150 Jahre Kreissparkasse Biberach - Die Feier in Biberach

Die Jubiläumsparty in der Gigelberghalle in Biberach am 21. März 2003

 

Hat die KSK so viel Geld, dass sie es vor dem Haus lagern muss? Nö! Dies hier sind Sandsäcke, die zu Beginn des Irak Krieges hinter der KSK zu finden waren. Man weiß ja nie...

"Er sieht so sauber aus und kann so dreckig lachen," sagte der Bauchredner
auf der Jubiläumsveranstaltung der KSK in der Gigelberghalle über KSK-Chef
Dr. Otmar Weigele. Seltsame Aussage, gell? Oben im Bild: Dr. O. Weigele.
Hier noch ein Grinsebild.

KSK Chef Weigele erklärte den Erfolg seines Unternehmens, vor einigen Jahren in Davos als eines der 100 besten Europas gelobt. Gesungen hat er natürlich nicht.
Vielmehr hat er der Stadt einen Sponsor-Scheck überreicht. Nicht gerade wenig Kohle. Dafür hat die Stadt auch geholfen, die Fete in der Gigelhalle auszurichten. Tische besorgt, Blümchen hingestellt, etc. Das Hauptgeschäft hatten aber die Vereine. Reichlich PR für die KSK als kleine Gegenleistung für den Scheck.

Von dem Geldsegen werden jede Menge Kids in Biberach und den Teilorten profitieren:
Ein großer Batzen davon geht an die modile Bücherkiste, die die Kleinen mit reichlich Lesestoff versorgt.
Cash gibt's auch fürs Abdera.

OB Fettback bezeichnete es zwar anfangs als Jugendveranstaltungsraum, kam dann später aber doch noch auf den Begriff Kulturhalle. Dass man diese Veranstaltung trotz Kriegsbeginn stattfinden ließ, begründete er damit, dass es sich schließlich nicht um eine Juxveranstaltung handele. Auch die Museumsnacht im Rahmen der Musiknacht würde stattfinden, da man Orte der begegnung schaffen wolle, bei der man ja auch über den Krieg reden könne. Oder so ähnlich.

Für faszinierenden Wirbel sorgten die TG Rock 'n Roller, die bei den regionalen Wettbewerben vorne mit dabei sind.
Überhaupt: Die künstlerischen Darbietungen waren vom Feinsten, was Biberach zu bieten hat, wie hier die von den Leuten, die uns auch "Fame" brachten. Ob das Lob auch für die Deko gilt, können die Leute am ehesten sagen, die die Gigelhalle vom Filmfest her kennen.
Blick auf den VIP-Tisch. Wir erkennen von links: OB Thomas Fettback, SPD-Gemeinderat Lutz Keil, CDU-Gemeinderat Tom Abele, KSK-Chef Dr. Weigele, Erster Bürgermeister Roland Wersch, die Gattin des KSK-Chefs Annerose Waldgraf-Weigele. Der Landrat war ja beim KREISsparkassen-Jubiläum in der KREIShauptstadt nicht dabei. Die Bürgermeister sitzen da und tun so, als ob sie kein Wässerlein trüben könnten. Wenige Stunden vorher aber...
...parkten sie skrupellosin dem durch eine Zickzacklinie gekennzeichneten Halteverbot. Und kein Ordnungshüter wagt, die Parksünder zur Rechenschaft zu ziehen. Eindrucksvoll belegt dieses Foto das Sprichwort "Wie der Herr, sö's Gescherr." Links die dunkelblaue Gebrauchtkarosse des EBM, rechts die Schüssel des OB. (Nach diesem Beweisfoto werden die Parksheriffs wohl was tun müssen, wenn in Biberach nicht Wildwestmanieren gelten sollen.) Dieses Foto wurde uns von der Initiative Wersch-Watch zur Verfügung gestellt. Doch zurück zum Fest...
Derb, voller billiger Kalauer und oft anzüglich war das, was Bauchredner Addy dem Publikum bot. Er er tat das aber stimmlich so gekonnt, dass auch empfindsamere Gemüter nolens volens fasziniert waren.
Um viel Geld ging es in der Szene aus der Komödie, die die Juks Ende des
Jahres aufführen wird. Dann wird es in BC auch einen neuen KSK-Wettbewerb geben, bei dem man Lustiges zum Thema Geld texten muss, dass dann auf eine CD gebrannt wird.

Wohl der Höhepunkt des Abends: "Der springende Punkt" - nicht zuletzt wegen des Wiedersehens mit Gunther Dahinten, dem einstigen SZ-Chefredakteur, der im vergangenen Frühjahr seinen Schreibtisch räumen musste und dann lange Zeit abgetaucht war. Jetzt trat er - erfolgreich - als Kabarettist auf, hier mit Peter Hopf und Juks-Regisseurin Corinna Palm.

An diesem Abend schien er aber wieder bestens in Form und gut drauf zu sein.

Hier "der dah" mit dem Rest der Truppe beim Programmpunkt "Stadtführung", die sich auch den von Weberberg.de behandelten Themen Kunst und Leerstände widmete.

So, das war's erstmal. Bleibt noch zu sagen: "Happy Birthday, KSK!"

Lohnend auch unsere anderen Bildreportagen aus Biberach.