Fachhochschule

Über die FH Biberach und ihre 1300 StudentInnen liest man in der Zeitung wenig. Fast könnte man meinen, sie sei nicht weiter wichtig. Dabei belegte sie bei einem Universitätsranking die vordersten Plätze bei Architektur, Bauingenieurwesen und BWL. O-Ton des "Stern", der darüber berichtete: "Für den Praktiker - Studieren mit Kontakt zur Arbeitswelt". Diese Praktiker trifft man überwiegend in der Wirtschaft "Altes Haus", vor allem am Donnerstag. Der Platz vor dem "Alten Haus" ist die Anarcho-Ecke des Schützenumzugs. Nirgendwo gibt es mehr Stimmung.

Die FH-Studenten betreiben auch eine eigene Kneipe: den Hecht Keller in der Waldseer Strasse (Hintereingang, leicht zu übersehen). Man braucht einen Studentenausweis, um ihn zu besuchen oder muss Mitglied im SIV sein. Wegen des akuten Frauenmangels an der FH sind weibliche Gäste dort besonders gern gesehen. Geöffnet ist er allerdings nur von montags bis donnerstags - am Wochenende zieht es die Studies heim. Ein Besuch lohnt sich vor allem für Leute mit schmalem Geldbeutel: Nirgendwo sonst in BC sind Getränke so billig: 2,50 DM für die Halbe! Mitzubringen sind vermutlich Bauwitze. Beispiel: Die letzten Worte eines Architekten: "Oh, das fällt mir gerade was ein!"

Serviceseiten zum Thema "Leben in Biberach" hat die FH auch.




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