SteinhausenBarockstraße

Biberach liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße. Man kann die Kirche St. Martin (eine dreischiffige, gotische Pfeilerbasilika) seit ihrer Renovierung durchaus als Kleinod bezeichen. Aber eher mit der Betonung auf "klein". Wer opulente Pracht sucht, der hat es nicht weit zu den Kirchen und Klosterbauten von Bad Schussenried, Ochsenhausen oder Gutenzell. Und dann gibt es da die "schönste Dorfkirche der Welt", die in Steinhausen. Gegenüber von ihr läßt sich zudem gut essen. Der Kurztrip lohnt sich also doppelt.

Wer einen Barockfan als Begleiter hat, sollte sich mit ihm zusammen die volle Symbolik des Barock in Zwiefalten reinziehen.

Wer keine Zeit hat, am Sonntagvormittag in den Gottesdienst zu gehen, weil das eine gute Zeit ist, um bei Weberberg.de zu surfen, der braucht auf geistliche Versorgung nicht zu verzichten. Schließlich gibt es ja den Weberberg.de- Predigtservice, der unsere SonntagsleserInnen mit PfarrerIn-Schmogro-Predigten versorgt. (Dank an Google, das uns zu diesem Link mit folgendem Suchbefehl führt: biberach mord haß straßenverkehr neid gewalt. Kein Witz!

 

 

FriedenskirchePfarrer Peter Schmogros Predigt vom 4.3.2001 findet sich - leider! leider! - auf einer Webseite zusammen mit einer Predigt von Kirchenrat i.R. Hans Lachenmann. Darin ist die Rede von  Menschen, die selbst lange Zeit homosexuell gewesen sind und die daraus durch Hilfe anderer, auch durch Gebet den Ausweg gefunden haben und damit die heute weit verbreitete Meinung widerlegt haben, Homosexualität sei angeboren, sei gesund und gut. Was gibt Weberberg.de nun Pfarrer Schmogro als geistlichen Rat mit auf den Weg? Dieses: Sage mir, mit wem du umgehst und ich sage dir, wer du bist. Wahrscheinlich kann der attraktive Lockenkopf Schmogro nun nichts für diese unglückliche Kombi mit dem reaktionären Sermon, weswegen wir ihm tröstend virtuell übers Haupthaar streichen.

Musik gibt es schon in St. Martin, Kirchenlieder wie das folgende, wird man aber wohl kaum in Biberacher Gottehäusern, höchstens - so will es das Vorurteil - in Jugendhäusern zu hören bekommen:

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
es kommt der Herr, der ist endbreit.  
Ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich,
der Gras und Haschisch mit sich bringt.  
Gelobet sei mein Bong, mein Schöpfer reich von Rat.

Wer da dann doch lieber etwas nüchterneres, evangelisches hätte. Bitte sehr! Aber auch für Freunde der Ökumene haben wir den passenden Link..

26. Februar 2002


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