Jordanbad

Alte Ansicht vom JordanbaDas Thermalbad am Stadtrand (rechts ein Bild aus noblen Tagen) wurde üppig umgebaut und hat die Besucher verjüngt. Einst war man dort mit 50 Jahren immer das "Nesthäkchen" unter den Badegästen. Aber wenn man sich - im warmen Wasser des Freibeckens liegend - die Schneeflocken ins Gesicht treiben lassen kann, ist das egal und Entspannung pur. Fristgerecht wurde die Anlage im Herbst 2004 eröffnet. Eine Sinnenwelt kommt noch hinzu. Damit haben Bade- und Wellnessfreunde ein attraktives Angebot vor Ort. Bisher musste man immer zur Schwabentherme nach Aulendorf, zur Adelindis Therme in Bad Buchau oder eine der sonstigen, immer zahlreicher werdenden Warmbadelocations in Oberschwaben pilgern.

Das Jordanbad liegt neben dem größten Biberacher Verkehrskreisel, dem Jordan Ei und hat eine lange Geschichte. Nach dem Krieg war es für einige Zeit ein Lager der United Nations Relief and Rehabilitation Administration (1943 gegründete und 1945 von der UNO übernommene Organisation zur Hilfe für Flüchtlinge in Gebieten, die von den Alliierten befreit wurden). Zwei Fotos aus der damaligen Zeit gibt es hier.

Das Jordanbad hat eine eigene Website: Jordanbad Biberach - der Gesundheitspark für jung und alt.

Weitere Informationen kann man auch per E-Mail beim Jordanbad erfragen.Manche waren ja anfangs skeptisch, ob die Kombination von Spaßfans und älteren Genesenden klappen kann und verwiesen auf negative Beispeile in anderen Teilen der Republik. Aber Anfang Januar verlautete von Seiten des Jordanbades dieses: "Die Besucherzahlen in Therme und Saunaland liegen im Soll, im Wellnessbereich und Parkhotel weit über der Planung, das Pflegeheim ist nach drei Monaten voll belegt und 2/3 der Betreuten Wohnungen sind verkauft." Sieht also nicht schlecht aus, und die Sinn-Welt awar da noch nicht eröffnet. Im August 2003 jedenfalls ging's los mit der Action. Und so kommen Sie zum Jordanbad hin.

Seit dem 3. April gibt es nun eine beeindruckende Sinn-Welt auf dem Areal. Rechts eine der 70 Stationen, die alle unter dem Motto froh, gemeinsam und spaßig stehen. Nur in vereinter Harmonie etwa kann man die Kugel durch das Labyrinth von innen nach außen oder umgekehrt rollen. Im Hintergrund eine Wand aus Strohballen. Edles Edutainment mit (unaufdringlichem) Tiefgang statt billigem Klamauk also.

aktualisiert April 2004


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