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Jazzclub
Als
NeubürgerIn sollten Sie es sich von Anfang an zur Gewohnheit machen,
die mitunter exzellenten und anspruchsvollen Konzerte des Jazzclubs
zu besuchen, sonst werden auch Sie schneller vom "Biberach-Syndrom"
befallen, als Sie vermuten.
Dieses macht sich in folgendem Verhalten bemerkbar:
Der wahre Biber geht zu Musikveranstaltungen eigentlich nur unter folgenden
Bedingungen:
a) Die Musiker müssen in bunten Uniformen auftreten.
b) Es handelt sich um eine Blaskapelle.
c) Die Musi ist selbstgemacht.
"Wenn etwas Anspruchsvolleres, sei es Modern Jazz, Klassik oder zeitgenössische
E-Musik auf dem Programm steht, können Sie den Vorverkauf vergessen:
Platz kriegen Sie dann immer. Selbst wenn der gute alte Miles Davis nach
Biberach käme, spielte er wohl nur dann vor vollem Hause, wenn auf
der Bühne zeitgleich die heimischen Fahnenschwinger für Wirbel
sorgten oder im Foyer auch eine Coyote Ugly Party liefe. (Für ältere
Semester: Da wird auf den Tischen getanzt. Und zwar mit Vorliebe leicht
bekleidet und weiblich.)"
Dies schrieben wir im Februar 2002. In den letzten
Monaten konnte der Jazzkeller allerdings mehrere Veranstaltungen verzeichnen,
die publikumsmäßig aus allen Nähten platzen. Erfreulich.
Gut zu wissen für junge NeubürgerInnen: Schüler
Biberacher Schulen haben bei den Jazzclub-Konzerten freien Eintritt. Ausweis
mitbringen!
Im fortgeschrittenen Stadium des "Biberach Syndroms" klagen
die Befallenen jährlich mehrfach: "In Biberach ist nichts los."
Das stimmt natürlich nicht, wie dieser
(sz) und dieser
(wgibc) Link für den heutigen Tag beweisen. Und natürlich auch
dieser,
der belegt, dass BC immerhin mal von einer Windhose heimgesucht wurde.
Außerdem: Falls wirklich einmal nichts los sein sollt, kann man
sich immer noch mit unserem "WWW-Spiel"
unterhalten, das sich unter dem gleichnamigen Eintrag im ABC findet.
Wer keinen Jazz mag, kann ja was
anderes hören. (Diesen Link bitte auf eigene Gefahr anklicken!)
Februar 2004
ABC-Home
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