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Aufregen
Wenn
Biberacher sich aufregen, dann speziell über eines dieser drei Themen:
den Esel auf dem Marktplatz,
den Brunnen
im Museumshof (Spitalhof) oder darüber, dass an dem ohnehin recht
desolaten Biberacher Bahnhof jetzt nicht
einmal mehr ein InterRegio hält.
Innenstadteinwohner regen sich an Schützen
meist über verkotzte und verschissene Hauseingänge auf, obwohl
man doch bei einem Kinder- und Heimatfest mehr Gelassenheit erwarten sollte.
Die Banner mit dem Appell "Koi Krach auf d'r Gass!" dienen hauptsächlich
der Verschönerung des Stadtbildes und haben mit dem Hauptärgernis
- Lärm - nicht das geringste zu tun.
Eher nicht regen die Biber sich über ihr
Autokennzeichen auf, weil sie in der Regel nicht wissen, was es bedeutet.
Die einschlägigen Autokennzeicheninterpretations-Webseiten lesen
aus dem BC allerdings die bedeutung Bauern Club, bzw. Bayrisch-Congo
heraus.
Anwohner des Weberbergs regen sich gerne über Leute auf, die die
dort ohnehin knappen Anwohnerparkplätze besetzen. Kleiner Trost für
die Anlieger: Falschparken ist hier schön teuer und kontrolliert
wird häufig. Soll aber keine Warnung sein. Die Anwohner sind mit
20% am Strafzettelumsatz beteiligt, hört man. Ob's stimmt, ist beim
alljährlichen (privaten!) Weberbergfest zu erfahren, wo üppig
aufgetischt und gezecht wird.
10. Mai 2002
ABC-Home
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