Moscheen

Kein Minarett ragt in den Biberacher Himmel. Dafür gibt es hier gleich fünf Gebetsräume für Biberachs Muslime. Da sie sich teils stark unterscheiden, was ihre politische Ausrichtung zur Türkei und ihre religiöse Ausrichtung zum Islam angeht, sind sie schwer unter einen Hut zu kriegen.

Ein Vorbeter und ein Gebetshaus wären leichter zu finanzieren als fünf. Das Simultaneum in St. Martin könnte ein Vorbild sein. Klappt aber nicht. Problem für die Stadt bei der Sache: Wer ist jetzt eigentlich der Ansprechpartner? Wichtig zu wissen aber: Brauchbare Einkaufsmöglichkeiten für türkische Fressalien im Zentrum am Zeppelinring. Dort auch billige Teetrinkmöglichkeit.

Ein Top Tipp für Leute, die vertrauliche Gespräche in einer Umgebung führen möchten, in der sie niemand kennt und findet. Wenn Sie sich über die Türkei informieren möchten, empfehlen wir Ihnen die Linksammlung im Türkischkurs von Weberberg.de.

Musti: Einst Kelllner im Casa Nuova und anderen Kneipen, jetzt Islamfundi, wie die Kluft verrät.  Bruder und Schwester dagegen "normal".
Bilder vom Tag der offenen Tür im Deutsch-Islamischen Kulturverein im März 2003
Entspannte Atmosphäre: die Kinder durften im Gebetsraum spielen.

Vorbeter Ramazan Bozkurt und Teile seiner Gemeinde.
Die Frauen: Plausch hinterm Büffet. Zweite von rechts Ayse Cakar, die die Frauen betreut.
Herr Töre im Laden.
Türkische Köstlichkeiten.
Gespräche in der Moschee.
Der Teesalon und Fernsehraum mit seiner großen Theke. Alkohol gibt es hier nicht.


 

März 2003


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