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Geschäftsessen
Die wickelt man meist in den gepflegten Räumlichkeiten
im "Eberbacher Hof" ab. Beliebt auch die "Pfanne"
in Rindenmoos. Seit einiger Zeit gibt es das Restaurant "Weisser
Turm", das sich in diesem Segment profilieren will. (Leider werden
ja derzeit noch Geschäftskunden nach auswärts gekarrt, etwa
in den "Oberschwäbischen Hof" nach Schwendi, was man gut
verstehen kann, wenn man dort schon mal gegessen hat.) Den "Weissen
Turm" müssen wir noch ausführlicher testen. Unsere ersten
Besuche waren bedingt erfolgreich (siehe auch unsere Besprechung der dazu
gehörigen Theaterkneipe "Applaus"), zumal deswegen, weil
es immer mal wieder etwas nicht gab, das auf der Karte stand. In den ersten
Tagen schien uns das Ambiente des "Weissen Turm" etwas zu überladen.
Die Tische waren alle so gedeckt, als ob man hier nicht unter einen fünfgängige
Menü davonkommt. Das ist aber nicht so. Vom Service waren wir eher
positiv beeindruckt. Bevor wir uns hier leichtfertig undifferenziert zu
den Speisen äußern, gehen wir lieber noch einmal dort hin.
Als Name für das Restaurant war auch - vorgeschlagen
vom Kulturdezernenten - "Oberon" im Gespräch. Wäre
nobler gewesen, als das typisch biberacherische "Weisser Turm"
und hätte auch nette Wieland-Assoziationen gehabt. Der Gemeinderat
hat's aber wohl nicht so mit Literarischem.
Nett für etwas größere geschäftliche
Zusammenkünfte (eine Cocktail Party?) wäre es auch, die Lava
Bar in der Engelgasse 4 zu buchen. Die Stammgäste sehen es zwar
nicht gerne, wenn das Schild "Geschlossene Gesellschaft" an
der Tür hängt. Lohnen könnte sich diese Option aber dennoch:
Die Lava Bar ist nicht heikel, wenn das eigene Speisenangebot durch
einen Partyservice erweitert werden soll. Mehr zu den Innenstadtcafés
und Kneipen in unserem Szeneführer.
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20. Juli 2002
ABC-Home
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