Titelbild Coole zeiten,  Koma Zeiten

>>> Dies war Teil 1

>>> Dies war Teil 2

>>> Dies war Teil 3

>>> Dies war Teil 4

>>> Dies war Teil 5

>>> Dies war Teil 6

>>> Dies war Teil 7

>>> Dies war Teil 8

>>> Dies war Teil 9

 

 

Und jetzt: Teil 10 und Schluss

unserer dramatischen Reportage aus Biberachs Jugendszene.

Mit: "Ante geht seinen Weg", "Der Landrat hat Probleme", "Ein Kühlschrank inspiriert",
"Fabiz Erleuchtung", "Jemand fliegt raus" und "And the winner is...".

Viele LeserInnen fragen sich an dieser Stelle sicher, was eigentlich aus den Plänen von Ante geworden ist, zu Starruhm zu gelangen.
Wir können Sie beruhigen. Der Junge geht seinen Weg!

 

Natürlich gibt es Momente des Zweifelns. Aber die sind glücklicherweise nur von kurzer Dauer.

Zur gleichen Zeit in ganz anderen Galaxien...
Im Bürgerheim erklärt der OB den Senioren, was die Jugend in
Biberach derzeit bewegt...
...und im Landratsamt schüttet Landrat Peter Schneider
seinen ganzen KUMMer über die desolate Finanzsituation aus.
...und eine Galaxie weiter geschieht ein Wunder!
An einem ganz normalen Freitagabend hat Aegge auf der Suche nach einem Erfrischungsgetränk eine Erleuchtung.
In kurzer Zeit wird Aegges Idee
zu einer Massenbewegung...
Einer steckt den anderen mit seiner Begeisterung für das tolle Konzept an.
Die pfiffigen Leute vom Museum reagieren rasch. Spontan stellt man eine Ausstellung aus den eigenen Beständen zusammen - Erfolgreich.
"Gehen wir heute wieder ins Museum?" bedrängen nun fast täglich die Schüler und Schülerinnen die Lehrkräfte. Kunstlehrer kommen, um mit ihren Klassen "Schlüs im Wandel der Zeit" zu zeichnen.
Die Redaktion der "Funzel" sieht sich gezwungen, die Früjahrsausgabe in aktualisierter Form neu herauszubringen. Diese Entscheidung jedoch spaltet die Redaktion. Eine empörte Minderheit ("Absolut niveaulos!") will eine eigene Zeitung gründen. Arbeitstitel: "Die Spaßbremse". Ihr Chefredakteur Kingbo ist zuversichtlich: "Jetzt, wo ich Führerschein habe, kann ich schnell mal irgendwo hin, was ausbremsen, wo Leute Spaß haben und dann darüber berichten. Wird sicher ein Hit!"
Auch das Stadtmarketing profitiert von dem Trend. Es bietet besondere Führungen an.
Immer mehr Touristen werden von den allerorten auftauchenden Schlüs angelockt.
Die Werbegemeinschaft versuscht, auf den Zug aufzuspringen. Die Aktion "Zoig dr Löffel" soll Biberacher motivieren, in der Vorosterzeit in Häschenkostümen herumzulaufen - als Vorwerbung für einen geplanten Ostereiermarkt, der als Pendant zumWeihnachtsmarkt gedacht ist und Touristen in dei Stadt locken soll. Die Sache setzt sich aber nicht durch. Gerade mal zwei Leute machen mit.
Ganz ohne Schwierigkeiten klappt die Umsetzung von Aegges Initiative allerdings nicht. Manche haben nur äußerst verschwommene Vorstellungen von seinem Konzept, ....
...andere, wie hier die "Siamesischen Bierlinge" Giuse Genal und Tobias Weindel (links), lehnen es rundweg ab.
Die FV Biberach Spieler Michael und Markus betrifft die Diskussion um übermäßigen Alkoholkonsum ohnehin nicht. Schon seit langem folgen sie dem Rat ihres Trainers: "Traubensaft in kleinen Schlucken, aber das jede Viertelstunde."
 

Unterm Strich bewirkt Aegges Initiative viel Gutes: So mancher junge Mensch, der schon fast dem Dämon Alkohol verfallen ist, besinnt sich, folgt dem Weg, den Aegge gezeigt hat. Leuchtendstes Beispiel: Fabi.

 

Wieder ist einer der schon fast verlorenen Söhne der Stadt gerettet!

Die Jugend Biberachs findet neuen Sinn in den lustigen spontanen Modenschauen,
freut sich an ihrer Kreativität, genießt die Anerkennung.

Und die bleibt nicht aus. Biberachs Jugend veranstaltet quasi eine Art Wettbewerb. Titel:

"Zoig dr Schlü!"

Die Begeisterung ist groß, viele machen mit
und schon bald kann die Jury ihre sorgfältig begündete Entscheidung bekanntgeben
und es kann heißen

And the winner is.....

Aegge! Er hatte auch mit diesem Photo,
das durch die Interaktion der beiden Schlüprotagonisten mit dem
Ordnungshüter aus der Non-Schlü-Welt einen ganz besonderen Reiz hat,
das wohl kühnste Photo geliefert.


Die Begeisterung in der Jugendszene für das Leben in Biberach
an der Riss übertrug sich bald auf die ganze Stadt, wie Dutzende
von Fotos mit strahlenden Bibern belegen,
die bald nach dem Ende von CZKZ
zur allgemeinen Freude
erschienen.

Und das ist das Ende unserer Geschichte. Aber, da war doch noch was...? Ja, richtig! Ante! Na, schauen wir mal.

 

Wir danken dem Agenturhaus Biberach für den fototechnischen Support.
Unsere Kamera ist von denen,
die teilweise miserable Bildbearbeitung von uns selbst

Und natürlich hat jede gute Story auch ein P.S. Hier ist es:
Falls Sie diese Geschichte echt betroffen gemacht hat, haben wir eine gute Nachricht für Sie:
Auch voll erschütternd sind unsere Fotosatiren: Biberach - Stadt ohne Zukunft?,   Was ist los mit Biberach?
oder "Sie kommen!"