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BIBERACH,
24. Januar 2003 -
Es
wurde wieder nichts mit dem ersten Sieg in der Rückrunde der
Zweiten Volleyballbundesliga der Damen. Dabei hätte man sich
nach den schweren Spielen gegen Wiesbaden und Sonthofen gegen den
Mitaufsteiger FTSV Straubing noch am ehesten einen Heimerfolg ausrechnen
können.
Es
begann auch durchaus nicht schlecht für die TG Biberach. Zwei
Sätze lang sahen die rund 300 Zuschauer in der Dollinger-Halle
ein überaus dramatisches und völlig ausgeglichenes Spiel.
Der erste Satz schien bereits verloren, als Straubing von Biberacher
Fehlern profitierte und auf 24:21 Punkte davonzog. Ein Straubinger
Schmetterball ins Aus, ein erfolgreicher Biberacher Block, wieder
ein Fehler der Gäste, und es stand 24:24, gleich darauf 25:25.
Doch dann waren die Niederbayern ganz einfach die Glücklicheren
und gewannen den Satz mit 27:25.
Genau
umgekehrt verlief der nächste Durchgang, in dem Gerd Kehm,
der dieses Mal an der Seitelinie coachte, während Peter Baur
von der Bank aus assistierte, Sandra Sedlar für Christine Weber
und Steffi Kögel für Julia Sude einwechselte. Die Führung
hatte immer wieder gewechselt. Beim 23:23 kam Nicole Mayr, von Physiotherapeut
Uli Maroska am verletzten Sprunggelenk optimal mit Tape bandagiert,
zum Aufschlag. Gegen diese Aufschläge fand Straubing kein Mittel
und kassierte das 25:23.
Wieder
war es die 29-jährige Lehrerin für Mathematik und Sport,
die dem dritten Satz mit ihrer Aufschlagserie eine entscheidende
Wende zu geben schien. Aus einem 6:9 wurde ganz schnell ein 12:9.
Der Satz und damit vielleicht sogar das Spiel schien nun zu Gunsten
der TG zu kippen. Straubings Trainer Schellinger beantragte Auszeit.
Von da an bestimmten plötzlich wieder seine Schützlinge
das Geschehen. Bis dahin hatten die Biberacherinnen die schlaggewaltige
Martina Matic, mit Sicherheit eine der besten Angreiferinnen der
Liga, ganz gut in den Griff bekommen. Doch jetzt setzte sie sich
immer erfolgreicher in Szene, ob am Netz, aus dem Rückraum,
wo sie eine hundertprozentige Erfolgsquote hatte, oder mit ihren
im Ansatz kaum erkennbaren Lobs. Dazu kam noch eine blendende Aufschlagserie
von Nicole Aures. Straubing zog davon und konnte den Satz ungefährdet
25:19 gewinnen.
Die
Gäste zeigten sich jetzt überlegen. Biberach musste bis
zum 20:25 ständig einem Punktevorsprung hinterherlaufen. Ausschlaggebend
war einmal, dass Straubing sich seit dem Hinspiel im Defensivbereich
enorm verbessert hat. Die TG-Angreiferinnen, die sich in der Zweiten
Bundesliga bestimmt nicht verstecken müssen, brachte es manchmal
zur Verzweiflung, wenn ihre Schmetterbälle immer wieder zurückkamen,
was zwar zu faszinierenden Ballwechseln führte, aber meistens
den Gästen die Punkte bescherte. Zum andern stand der Biberacher
Block oft zu weit außen und ließ den Platz für
Diagonalschläge frei oder die Spielerinnen sprangen zu früh
hoch.
Ein
Sonderlob verdiente sich einmal mehr Biberachs Anhang, der bis zum
letzten Punkt hinter der seinem Team stand und nie aufgab.
"Zwei
Sätze lang haben wir durchaus gut gespielt und kaum Fehler
gemacht", bescheinigte Gerd Kehm der Mannschaft. "Aber dann genügten
ein paar wenige Unkonzentriertheiten im dritten und vierten Satz,
und die entscheidenden Punke waren weg. Gegen einen so angriffstarken
Gegner holt man das nicht mehr auf."
TG
Biberach: Anja Gensch, Andrea Griesinger, Heike Hildebrand, Steffi
Kögel, Nicole Mayr, Sandra Sedlar, Manuela Stolz, Julia Sude,
Christine Weber, Natalie Welsch, Nicole Wissler, Ela Wörz.
pielbericht
folgt Spielbericht folgt - und noch mehr Bilder
Volleyball
in Biberach
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Die
Gäste verfolgen das Spielgeschehen vom Spielfeldrand.

Und
vor-freuen sich über ihren Sieg.


Optimistisch:
leider zu Recht.

Gebannt
wie immer: Das Publikum

Zwischen
den Sätzen
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