem auch die Getränkehändler.
|
|
OB Thomas Fettback muss mit einspringen, |
|
|
...und kann schon bald, dank eines großzügigen
Sponsors, der von seinem verfallenden Aktienkurs ablenken möchte,
|
|
![]() |
![]() |
|
Der "Trip To Hell", eine Auto-Ralley, lockt
Hunderte von Menschen
quer durch Raum und Zeit nach Biberach. Das Medienecho ist gewaltig. |
|
![]() |
![]() |
|
Selbst aus Böhmen reisen Menschen zu diesem
Großereignis an die Riss. |
Und es geht weiter aufwärts: Deutschlands Radfahrerelite
|
|
Aber natürlich hat alles auch seine Schattenseiten.
Das tückische "Pink Ears Syndrome", ein typisches Elendsmerkmal, an dem mehr und mehr Biberacher leiden, wird in den lokalen Medien gerne verschwiegen. |
![]() |
|
Selbst auf Pressekonferenzen, so man dort denn erscheint,
verschließen die lokalen Medienvertreter die Augen vor den
Problemen dieser Stadt. |
|
![]() |
![]() |
|
So erfahren lokale Hörer- und LeserInnen auch nichts
von der gefährlichen und leicht übertragbaren "Nackenkralle",
die häufig Menschen in Gebieten ohne Infrastruktur, so wie Biberach, befällt. |
Manche Biberacher haben natürlich ganz andere Probleme...
|
![]() |
![]() |
|
Egal. Jetzt macht auch die heimische Edel-Gastronomie
mit.
Das Höllen-Konzept ist einfach überzegeund! |
Lokale Eventagenturen engagieren sich ehrenamtlich,
|
![]() |
![]() |
|
Ex-OB Hoffmann diskutiert in jeder freien Minute mit Freunden und Bekannten
über sein langjähriges Herzensthema, die Infrastruktur.
|
Die Biberacher Gastronomie blüht auf.
Allerdings lebt man eher von den auswärtigen Gästen. |
![]() |
|
|
Das Braith-Mali-Museum widmet sich dem Thema "Hölle"
in einer großen Ausstellung.
Das Publikumsinteresse beim Eröffnungsvortrag von Dr. Uwe Degreif ist gewaltig. |
|
![]() |
![]() |
|
Geheimtipps aus der Elendsszene sind heiß begehrt...
|
...und werden stets mit einem üppigen Tringeld belohnt.
|
![]() |
|
|
Immer häufiger sieht man in der Stadt jetzt fröhliche
Gesichter.
|
|
|
Besonders erfreulich: Auch die Jugend strahlt wieder!
|
![]() |
![]() |
|
|
Stadtverwaltung und BürgerInnen staunen sprachlos
über den unerwartet großen Erfolg der Kampagne.
|
|
![]() |
Die junge Generation, die sich und ihre Zukunftschancen schon fast aufgegeben hatte, schöpft mehr und mehr Mut. Im Religionsunterricht kann sie sich jetzt mit eigenen Erfahrungen beim Thema "Hölle" einbringen. Kein Wunder, dass die Beteiligung im Unterricht sehr rege wird. |
|
Das heimische Geldgewerbe springt auf
den Zug auf, will wieder Vertrauen bei den Opfern der letzten Spekulationsblase gewinnen. Geld für eine Werbeagentur hat man natürlich auch dort nicht mehr. Handgestrickte Werbeaktionen auf dem Wochenmarkt müssen reichen! |
|
|
Natürlich zeigt das krasse Elend sein Gesicht immer
noch:
Im Landratsamt zum Beispiel muss an vielen Orten nach wie vor improvisiert werden. |
|
![]() |
|
|
Aber die Biberacher gewinnen neues Selbstvertrauen.
Mit voller lokaler Kompetenz wird ein spezielles "Elendsbier" gebraut. (Letztlich nützt dies der Brauerei selbst aber nichts mehr.) |
Wahnsinn! Das Konzept geht voll auf. Biberach darf wieder hoffen!
|
|
Einer privaten Website, die sich primär dem
Stadtmarketing widmet, gelingt es, das erste UFO anzulocken. Jetzt wissen es alle: Biberach hat es geschafft! (Das Ganze beruht allerdings auf einem Missverständnis: E.T., das neue Logo für den Biberacher ElendsTourismus, wurde von den Außerirdischen falsch interpretiert.) |
|
|
|
Aber Anerkennung bleibt nicht aus. Eigens aus Stuttgart
kommt ein Staatssekretär, um OB Fettback und einem städtischen Mitarbeiter einen Preis des Innenministeriums für Verdienste um den Fremdenverkehr in Oberschwaben zu überreichen. |
|
Unbeschreiblicher Jubel auf dem Marktplatz dann, als
Biberach zur "Elendshauptstadt 2003" der EU gewählt wird. |
|
Was es noch nie gab, tritt ein: Alles, alles wird jetzt gut!
© Weberberg.de-Satirekompetenzteam 2002 |
|
|
Das war
Und jetzt gibt es die dritte Fotodokumentation:
|
|