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Lava Café
Über das Lava Café kann man sich aktuell
auf der Website des Cafés
informieren.
Im Frühjahr 2002 schrieben wir über das Lava
Café, das sich rasch zu einer überaus erfolgreichen Location
entwickelte. Weberberg.de war nicht ganz unschuldig daran, dass die beiden
Betreiber den Zuschlag für die Location bekamen und hatte wohl auch
Anteil daran, dass sie so rasch bekannt wurde. (Mai 2004)
Der Eintrag vom Frühjahr 2002:
W ird man abwarten müssen, ob das Lava Café
sich zur neuen Biberacher Kultkneipe unter den Cafés
in BC entwickelt. Am 6. April war Premiere. Damit ist der Kesselplatz
- in den Räumen der dort ehemals gelegenen Osteria Pasta ist
das neue Café untergebracht - um einen Tages-
und Nachttreffpunkt reicher. Dort gibt es bisher schon das Casa
Nuova, das Café Wagner und das Café/Bistro
Central.
Geöffnet ist das Lava Café werktags
von 8.30 - 01 Uhr, sonn- und feiertags von 13.30 - 01 Uhr. Einen Mittagstisch
mit zwei Gerichten (eines davon vegetarisch) gibt es, der uns an den ersten
Tagen allerdings noch nicht überzeugt hat. Und im Freien stehen bis
zu 50 Plätze bereit. Frühstücke gibt's (noch) nicht. Später
vielleicht. Zeitungsauswahl: Faz, Schwäbische, SZ und die ZEIT. Abends
gibt es Tapas und Kleinigkeiten wie Baguettes etc. Am 7. April nachmittags
war das Café schon gut besucht. Es lebt offenbar auch von reichlich
Laufkundschaft, die durch die große Glastür und die großen
Fenster reingelockt wird.
Der Name Lava Café (s.a. Lymer's)
ist kein Zufall, denn die Wirte Tomislav Roncevic (schreibt sich mit Hacek
über dem ersten und accent grave über dem zweiten c) und Andreas
Blersch betreiben bereits erfolgreich die Lava
Bar in der Engelgasse 4, also quasi die Weberberghauskneipe, die
jetzt leider bei ihren reduzierten Öffnungszeiten (mittwochs bis
samstags ab 19 Uhr) bleibt.
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Die Eröffnung vom 6. April 2002
Ja, warum lernen es die Leute nie? Wieso muss
man eine pratzelvolle Kneipe auch noch mit Techno-Musik beschallen,
die, selbst wenn sie leise gedreht ist, nichts gutes zum Ambiente
beiträgt?
Ansonsten aber war der Auftakt ein voller Erfolg.
Um 22.45 Uhr, wo im Casa Nuova gerade mal zwanzig Leute und
im Café Central nur zwei Gäste zu finden waren,
platzte das Lava Café mit 150 oder mehr Gästen
aus allen Nähten. Und wer da meinte, dass jetzt die Lava
Bar leer wäre - auch dort gab es um diese Zeit nur noch
Stehplätze. Durchweg zufrieden äußerte sich das
Publikum (wenn man mal von der Musik absieht, dem Hauptkritikpunkt).
Erfreulich vor allem: dass es trotz des Riesenandrangs mit der Bedienung
klappte. Da sollte sich das Café Weichhardt mal ein
Beispiel dran nehmen.
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Besonderheit am neuen Café: das Partnerklo. In der
Herrenabteilung kann man zu zweit hinter die abschließbare
Tür. Während der eine sitzt, kann der andere stehen.
Diesen Service des Lava Cafés wird man besonders
dann würdigen, wenn neben einem der von Christoph Martin
Wieland erdachte Prinz Biribinker steht - der pinkelte nämlich
Pomeranzenblütenwasser, bzw. Pomeranzen-Blüth-Wasser.
Ebenfalls vom Publikum u. a. gelobt: Mal ganz andere Leute,
gute Luft, freundliche Bedienung, nicht so hektisch wie die
TV-Atmosphäre im Correct und keine Preisaufschläge,
auch nicht im non-Alk Bereich. Zur Eröffnung gab es Sekt
und Fleischbällchen, Käsestangen, Erdnüsse
und Chips gratis.
Ein Blick auf die Getränkekarte zeigt: Auch hier nimmt
man es nicht so genau mit dem Unterschied zwischen den Zeichen
´, `, und '. Leider. Dabei geht es nicht um kleinkariertes
Rechtschreibgekrittel sondern schlicht um Ästhetik. Wir
vergleichen: Jack Daniel`s, Jack Daniel´s und Jack Daniel's.
Nur letzteres ist richtig. Zeitungen gab es am ersten Tag
noch nicht. Für viele Mittagstischler in den anderen
BC-Cafés gehört ein gutes Blatt aber zur Lunchpause.
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"Werden wir je den Ansprüchen von Weberberg.de
genügen können? Und was wird aus der Lava Bar?"
scheint Tomislav Roncevic zu grübeln.
Unsere Antwort: Immer schön dran arbeiten!
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Internationales Flair im Lava Café: Elnaz (links, Tochter
von Esi) und - rechts - Schebbbi - wer kennt sie nicht?
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Zwei Menschen, die man prügeln muss, bevor sie sich für
kostenlose weltweite Werbung für ihr Café zur Verfügung
stellen: Andreas Blersch (links) und Tomislav Roncevic
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24. Mai 2002
ABC-Home
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