Ausländer

Die BiberacherInnen verdanken ihnen nicht nur viele gute Restaurants sondern auch mehr Jugend auf den Straßen. Abiturienten hauen ja nach dem Abi oft erst einmal ab und kommen dann nur noch gelegentlich nach BC. Am Wochenende sind die FH-StudentInnen eher bei Mutti oder auswärts bei Freund/Freundin. Das könnte dann ganz schön trostlos aussehen am Weekend auf dem Marktplatz. Aber wir haben ja glücklicherweise die Ausländer.

Bevor jetzt wieder jemand losfaselt, dass die doch alle kriminell seien, sollte er/sie sich mal informieren. Und zwar gründlich. Was das Bundeskriminalamt oder das Bundesinnenministerium oder diese private Seite zu dem Thema zu sagen haben, ist nur ein kleiner Teil des Gesamtbildes. Lohnend auch ein Blick auf die Website des Dokumentations- und Informationszentrum für Rassismusforschung e.V.

Und nicht vergessen: Mal von Biberach nach Memmingen zu fahren, um dem Schwager beim Tapezieren zu helfen, zählt bei Deutschen als nette Geste, bei Asylbewerbern aber als Straftat. Die dürfen den Kreis nämlich nicht verlassen. Bei den "Ausländern" handelt es sich zum großen Teil um Deutsche: Hier geborene Türken oder Umsiedler aus Osteuropa. Die dunkelhäutigeren sind oft Studenten des Hauchler-Studios. Wer die ausländischen Hauchlerstudenten kennenlernt, wird es oft mit netten und kultivierten Menschen zu tun haben. (Im Herbst 2001 kamen sechs Inder, zwei Ghanaer und ein Saudi-Araber - mindestens.) Da sie jung und unmotorisiert sind, wäre es voll cool, wenn sich die Biberacher Jugend ihrer annähme und sie mal mit in die Disco oder zu sonstigen Fun- oder Abtanzevents mitschleppte.

Um den Schlaf in der Abschlußzeit der Ausbildung (nämlich Schützen) werden sie von den BC-Kids ohnehin gebracht. Etliche der netten Jungs (Mädels sind leider kaum darunter) wohnen direkt über dem Tweety. Englischsprachige Webseiten, die den Leuten es leichter machen, sich in BC zurecht zu finden, gibt es noch nicht. Wir wollen daran arbeiten. Die Haltung des Landratsamtes gegenüber Ausländern geht auch der Stadt auf den Keks. Mehr siehe beim Eintrag Xenophobie.



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