Jahreschronik 2002

 

 

Entschieden! Der Esel bleibt! Was sich sonst noch wichtiges im Jahre 2002 getan hat in Biberach lesen Sie hier. (Links die offizielle Version aus dem Weihnachtsbrief).

 

Jahreschronik 2002
Wenn Remise-Wirt Raffaele Castrovilli diese Chronik geschrieben hätte, sähe sie wohl etwas anders aus. Erstaunlich, dass das Thema Vergnügungssteuer, das Biberach bundesweit in die Medien brachte, hier nicht auftaucht. Immerhin wurden heuer Radio und mehrere Fernsehsender beim OB vorstellig. Und was ebenfalls fehlt, ist das Drama um den FV Biberach. Weder die Eröffnung des Lava Cafés noh die des S-Cada werden erwähnt.
Auch dieses Jahr kann die nachfolgende Chronik nur ein Streiflicht auf das rege Biberacher Leben werfen. Wenn Sie sich auch während des Jahres und ausführlicher über das Biberacher Geschehen informieren möchten und einen elektronischen Briefkasten besitzen, empfehle ich Ihnen,unseren kostenlosen Newsletter über unsere Homepage www. biberach-riss. de zu abonnieren. Auf unseren Seiten finden sich auch interessante Links zu den verschiedensten Themen, so dass man sich umfassend über Biberach und Umgebung informieren kann. (Thomas Fettback)  
   

Januar

Seit Jahresbeginn rundet das Anrufsammeltaxi das Angebot im städtischen ÖPNV ab. Die bislang stärkste Nutzung verzeichneten wir im Oktober mit über 1.800 Fahrgästen und konnten insgesamt bereits den 10.000. Fahrgast begrüßen,was alle Schätzungen weit übertrifft.

Für ihre Verdienste um das Schützentheater wurde Christa Graupner am 16. Januar im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

 
Blumen für die 10 000. Sammeltaxinutzerin.
Rund 4.500 Besucher sahen die zweite Triennale zeitgenössischer Kunst Oberschwaben, die von Ende Oktober 2001 bis 6. Januar 2002 im Museum gezeigt wurde. Eine überaus erfreuliche Zahl, zumal sie von jungen, oft noch unbekannten und noch nicht etablierten Künstlern gestaltet wurde.

 

Wer an der Fachhochschule Biberach studiert, hat beste Chancen auf eine gute Karriere. Dies ergaben Untersuchungen der "Deutschen Welle" im Auftrag des Bundesbildungsministeriums und die neue Studie des Centrums für Hochschulentwicklung, die im April in der Zeitschrift "Stern" veröffentlicht wurde. Danach nimmt die FH Biberach einmal mehr im Vergleich aller Fachhochschulen Deutschlands einen Spitzenplatz ein.
 
Im Audimax der Fachhochschule bei der Fußball-WM.
   

Februar

Im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums stand der Schwabenball der Landsmannschaft Donauschwaben am 2. Februar.

Mit der überwältigenden Mehrheit von fast 73 % der Wählerstimmen (die Wahlbeteiligung betrug über 63 %) setzte sich Oberbürgermeister Thomas Fettback am 3. Februar gegen den Herausforderer Alexander Baumann, Finanzdezernent in Ehingen, durch und wurde für weitere acht Jahre im Amt bestätigt.

 
Belohnte Bürgernähe: Traumwahlergebnis für Thomas Fettback. Hier im Gespräch mit Pionieren von "Essen auf Rädern".
 
 
Die BürgerInnen reagierten aber nicht einhellig erfreut auf das Ergebnis. CDU Stadtoberhaupt Tom Abele schien es jedenfalls Zahnschmerzen zu bereiten. Bürgergheimleiter Wolfram "Jogi" Uhl dagegen überhaut keine.
Ebenfalls am 3. Februar wurde Dekan Peter Seils nach elf Dienstjahren in Biberach in den Ruhestand verabschiedet.
 
Dekan Peter Seils (Mitte) im Gespräch mit den Herren Reiser (links) und Buchbinder.
   

Die neu gegründete "Stiftung der Gesellschaft für Heimatpflege in Stadt und Kreis Biberach" setzt sich für die Förderung von Forschungsprojekten und Veröffentlichungen zur Heimatgeschichte ein und unterstützt die Museen im Kreis Biberach.

 

  Zum 100. Geburtstag des Museums gab's dann schon das erste G'schenkle von der Stiftung der Gesellschaft für Heimatpflege im Kreis Biberach".

 

Rund 1.000 Zuhörer lauschten den Reden der Grünen Politprominenz beim perfekt organisierten politischen Aschermittwoch am 13. Februar in der Stadthalle. Prominentester Redner war Außenminister Joschka Fischer.

 
Joschka Fischer und Aschermittwochsorganisator Eugen Schlachter.
(Hier bei einem Lauftreff.)
   

März

Auf der 16. "Oberschwäbischen Woche" vom 2. – 10. März stellte die Stadt Biberach unter dem Motto "Der Bürger als Partner" den 68.000 Besuchern das breite Spektrum und die Vielfalt der städtischen Angebote und Aufgaben dar.

Bei der 34. Sportlerehrung am 6. März wurden die Meister
titel und guten Platzierungen von 78 Sportlerinnen und Sportlern gewürdigt und neun ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter geehrt.

Zum Spektrum der städtischen Angebote gehören seit diesem Jahr auch zwei Internet-Terminals im Rathaus-Foyer. Die BürgerInnen können damit kostenlos das Informationsangebot der städtischen Websites nutzen. Und natürlich auch das auf den dort verlinkten Websites wie etwa Weberberg.de. Hier im Bild Gemeinderätin Doris Bausch (CDU).
 
   
Seit 20 Jahren besteht die Artothek, die Kunstausleihe der Stadtbücherei. Der Gesamtbestand wird jetzt auch auf CD-ROM angeboten und kann ausgeliehen werden. Im Rahmen des Jubiläums wurde der Betreuer der Kunstausleihe, Jos. Kloeters, für sein ehrenamtliches Engagement mit der Bürgerurkunde ausgezeichnet.
Kleine und große Formate mit ganz unterschiedlichen Themen und Gestaltungsweisen stehen zur Ausleihe bereit. Eine Ausstellung in der Stadtbücherei vermittelte einen Einblick in die Vielfalt der Sammlung.
 
   

Ebenfalls im März fand in der Stadtbücherei die 6. Durchblick-Woche mit 30 Veranstaltungen und 1.543 Besuchern statt.

Das Frauen Forum veranstaltete am 9. März, einen Tag nachdem Internationalen Frauentag, einen Kreisfrauentag im Landratsamt Biberach, der Frauen Lust auf die Arbeit in politischen Gremien machen sollte.

Eine beeindruckende Produktion gelang der Juks mit dem Rockmusical "Oliver", das am 9. März Premiere hatte.

Am 16. März wurde der Neubau der Notariate am Zeppelinring offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das Wieland-Archiv zog mit seinen über 14.500 Büchern und etwa 1.000 Handschriften ebenfalls ein. Hier sind die Bestände nicht nur sicher untergebracht, sondern es gibt auch ansprechende Büroräume und einen Arbeitsraum für Benutzer.

 
   
Für große Unruhe in der Bevölkerung sorgte Anfang März die Schwäbische Zeitung, die sich von ihrem langjährigen Chefredakteur Gunther Dahinten und einem jungen Redakteur, Roland Reck (Bild), trennte. Das Aktionsbündnis Pressefreiheit, ein Zusammenschluss um die Pressefreiheit besorgter Bürger, gründete sich und war bemüht, Licht ins Dunkel um diese Personalentscheidungen zu bringen, die von den Verantwortlichen erst auf massiven Druck aus der Bevölkerung offiziell kund getan wurden. Neuer Chefredakteur ist seither Hartmut Bigalke.
   
Trotz strömenden Regens und Eiseskälte ging in Biberach am 22. März bei der 8. Biberacher Musiknacht das Musikfieber um und trieb seine zahlreichen Besucher von Kneipe zu Kneipe.  

Auch das Braith-Mali-Museum war zur Eröffnung der Abteilung "Kunst im 20. Jahrhundert" Podium für eine Band und bot Führungen bis Mitternacht.

Die hohe Qualität der Arbeit der Bruno-Frey-Musikschule stellten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Ende März unter Beweis: alle errangen einen Preis.

 

Wer das Braith-Mali-Museum noch nicht kennt, wird beim ersten Besuch von einem erstaunlich vielfältigen Angebot überrascht.
 

April

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 8. April wurde OB Fettback für weitere acht Jahre im Amt verpflichtet. Fritz Kolesch wurde am 12. April in der Stadthalle das Ehrenbürgerrecht der Stadt Biberach verliehen und damit sein umfassendes ehrenamtliches Engagement für Biberach, vor allem für das Schützenfest, gewürdigt.

Die Ehrenbürgerfeier war sozusagen auch die Feuertaufe für den neuen Stadthallenpächter Dieter Stoll, der Anfang April das Restaurant in der Stadthalle mit dem Namen "Weißer Turm" in Betrieb nahm.

Der Umbau des nun 3-gruppigen Kindergartens Stafflangen ist abgeschlossen. Damit kann nun auch in Stafflangen jedem Kind ab drei Jahren ein wohnortnaher Kindergartenplatz garantiert werden.

Das kompakte, freistehende Einfamilienhaus auf kleinem Grundstück war Thema der zweiten Biberacher Immobilienmesse am 13. April im Rathaus. Neben der Stadt informierten Banken und Bauunternehmen über verfügbare Bauplätze, Finanzierung und laufende Bauprojekte privater Bauträger die zahlreich erschienenen Besucher. Potenzielle 13 Bauinteressenten konnten sich ihr Wunschhaus aussuchen,um es mit dem planenden Architekten in einem der Baugebiete Biberachs zu realisieren. Auch die parallel und bis 20.April laufende Präsentation der Ergebnisse, die von den Architekten selbst finanziert wurde, fand großes Interesse. Bauplatzinteressenten können in Biberach durch die Ausweisung und Erschließung mehrerer Baugebiete ohne Wartefrist bedient werden. Dabei sind überwiegend freistehende Einfamilienhäuser vorgesehen.

Rund 16 Mio. € wurden in den Neubau der Qualitätskontrolle und Entwicklungsanalytik von der Boehringer Ingelheim Pharma KG investiert, dessen letzter Gebäudeabschnitt am 15. April in Anwesenheit des baden- württembergischen Wissenschaftsministers Prof. Dr. Peter Frankenberg eingeweiht wurde.

Am 25. April, dem Geburtstag des Landes Baden-Württemberg, lud die Stadt alle Biberacher "Jubiläumsjahrgänger" ins Rathaus zu einem Empfang, bei dem auch der Schnellzeichner und Karikaturist Erwin Egger anwesend war und auf Wunsch die 50-er kostenlos "portraitierte".

Im Zeichen des Landesjubiläums stand bereits der Auftritt von "Maulartkabarett" am 21. April und im Sommer reiste ein Bus mit Biberachern nach Biberach bei Heilbronn zum dortigen Stadtfest.

Der Dramatische Verein Biberach führte auf der Studiobühne des Komödienhauses die dramatisierte Novelle Martin Walsers "Ein fliehendes Pferd" auf.

Fritz Kolesch und Ex-Landrat Steuer im Gespräch.

Den erfreulichen Neubauprojekten steht auch Bedauerliches gegenüber, wie diese Brandruine gleich neben dem "Stecken". Seit Monaten eine Augenwunde in der Innenstadt.
 
 

Mai

Das Restaurant "Weißer Turm" in der Stadthalle unter der Leitung von Dieter Stoll wurde am 3. Mai eröffnet. Der neue Stadthallenpächter hat seither mit seinem Team und dank internationaler Erfahrung – abgesehen von einigen Anfangsschwierigkeiten - bewiesen, dass man in der Stadthalle wieder gut essen und feiern kann. Auch die Theaterkneipe "Applaus" ist unter seiner Leitung und bietet regelmäßig kulturelle Veranstaltungen an, so auch zur Eröffnung (s. Bild) am 16. Juni.

Der erste Spatenstich zum Neubaukomplex "Metzgerhof" in der Gymnasiumstrasse 12 fand am 2. Mai statt. Insgesamt entstehen 18 Wohnungen und eine Tiefgarage mit 19Stellplätzen sowie eine Einkaufspassage mit dreiGewerbeeinheiten.

Vom 3. - 5. Mai beging der Partnerschaftsverein sein 25-jähriges Bestehen.Gleichzeitig feierte die Kneipe "Das Alte" ihr 25- jähriges Bestehen mit einer großen Party. Der für 4. Mai geplante Musikfrühling fiel leider ins Wasser.

Zum 80. Geburtstag von Romane Holderried Kaesdorf, der wohl bedeutendsten deutschen Zeichnerin der Gegenwart, wurde am 11. Mai in einem Symposion Leben und Werk der Künstlerin in verschiedenen Etappen vorgestellt.

Romane Holderried Kaesdorf am 21. Mai 2002 vor dem Café Correct in Biberach - Foto und Bildbearbeitung Copyright Derk Andresen 2002
Romane Holderried Kaesdorf
 
Am 12. Mai lud der Förderverein Biberacher Museum zum bereits traditionellen Museumsfest ein, in dessen Rahmen auch das Braith-Mali- Museum kostenlos besucht werden konnte. Leben und Werk von Heinrich Vollmer sind in dem Buch "Im Gedenken an Heinrich Vollmer", herausgegeben von seinem Sohn, Udo Vollmer, festgehalten.
 
Attraktion nicht nur für die Kinder: Fossiliensuche im Museumshof.
   

Juni

Seine letzte Messe in Biberach hielt Pfarrer Wolfgang Martin am 2. Juni in der Stadtpfarrkirche, in deren Rahmen er nach fast 17 Jahren Tätigkeit in Biberach verabschiedet wurde.

 
   

40-jähriges Bestehen feierte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr am 2. Juni.

Günter Vogel wurde für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender, Spielleiter und Schauspieler des Dramatischen Vereins am 7. Juni mit der Bürgerurkunde geehrt.

 
   
"Kein schöner Land? Jakob Bräckle und Zeitgenossen in den 1930er-Jahren" lautet der Titel der Ausstellung im Braith-Mali-Museum, bei der insgesamt 75 Bilder von elf oberschwäbischen Künstlern ab 7. Juni gezeigt wurden.
   

Ganz im Zeichen des Radsports stand Biberach am Wochenende 8./ 9. Juni als Startort zur Schlussetappe der Deutschland-Tour, dem größten und wichtigsten Radrennen in Deutschland. Über 10.000 Menschen verfolgten begeistert das Spektakel auf dem Marktplatz und säumten die Straßen bis zum so genannten "scharfen Start" in der Ehinger Straße. Es gab die Weltelite des Radsports zum Anfassen. Unterstützt wurde die Stadt durch die Hauptsponsoren Liebherr-Holding GmbH Biberach und die Hertz-Straub Autovermietung Biberach. Wichtig war auch die Hilfe der TG Biberach, des Radsportclubs und von Radsport Reichel, die Mitarbeit der Biberacher Gastronomen (Metzgerei Koch, Christ Delikatessen, Partyservice Schökle), der Werbegemeinschaft, der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr, um nur die wichtigsten zu nennen. Ein verkaufsoffener Sonntag rundete das Sportereignis ab. Die Organisatoren der Deutschland-Tour waren von Biberach, der Stimmung und dem Ablauf vor Ort so begeistert – nicht zuletzt auch ein Verdienst von Inge Voss, Stadtmarketing -, dass wir schon 2003 hätten wieder Etappenort werden können. Angesichts der finanziellen Situation hat der Gemeinderat 2003 für dieses Ereignis keine Finanzmittel (Für die Startgebühr werden zwischen 40.000 und 75.000 € verlangt!) bereitgestellt. Wir hoffen dennoch, wieder einmal Etappenort zu sein.

Parallel zur Deutschland-Tour wurde das 25- jährige Gemeindejubiläum der Bonhoefferkirche gefeiert.

 

   

Ein neues Kunstwerk ziert den Kreuzungsbereich Königsbergallee/ Waldseer Strasse: "Unentrinnbar" ist der Titel der Kopfsteinwand von Maria Magel, das mit Hilfe von Sponsorenmitteln der GWO Laupheim und der Südwest Zement Leonberg erworben und aufgestellt wurde.

Mit einem Jazz-Brunch wurde die Theaterkneipe "Applaus" (früher Biberfalle) am 16. Juni eröffnet. Dank flexibler Möblierung und einer Kleinkunstbühne mit Klavier bietet sich hier ein idealer Rahmen für kleine kulturelle Veranstaltungen.

 

Zu vielfältigen Begegnungen der Kulturen kam es bei derAktion "Gesicht zeigen" vom 15. bis 22. Juni mit Schwerpunkt beim Aktionstags am 22. Juni auf dem Viehmarktplatz.

Grandiose Klänge von der "Festmusik der Stadt Wien" bis zur Ouvertüre zur Oper "Der Barbier von Sevilla" waren bei traumhaftem Wetter beim dritten "Open-Air-Classic" des Musikvereins Biberach auf dem Marktplatz von der Stadtkapelle und dem Sinfonieorchester zu hören.

Wohl für die letzte Baumaßnahme im Sanierungsgebiet Altstadt erfolgte Ende Juni der erste Spatenstich für ein neues Mehrfamilienhaus im Braithweg 28.

Juli

Auch wenn es schon am 29. Juni begann, ist das Schützenfest doch eigentlich prägend für den Monat Juli. Und da am 2. Juli Siegfried Hauchler für seine Verdienste um das Schützenfest mit der Landesehrennadel ausgezeichnet wurde, wird dieses Ereignis unter dem Monat Juli abgehandelt. Einige Veränderungen gab es in diesem Jahr. Die bedeutendste ist wohl die Verlegung des Festzugsbeginns an Bauernschützen auf 11 Uhr. Voraus geht ein ökumenischer Dankgottesdienst auf dem Marktplatz, in dessen Rahmen auch die Zunfttänze aufgeführt werden. Damit entzerrt sich der Zeitrahmen an Bauernschützen und vor allem für das Lagerleben und das Verweilen im Vergnügungspark bleiben mehr Zeit.

Damit auch ältere Jugendliche am Montagsumzug teilnehmen können, wurde das Biberschießen von 9 auf 11 Uhr verlegt.

Das Schwarz-Veri-Fest fand auf dem Kirchplatz statt, was im Vorjahr wegen Bauarbeiten auf dem Alten Postplatz notwendig wurde und sich generell als geeigneterer Ort herausstellte. Erstmals gab es auch eine Tribüne auf dem Holzmarkt. Beim Schützentheater wurde das Märchen "Der Binsenmichel" aufgeführt, mit dem der neuen Theaterleitung mit Yvonne von Borstel und Hermann Maier ein toller Einstieg gelang. Die Heimatstunde hatte das Motto "Im Wald da sind die Räuber". Edeltraud Garlin wurde für dieses Stück, mit dem die Verwendung des Schwäbischen für ein politisches Thema geglückt sei, im Oktober vom Vorsitzenden der Mundartgesellschaft Württemberg mit dem Ludwig-Schwarz-Preis ausgezeichnet.

Das Einzugsgebiet des Schützenbusses wurde erneut erweitert und leider beschäftigte das Thema Festmüll die Verantwortlichen auch dieses Jahr sehr.

Pünktlich zum Schützenfest trat der neue Stadtmusikdirektor Andreas Winter seinen Dienst an.

Die Reihe der Ausstellungsführer des Braith- Mali-Museums hat nun vier Bände. Der neueste trägt den Titel "Kunst im20. Jahrhundert".

25 Jahre Walser- Literaturarchiv und der 75. Geburtstag von Martin Walser waren Anlass für den Walser- Literatur-Sommer vom 11. – 14. Juli.

Am 14. Juli konnte der Kindergarten St. Gallus in Rißegg 30. Geburtstag feiern.

Beim Bruno-Frey-Musikpreis wurden bereits zum zehnten Mal Preise in Höhe von 5.000 € an junge, erfolgreiche Musiker der Bruno-Frey-Musikschule vergeben.

Am 16. Juli war der Biberacher Marktplatz zum dritten Mal Kontrollstelle der Oldtimer- Zuverlässigkeitsfahrt.


Mittlerweile fester und beliebter Bestandteil des Schützenfestes: Die Ranzengarde

Ebenfalls beschäftigte das Thema Damenklos die Festgäste.
2003 will man der krassen Unterversorgung Herr werden.

"Binsenmichel"-Stars in einer Pause.
Sätze folgenden Inhalts fehlen seltsamerweise im Weihnachtsbrief von OB Thomas Fettback: "2002 wurde erstmals in den Medien ein ehrliches Bild des Schützenfestes gezeichnet. Biberachs junge Website Weberberg.de gewann sich mit dem ungeschminkten Blick auf Biberachs Fest der Feste viele Freunde, vielleicht auch einige Feinde, aber etablierte sich als originelle und meistbesuchte Website Biberachs.
Gerade auch die im Ausland lebenden und arbeitenden 'Biber' nutzen sie als wichtige Verbindung zur Heimat, wie viele Zugriffe aus der Dominikanischen Republik, aus Saudi Arabien, Mosambik oder Japan belegen. Die Stadt schätzt sich stolz, dieses ehrenamtliche Pionierprojekt, das einen Senioren als Initiator hat, im Jahr 2002 mehrfach unterstützt zu haben. Wir konnten damit beweisen, dass wir es mit den informationspolitischen Teilen der Agenda 21 ebenso ernst meinen, wie mit der nachhaltigen Förderung der Aktion 'Senioren ans Netz'.
Und nicht zuetzt beweist diese Unterstützung, dass gerade meine eigenen Aussagen vom Frühjahr über die Bedeutung von Medienfreiheit- und -vielfalt mehr als nur Lippenbekenntnisse waren.
Nicht nur die reiche Kunst der Stadt Biberach (vornehmlich das Werk von Romane Holderried Kaesdorf) ist dank Weberberg.de jetzt viel besser im Netz präsent. Diese Website repräsentiert - gerade auch durch die Kooperation der Stadt - die Biberacher liberalitas; ihre satirischen Teile belegen zudem, dass der Geist Wielands im 'Riß-Athen' weiterlebt.
Die auf Weberberg.de geäußerte Kritik stieß sicher nicht immer auf ungeteilte Zustimmung, sie hat aber in mehr als einem Falle zu Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt geführt.
Die Stadt Biberach und ihre Ämter werden auch weiterhin nach Kräften diese Website unterstützen. Sie hat, ohne die Stadtkasse zu belasten, viel für das Stadtmarketing und das so besondere Gemeinschaftsgefühl unserer Stadt geleistet."
Am 24. Juli wurde der Abschluss der Renaturierung des Ratzengrabens auf Einladung der Allianz Umweltstiftung und der Stadt Biberach gefeiert.

Scherenschnitt zur Eröffnung des neuen Stegs über den Wassern. Die Gäste der Feier waren ganz unterschiedlich gekleidet. Manche recht freizügig, wie dieses Foto belegt.
 

Im Rahmen einer Sondersitzung in der Stadthalle mit anschließendem Stehempfang wurde Erster Bürgermeister Martin Loth (im Bild rechts, mit Dram-Schauspieler Günther Garlin) nach 16 Dienstjahren aus seinem Amt verabschiedet und sein Wirken als Finanz- und Wirtschaftsdezernent sowie Hospitalverwalter von vielen Wegbegleitern gewürdigt. Er hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Vom 25. Juli bis 11. August wurde im Biberacher Stadion wieder Kino-Open-Air mit 18 Topfilmen geboten.

   

August

Vom 5. – 26. August waren 35 Kinder und 4 Betreuer aus Tschernobyl zu Gast in Biberach.

Ein (Leih-) Schirm für alle Fälle war die Idee des Arbeitskreises Erreichbarkeit im Rahmen von Stadtmarketing, der in Fachgeschäften und bei Dienstleistungsunternehmen für 5€ Pfand ausgeliehen (oder auch behalten) werden kann.

Der erste Spatenstich für die Kinderkrippe beim Bürgerheim, die 40 Kindern Platz bieten wird, erfolgte am 23. August. Der Hospital zum Heiligen Geist und die Firma Boehringer teilen sich die Plätze und die Investitionskosten je zur Hälfte.

 
   

September

Der Tag des offenen Denkmals am 8. September, an dem der Förderverein Biberacher Museum wie jedes Jahr zum Weberfest einlud, erzielte bei gutem Wetter eine erfreulich große Resonanz. Neben dem Webermuseum waren der Weiße Turm, der Gigelturm, das Töpfermuseum und die Weißgerberwalk geöffnet.

Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn am 9. September stand der neue Haltepunkt Biberach Süd der Südbahn beim Berufsschulzentrum (wenn auch zunächst noch als Provisorium) zur Verfügung. Er besteht aus zwei Bahnsteigen. Die außen liegenden Bahnsteige werden mit einer überdachten, behindertengerechten, da mit Aufzug versehenen, Fußgängerüberführung verbunden.

Seit 9. September hat der Bezirk Riß einen DFB-Stützpunkt für talentierte Nachwuchsfußballer.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Bundes der Vertriebenen und der Landsmannschaft der Schlesier vom 10. – 14. September wurde nicht nur der Flucht und Vertreibung gedacht, sondern die Integrationsarbeit für Aussiedler gewürdigt.

Die Ära Marx ist zu Ende. Am 11. September wurde Musikdirektor Peter Marx verabschiedet und seine vielfältigen Verdienste mit der Bürgerurkunde gewürdigt. Sein Nachfolger ist Andreas Winter.

Am 15. September wurde der neue Stadtpfarrer von St. Martin, Erhard Galm, im Rahmen eines Festgottesdienstes in sein Amt eingeführt.

Vom 7. – 15. September hatte Biberach Besuch von der Kanalinsel Guernsey, angeführt vom obersten politischen Repräsentanten, Bailiff Sir de Vic Carey.

Am 21. September feierte die Grundschule Rißegg die Fertigstellung des Erweiterungsbaus mit einem Schulfest.

Bereits Tradition hat der Biberacher Kindertag, der am 22.September bei der vhs stattfand.

Am 22. September waren die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, den neuen Bundestag zu wählen. Die Wahlbeteiligung in Biberach betrug 80 %. Während die einen am Bildschirm die neuesten Hochrechnungen der Bundestagswahl verfolgten, feuerten die anderen beim 16. Stadtlauf um den Boehringer Ingelheim-Cup die Läufer beim Lauf der Asse an.

22 Stuhlriesen mit einer Höhe von 4,4 m, eine Gemeinschaftsproduktion der Jugendkunstschule und des Zimmerer-Ausbildungszentrums, bereicherten ab Ende September rund 6 Wochen lang die Innenstadt. Am 28. September stolzierten zusätzlich noch riesige "Schräge Vögel" zur Feier des zehnjährigen Bestehens der Juks durch die Stadt und am Abend hatte das Musical "Fame – der Weg zum Ruhm", eine Gemeinschaftsproduktion von Juks und TG, Premiere.

Im Gigelturmareal
Gedenkakt: Der Bailiff von Guernsey vor Gräbern der Lageropfer.
Links Kulturdezernent Dr. Hans-Peter Biege
Auch bei dieser Wahl fand ein wichtiger Teil des Wahlkampfes auf dem Marktplatz statt. Hier erhält MdB Franz Romer (CD) eine Petition gegen die hohen Führerscheinkosten in Detuschland.
So groß waren die Stühle. Hier der am Marktbrunnen.
 
   

Oktober

Die dienstälteste Schulleiterin der Stadt Biberach, Christa Graupner, wurde am 1. Oktober nach 42 Dienstjahren, davon 30 Jahre als Rektorin der Gaisentalschule, in den Ruhestand verabschiedet.

Der Tagesmütter- und Elternverein, ein weiterer wichtiger Baustein in der Kinderbetreuung, hat nun eine Geschäftsstelle in der Hindenburgstrasse 9/ 2.

20.000 Besucher kamen am 13. Oktober zum Tag der offenen Tür der Bereitschaftspolizei, zu dem aus Anlass des 50. Jubiläums der Bepo und im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Landesjubiläum eingeladen worden war.

Der 70. Geburtstag von Alt- OB und Ehrenbürger C. W. Hoffmann am 14. Oktober war Anlass für Stadt, Musikverein und TG Biberach, einen Empfang in der Stadthalle auszurichten.

18 Literaturlesungen und Theater gab es bei den "Fredericktagen", dem landesweiten Literatur-Lese-Fest vom 14.– 21.Oktober in der Stadtbücherei.

Auf reges Interesse stießen die 12 Veranstaltungen im Rahmen der Georgischen Woche vom 17. - 25. Oktober.

Die St. Elisabeth-Stiftung feierte am 16. Oktober mit dem Richtfest den ersten großen Bauabschnitt des neuen Jordanbades. Spatenstich für dieses ca. 30 Mio. € Projekt, das die Attraktivität der Region stärken wird, war am 1. März.

Dem 100-jährigen Bestehen des Braith-Mali-Museums war
die Ausstellung "Zwischen Ur-Elefant und Zulukönig" gewidmet, die am 18. Oktober eröffnet wurde.

Ex-OB Hoffmann beim Jahrgängerumzug.
 

 

Der Gemeinderat wählte Roland Wersch, Bürgermeister in Hagnau, am 21. Oktober zum neuen Ersten Bürgermeister. In derselben Sitzung wurde Stadtrat und Erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters Horst Gutermann aus dem Gemeinderat, dem er 13 Jahre angehörte,verabschiedet. Für ihn rückte Anton Rueß nach. Zum neuen Ersten ehrenamtlichen Stellvertreter wählte der Gemeinderat Jörg Braun.

 

30 Jahre "Essen auf Rädern" wurde am 23. Oktober im Bürgerheim unter Anwesenheit von Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik gefeiert.

Das Kulturwochenende "Mittendrin" am 25./ 26. Oktober im Abdera, organisiert von den Heggbacher Einrichtungen, der Lebenshilfe Biberach, dem Jugendkulturverein Lilienthal,von Stadtmarketing und dem Arbeitskreis Soziales (Biberach 21), bot vielerlei Gelegenheiten zu Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung.

Vom 25. Oktober bis 17. November wurde in Biberach bereits zum zehnten Mal beim Biberacher Kabarettherbst in nahezu ausverkauften Veranstaltungen gelacht.

Die Biberacher Gruppe "Springender Punkt", die ebenfalls seit 10 Jahren agiert, war auch im Programm.

Ganz im Zeichen des deutschen Films stand Biberach während der 24. Biberacher Filmfestspiele vom 31. Oktober bis 3. November, die wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag kombiniert wurden. Sie sind ein Familientreffen der Filmemacher. Hier trifft man sich, um dem Publikum seine neuesten Filme zu zeigen und mit ihm darüber zu diskutieren, wovon reger Gebrauch gemacht wird. Immer wieder etwas Besonderes, diese - wie nicht nur Adrian Kutter, der Vater der Filmfestspiele, meint – nationale Institution ersten Ranges.

Ein Kabarettist als Hase im Komödienhaus.
Adrian Kutter im Gespräch mit dem Filmfest-Publikum.
 

November

Die Ringschnaiter Bevölkerung feierte am 10. November den Abschluss der Generalsanierung des Rathauses.

Der Gemeinderat gab am 11. November grünes Licht, die Planungen für die erste bedeutende Neuordnungsmaßnahme im Sanierungsgebiet Innenstadt Ost, den Bau des Parkhauses Ost mit Dienstleistungszentrum, voranzutreiben. Das Parkhaus fasst auf 6 Ebenen ca. 380 öffentliche Stellplätze. Das Dienstleistungszentrum bietet auf ca. 5.000m² Geschossfläche Raum für Ärzte und Einzelhandelsgeschäfte. In derselben Sitzung schuf der Gemeinderat die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein Fachmarktzentrum Aspach-Süd. Entstehen sollen ein Bau- und Gartenmarkt (OBI), ein Elektrofachmarkt (Mega Company) und ein Lebensmitteldiscounter mit Getränkemarkt (Lidl). Baubeginn soll im Frühjahr sein.

Der Lenk'sche Esel hat seine Probezeit überstanden und bleibt nach dem mehrheitlichen Willen des Gemeinderats (und der Bevölkerung) auf dem Marktplatz.

Der Akkordeon-Spielring Mettenberg feierte am 9./ 10. November sein 30-jähriges Vereinsjubiläum.

Am 12. November beging die "Ältere Generation Mettenberg" ihren 25. Geburtstag.

Zehnjähriges Jubiläum feierte der Verein Montessori-Pädagogik am 15./ 16. November.

Bereits seit 25 Jahren bietet die Modeecke Männermode in Biberach zum Verkauf.

Die Bauarbeiten für das neue Dienstleistungszentrum am Ulmer Tor liegen im Zeit- und Kostenplan, konnte man beim Richtfest am 22. November erfahren.

Am 23. November feiert der Radsportclub Biberach e. V. mit seinem ehemaligen langjährigen und verdienten Vorsitzenden, Frank Reichle, sein 40- jähriges Bestehen.

Bereits 50 Jahre besteht die Betriebssportgemeinschaft bei Boehringer Ingelheim in Biberach.

Vom 28. November bis 8. Dezember verwandelte sich der Biberacher Marktplatz wieder in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf, das viele Besucher anzog. Dies ist auch das Verdienst vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, die das Dorf liebevoll schmückten. Der Erfolg lässt sich auch an den 10 Bussen ablesen, die den Christkindlesmarkt ansteuerten. Darunter war auch ein Bus amerikanischer Touristen, die Station auf den Weihnachtsmärkten in Nürnberg, Stuttgart und Biberach machten.

Am 30. November gab die Stadtkapelle in neuen Uniformen ihr erstes Konzert unter der Leitung des neuen Dirigente und Stadtmusikdirektors Andreas Winter, bei dem der Geist hochklassischer amerikanischer Blasmusik zu spüren war.

Ab November wurden wir immer wieder an ein Jubiläum erinnert, das "200 Jahre Zeitung in Biberach" lautete. Dabei erfuhren wir beispielsweise, dass die Gründung der ersten Biberacher Zeitung von den Brüdern Johann und Georg Knecht, Buchdrucker und Söhne des Biberacher Komponisten und Musikdirektors Justin Heinrich Knecht, erfolgte.


Die Häuser auf der linken Straßenseite werden dem neuen Dienstleistungszentrum zum Opfer fallen. Kein großer Verlust, wie man sieht.
Der Lenk'sche Esel über dem Weihnachtsmarkt...
...und sein lebendiger Artgenosse mittendrin.
   
   
   

Dezember

Ein ganz besonderes Jubiläum konnte Stadtrat Hans Dobler feiern: 40 Jahre lang ist er bereits ehrenamtlich in der Kommunalpolitik tätig und zwar vom 1. Dezember 1962 bis 30. November 1971 als Gemeinderat der ehemals selbständigen Gemeinde Ringschnait und seit der Eingemeindung im Jahr 1972 als Stadtrat in Biberach. Dieses außergewöhnliche Jubiläum würdigte OB Fettback in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres, in der Hans Dobler auch seinen 67. Geburtstag feiern konnte.

"Die lustigen Weiber von Windsor" ein Lustspiel von William Shakespeare führte der Dramatische Verein dieses Jahr als Silvesterstück auf.

Der Förderverein "Bauhütte Stadtpfarrkirche St. Martin" wurde zum Jahresende aufgelöst. Über 320.000 € kamen seit seiner Gründung zusammen, mit denen die Kirchengemeinden in der Finanzierung der Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche unterstützt werden konnten. 2002 war ein bewegtes Jahr. Vieles hat uns erschüttert, zum Beispiel die Hochwasserkatastrophe im Sommer, die Umweltkatastrophe vor der spanischen Küste und die weltweiten terroristischen Anschläge. Gleichzeitig war die dadurch ausgelöste Solidarität tröstlich und ein Beweis für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Wir sollten nicht nur in der Not, sondern auch sonst an diejenigen denken, denen es nicht so gut geht, die Not leiden, von totalitären Regimes unterdrückt oder wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Gleichzeitig müssen wir uns bewusst machen, wie gut es uns geht und dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Die anstehenden Feiertage bieten hierzu sicher Gelegenheit.

Ich grüße Sie herzlich aus Biberach und wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2003.

Ihr

Thomas Fettback

Biberach an der Riß, im Dezember 2002

Wahlkampfgespräch: Hans Dobler (links) und Horst Gutermann

 
   
Der Esel bleibt also. Ob der Brunnen im Spitalhof bleibt, wird das Jahr 2003 zeigen.