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Geschenktipps für Weihnachten 2002
| Hier stellen wir Ihnen vor, was uns angenehm auffiel
in der Vorweihnachtszeit. Vielleicht ist ja eine Anregung für
Sie dabei. |
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| Tipp 1: Hübsche alte Stadtansichten für
8 Euro. Der Kalender der Gesellschaft für Heimatpflege ist
empfehlenswert. Es gibt ihn auf dem Weihnachtsmarkt (Stand in der
Hindenburgstraße), in der Hauptstelle und der Marktplatzfiliale
der KSK und natrülich im örtlichen Buchhandel. Rechts
das alte Theater unterhalb des Weißen Turms, dort, wo jetzt
der kleine Park und die Stadthalle zu finden sind. |
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Tipp 2: Neuer Restaurant-, Gasthof- und Kneipenführer für
Oberschwaben. Liebevoll geschrieben und reich illustriert sind
diese Empfehlungen für die Region. Ausgewählt ist ein
abwechslungsreicher Querschnitt von Nobelrestaurants bis Szenebars.
Das ideale Geschenk für NeubürgerInnen. Aber auch Alteingesessene
werden hier viele lohnende Ziele entdecken. Geschrieben von Achim
Zepp und Dierk Andresen. (Aber wir würden das handliche Buch,
das in den nächsten Tagen erscheint, auch dann wärmstens
empfehlen, wenn der letztgenannte Autor nicht daran mitgewirkt
hätte.) Preis: 12,80 Euro.
Wohlgemerkt: Kein kompletter Führer will dieses Buch sein,
kein kritisches Abhaken einer Checkliste nimmt des vor, sondern
es präsentiert ausgewählte Ziele, die sich wegen ihrer
Originalität oder Qualität einen Namen gemacht haben.
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VORWORT
Man sagt: Essen hält Leib und Seele zusammen, und meint damit vor
allem, Essen dient dem Gemüt. Das gedämpfte Gespräch essender Gäste
in einem Restaurant hat etwas Zauberhaftes. Nichts ist unwiderstehlicher
als ein Tisch voller lachender Leute. Das gute Wirtshaus ist eine
wunderbare Welt für sich. Oberschwaben hat zwischen Ulm und Ravensburg,
zwischen Bad Saulgau und der Iller genügend Wirtsleute, die ihren
Gästen ab und zu einen Augenblick des Glücks oder einen Moment schlichter
Zufriedenheit verschaffen. Das kann in einer Zunftstube aus dem
15. Jahrhundert geschehen, aber genauso im Biergarten vor einem
alten Bahnhof. Über die Qualität eines Wirtshauses entscheidet nicht
allein das Essen; aber auch. Das Glück kann eine Grießsuppe sein
oder ein Feinschmeckermenü. Wir haben einen Streifzug unternommen
durch die gastronomische Landschaft Oberschwabens und dabei 50 Häuser
entdeckt, die alle einen Besuch lohnen: Restaurants, Gasthäuser,
Kneipen, Bars. Sie sind alphabetisch nach Ortsnamen geordnet und
in drei Kategorien eingeteilt: S (für Speiselokal), K (für Kneipe,
gemütliche Wirtschaft) und E (für Erlebnisgastronomie). Alle Häuser
haben etwas Besonderes. Mal ist eine Kneipe mit einem Kino eng verbunden,
mal eine Schänke mit einem Museum. Manchmal lockt die Weinkarte,
manchmal die Musik oder das Bier. Einige Häuser ragen mit ihrer
Küche wie Berge aus der oberschwäbischen Koch-Landschaft. Sie sind
mit S*** gekennzeichnet, weil sie zum Besten (und Teuersten) gehören,
was die Region bietet. Zu 31 ausführlichen Geschichten kommen 19
Kurztipps: Wo es Cocktails gibt und wo Pfannkuchen, wo Jugendstil
dominiert und wo Disneyland. Wo der "Saure Käs" besonders gut schmeckt
und wo "Halb und halb". Wer behaupten wollte, Oberschwaben sei gastronomische
Diaspora, nehme dieses Buch zur Hand, und wer es nicht behauptet,
sollte es ohnehin lesen. Des Gemüts wegen.
Achim Zepp |

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| Tipp3: Auch der Geschenkgutschein der Stadtbücherei
scheint uns eine brauchbare Idee zu sein. Mehr dazu hier.
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