Brot und Backwaren

Wer sein Brot nicht selber backt und mal was anderes sucht als das Standardzuigs, kann im Feinkostladen Christ (Radgasse 2) Pfisterbrot kaufen (kommt frisch immer dienstags und freitags). Heimisches Gutprodukt aber das Bauernbrot von Grüns Backhaus in der Schwanenstraße 8. Da wird noch traditionell gearbeitet, was vor allem gut für Singles ist, denn das Brot hält ewig. Diverse Spezialbackwaren (Vinschgauer!) auch auf dem Wochenmarkt beim Brotstand in der Hindenburgstraße.

Gibt auch allerlei Seltsames: Beim Bahnhofsbeck gibt es "Seeletten", beim Häringsbäck gibt es Seelenweckle mit Kümmel, Sesam oder Mohn. Vom Teig her ein wenig luftiger als die üblichen Seelen und mal was anderes, wenn auch nicht unbedingt was besseres. Beste Seelen wohl eh beim Lorenz. Die eindeutig besten Croissants in Biberach gibt es bei der Bäckerei Bader, schräg gegenüber vom Café Vienna.

Frau Grün zeigt auf ein historisches Foto im Laden: Vor dem Haus fand früher der Saumarkt statt.
Ein Knauzenwecken vom Häringsbäck.

 

Oft ist es egal, wo Sie welches Brot kaufen, denn die zu seiner Herstellung verwendete Backmischung ist meist gleich. Aber es gibt schon noch Besonderheiten.(Links im Bild eine der beliebten Lorenz-Seelen.)

Hier noch einmal ein tabellarischer Überblick über die Empfehlungen von Weberberg.de zum Thema Brot:

Baguette und Berliner

Zoll

Croissants und Schützenkrapfen

Bader

Fastenbrezeln

Häring

Seelen

Lorenz / Brecht & Keim

Kuchen (nicht vom Konditor)

Bolt

Knauzenwecken

Grün, Häring

dunkles Knauzenbrot

Lorenz

Vinschgauer

Bolt

Bauernbrot

Grün

Biberach, Mai 2003

Brot ohne chemische Zusätze, nur aus Mehl, Hefe, Waser und Salz gebacken, findet man auch auf dem Bauernmarkt auf dem Kesselplatz. Rechts im Bild Irmgard König vom Schielenhof bei Steinhausen. Die Bauersfrau backt etwa 100 Brote in der Woche. Nachts, nach dem landwirtschaftlichen Tagesgeschäft. Das geht dann bis Mitternacht. Morgens um vier Uhr steht sie dann wieder auf und backt die kleineren Teile.

Backhäuser gibt es übrigens kaum noch in der Region (ganz im Gegensatz zur Alb, woe sie wieder aktiviert wurden Die Einrichtung von Backhäusern wurden einst vom württembergischen Herzog gewaltsam durchgesetzt, um der Brandgefahr vorzubeugen. Jedes Dorf musste eines bauen. Jetzt finden sich noch funktionierende Backhäuser im Kreisfreilichtmuseum Kürnbach und in Dürnau bei Bad Buchau.


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