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Chronik
der Biberacher Neuzeit 1975-2003 (Auswahl)
1975
- Vollständig
renovierte Pflugschule der Sonderschule übergeben
- Mettenberg
Neubau Turn- und Festhalle
1976
- Umbau
und Aufstockung des Bürgerheims zu einem Altenpflegeheim
- Ausbau
B30 von Warthausen, L280 (Bergerhauser Str.), L273 (Birkenharder Str.)
- Beginn
Ausbau Ochsenhauser Hof zur Altenbegegnungsstätte; Fertigstellung
1978
- Fertigstellung
Kläranlage Ringschnait
1977
- Turnhalle
Pflugschule fertiggestellt
- Übergabe
Dienstgebäude Bepo
1978
- 1. Biberacher
Filmfestspiele
- Renovierung
Weißer Turm
- Einweihung
Stadthalle
- Auf der
Grundlage der vorbereitenden Untersuchungen und der Klausurtagung des
Gemeinderats legte der Gemeinderat im März die Ergebnisse zur Stadtkernsanierung
förmlich fest. Mit Erlass vom 4. August 1978 genehmigte das Regierungspräsidium
Tübingen die Satzung, die mit Bekanntmachung am 17. August 1978
in Kraft getreten ist.
Abschluss Stadtkernsanierung siehe 2003. (25 Jahre später)
- Das Land
Baden-Württemberg erwarb auf Bitte der Stadt Biberach die umfangreiche
Walser-Sammlung und stellte sie der Stadt als Dauerleihgabe zur Verfügung
1979
- Fertigstellung
Tiefgarage Stadthalle
- Einweihung
öffentliche Grundschule Rißegg
1980
- Fertigstellung
Sonderschule für Behinderte
- Einweihung
Katholische Privatschule Bischof-Sproll
- Baubeginn
Neubau Kreiskrankenhaus; Einweihung erfolgte 1983
- Umgestaltung
Pausenhof Pflugschule
- Erste
Landeskunstwochen in Biberach
1981
- Obere
Schranne saniert/umgebaut, Einzug der vhs
- Abschluss
Städtepartnerschaft mit Asti, Italien
- Fertigstellung
Umgehung B30
- Fertigstellung
1. Bauabschnitt Fußgängerzone
1982
- Sparkonzeption,
Personalabbau bei der Stadtverwaltung. Bis 1988 wurden 10 % des Personals
der Stadtverwaltung abgebaut. Dies entsprach rund 45 Stellen.
- Fortschreibung
Flächennutzungsplan
- Neubau
für Fachausbildung Zimmereihandwerk
- Renovierung
Stadtpfarrkirche begonnen
1983
- Ehrenbürgerschaft
an Hugo Rupf
- 900 Jahre
Ringschnait/700 Jahre Pfarrei Ringschnait
- Bürgermedaille
für Josef Angele für Ortschronik
- Flugzeugunglück
über Biberach. Ein Düsenjäger prallte mit einem Privatflugzeug
über Birkendorf zusammen. Es gab 7 Tote und 8 zum Teil lebensgefährlich
Verletzte.
- Zusage
Neubau Fachhochschule
1984
- Friedensdiskussion,
die nach einem mit mehr als 3.000 Unterschriften versehenen Bürgerantrag
auch den Biberacher Gemeinderat beschäftigt hat.
Bürgerantrag, Ergebnis daraus: Suche nach Städtepartnerschaften
in der DDR, in Polen und der UdSSR
900-Jahr-Feier, erdacht, organisiert und verwirklicht allein aus bürgerschaftlicher
Initiative durch den "Verein Stadtfest Biberach e. V."
- Nach 4-jähriger
Auslagerung der Hauptverwaltung konnten die beiden Rathäuser am
Marktplatz wieder bezogen werden.
- Einweihung
Ausbildungszentrum Zimmerer
1985
- Fertigstellung
Außenrenovation Stadtpfarrkirche St. Martin
- Spatenstich
Neubau Fachhochschule
- 1. Kulturbericht
1986
- Verabschiedung
Alfred R. Rack., Wahl EBM Loth
- Die Sonderschule
für Lernbehinderte in der Pflug-Schule wurde für insgesamt
rund 1 Mio. DM renoviert, umgebaut und neu ausgestattet.
1987
- Beginn
Partnerschaft Biberach – Telawi.
- Dramatischer
Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen (innerhalb eines Jahres um
knapp ein Drittel des Gewerbesteueraufkommens).
Nach dem Einbruch der Gewerbesteuer im Jahr 1987, was erstmals ein Haushaltsdefizit
und einen drastischen Schuldenanstieg hervorrief, konnten die Schulden
von 1988 bis 1990 um über 5 Mio. DM wieder auf rund 30 Mio. DM
zurückgeführt werden.
- Fertigstellung
der Sanierung und Renovierung Klösterle
- Gründung
Kunstverein Biberach
- Baubeginn
Tiefgarage Viehmarkt; Fertigstellung 1990.
1991 Hugo-Häring-Preis des Bundes Deutscher Architekten für
das Zugangsbauwerk zur Tiefgarage Viehmarkt erhalten.
1988
- Wichtigste
fertiggestellte Baumaßnahme: Neubau für die Fachhochschule
durch das Land Baden-Württemberg. Spatenstich 1985
- Gesamtrenovierung
der Kapelle in Rindenmoos (Einweihung 1989)
- Fertigstellung
der Außenanlagen am Kindergarten in Ringschnait
- Übergabe
der renovierten und umgebauten Grundschule in Stafflangen
- Fertigstellung
und Inbetriebnahme des Kaufhauses am Steigerlager. Somit steht nun eine
weitere Tiefgarage mit rund 300 Stellplätzen für den Stadtkern
zur Verfügung.
- Baubeginn
Erweiterung Schlachthof und Feuerwehrgerätehaus
- Landtagswahlen
führten Bundeskanzler Helmut Kohl, Bundesaußenminister Hans-Dietrich
Genscher, die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Herta Däubler-Gmelin
und den Fraktionsvorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Wolfgang Mischnick,
sowie Otto Schily von der Bundestagsfraktion der Grünen, ebenso
wie aus verschiedenen Anlässen den Innenminister des Landes Baden-Württemberg,
Dietmar Schlee, Landwirtschaftsminister Dr. Gerhard Weiser und den Minister
für Wissenschaft und Kunst, Professor Dr. Helmut Engler, nach Biberach.
1989
- Der Flächennutzungsplan
für den Verwaltungsraum Biberach ist nach knapp 10 Jahren Vorbereitung
im November rechtsverbindlich geworden. Schon ist die erste Fortschreibung
und Änderung in Arbeit.
- Sozialwohnungsbauprogramm
vom Gemeinderat verabschiedet
- Der Hospital
stellt "Roten Backsteinbau" dem Land als Übergangswohnheim
für Aussiedler zur Verfügung. Die Stadt ein Wohngebäude
für Übersiedler aus der DDR.
- Eintägiges
Energie-Seminar des Gemeinderats zur Weiterführung eines von ihm
geforderten und ihm 1989 vorgelegten Energie-Gutachtens.
- Städt.
Bäder wurden in Stadtwerke eingegliedert und es wurde beschlossen,
sie durch ein Blockheizkraftwerk mit den Stadtwerken zu verbinden.
- Entstehung
eines Jugendgemeinderats
1990
- Schützenmontag,
02.07.90, Partnerschaft mit Schweidnitz besiegelt.
07.10.90 wurde in Tendring die Partnerschaft mit dem Tendring-District/Großbritannien
abgeschlossen.
- Sanierung
der Stadtmauer zw. Forstamt und Komödienhaus; damit wurde die Gesamtsanierung
der alten Stadtbefestigung abgeschlossen.
- Sanierung
und Restaurierung des ältesten Fachwerkgebäudes von Biberach
– Zeughausgasse 4 – abgeschlossen.
- Das Komödienhaus
wurde nach seiner Renovation wieder in Betrieb genommen.
- Fertigstellung
des Zentralen Omnibusbahnhofs (Baubeginn 1989)
- Beratung
Fremdenverkehrskonzeption in 2-tägiger Klausur
1991
- Der Neubau
der Jugendmusikschule wird der Öffentlichkeit übergeben (Baubeginn
1989). Ihre Errichtung war nur durch nachhaltige finanzielle Unterstützung
durch Bruno Frey möglich, der dafür 1993 die Ehrenbürgerwürde
der Stadt erhielt.
- Bildung
eines Kulturdezernats
- Fertigstellung
1. Blockheizkraftwerks mit Baukosten von 760.000 DM
- Fertigstellung
Kindergarten Sandberg und Aussegnungshalle Friedhof Mettenberg
- Renovierung
Rathäuser Stafflangen und Ringschnait
- Vereinsheim
FV Biberach wurde mit Hilfe der Stadt und vieler Spender fertiggestellt.
- Spatenstich
für 30 Altenwohnungen auf dem Gelände des Bürgerheims.
Im Mai 1992 Richtfest.
- Deutsch-sowjetischer
Kongress. Rund 400 Vertreter der Partnerstädte Deutschland-Sowjetunion
kamen nach Biberach, darunter der russisch-orthodoxe Patriarch.
1992
- Kindertagesstätte
in der Pflugschule wurde nach einem Umbau von 1,26 Mio. DM fertiggestellt.
- Schulhof
Pflugschule mit Kosten von 250.000 DM kindgerecht gestaltet.
- Erstellung
von Sozialwohnung durch Stadt u. Hospital mit Gesamtkosten von rd. 15,3
Mio. DM
- Gründung
der Jugendkunstschule (StR Krug war Gründungsmitglied)
- 1. Biberacher
Kabarettherbst
1993
- Abschluss
Gesamtrenovierung WG
- 31 Sozialwohnungen
in der Ritter-von-Essendorf-Straße, am Fliederweg und am Blosenberg
wurden fertiggestellt. Der Hospital zum Hl. Geist hat 12 Sozialwohnungen
und 30 Altenwohnungen fertiggestellt. Daneben sind durch Initiativen
der Stadt von anderen Bauträgern 21 Sozialwohnungen entstanden.
1994
- Wahl des
neuen Oberbürgermeisters und Verabschiedung von H. Hoffmann. Im
Rahmen einer Sondersitzung des Gemeinderat wurde er zum Ehrenbürger
ernannt. Außerdem Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erster
Klasse durch Ministerpräsident Erwin Teufel.
- Wiederwahl
von EBM Loth
- Beginn
Umbaumaßnahmen Neuer Bau. Fertigstellung 1995, Übergabe an
Bücherei 1996.
1995
- Neubau
Freibad fertiggestellt für ca. 4,3 Mio. DM
- 2. Kulturbericht
vom Gemeinderat verabschiedet
- Stadt
erhält zum Ersten Mal die Konzession für den Stadtlinienverkehr.
Dies ist der Beginn grundlegender Verbesserungen im ÖPNV.
1996
- Beginn
Bau Jugendveranstaltungsraum
- Gemeinderat
gab Planung Bürgerpark zur Ausführung frei. 1997 Baubeginn,
zu Schützen 1999 Fertigstellung.
- Wahl Ogertschnig
zum Baubürgermeister; Verabschiedung Kramer
1997
- Eröffnung
Braith-Mali-Museum nach fast 6jähriger Schließung.
- Beginn
Bau Dürnachhalle Ringschnait. 1998 Einweihung.
- Diskussionen
um Erweiterung Luftlandeplatz
- Grundstücksverhandlungen
zum Erwerb der Grundstücke für Aspach konnten abgeschlossen
werden. 1998 Erschließung des Gewerbegebiets.
- Beginn
Umbau östlicher Marktplatz zur Fußgängerzone. Die Einweihung
war im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags am 07.11.99.
- Erstmals
Schützenbus eingesetzt
- Umgestaltung
Ratzengraben mit großer finanzieller Unterstützung des Landes
und der Allianz Umweltstiftung.
- Eröffnung
Turn- und Festhalle Stafflangen
- Das Webermuseum
wurde im Gebäude Zeughausgasse 4 eröffnet.
- Bundespräsident
Roman Herzog ist zur Verleihung des 10. Wieland-Übersetzerpreises
in Biberach.
1998
- Spatenstich
Volksbank-Neubauten
- Spatenstich
Stadtteilhaus Gaisental/Weißes Bild/Fünf Linden
- Erstmalige
Besetzung der Stelle Stadtmarketing
- Annahme
Schenkung Spitalbrunnen
- Feierlichkeiten
zum Doppeljubiläum 300 Jahre Parität und 400 Jahre Simultaneum
in Biberach
- Arthur
Handtmann erhält für seine Verdienste als Unternehmer und
sein öffentliches Engagement die Bürgermedaille
1999
- Klimaschutzkonzept
als konsequente Fortsetzung der Biberacher Umweltpolitik verabschiedet.
- Bewilligung
eines Zuschusses in Höhe von 100.000 DM an den Verein "Lernen
Fördern e. V." zum Erwerb eines Gebäudes für die
Tagesgruppe und soziale Gruppenarbeit.
- Gründung
der Bauhütte St. Martin unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsident
Hubert Wicker.
- Beginn
Innenrenovation Stadtpfarrkirche St. Martin. Im Nov. 2000 mit einem
Festgottesdienst wiedereröffnet.
2000
- Startschuss
zu "Biberach 21 – heid fir morga" am 13. September
- Einführung
von Gebühren bei Stadtbücherei und Museum
- Esel-Skulptur
des Künstlers Peter Lenk wurde am 6. Mai feierlich enthüllt
- Eröffnung
des selbstverwalteten Jugendhauses "Abdera"
- Eröffnung
Stadtteilhaus Gaisental (Die Geschichte des Stadtteilhauses reicht bis
ins Jahr 1989 zurück, als die Fraktionsvorsitzenden Brock und Krug
entsprechende Anträge an die Stadtverwaltung richteten.)
- Umbau
Empore Stadthalle beendet
- Sanierungs-
und teilweise Neugestaltung Stadion abgeschlossen.
- Spatenstich
Erweiterungsbau Sennhof
- Privatisierung
Vieh- und Schlachthof
- Erwerb
Hugo-Häring-Haus, Mettenberger Weg 17
- Beginn
des Biberacher Nahverkehrsverbundes
- Start
Projekt "Verlässliche Grundschule"
2001
- Spatenstich
Dienstleistungszentrum Ulmer Tor, das im Juli 2003 fertiggestellt wurde.
- Renaturierung
Ratzengraben, Teilstück Waldseer Str. bis Tiefgarage Stadthalle,
abgeschlossen.
- Neubau
für die Notariate fertiggestellt. (2002 offiziell übergeben)
- Die Biberacher
Stadtwerke wurden privatisiert. Es wurden 2 neue Gesellschaften gegründet,
die e.wa riss GmbH & Co. KG und die Stadtwerke Biberach GmbH
2002
- Abschluss
der Renaturierung Ratzengraben
- EBM Loth
verabschiedet, Wersch wird neuer EBM
- Grünes
Licht vom GR für Sanierungsgebiet Innenstadt Ost, Bau Parkhaus
Ost mit Dienstleistungszentrum, Fachmarktzentrum Aspach Süd
- Auflösung
Förderverein "Bauhütte Stadtpfarrkirche St. Martin"
- Verleihung
Ehrenbürgerrecht an Fritz Kolesch
- Der Biberacher
Nahverkehrsverbundes wurde aufgelöst, bzw. in DING eingegliedert.
2003
- Diskussion
um Nordwestumfahrung und Bemühungen, das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan
aufzunehmen.
- Mit der
förmlichen Aufhebung des Sanierungsgebiets "Altstadt"
wurden 25 Jahre erfolgreiche Stadtsanierung abgeschlossen.
- Hilfsprojekte
und Unterstützung für humanitäre Projekte im Irak infolge
des Irak-Kriegs
Diese Chronik wurde von Frau
Andrea Appel (Stadtverwaltung Biberach, Stadtmarketing und Gremien)
aus Anlass der Verabschiedung von Werner Krug aus dem Gemeinderat verfertigt.
Sie belegt, an wie vielfältigen Entscheidungen ein Gemeinderat
mitwirken muss und kann.
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