Kabarett

Gibt's in Biberach auch. Selbstgemachtes und Importiertes. Das Selbstgemachte nennt sich "Der Springende Punkt" und bestand in der zuletzt aufgetretenen Formation aus Christoph Koch, Christopher Maier, Jojo Riedel, Peter Hopf, Anne Ottenbacher-Hopf und Yvonne von Borstel. Qualität der einzelnen Sketche durchaus unterschiedlich aber immer lohnend, wenn es um Biberacher Themen geht.

Von der städtischen Kultur organisiert: Der Kabarettherbst - eine Woche viel Programm.

Wenn's mal kein Kabarett im Ort gibt, empfiehlt sich ein Ausflug zum "Adler" nach Dietmanns. Deren Eigenbeschreibung, nämlich "Der Dietmannser Adler ist einer der wenigen Orte, wo sich Kultur & Kulinarisches treffend ergänzen, wo sich Gäste unterschiedlichen Alters und sozialen Status einvernehmlich wohlfühlen" kann man voll so stehen lassen.

Die Adler-Leute beweisen mit einem Foto aus ihrem Biergarten (siehe unten) , dass man hier in warmen Nächten quasi Tropen-Beachpartymitpalmen-Sunset-Atmosphäre mit dem Genuss eines der besten Biere der Region verbinden kann.

Strategietipp für den gelungenen Lach- und Spachtelabend: a) Tisch reservieren, b) rechtzeitig erscheinen und schon mal im Saal oben Plätze belegen, c) ganz gemütlich in Ruhe spachteln, d) 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gemessenen Schrittes in den ersten Stock steigen, noch schnell ein Getränk ordern, umschauen ("Ach, die sind auch da. Ja, Hallo!") und dann mit Rücksicht auf die Künstler das Rauchen einstellen, e) ablachen.

Sonstige Kleinkunstlocations: Abdera, Lava Bar und (außerhalb) Aymühle. Und natürlich Ulm. Aber wer will schon nach Ulm, wenn er Biberach hat?

Ach so, dies noch: Wenn wir schon beim Thema Kabarett sind, dann ist natürlich auch die Truppe zu erwähnen, die sich Schwankstelle nennt. Immerhin sind die Leute ja aus der Region.

29. Juli 2002

 

Adler goes tropical


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