Internetcafes

Nicht ganz leicht zu handhaben, aber umsonst: Der Internetzugang im Schaufenster von Leder-ASWohl kaum ein Einheimischer wird Ihnen sagen können, wo Sie nachts noch dringende E-Mails versenden können. Geht aber: Im Riß Center, das der Firma Handtmann gehört, gibt es das "Lucky Sun" mit 6 Surfplätzen. Von 8 - 01 Uhr geht hier die E-Post ab. Wenn alles belegt sein sollte: Billard und sonstige Glücksspiele stehen zuhauf zur Verfügung. Alle anderen Biberacher Internetcafes sind wieder eingegangen. Dieses hält sich vielleicht, weil es erst gar keines sein möchte.

Natürlich gibt es in Biberachs Innenstadt auch ein richtiges kleines Internetcafé. Wo? Hier!

Wer beim Glücksspiel zuviel verzockt hat oder von den Pornoseiten nicht lassen kann: Schräg gegenüber vom "Lucky Sun" befindet sich die Freie Charismatische Christengemeinde, an deren Fenster der Slogan prangt: "Jesus sagt: Ruf zu mir in deiner Not. Ich bin die Rettung."

Reichlich (weit über zehn) Internetzugänge mit reduziertem Postgeheimnis (man weiß nie, wer einem über den Rücken schaut) auch in der Stadtbücherei, Ausbau geplant. Ein Teil des Internetangebots (Bibliotheksrecherche und mehr) ist dort auch kostenlos nutzbar.

Das Café Correct, das Woodpecker und das S-Cada haben auch Internetzugang über die Spielkonsole. Recht fix, aber Touchscreen ca. für damals 1,50 DM gewöhnungsbedürftig (am besten: einweisen lassen von jemand, der's schon kennt) und natürlich sowieso langsamer als Keyboard. Kosten einst 1.- Mark für 10 Minuten, 1 Stunde für 5.- DM und damit konkurrenzlos billig. Gemein aber : 1 einzige E-Mail zu verschicken kostet 1 Mark. Umgehbar, wenn man die Post über seine normale Hotmail, GMX oder so Mailbox verschickt.

Wie man richtig sucht im WWW, konnten (nicht nur) Biber von Biberachs Dr. Slash lernen, der 2001 eine wöchentliche Gewinnspielsendung bei Radio 7 hatte:. "Die Jagd durchs Internet". Die ist leider ausgelaufen. Aber im Netz gibt es noch seine (schlecht gewarteten) Selbstlernseiten.

Surfjunkies ohne Kohle können auf einer Touchscreen im Schaufenster von Leder-AS (Bürgerturmstr. 22) die Seiten der Stadt und des Kreises aber auch von Spiegel.de besuchen. Und seit Ende April 2002 auch Weberberg.de. Besitzer Michael Wekemann will damit "einen kleinen Beitrag leiten, um Gästen und einheimischen die kostenlose Nutzung des Internets zu ermöglichen." (So stand's im INFO.) Gut gemeint. Das Bedienen des Mauszeigers ist allerdings eine Qual und Post kann man auch nicht verschicken, da sich zwar die Outlookmaske des Rechners öffnet (!), der Sendeknopf allerdings nicht auf dem Bildschirm liegt. Zu dumm.

Kostenloses Surfen ist auch im Rathaus möglich. Dort gibt es ein schnelles Bürger-Internet-Terminal, das natürlich vor allem dazu gedacht ist, das Informationsangebot der städtischen Websites zu sichten. Über die umfängliche Linksammlung der Stadtbücherei kommt man zwar auch ins WWW, allerdings nur innerhalb des Frames der Stadtseite, also wenig komfortabel. Wenn man da richtig gratis surfen will, muss man sich auf Weberberg.de schon gut auskennen. Aber mit etwas Glück öffnet sich bei irgendeinem Link ein neues Fenster mit Google-Maske und dann kann der Spaß beginnen.
Ganz offiziell kann hier jede/r kostenlos E-Mail versenden und auch empfangen. Braucht man natürlich seine eigene Mailbox bei GMX oder Web.de oder so.Kommt noch besser: Die abgerufenen Infos können nun auch gedruckt werden, allerdings vorläufig nur in Entwurfsqualität.

Biberaych, 21. Februar 2003

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