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Demnächst aber wieder fix: Ozis pizzaschnelles Rätsel

Zu gewinnen gibt es wieder eine Pizza Mega mit 60 cm Durchmesser.

Sehr beliebt bei  Ozis Pizza Manufaktur in der Hindenburgstraße 16. sind die VIP-Karten, von denen bereits Hunderte im Umlauf sind.  Für 10 halbe Pizzas zahlt man damit nicht 25 Euro sondern nur schlappe 20 Euro!  Die VIP-Karte gibt es auch als Geschenkgutschein..
Übrigens: Wenn Sie feiern wollen.... Da ist es gut zu wissen: Ozis Pizza Manufaktur liefert Ihnen jede Pizza ofenfrisch zum Festpreis von 5 Euro im Umkreis von 10 km um Biberach. Und wenn Sie sich die Wunschpizza vor Ort bestellen, können Sie in 5 Minuten schon reinbeißen. In eine frische Pizza mit echtem Käse und Hinterschinken. Bestellen Sie unter 07351 / 5878000.


 

Die Stars von der Startseite

"Wo sind eigentlich die Startseitenbilder, die es hier früher immer gab?" fragte kürzlich ein Leser. Einst waren sie dauerhaft verlinkt auf der Startseite, jetzt landen sie im Archiv und werden etappenweise veröffentlicht. Die Bilder der letzten Wochen finden Sie hier und auf dem Klickbild.

 

 

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Kaputtmachen?

 

Die Bergzeitung
Inklusion pur.

Freitag, 27. Januar 2012

Kultur News Mehr Bildung für die Biber - Dieses Ziel hat sich eine Gruppe von Menschen auf die Fahnen geschrieben, die demnächst wohl einen Verein gründen werden. Was da genauer geplant ist, steht wohl derzeit noch nicht fest. +++ Das "Sternchen"freie Biberacher Kino ist immer mehr von anspruchsvolleren und ungewöhnlichen Filmen befreit. Wer die von der SchwäZ empfohlenen Filme hofft in Biberach sehen zu können, wird immer wieder enttäuscht. Angesichts der Veranstaltungsreihe "100 Jahre Kino in Biberach" (Programm) ist es kein Wunder, dass Menschen überlegen, ob es nicht ein Kommunales Kino in Biberach geben könnte/sollte. Vielleicht im Nägele-Haus, wo jetzt die JuKS drin ist? Aber wer könnte oder sollte es leiten? Na, ist doch klar: Adrian Kutter und Filmfestvereinsboss Werner Krug! +++ Das neue Kulturzentrum, das am Weberberg entstehen soll, braucht immer noch einen Namen. Über 100 wurden bisher diskutiert. Kulturfabrik oder Kulturbrauerei? Kunst an der Staffel oder BrauArtHouse? Kunstkessel oder InnovArt? Da kann man lange diskutieren. Hoffentlich geht's bald los.

Gastro-News Am 5. Februar findet wieder ein Brunch im Café Weichhardt statt. Noch sind Plätze frei.  +++ Recht zufrieden ist "la Bodega"-Wirt Daniel mit dem besuch seiner Kellerkneipe. Die Anfangsschwierigkeiten mit stressigen besuchern scheinen vorbei. Jetzt ist der Laden immer wieder erstaunlich gut besucht. +++ Bierfreunde halten den Atem an! Am 11. Februar wir die Brauanlage im Café Weichhardt angeliefert und eingebaut. Acht wochen später gibt es das erste Bier mit (wenn das Wetter mitspielt) einem kleinen Fest auf der Terrasse. Name des neuen Produkt: Weichhardt Kellerbier No. 1. Ob die No 2 dann ein Weizen oder ein Dunkles wird, steht noch nicht fest. +++ Erinnern sie sich noch an die Diskussion um Analogkäse? Bei Pizzas aus Ozis Pizza Manufaktur kommen nur original  Weideglück-Käse und echter Hinterschinken auf die Pizza. Wer meint, die zur Deko ausliegenden Pizzas können wohl irgendwann nicht mehr schmecken, kann getrost bestellen, denn die Wunsch-Pizzas werden frisch gebacken.

 

Ganz wie früher muss sich Winfried Kretschmann bei seinem heutigen Besuch (für den Weberberg.de-Chef Gelegenheit, einem alten Studienkollegen die Hand zu schütteln) im Rathaus gefühlt haben. Der ehemalige Lehrer ist Rechtschreibfehler gewöhnt und da dürfte ihn dann auch das "Herzlich Willkommen", das im Rathausfoyer leuchtend auf ihn wartete, nicht weiter gestört haben. Mehr zu Kretsches Besuch in der BC Illu. Und wie der Kollege Mägerle die Veranstaltung erlebt hat, lesen Sie hier.

JuSos auf Empfang Veranstaltungshinweis:Montag,30.Januar, 20:30 Uhr, "Altes Haus" (Kolpingstraße 36, 88400 Biberach, Neujahrsempfang der Biberacher Kreis-Jusos mit MdL Klaus Käppler unter dem Thema: "Ideenwerkstatt Bildung von morgen - Sag uns, was wir besser machen sollen". 

Donnerstag, 26. Januar 2012
Nach wie vor erstaunlich beliebt ist Weberberg.de, auch wenn es nachrichtentechnisch mal einen Durchhänger gibt, weil die Redaktion auf Weiterbildung ist wie am letzten Wochenende. Gestern riefen wieder einmal deutlich über 800 Menschen diese Seite auf.

Mittwoch, 25. Januar 2012
Der Unterschied Während Weberberg.de von der ersten bis zur letzen Zeile voll mit Meldungen und Informationen ist, tun sich da andere Biberacher Websites schwerer. Besonders krass sieht man das auf einer leicht künstlerisch gestalteten. Der Anfang ist recht gefällig, aber dann kommt nur noch weißweißweiß ohne Information. Künstlerisch nicht sonderlich wertvoll!

Zahnweh Der Weberberg.de-Chef hat Zahnschmerzen. Und zwar nicht gerade leichte. Wird das "Heilige Blatt" ihn in dieser Nacht davon befreien? Morgen früh wissen wir mehr.

And the winner is...Harald Schmid aus Biberach. 2 Stunden und 39 Minuten nachdem "Ozis pizzaschnelles Rätsel" online ging (s. rechts) schickte er uns die Lösung: 15. Das ist in der Tat die Quersumme der Postleitzahl.(66111) die das Rathaus in Saarbrücken  hat. Es wurde übrigens von Georg Hauberrisser (* 18. März 1841) entworfen, der auch für Rathäuser in München und Wiesbaden (den beiden weiteren Landeshauptstädten) verantwortlich zeichnete. Hauberrisser (Link) stammte aus Graz. Und Graz wird auch in dem von uns (mit Lücken) zitierten Satz aus der Wikipedia genannt. Der Satz lautet: "Jede österreichweit erscheinende Tageszeitung hat eine eigene Redaktion in Graz, die Kronen Zeitung produziert in Graz eine eigene Steiermark-Ausgabe."
Schon in der nächsten Woche gibt es ein weiteres pizzaschnelles Rätsel. Allerdings nicht unbedingt am gleichen Wochentag und zur gleichen Zeit. Bleiben Sie dran! Harald Schmid sollte sich innerhalb von drei Tagen melden, sonst verfällt leider sein Gewinn.
„Jede ****weit erscheinende Tageszeitung hat eine eigene Redaktion in ****, die **** Zeitung produziert in **** eine eigene ****-Ausgabe.“  Tcha, da fehlen einige Wörter. Wenn der Satz vollständig wäre, wüssten Sie sofort, von welcher Stadt hier die Rede ist. So aber müssen Sie ein wenig im Internet stöbern. In der besagten Stadt wurde um die Mitte des vorvergangenen Jahrhunderts ein Mann geboren, der sich unter anderem durch Rathausbauten einen Namen machte. Drei seiner Bauten stehen heute in deutschen Landeshauptstädten. Eines davon sehen Sie auf obigem Bild. Sie sollten wissen, in welcher Stadt es steht. Vielleicht in Erfurt? Oder in Düsseldorf? Sie kriegen das sicher gleich raus. Und wenn Sie es gefunden haben, dann schauen Sie nach der Postleitzahl. Wir suchen nämlich ihre Quersumme.  Die erste richtige Einsendung gewinnt, also seien Sie schnell!
Schicken Sie Ihre Lösung (in diesem Falle eine Zahl!) - wie immer - an bergraetsel/at/yahoo.de und schreiben Sie die Antwort in die Betreffzeile. Name, Anschrift, Fon dann ins Textfeld.

Dienstag, 24. Januar 2012
Schon mal anketten? Baumschützer haben möglicherweise eine neue Aufgabe. In Biberach. Mehr hier: http://tinyurl.com/rettetdielinden

Montag, 23. Januar 2012
Mucke im Abdera
 Zwei Bands kommen am 27. Januar ins Abdera und zwar aus dem Biberacher Raum – Sams Welt direkt aus Biberach und die Schwäbische Küche aus dem Ulmer Raum.

Zwei junge Bands, die sich dem Hip Hop verschrien haben, jedoch jeweils ganz anders an das Thema herangehen. Währen die Schwäbische Küche eher traditionell mit DJ und 2 MCs an den Start gehen, nimmt Sams Welt den HipHop nur als Sprechgesang, um die Musik aus Funk & Blues eine ganz besondere Note zu verleihen.

Zu sehen und zu hören am Freitag, 27. Januar 2012. Einlass ist um 21 Uhr und die Karten kosten 7€ an der Abendkasse.

And the winner is... Anette Schwantes aus Mitelbiberach hat den 25-Euro-Gutschein für das El Poco Loco gewonnen. Wir gratulieren!

Erfrischend negativ sind die Wahlkampfspots der Republikaner beim Kampf um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat. Weberberg.de/skool stellt drei von ihnen vor und zwar hier.

Neues Rätsel für blitzschnelle Rater- Mehr dazu rechts.

"Mariachi" war's. Die  Musikrichtung, nach der wir in unserem Rätsel gesucht hatten, war Mariachi (Link). 17  Leute haben richtig geraten. Falsche Lösungen gingen nicht ein, aber eine leider erst nach Ablauf des Einsendeschlusses. Wir werden zeitnah auslosen, wer den "El Poco Loco"-Gutschein gewonnen hat und hier bekanntgeben. Wegen der Gewinnübergabe sollte man sich dann möglichst bald an die Redaktion wenden. Denn bald verfällt der Gewinn.

Sonntag, 22. Januar 2012
SPD-Ortsverein macht Podiumsdiskussion zum Roten Bau -
Bezirksdenkmalschutzleiterin kommt
Der SPD-Ortsverein versucht beim vom Abriss bedrohten Roten Bau zur Aufklärung beizutragen. Unter dem Titel „Roter Bau – ist Abriss die einzige Alternative?“ diskutiert am Mittwoch, 1. Februar, ab 18.30 Uhr im TG-Heim ein hochkarätig besetztes Podium, ob für die rund 150 Jahre alte ehemalige Außenstelle des Klosters Reute sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten existieren und somit das Baudenkmal beim Biberacher Bürgerheim vielleicht erhalten werden könnte.
Unter anderem wird die Referatsleiterin Denkmalpflege im Regierungspräsidium Tübingen, Beata Hertlein, mit auf dem Podium sitzen. „Damit nimmt erstmalig die Denkmalschutzchefin im Regierungsbezirk Südwürttemberg öffentlich Stellung zum Wert des Roten Baus“, erklärte der Biberacher SPD-Ortsvereinsvorsitzende Werner Drews. Außerdem haben bisher Thomas Jörger, Freier Architekt und BDB-Energieberater, sowie der Statikfachmann Prof. Dr. Martin Ernst für die Diskussion im Robert-Langer-Saal der Biberacher TG-Vereinsgaststätte in der Adenauerallee 11 zugesagt. Weitere Teilnehmer sind angefragt. Auch eine Publikumsfragerunde ist vorgesehen. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Veranstaltung am 1.2. um 18.30 Uhr ist frei.

Last Minute Löser So viel Zeit habe sich die FreundInnen der Weberberg.de-Gewinnspiele selten gelassen. In den letzten drei Tagen gingen mehr Lösungen ein als in der ganzen Woche davor.

Der Chef verreist und dann eine technische Panne. Während der Weberberg.de-Chef in Saarbrücken Filmfestatmosphäre schnupperte, verharrte Weberberg.de auf dem Stand vom Donnerstag. Eigentlich hätte es Aktualisierungen während dieser Tage geben sollen, aber das dafür vorgesehene WLan hat nicht so funktioniert, wie geplant. Wir bitte unsere LeserInnen um Entschuldigung.

Donnerstag, 19. Januar 2012
Schon mal vorfreuen! Viele und teils heftige Reaktionen hat seinen Top 50 Liste ihm eingebracht, davon berichtet WoBla-Chef Robin Halle heute. Und verspricht: Im nächsten Jahr wird es diese Liste wieder geben! Ob der Weberberg.de-Chef dann noch einmal dabei sein wird, ist ungewiss. Auch, ob die Liste ganz neu bestückt wird oder nur einige Köpfe ausgetauscht werden, vor allem durch mehr Frauen. Vielleicht können sich Stadt, Schützadirektion und Polizei ja noch einmal als krimireife Vereinigung zusammentun und etwas aushecken, dass Weberberg.de (hilfreich unterstützt durch Innenministerium und Verwaltungsgericht Sigmaringen) auch im kommenden Jahr ein Plätzchen sichert.

Der wichtigste Biberacher Das Interview mit ihm ist mittlerweile online. Hier.

Mittwoch, 18. Januar 2012
Seltsam Ein Hauptschullehrer (32) hat Sex mit einer Schülerin seiner Schule. Und das gleich 22 Mal. Sie ist erst 14. Der Lehrer wird vom Gericht freigesprochen. Er sei ja nur Vertretungslehrer gewesen. (Er ist aber vom Dienst derzeit suspendiert.) Das Urteil schockiert. Wie aber wird das auf Maedchen.de diskutiert? Ebenfalls befremdlich. Lesen Sie selbst hier.

Multikulti extrem Wer mal ein wirklich multikulturelles Erlebnis genießen möchte, sollte ein paar türkische Freunde zusammensammeln und sie dann ins fast namenlose russische Restaurant in der Bachgasse 17 zu leckerem  armenischen Schaschlik einladen.

Gewinnspiel läuft aus Am Sonntag läuft unser Gewinnspiel zu einen 25-Euro-Gutschein für das "Poco Loco" aus. Die Gewinnchance ist wieder unglaublich hoch.

Neuer Spitzname? "Weberberg", "Weaver" und "Azimuth" - der Weberberg.de-Chef musste sich im Laufe der Jahre an mehrere Spitznamen gewühnen. Einige waren durch Zensorenhand erwürgt, bevor sie sich im Partysplash-Forum etablieren konnten. (Die forumslose Rumpfseite wird jetzt von Gantert & Niederer GbR betrieben. Zensur und Facebook hatten das alte Partysplash gekillt.) Aber jetzt muss sich der Chef, möglicherweise an einen neuen Namen gewöhnen, denn wo er auch in den letzten Tagen hinkam, wurde er als "Nummer 49" begrüßt.

Schon mal einstimmen aufs Matjesfest können Sie sich mit folgendem plattdeutschen Text. Sicher merken Sie rasch, worum es dabei geht.
 De Kopteihn vun dat mallörte Krüüzfahrtschipp "Costa Concordia" hett vör Gericht wat seggt to dat Ünnergahn vun dat Schipp. In Italjen warrt mellt, wat he dor för een Unnersökensrichtersche seggt hett, dat weer mal so un mal so west. Den Kopteihn warrt vörsmeten, he is dor langsseilt, wo he dat nich schull, dorwegen is dat Schipp fastkamen. Babento is  de Kopteihn vun Bord gahn, ehr dat alle Lüüd sick bargen kunnen. Middelwiel is de Tall vun de Minschen, de ümkamen sünd, op ölben stiegen. De Reddungslüüd seggt, dat se noch welk finnen, de leevt, dat kann meist nich mehr angahn.   

Dienstag, 17. Januar 2012

Reif fürs Museum ist der Weberberg.de-Chef offenbar. Jetzt ist er mit einem selbstironisch inszenierten Porträt im Museum Biberach vertreten. Mit dabei sein langjähriges Markenzeichen, der rote Olbrish-Rucksack (Link). Oben eine Montage, die auf dem Foto basiert, das bisher noch nicht in Biberach ausgestellt worden war.. 

Führungen durch die Engler-Ausstellung Am Donnerstag, 19. Januar führt Claudia Schütz um 18 Uhr und am Sonntag, 22. Januar um 11.15 Uhr durch die Sonderausstellung des Museums Biberach "Heinz H. Engler – Geschirr für Olympia".

Anders hören Der Südwestrundfunk SWR veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Neue Musik Oberschwaben und dem club modern Biberach ein Konzert mit Werken von Warren Burt, William Burroughs, Brian Eno, Lindsay Vickery, Cat Hope, Mauricio Kagel, Alvin Lucier sowie eine Gemeinschaftskomposition des australischen Ensembles Decibel.  In Biberach gastiert das Ensemble auf seiner ersten Europa-Tournee, die es auch nach Belgien, Finnland, Italien und Österreich führt am Dienstag, 24. Januar um 20 Uhr in der Stadthalle.

Schon mal vormerken fürs Wochenende...


Montag, 16. Januar 2012
Was macht Furasoul (Nr. 37 der Top 50 vom WoBla - Link) so im Studio?

 

Unglück nah Eine  Frau aus dem Raum Laupheim wurde am Sonntag von Angehörigen bei der Polizei als vermisst gemeldet.  Die 66-jährige nahm zusammen mit einer Reisegruppe an der  von dem Unglück betroffenen Kreuzfahrt .mit der "Costa Concordia" teil.  Die Biberacher Kriminalpolizei steht in Kontakt mit den Angehörigen und den mit den Ermittlungen betrauten Bundes- und Landesbehörden. Nach den bislang durchgeführten  Überprüfungen gilt die Frau weiterhin als vermisst.        

Sonntag, 15. Januar 2012
Reichlich Biberacher Kinogeschichte gibt es dieses Jahr für InteressentInnen. Mehr hier.

Jusos, Kino und das Geld Die Kreis-Jusos Biberach laden herzlich zu einer Podiumsdiskussion mit dem "Traumpalast Biberach" anlässlich der Preisanpassung für Schüler, Studenten und Auszubildende ein. Sie findet am 24.01.2012 um 19:30 Uhr im "Traumpalast Biberach" statt. Als Hauptthema der Diskussion streben sie eine Diskussion über die Preispolitik an, in der das primäre Ziel das offene Gespräch mit den Bürgern zur Preisanpassung sein soll. Der Schwerpunkt soll auf Fragen wie: "Was erwartet der Bürger für eine Leistung zu welchem Preis von einem guten Kino?" und " Was muss ein Kino als kultureller Treffpunkt den Jugendlichen bieten, um für diese Gruppe attraktiver zu werden?" liegen.

Nicht aufgeben, auch wenn man immer wieder auf die Fresse fliegt. Das ist die Botschaft von manu Imperiales Skatervideo, aufgenommen am Landratsamt. Mehr hier.
 


Weberberg.de/skool empfiehlt
 

 

Jetzt, wo immer mehr Schwung in den Vorwahlkampf in den USA kommt, ist es gut, wenn Englisch- und Gemeinschaftskundelehrerinnen wissen, wie das mit den Vorwahlen und Caucuses eigentlich funktioniert, welche Rolle das "Electoral College" hat und wie man das System fairer machen könnte. Das Schöne an den nett illustrierten Videos von C.G.P. Grey ist, dass sie die komplizierte Situation in sehr kurzer Zeit erklären. Aber das ist gleichzeitig ihr Problem, denn es wird unglaublich schnell gesprochen. Glücklicherweise gibt es jeweils auch den Text zum Nachlesen. Auf dieser Seite finden Sie den Text zu obigem Video. Wenn Sie ganz nach untern scrollen auch den Link zum Electoral College und zu weiteren nützlichen Videos für Untericht und Weiterbildung.
Für die Wahl 2008 hatten wir bereits eine Linksammlung angelegt, in der sich nach wie vor wertvolle Informationen (auf Deutsch und Englisch) zu finden sind.

Zum Matjesfest im Café Weichhardt am 11./12. Mai 2012 hat sich illustrer Besuch angesagt: Der Shanty-Chor Pellworm! Er wurde im Dezember 1990 gegründet und hat sich die Pflege von Seemannsliedern, Shanties und Volksliedern der Küste zum Ziel gesetzt. 28 Sänger sorgen mit Stimmgewalt und maritimer Ausstrahlung für volle Säle. Dank der hohen Anforderungen des Chorleiters Sönke Broders hat sich der Shanty-Chor Pellworm in ganz Norddeutschland einen Namen gemacht. Wermutstropfen: Das Matjes-Fest ist bereits ausgebucht!

Freitag, 13. Januar 2012
Spaßbremsen laden ein OB Thomas Fettback (Listenplatz 5) und die Ordnungsamtsleiterin (nicht gelistet) haben die Ehemaligengruppen (Brommler, Feger, Neue Alte, etc. etc.) , die während des Schützenfestes trommeln und/oder pfeifen (auf Flöten oder Bierflaschen) zu einem Gespräch eingeladen. Gutes kann das nicht bringen, denn  um den Gruppen ein "Weiter so!" zu vermitteln, würde es so ein Treffen nicht brauchen. Und ein "Mehr Action!" ist von der Rathausspitze nicht zu erwarten. Schon der Tenor der Einladung für das Treffen am Ende dieses Monats lässt das Schlimmste befürchten: "...informieren wir sie über die rechtlichen Voraussetzungen  zur Durchführung von Ständchen auf öffentlichen Verkehrsflächen". Wahrscheinlich muss in Zukunft alles halb so laut sein und darf nur auf dem Bürgersteig stattfinden, sofern keine Passanten behindert werden. Nachbericht folgt.

And the winner is... eindeutig Robin Halle. Der neue Biberacher WoBla-Chef hat mit seiner Liste der 50 wichtigsten Biberacher für Gesprächsstoff ohne Ende gesorgt. Bei Figaro Claus Niedermaier (Platz 16) standen gestern die Telefone nicht still. Und in welche Beiz man heute auch hinkam, überall wurde die Liste (s. unten) diskutiert. Herzlichen kollegialen Glückwunsch von den Machern der Biberacher Negativliste!

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt am 27. Januar nach Aßmannshardt. Schon am Nachmittag wird er anreisen und sich zunächst mit Politikern aus dem Kreis Biberach treffen. Auch zwei Betriebsbesichtigungen und eine Führung durch die Biberacher Stadtpfarrkirche stehen auf dem Programm. Abends um 19 Uhr beginnt dann der Empfang in Aßmannshardt. Der 800-Seelen-Ort bei Schemmerhofen wird dann proppenvoll sein. Die Mehrzweckhalle hat allerdings nur 600 Plätze. Deshalb vergibt das Landratsamt ab sofort kostenlose Eintrittskarten.

"Die wichtigsten 50" wird zur Problemliste Eine Leserin schrieb uns: "(...) Der Wahre Skandal ist diese männerdominierte Liste, typisch für diese Chauvi-Stadt. Igitt!!!!!!!! 5 Frauen von 50. Und dann nennen sie am Schluss noch die Frauen, die sie weggelassen haben. Mich ekelt's. Und - wie können die nur so blöd sein? Aber wenn die Frauen nun mal nix Wichtiges vollbringen? HA HA HA ! Entsetzt (...) BOYKOTTIERT DAS WOCHENBLATT !" Ein anderer Leser weist darauf hin, das die auf Platz 50 gelistete Luitgard Wiggenhauser seit .1. November 2011 nicht mehr in Biberach tätig ist sondern das Landgericht Hechingen leitet, wie dieser Link belegt. Damit würde auf der Liste ein Plätzchen für eine Nachrückerin frei! WoBla-Chef Robin Halle hat also wieder die Qual der Wahl.

Verdientes Lob Nicht nur in der Redaktion fand man lobende Worte für Gaspard Hausers neuesten Beitrag, Dieses Mal zum Thema Bahnhofsterben.  Auch aus der Bevölkerung erreichten uns lobende Worte. Zu Recht!

Namensfindung abgehakt Die Suche nach einem passenden Namen für Biberachs neues Kulturzentrum scheint abgeschlossen. Aber wir warten lieber, bis uns das schwarz auf weiß vorliegt. Ansonsten aber mehren sich die Anzeichen dafür, dass das eine lohnende und gut geplante Sache wird. Die Biber dürfen sich also (endlich!) wieder auf mehr Kultur freuen, nachdem die VHS weniger als früher und das Kino fast nur noch Mainstream bietet.

Eher kritisch sind die Stimmen zur Top-50-Liste des WoBla in unserem Gästebuch. Klar: die Marktplatz-Mafia ist vertreten. Ebenso (teils in Personalunion) die Werbegemeinschaft. Aber doch auch Jan Kleine-Beek und Andreas Stütz. Eine differenziertere Würdigung wäre da wohl angesagt.

Donnerstag, 12. Januar 2012
Noch sehr mager ist das, was im neuen WoBla-Aftritt über BC zu lesen ist. Hoffen wir, dass das bald mehr ist als so wie hier zu sehen.

WoBla immer noch nicht online Der Neustart der WoBla-Website lässt auf sich warten. Und somit können auch die Auswärtsbiber vorerst noch nicht nachlesen, welche 50 Biber die wichtigsten sind. Also leisten wir hier etwas kollegiale Hilfe. Auf Platz 1 befindet sich der Vorsitzende der Geschäftsführung von Boehringer Ingelheim Dr. Engelbert Günster. Nur auf Platz 2 kommt Landrat Dr. Heiko Schmid (hoffentlich rastet er da nicht cholerisch aus). Und Platz 3 belegt Chefarzt Prof. Wolfgang Reichel. Wer es auf die Plätze 4 bis 50 gebracht hat, sehen Sie hier.
 

TRAUMPALAST BIBERACH DISTANZIERT SICH VON JUSOS-UMFRAGE
Am 9. Januar 2012 haben die Jusos Biberach auf Ihrer Website www.jusos-biberach.de eine Umfrage zur Preisanpassung des Biberacher Traumpalasts online gestellt. Die Fragen, die die Jusos Biberach zur Abstimmung stellen lauten: "Nach der Preisänderung: Gehe ich weiterhin in BC ins Kino / Gehe ich nach Ulm ins Kino / Warte ich, bis ich die DVD kaufen oder ausleihen kann / Finde ich andere Wege"

Vergangene Woche hatte noch vor der Online-Stellung der Umfrage ein Treffen im Kino mit Traumpalast Regionalleiter Andreas Baumann, Jusos-Vorsitzendem Stefan Gretzinger und Öffentlichkeitsbeauftragter der Jusos, Lisa Stahn stattgefunden, um die via Facebook und bereits von den Jusos in der Presse kommunizierte, bald stattfindende Podiumsdiskussion vorzubereiten. Das Treffen hier wurde vom Traumpalast Biberach als freundschaftlich und kollegial wahrgenommen.
 
Regionalleiter Andreas Baumann betonte bei diesem Treffen, dass er die zuvor auf Facebook kommunizierte Fragestellung der Jusos, nicht gut heiße, "der Traumpalast würde mit seiner Preisanpassung die Jugendlichen, Schüler und Studenten in Biberach dazu verleiten, sich auf illegalem Wege Filmkopien zu verschaffen. Eine Preisanpassung, egal welcher Branche, könne schlussendlich nicht dafür verantwortlich sein, dass Menschen in die Illegalität getrieben werden." Auf Facebook wurde die Meinung der Jusos kommuniziert, dass der Traumpalast Biberach mit der Preisanpassung aber dieses Verhalten forciere.
"..in der Realität gebe es eben die Möglichkeit, sich Filme im Internet anzusehen", so der Wortlaut der Jusos auf Facebook.
 
Zwar haben die Jusos eingeräumt, dass Sie dieses Verhalten nicht billigen, durch die jetzt so online gestellte Umfrage werde jedoch laut Meinung des Traumpalasts Biberach durch die Jusos dieser Weg als mögliches Mittel, sich Filme zu beschaffen, zumindest durch die Jusos toleriert, wenn nicht sogar als Alternative zur Filmbeschaffung aufgezeigt.

"Von dieser Vorgehensweise muss sich heute jedes Kino distanzieren", so Regionalleiter Andreas Baumann. "Durch illegale Downloads entsteht der Filmindustrie ein Millionenschaden. Letztlich werden die Filmschaffenden für Ihre Arbeit nicht vergütet, wenn Filme illegal im Internet angeschaut werden. Gerade den Jusos sollte jedoch daran gelegen sein, das Arbeit jeder Art anständig vergütet wird."
 
Der Traumpalast Biberach lädt daher zur Podiumsdiskussion im Kino ein, um den Schülern, Studenten, Jugendlichen die Alternativen aufzuzeigen, die man bei der Preisanpassung speziell für diese Zielgruppe eingerichtet hat. "Wir haben keine Preise wahllos abgeschafft oder erhöht, wir haben echte Alternativen geschaffen, um dieser Zielgruppe weiterhin die Möglichkeit zu einem günstigen Kinobesuch geben zu können. Diese nun zu nutzen liegt aber dann an den Jugendlichen, Schülern und Studenten selbst."



Web-Panne. Das WoBla bekommt einen neuen Webauftritt. Das führt offenbar zu Problemen. Die Liste mit den 50 wichtigsten Bibern war daher am Nachmittag online für viele InteressentInnen noch nicht verfügbar. Oben sehen Sie immerhin die Fotos für die Nummern 4-10.

Jetzt heißt es warten Wie andere Redaktionen auch hat die Weberberg.de-Redaktion dem Bundespräsidenten die Genehmigung erteilt, die Anfrage der Redaktion sowie die Antwort des Bundespräsidenten darauf zu veröffentlichen. Wulff sagte heute in seiner Neujahrsansprache an das Diplomatische Corps zum Thema Transparenz: "Um Instabilität und Armut zu bekämpfen, kommt es darauf an, Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und gutes Regieren zu stärken."
 
Biberachs Zukunft Ob Marlon und seine Kumpel, die das neueste Biberach-Video bei YouTube eingestellt haben, es später einmal unter die 50 wichtigsten Biberacher bringen werden, ist derzeit noch ungewiss.
 

 

 

Weichen stellen - für die Zukunft. Oder: Wie die Bahn "mobil" macht.


Ein Kommentar von Gaspard Hauser.

Biberach hat ohne Zweifel mittlerweile einen der schönsten Bahnhöfe zwischen Ummendorf (außer Betrieb) und Warthausen. Wie groß war die Freude zum Abschluss der Sanierung 2009: Endlich braucht man keine Leiter mehr um in den Zug zu kommen, Gebäude und Bahnsteige wirken zumindest vordergründig gepflegt und sauber... Und das Beste: Der Hauch von Stuttgart 21 - Eine Unterführung mit Aufzug. Prima.
Nun gut, kritische Geister haben schon damals ein leicht bitteres
"Geschmäckle" empfunden, denn zum Einen sollte es keine elektronischen Infotafeln geben (zu teuer) und zum Anderen hatte man beobachtet, dass der Aufzug mehrfach falsch geliefert worden war. Mal war die Kabine zu groß, zu klein, zu hoch und was nicht alles.
Der Biberacher als solches hatte das mit Skepsis beobachtet und wundert sich letztlich bis heute wenig, dass dieser Aufzug am Bahnhof eine gefühlte Verfügbarkeit von 10 Prozent hat. Dennoch, hübsch anzusehen ist das ganze Ambiente trotzdem. Man muss den Aufzug ja nicht wirklich benützen.

Bedenklicher dann doch, dass die Einrichtung "Bahnhof" an sich zwar nett anzuschauen ist, aber die Nutzungsqualität das Niveau eines Gimmicks erreicht. Spätestens wenn man versucht "echtes" Bahnhofspersonal zu finden, kann es ausgesprochen schwierig werden, es sei denn, man zählt Kartenautomaten, vollautomatische High-Tech Toiletten und Lautsprecher zu den Angestellten. Das Stellwerk ist mittlerweile ausgezogen, dort "wohnt" inzwischen die Bahnhofsmission. Die wiederum ist der einzige echte Servicefortschritt - allerdings nicht der Bahn AG, sondern eher der Eigeninitiative besorgter Bürger und der Stadt zu verdanken. Eine wirkliche Bahnhofsverwaltung gibt's in Biberach nicht mehr, Stellwerker sitzen irgendwo beim Fredericks (Kneipe), genießen die vermeintliche Nähe zum Tresen, telefonieren gern mit der Oberzugs- und Hausdirektionsverwaltung in Ulm und freuen sich schon auf die Zukunft.

Die könnte vielleicht so aussehen, das man im nächsten Schritt die Bahnhofsverwaltung von Ulm nach Stuttgart verlegt, dann von Stuttgart nach Berlin und von Berlin schließlich in ein Call Center in Irland, Thailand oder China. Die machen eh alles günstiger.

Lieber Leser sie verstehen jetzt sicher schon das Prinzip: Rationalisierung auf breiter Front bei gleichzeitiger Objektsanierung. Klar, man muss sparen, denn schließlich werden die Zugtickets ja immer teurer (???) und man saniert ja auch gern, wenn andere mitbezahlen (die Stadt), um anschließend das Gebäude als Immobilie wertgesteigert zu verhökern (wir warten darauf!). Die schönste Entwicklung zeichnet sich im Bahnhofsfoyer ab: Der berühmt berüchtigte Bahnhofsbäcker (eine Art "Ulmer Brötchen") hat sich jetzt verabschiedet. Böse Gerüchte beteuern, dass das Unternehmen zu wenig Miete (was ist das?) bezahlt und überhaupt das nur am Bäcker gelegen habe.

Möglich. Es könnte ja auch sein, dass die Aufzugausfälle nur am blöden
Publikum liegen oder Zugverspätungen eigentlich grundsätzlich durch lästige Fahrgäste verursacht werden. Auch so eine Art Theorie. Man könnte aber auch auf die sicher dumme Idee kommen, dass ein Gebäude ohne wirkliche Bewohner (Verwaltung vor Ort) einfach verkommt oder verrottet und der Bezug zum Vermieter flöten geht. Ein noch so saniertes Gebäude ohne direkten Draht zum Vermieter und ohne wirkliche Nutzung (Apropos: Suchen Sie vielleicht ein neues Betätigungsfeld? - Im Bahnhof ist eine ehemals als Bäckertheke
genutzte Verkaufsstelle frei!) ist eigentlich genauso überflüssig wie ein
roter Bau. Eigentlich könnte man diesen "Erlebnisbahnhof" doch abreißen, oder? Moment! -

Richtig, man könnte daraus natürlich auch einen "Abenteuerbahnhof" machen. Eine Art Spielplatz für Soko Einheiten, Sozialarbeiter und mutige Bürger. Lustige Spiele kann man schon heute ab 22 Uhr spielen: Knack die Eingangshalle! Absperren kann jeder, einbrechen nicht. Die Bahnhofssanierung hat übrigens schlappe 5,4 Millionen Euro
gekostet schreibt Zwicker Bauconsult (die haben das Projektmanagement bei der Sanierung gemacht). Ja, das hat sich gelohnt! Der Service ist verblüffend verbessert worden, oder wie es Arnold Schwarzenegger ausdrücken würde: "Sprich mit der Hand!"...

Heißer Gesprächsstoff Lebhaft diskutiert wird an Biberacher Café- und Kneipentischen die WoBla-Liste mit den 50 wichtigsten Biberachern, von Platz 1 (Dr. Engelbert Günster) bis Platz 50 (Luitgard Wiggenhauser). . "Schützendirektor - is ja klar!" hört man da. Oder: "Kein einziger Schulleiter." und ein Kulturschaffender meint: "Dass Raumel 18 Plätze vor Wersch liegt, find ich super. Dem muss ich gleich gratulieren!" Im Weberberg-de-Gästebuch ist die Resonanz weniger positiv.

Mittwoch, 11. Januar 2012
Die 50 wichtigsten Biberacher? Wer soll das sein? Im Gemeinderat sitzen 29 Biber. Wenn man die mitzählt, ist schon die Hälfte belegt. Nimmt man die Rathausspitze (Fettback/Wersch/Kuhlmann/Riedelbauer) hinzu, wird es rasch eng. Für die Schützendirektion ist da dann kein Platz mehr. Und wo bliebe dann Innovationsgastronom Mecky Marxen? Oder Kulturkritiker Patric Gessing? Oder Biberachs ubiquitärer Musiker, womit wir nicht den Akkordeonspieler meinen. Spannend, gell? Und gehört nicht auch die Schützaspaßbremse aus der Hindenburgstraße dazu? Oder die beste Thai-Köchin weit und breit? Oder was wäre mit den Eventmanagern von Anima? Und welche Künstler oder Sportler gehören unbedingt auf die Liste? Und welcher Schneider? In wenigen Stunden verrät uns Robin Halle im wochenblatt mehr.

Weniger Öchsle mit mehr Auslanstung Aufgrund eines eingeschränkten Fahrplans blieb die Öchsle Bahn 2011 mit 40.337 Fahrgästen um rund 6000 hinter dem Vorjahr zurück. Gleichzeitig konnte die Auslastung der Züge um 15 Prozent gesteigert werden, was für zufriedene Gesichter beim Öchsle Schmalspurbahnverein und bei der gemeinnützigen Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft sorgt.

Führung durch die Engler-Ausstellung Die aktuelle Sonderausstellung im Museum präsentiert Erzeugnisse in Porzellan und Glas des Biberacher Designers Heinz H. Engler (1928-1986). Die Führung am Donnerstag, 12. Januar übernimmt Dr. Uwe Degreif. Beginn ist um 18 Uhr.

Klimawandel in BC immer spürbarer  In Mengen, Bad Saulgau, Wangen und Biberach ist es heute in etwa so warm wie vor 30 Jahren in Ravensburg. In Ravensburg herrschen bereits ähnliche Temperaturverhältnisse wie 1980 in Friedrichshafen und Konstanz und dort haben wir heute Durchschnittswerte wie vor drei Jahrzehnten in Freiburg, der wärmsten Ecke Deutschlands. Die wiederum nähert sich so ganz allmählich dem norditalienischen Klima an. Das meldet die Südwestpresse. Mehr hier.
 
Auifatmen können die Weberberg.de-LeserInnen. Unser Rechner verschwindet im März nicht vom Internet, wie obige Grafik signalisiert. Aber trifft das auch auf ihren Rechner zu? Testen Sie selbst hier, denn: wer die Infektion nach Ablauf dieser Gnadenfrist nicht entdeckt hat, kann anschließend nicht mehr auf das Internet zugreifen. Mehr zum Hintergrund hier.

Was macht eiogentlich...Oswald Metzger? Er versucht  mal wieder, in den Bundestag zu kommen. Mehr hier.

Was macht eigentlich...das Mitteilungsblatt der Stadt Biberach? Es veröffentlicht eine Gebrauchsanweisung für mitteilungsbedürftige Leute, siehe hier.

Montag, 9. Januar 2012
Bis einschließlich Mittwoch ist das Café Weichhardt wegen Betriebsurlaubs geschlossen.

Die von Geburt an blinde Verena Monika Bentele (* 28. Februar 1982 in Lindau am Bodensee) ist eine frühere deutsche Biathletin, Skilangläuferin, vierfache WM- und zwölffache Paralympics-Siegerin. Fünf der zwölf Goldmedaillen gewann Bentele bei Wettbewerben der 10. Paralympischen Winterspiele. Sie ist neben der Ski-Alpin-Fahrerin Lauren Woolstencroft die einzige Athletin, der dies im kanadischen Vancouver gelang. Morgen kommt sie zum Neujahrsempfang der Kreis-SPD nach Biberach. Am morgigen Dienstag, 10. Januar, ab 19.30 Uhr wird sie im Volksbanksaal beim Biberacher Bahnhof, Bismarckring 57, die Hauptrednerin sein. Einlass bei freiem Eintritt ist ab 19.15 Uhr.
 
Neulich im Schloss Bellevue...

Schmuck zum Schnäppchenpreis Manchmal kommt es anders als man denkt. Und daher gibt es jetzt einen Geschenkgutschein für die Schmuckgalerie Jutta Graf in der Hindenburgstraße zum Schnäppchenpreis. Der Gutschein hat einen Wert von 500 Euro. Verkauft wird er von einem Anbieter für 400 Euro. Interessiert? Dann schreiben Sie uns unter weberberg(at)web.de  mit dem Stichwort "Schmuckgutschein". Wir werden Sie dann umgehend mit dem Verkäufer in Verbindung bringen.

Studium generale/Themenreihe 2012 Was unzureichende Bildung kostet  Welche Kosten entstehen eigentlich dadurch, dass Menschen unzureichend ausgebildet sind? Diesen Zusammenhang von Bildung beziehungsweise Nichtbildung und Wirtschaftswachstum untersucht das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.. Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung und mit Hilfe eines makroökonomischen Wachstumsmodells haben Prof. Dr. Ludger Wößmann und sein Team untersucht, wie sich Nichtbildung auf unsere Gesellschaft auswirkt.

In der Themenreihe „Bildung. Zwischen Humboldt und Plagiat“ der Hochschule Biberach berichtet Wößmanns Forschungsmitarbeiter Dipl.-Vw. Marc Piopiunik über die Methoden der Studie sowie über die Erkenntnisse, die die Wissenschaftler im Bereich Humankapital und Innovation gewonnen haben.
In seinem Vortrag „Was unzureichende Bildung kostet“ (Dienstag, 17. Januar 2012, 19 Uhr, Audimax der Hochschule Biberach) zeigt der Verwaltungswissenschaftler die gesellschaftlichen wie individuellen Konsequenzen auf: etwa geringere Einkommenschancen, höheres Risiko arbeitslos zu werden, geringere Teilhabemöglichkeiten am Gemeinwesen. Auch soziale Folgen entstehen durch ein geringeres Bildungsniveau, so das Ergebnis der Studie; sie reichen von Gesundheitsfragen über kulturelle Partizipation und gesellschaftlichen Aufstieg bis hin zu Kriminalität.
Die Studie „Was unzureichende Bildung kostet. Eine Berechnung der Folgekosten durch entgangenes Wirtschaftswachstum“ wurde 2009 durch die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht. Eintritt frei.


Einladung zur grünen Gesprächsrunde Zur monatlich stattfindenden GRÜNEN Gesprächsrunde lädt der Kreisverband Biberach von Bündnis 90/ die Grünen ein.  Am Donnerstag den 12. Januar 2012 können Sie ab 20.00Uhr zum lockeren Informationsgespräch und Gedankenaustausch in das Café Rosenrot nach Biberach kommen. Der mündige Bürger vor Ort soll mitdenken und mitschwätzen dürfen, wenn es gilt, Politik umzusetzen. Mitglieder der Grünen freuen sich auf den Kontakt mit den Bürgern und nehmen Wünsche, Anregungen, Lob und auch Kritik zur Weiterleitung in ihre jeweiligen Gremien  gerne an.

Sonntag, 8. Januar 2012
Sie waren im Urlaub? Und haben die Startbilder der letzten zwei Wochen versäumt? Kein Problem. Hier sind sie.

Samstag, 7. Januar 2012
Wieder einmal großartig
war das, was Gaspard Hauser in den vergangenen zwei Wochen hier als Stallwache geleistet hat. Die ganze Redaktion dankt ihm. Immerhin fanden seine vergnüglich-bissigen Kommentare auch im Gästebuch  - zu Recht - Lob. Irgendwann am Wochenende übernimmt der Chef wieder die redaktionelle Arbeit vor Ort.. Das Echo darauf wird sicher wieder geteilt sei, aber wohl anders als die Einschätzung des Bundespräsidenten.durch den Großteil der deutschen Bevölkerung:: peinlich aber harmlos.

Freitag, 6.Januar 2012 Dreikönig
Gaspard verlässt die Schülerzeitungsredaktion.
Es ist wieder so weit, Gaspard muss sich wieder seinem Brot und Butterberuf widmen (wie vermutet: Animateur in einem Amateurclub - mit Oberlehrerfunktion) und wünscht weiterhin ein gutes Restjahr.

Andrea zog über den Süden. Andrea ist ein Sturmtief gewesen. Dieses Sturmtief hat viele Schäden angerichtet. Ein Schaden war, dass ein Lastkraftwagen bei Biberach umfiel. Biberach und der dazu gehörende Landkreis haben trotzdem Glück gehabt. Etwas wirklich Schlimmes ist dort nicht passiert.

Herr Wulff hat Schwierigkeiten. Er ist Bundespräsident. Viele mögen ihn nicht mehr. Er hat ein Haus gebaut. Das Geld dazu hat er sich ausgeliehen. Das ist alles sehr kompliziert. Deshalb habe ich hier einen link eingebaut. Mit Biberach hat das nichts zu tun.

Biberach bekommt ein Zukunftscafé.
Dort sollen Bürger über die Zukunft reden. Es soll am 4. Februar in der Hochschule stattfinden. Das Zukunftscafé ist kein Kaffeehaus sondern eine Veranstaltung. Ein Professor und seine Studenten organisieren das. 70 Menschen sollen kommen. Eine tolle Idee. Hier steht noch mehr: klicken.

Ein Millionär sucht eine tolle Frau. Das steht im neuen Südfinder. Der Südfinder ist ein Anzeigenblatt. Der Chef sagt, viele Millionäre lesen auch Weberberg:
Millionär, 50/1,80/85
gutaussehend, dunkelhaarig, sportlich,
möchte eine besonders gutaussehende,
schlanke Frau mit langen Haaren zw. 25 u.
33 J. kennenlernen. Schreib einfach mit
Bild u. Tel.-Nr. an: ZZ 63 502 745. Wir
sehen uns beim Abendessen.

Wenn du eine Millionärin werden willst, dann musst du an den Schwäbischen Zeitungsverlag schreiben, nicht an Weberberg. Die Ziffer steht in der Anzeige.

Eine Busenreparatur ist teuer. Viele Frauen haben sich einen größeren Busen machen lassen. Um den Busen größer zu machen werden Kissen mit flüssigem Plastik eingesetzt. Das Plastik heißt Silikon. Ein Hersteller dieser Kissen versorgte viele Frauen mit schlechten Produkten. Der Südfinder berichtet, dass die schlechten Kissen in Ulm nicht eingesetzt wurden. Der Stern schreibt, dass eine Frau in Deutschland einen Kissenaustausch selbst bezahlen muss, wenn sie Angst hat. Das kostet 4000 Euro. In Frankreich ist die Angst kostenlos.

Ein Gästebuchschreiber glaubt, dass ich das nur besoffen schreiben kann. Das stimmt nicht. Es funktioniert auch nüchtern. Aber ich glaube dass manche Gästebuschreiber A******* sind. Das sind die sicher auch nüchtern. Damit das solche Schreiber verstehen, habe ich heute ganz einfach geschrieben. Das ist auch mal schön. Ich finde die Pressefreiheit blöd und wegen mir muss es das nicht geben. Am blödesten sind Gästebücher. Das habe ich dem Chef auch schon gesagt, aber der findet das nicht so. Ich bin dann mal weg um meine Moral woanders zu verbreiten.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Was ändert sich für den Wochenblattleser 2012, oder besser: was hat sich schon geändert?
Jetzt ist er also wirklich im Ruhestand: Biber Bertram, das Urgestein des investigativen Biberacher Journalismuses. Eigentlich hat sich der Mann mit dem knallharten Gebiss ja schon vor rund zwei Monaten zurückgezogen, aber schließlich gilt ja auch für den neuen Biberacher Chef Robin Halle so was wie eine Schonfrist. Zunächst mal kurz zu den offensichtlichen Veränderungen:
- Das Layout hat ein kleines Lifting erfahren.
- Biber Bertram wurde als Kommentatorenfigur entsorgt.
- Schorle Weiß Sauer (die Klatschkolumne) erschließt neue Zielgruppen
- Das Kollektiv als Werbeform ist präsenter
- Alles ist "irgendwie" boulevardesker und damit auch für Bildzeitungsverwöhnte
  Leser einfacher.
- Ab sofort gibt es den gemalten Witz von Bert Kohl.
Eins muss man Robin Halle zugestehen: Er ist rührig. Kaum ein Würdenträger der den neuen Mann nicht schon kennengelernt hätte, kaum ein Politiker in der Stadt und Region, der nicht schon mal im Fotoalbum gekruschtelt hätte, um dem Wochenblatt ein "intimes" Foto zur Verfügung zu stellen. Wie badet Josef Rief, welche Unterwäschenmarke nutzt Martin Gerster und was macht eigentlich Thomas Fettback, wenn er mal gerade nicht Oberbürgermeister wäre? Natürlich sind das wichtige Fragen. Sind sieben Starenkästen für eine Stadt wie Biberach nicht zu viel, fragt sich Halle und den Leser gleich mit. Halles Ursprung, Sport Bild als Geburtsstätte, ist spürbar, auch durch den neuen gemalten Witz der nun regelmäßig den Leser verwöhnen soll. Bert Kohl hat auch schon für Sport Bild gemalt. Natürlich ist das kein Haderer - und auch kein Uli Stein oder ein Dilbert. Muss es ja auch nicht, aber, Zitat: "Der Mann kann alles - und er nimmt alles aufs (besser wäre: mit) Korn". Das neue Wochenblattkonzept lässt sich wohl mit dem Begriff "schmerzfrei" am ehesten fassen. Ein bisschen lustig, ein wenig kritisch und eine gute Prise Unterhaltung. Standardthemen, die eigentlich nicht lokal sind, werden lokalisiert. Ein Beispiel wären die lästigen Weihnachtspfunde im erweiterten Genitalbereich. Solche Themen treffen erfahrungsgemäß alle gleichermaßen, da kann man nichts falsch machen. Ganz in der Tradition der großen Fachzeitschriften wie "Bild der Frau", "Goldenes Blatt" oder auch "Brigitte" bietet jetzt zum Glück auch das Wochenblatt eine Diät. Das wirklich überraschende Konzept: Lass eine Biberacher Person mal was wirklich Tolles sagen, so was wie "auf Kohlehydrate verzichten!". Vorteil dieses Prinzips ist, dass sich Lieschen Müller (nein, nicht aus Zwickau!) wiederfindet. Eine bewährte Methode Leser zu binden ist natürlich auch das "Bashing" oder - das Gegenteil - die nette Lobhudelei. Auch das findet sich, unter der Rubrik "Gewinner" oder "Verlierer" der Woche. Vor allem Verlierer sind natürlich interessant, im Moment Hubert Müller (nicht verwandt mit Lieschen...), Anzeigenberater beim Wobla, der hat zu wenig Anrufer. Aha. Aber hier wird auch mal ein eigentlich für jeden klarer Sachverhalt plötzlich kontrovers: Wenn zum Beispiel die Jusos das Kinoprogramm des Traumpalastes kritisieren, insbesondere die gestiegenen Eintrittspreise wird das mal schnell weggebügelt. Da schreibt dann Robin Hood auch mal (sinngemäß) flüchtig: "Kiddies habt euch nicht so, die paar Euros mehr könnt ihr locker ausgeben!", und schiebt nach: "Gutes Kino kostet halt Geld!". Gutes Kino, richtig!
Was treibt nun aber Gaspard dazu sich mit dem Wochenblatt zu beschäftigen? Jetzt, knapp nach gefühlten 200 Zeilen, wird es doch Zeit die Katze aus dem Sack zu lassen. Gaspard treibt ein Artikel wie "Obi lässt's krachen" schier in den Wahnsinn (Okay, das würde sicher die Gästebuchklientel freuen...). In diesem Artikel berichtet Halle über die Weihnachtsfeier (!) von Obi im Knopf und Knopf Stadel. Baut der neue Chefredakteur des Wochenblattes gerade aus? Hat er ein Faible fürs Basteln? Es muss doch einen Grund geben, warum der Wochenblattleser mit solch einem Thema konfrontiert wird. Allein das schnöde Bartering (Ich schreibe was, du gibst mir was dafür - es muss aber kein Geld sein!)  kann es doch nicht sein. Oder doch? Früher lief so ein Artikel entweder unter "Ma schwätzt" oder "Schorle weiß-sauer". Früher wusste man, dass alle wirklich wichtigen Namen dort regelmäßig zu lesen waren, was das Leben auch für Alzheimer - Kranke erleichterte. Ob nun Hermann Genth, Frieder Kolesch, Günther Warth, Alt OB-Hofmann und so weiter, sie waren gern gelesene Dauergäste in der Rubrik. Jetzt tauchen da Namen auf wie Uwe Dietrich, Lea Hildenbrand oder Rosemarie Fink-Mayer (Zahnarzthelferin). Ja wie? Dann taucht da noch Elektro Rehm auf. Die Firma hat gespendet. So, so. Aber es wird endlich Zeit für ein überfälliges Fazit in diesem Text: Das "neue" Wochenblatt mit "neuem" Konzept, was gibt uns das?
Gaspard weiß es nicht.

Allah ist mächtig Wie bringt man Leben ins eher verschnarchte Forum von Schwaebische.de? Mit Allahs Hilfe! Lesen Sie selbst hier. Dann können Sie sich Gedanken darüber machen, wie Gedanken entstehen und darüber, wo eigentlich die Schwerkraft herkommt. Und natürlich können Sie beim fröhlichen Christen-, Moslem- oder Atheistenbashing mitmachen.

Glück gehabt Gut, dass Weberberg.de den Bundespräsidenten nicht so zitiert hat wie das BILD. de derzeit tut. Denn die Kritiker unserer Rechtschreibung hätten sicher wieder mal einen inneren Reichsparteitag. BILD.de schreibt: "Das ist eben dann auch der Preis der Popularität, der Bekanntheit, der Öffentlichkeit, das man Dinge offenbaren muss, wo viele andere sagen, dass würde ich doch niemals offenbaren. (...) Auch im Internet, wenn Sie da sehen, was da auch über meine Frau alles verbreitet wird an Fantasien.“  Fehler nicht gefunden? Dann schauen Sie mal hier.

Mittwoch, 4. Januar 2012
Noch knappe zwei Wochen bis zur ersten Ausgabe des Biberacher Mitteilungsblattes. - Die Spannung steigt.
Gabi Ruf Sprenger wird als leitende Redakteurin sicher Leben in die Landschaft zwischen Wochenblatt und Südfinder bringen.

Gutes Deutsch: "Sehr stimmig ist die Einführung eines mephistophelischen Verführers (Volker Angenbauer), der die Akteure zu lustvollem Verhalten bringt. Gewollte Assoziationen zu halbseidener Halbwelt entstehen, hetero- und homoerotische Fantasien und Spannungen unterstreichen die Laszivität und die für die Frauen neu errungene Freiheit. " So schön kann die Biberacher -ähem- deutsche Sprache sein, zumindest im Lokalteil der Schwäbischen Zeitung, Rubrik Fäulletoh (Feuilleton). Info für Kenner: Das stammt natürlich aus der Kritik zu "Wiener Blut", präsentiert (geschrieben) von "vo", was mit Sicherheit "Vogel" symbolisieren könnte. Und Vogel könnte zum Beispiel der Herr Vogel sein, der selbst beim Dramatischen Verein dabei ist (oder mal war). Beispiellos, mit welcher Zufälligkeit der Autor im faustschen Sinne in seinen Artikel lustvolle Hinweise auf die inneren Werte "seines" Vereins gibt: "Die (...) verleihen der Operette den Strahlglanz und den Flair des Besonderen, die eine musikalische „Dram“-Premiere haben sollte.Ist es nicht immer wieder schön wenn wir feststellen, dass wir was Besonderes sind, und wir uns selbst öffentlich loben können? Und ist es nicht prickelnd, wenn der Leser des Biberacher Fäulletoh ganz nebenbei (en passant) sehr kostengünstig versorgt werden kann und nicht unbedingt ein Theater-, pardon Operetten-Unerfahrener Zeitungskollege so was schreiben muss? Und das Allerbeste bleibt, dass sich Regisseurin Corinna Palm sicher wahnsinnig über so eine Kritik aus dem eigenen Stall freuen kann, gerade wenn so ein alter Hase wie Herr Vogel praktisch die Absolution erteilt. Gaspard erlaubt sich das Ganze in einen - übrigens dramaturgisch sehr dichten, ja geballten, mefistofielen Dialog umzusetzen:
Palm tritt auf (erschöpft, nach der Vorstellung)
"...Und Günther - wie war's?"
Vogel sitzt relaxt auf einer Art Fernsehsessel, Notizblock in der linken Hand, Schreibfeder rechts. Ein Tischchen mit Tintenfass steht neben dem Sessel.
"Corinna, du weißt doch, dass wir allerhöchste Ansprüche stellen. Der dramatische Verein ist eine Art Speerspitze der Kultur. Geschichtlich gesehen vertreten wir, öh - ich meine der Verein, nicht nur Wieland und Shakespeare in Deutschland, sondern auch Hybris und Nemesis..."
Palm etwas eingeschüchtert ob der geballten Kompetenz und Altersweisheit
" Ja Günther, deshalb frage ich ja, eben auch weil ich als völlig unerfahrene Regisseurin auf dein professionelles Urteil hoffe..."
Vogel sichtlich zufrieden
"Das hast du jetzt fein gesagt. Hier bringst du zum Beispiel sehr schön den Strahlglanz und die Hochachtung vor dem Besonderen - also mir gegenüber - zum Ausdruck. So sollte es sein! Und deshalb jetzt mein Verdikt: Nett hast es gemacht..."
Gaspard hofft auf viele weitere Kulturkritiken a la "vo" im frischen Jahr und bittet die Redaktion der Schwäbischen Zeitung das Konzept der "Eigenkritik" weiter zu verfolgen und auch in anderen Bereichen umzusetzen. Ja, der Leser wartet geradezu auf einseitige und subjektive Darstellung und beteiligte und oder oder voreingenommene Kritiker. So wäre eine Serie "Brötchen vom Bäcker Keim unvoreingenommen kritisiert von Bäckermeister Keim" sicher der Renner. Gaspard bittet Herrn Mägerle mal darüber nachzudenken....Ach ja und möchte noch darauf hinweisen, dass die Aufführung und Leistung an sich hier nicht kritisiert werden - im Gegenteil, sondern nur die reichlich hanebüchene Form der "Kritik" in der SZ. Ein anständiges Projekt darf auch erwarten von einem wirklichen, also nicht verbandelten, Kritiker kritisiert zu werden. In diesem Fall allerdings ist das nicht passiert und daher bewegt sich die Kritik auf dem Niveau einer Kleintierzüchterveranstaltung (Pressemitteilung inklusive).

Ungewollter Nebeneffekt
Der von den Mayas prophezeite Weltuntergang könnte auch das Aus für Weberberg.de bedeuten. Alle in der Redaktion hoffen, dass sich die Mayas wenigstens in diesem Punkt geirrt haben. 


 

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