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Das Berufliche
Schulzentrum des Kreises, auch Kreisberufsschulzentrum, hat über
5 200 SchülerInnen und enthält die Gebhard-Müller-Schule,
die Karl-Arnold-Schule
und die Matthias-Erzberger-Schule.
Das voll klimatisierte Gebäude hat nur Fenster, die sich nicht öffnen lassen. Bis auf eines. Da ist irgendwann mal ein Klaustrophobiker ausgerastet und hat es eingeschlagen. Seither kann man in diesen Raum auch direkt Frischluft reinlassen. Wem das zweite zu öffnende Fenster gehört, ist streng geheim. Der Zustrom zum BSZ ist so groß, dass in den nächsten Jahren die Gebhard-Müller-Schule (Pflicht-Leistungskurs: BWL) in ein eigenes Gebäude umziehen wird. Das Landratsamt lässt wissen: Mit einem Investitionsaufwand von ca. 50 Mio. DM wird das BSZ ab Frühjahr 2002 erweitert werden. Das große Bauvorhaben sieht den Neubau der Gebhard-Müller-Schule auf dem Areal Schmid und die Erweiterung der Werkstätten der Karl-Arnold-Schule entlang der Leipzigstraße vor. Unter dem neuen Schulgebäude: eine Tiefgarage mit ca. 160 Stellplätzen. Ideal gelöst ist die Zusammenlegung von vier Klassenräumen in einen Großraum, aber auch die seitliche Anordnung eines EDV-Trakts, der vom Baukörper ablesbar getrennt ist. Durch die Gestaltung des Grundrisses ist auch die Verwirklichung neuer Unterrichtsformen gewährleistet. Eine vom Kreistag beschlossene Glasüberdachung des Innenhofes gibt der kaufmännischen Schule ideale Kommunikationsmöglichkeiten in einem großen Licht durchfluteten Bereich. Auch der wichtigen Forderung des Kreistags nach Energie sparender Bauweise und einem richtungsweisenden Energiekonzept ("2-Liter-Haus") wird im Entwurf ein besonderes Augenmerk geschenkt. Zu was die AbiturientInnen der Gebhard-Müller-Schule fähig sind, sollte Ihnen eigentlich schon längst Weberberg.de präsentieren: Die Top Hits aus der Abizeitung 2001 und noch ein paar Dinge, die man dort nicht lesen konnte. Aber unsere Redaktion wartet immer noch auf das Material. Als Abi-T-Shirt-Motto wählten sich die Kids 2001 den Spruch: Eritis sicut Deus, scientes bonum et malum. Das heißt vermutlich: "Wir sind so etwas wie Götter. Wir können zwischen Gut und Schule unterscheiden." Wie nach drei Jahren BW die AbiturientInnen noch die Kurve zur humanistischen Bildung kriegen, die sich in dem Spruch manifestiert, ist wieder faustdick Rätsel.
März 2003 |
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