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Landwirtschaft
Es gibt in BC auch eine Fachschule für Landwirtschaft. Noch, denn es werden ja immer weniger Menschen gebraucht, wie die obige Bildreihe des Biberacher Malers Jakob Bräckle belegt. Biberachs landwirtschftlich genutzte Fläche beträgt 3.805,2 ha. Eminent wichtig für Biberach ist besonders der Anbau von Raps, da seine gelbe Farbe im Kombipack mit einem blauen Himmel so trefflich die Stadtfarben wiedergibt. Hier die Facts vom Mai 2002: 2727 land- und forstwirtschaftliche Betriebe wurden hier letztes Jahr vom Statistischen Landesamt in Stuttgart registriert, 260 weniger als im Jahr 1999. Für ganz Baden-Württemberg melden die Statistiker einen Rückgang von über fünf Prozent. Außerdem beobachten die Statistiker seit längerem ein anhaltend hohes Tempo beim landwirtschaftlichen Strukturwandel: Die Zahl der Bauernhöfe sinkt und die Betriebe werden größer. Von den 75.850 landwirtschaftlichen Betrieben im Jahr 1999 blieben im Jahr 2001 noch 71.781 übrig. Im Zuge des Strukturwandels vergrößerte sich außerdem die durchschnittliche Betriebsgröße auf 20,4 Hektar. So das Statistische Landesamt. Was noch dazukommt. Immer weniger Höfe dienen als alleinige oder überwiegende Qelle des Lebensunterhalts. Wobei in Baden-Württemberg die Nebenwerwerbslandwirte traditionell schon immer eine große Bedeutung hatten. Und diese sind scheinbar auch etwas weniger anfällig gegenüber dem Strukturwandel als die Haupterwerbsbetriebe. Bei den Haupterwerbsbetrieben wurde von 1999 bis 2001 ein Minus von zehn Prozent registriert, bei den Nebenerwerbsbetrieben waren es dagegen nur minus vier Prozent. Im Kreis Biberach bewirtschafteten im vergangenen Jahr 2727 Betriebe rund 78375 Hektar Land. Pro Hof sind das rein rechnerisch 28,7 Hektar. Damit ist die Durchschnittsfläche etwa 8,3 Hektar größer als im baden-württembergischen Durchschnitt. 1. Juni 2002 |