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Bilder von Marcel Grünelt sind derzeit noch bei Figaro Claus zu sehen.




Die Bergzeitung
Der Tag wird kommen

 

Mittwoch, 25. März 2015

 

Turkophile Pause Eine schöpferische Pause legt der Weberberg.de-Chef ein und widmet sich in den nächsten Wochen intensiv der türkischen Sprache. Wegen einer Vertretung haben wir angefragt. Wird unser Volontär Gaspard Hauser möglichwerweise wieder aktiv? Lassen Sie sich überraschen und nutzen sie unser Gästebuch für den Informations- und Gedankenaustausch.  Sie wissen ja: Wenn eine/r mitmacht, gewinnen alle.

 

 

Freitag, 20. März 2015

 Die Post geht ab  Im neu geplanten Postareal ist ekine Post mehr vorgesehen, siehe hier. Ist ja auch Trend: Städte ohne Postfiliale gibt es in Oberschwaben öfter.

 

Donnerstag, 19. März 2015

 Vorsicht bei der morgigen Sonnenfinsternis! Schützen Sie Ihre Augen! Im schlimmsten Fall könnten Sie erblinden und nie wieder Weberberg.de lesen. Verfolgen Sie das Ereignis besser hier.

 

Kuhkampf in Oberschwaben Als Kriegsberichterstatter betätigt sich KONTEXT hier.


Dienstag, 17. März 2015

"Wo drückt der Schuh? - Pro & Contra TTIP"
Am Samstag, 21. März, können sich Bürger/-innen auf dem Biberacher Markt bei der Eselsskulptur informieren über das derzeit verhandelte Freihandelsabkommen mit den USA "TTIP". Zwischen 9 und 12.30 Uhr bietet der
SPD-Ortsverein hier an seinem Marktstand den Biberacher(inne)n auch die Möglichkeit ihre Meinung und Wünsche zu dem Abkommen kundzutun.

Kutter

Im Guten Engel in Alberweiler trafen sich Kirchenbesucher, FastenpredigerAdrian Kutter (li) und Pater Alfred Tönnis (re) zum intensiven Gedankenaustausch (Foto Birgit Grünelt)

 

Adrian Kutter gibt in der Wallfahrtskirche ein ergreifendes Glaubenszeugnis

 

Eine tief berührende Fastenpredigt, die sicher noch lange nachwirken wird.

Von Wolfgang-Amadeus Müller

„Die stärkste Predigt bisher in diesem Jahr“, äußerte sich en Besucher nach der Predigt. Der Intendant der Biberacher Filmfestspiele hielt ein halbstündiges Plädoyer für interreligiösen Respekt und gegenseitige menschliche Achtung, die die halbvolle Kirche in tiefe Betroffenheit versetzte. Wie schon Cem Özdemir vor drei Wochen, griff er das Thema der glücklichen Geburt auf, die einem den Weg in eine Religionszugehörigkeit zuweist. Mit den Worten „Ist es Zufall, ist es vorbestimmtes Schicksal oder ist es Gottes Fügung, dass ich, dass wir in die christliche Glaubensgemeinschaft geboren wurden?“ begann er eine provokante und dennoch dezente Fastenpredigt.

Für den Muslim beginne seine Glaubenszugehörigkeit mit der Geburt, für den Christen mit der Taufe, sprachen übereinstimmend Cem Özdemir (am 22. Februar) und jetzt Adrian Kutter. Kutters Vater sei katholisch gewesen, seine Mutter evangelisch. Als er während des Krieges in München geboren wurde, hätte er in einem Luftschutzbunker von einem anwesenden Pastor die (evangelische!) Taufe erhalten. Weil das zuhause zerbombt worden war, zog die Familie nach Biberach, wo er zur Schule und dort in den katholischen Religionsunterricht gegangen sei. Der damalige katholische Stadtpfarrer verweigerte ihm aber die Kommunion mit der Begründung, seine Taufe sei keine gültige Taufe und er sei so lange noch ein Heide, bis er sich katholisch taufen liese. Ein Freund der Familie, Monsignore Ludwig Uttlinger, der Leiter des Altöttinger Marienwerkes, hätte dies in der Wallfahrtskappelle Altötting spontan nachgeholt, als er zufällig von dem Vorfall hörte. Die spätere Firmung in Biberach sei dann kein Problem mehr gewesen, da ja eine „gültige“ Kommunion vorgelegen hätte. Weiter berichtete er, dass es erst 1996 (!) die ersten Übereinkünfte zwischen den Kirchen in Deutschland gegeben hätte, die eine gegenseitige Anerkennung der Taufe vorsahen.

Dieser Glaubensstreit innerhalb der christlichen Kirchen und gegen andere Glaubensrichtungen, die in der Vergangenheit schon halb Europa ausgerottet habe, die zum Massenmord während der Kreuzzüge und der Eroberungszüge in Afrika und Südamerika geführt habe, brachte Adrian Kutter auf den Punkt: „Wo bleibt da der Respekt vor einem anderen Glauben und wie wird dabei der Kern, der Sinn des eigenen Glaubens noch befolgt?“ In der ersten christlichen Taufe, beschrieben im Markus Evangelium Kapitel 1, sei nichts von unterschiedlichen Taufen geschrieben, wie er sie in seiner persönlichen Geschichte erleben musste. Und darüber hinaus meinte er generell: „Die christliche Glaubenslehre vermittelt uns aber ganz eindeutig und eindringlich auch, den Nächsten zu lieben und zu achten und damit auch die Menschen zu respektieren, die einer anderen Religionsgemeinschaft angehören. Dies verlangt aber von uns auch letztlich, deren Glauben zu achten“.

In diesem Sinn rief er auf, als oberste Christenpflicht sich um Fürsorge an den Anderen, eben auch von Flüchtlingen zu bemühen. Er zeigte keinerlei Verständnis für diejenigen, die Kirchenaustritt als Steuersparmodel benutzen und sich einem Leben von „Wohlstand, Konsum und angenehmer Zerstreuungen“ zuwenden. Er verlas einen Hilferuf aus dem Nordirak, in dem ein dort arbeitender Mitarbeiter von Crisis Relief International (CRI) um weltweite (Gebets-)Unterstützung aufrief. Adrian Kutter beschrieb bildhaft die beigefügten Fotos und zitierte bis ihm die Stimme brach „Wir haben die Stadt Queragosh (Qaraqosh) verloren. Sie fiel an ISIS und sie köpfen christliche Kinder systematisch.“ Dann fasste er sich ein wenig und ergänzte: „Diese Bilder sind so entsetzlich, dass es bei mir jede Nacht Alpträume verursacht. Wenn Flüchtlinge aus dem Irak oder Syrien zu uns gelangen, ist es unsere Christenpflicht, sie aufzunehmen, ihnen Schutz zu geben, auch Menschen aus allen anderen Krisengebieten der Welt  - und auch Menschen anderen Glaubens. Amen.“ Eine bisher nicht dagewesen Stille füllte daraufhin den Kirchenraum, die sich erst nach den Fürbitten in langen Applaus für den Gastprediger auflöste.

Die nächste Fastenpredigt beginnt am 22. März um 19:00 Uhr, wo der Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, Dr. Roman Glaser, den Kirchenbesuchern seine Sicht aufzeigen wird.

Eine Fotografie lügt nicht – oder doch?

 

Marcel Grünelt stellt mit seiner Kunst Wahrheit zur Disposition

Von Wolfgang-Amadeus Müller

Wo ein Bertold Brecht durch Entfremdung und Reduktion die Grundlagen des epischen Theaters gelegt hat, wo ein Max Frisch dies zum Thema „Du sollst dir kein Bildnis machen“ weiterentwickelte, stellt der junge Foto- und Digitalkünstler Marcel Grünelt die Glaubwürdigkeit des fotografierten Bildes in Frage. Mal sind seine Werke verbildlichte Poesie, mal retuschierte Wirklichkeit. Mal ist es eine zufällige Momentaufnahme, das Glück des rechten Augenblicks, mal eine arrangierte Szenerie die Bühnenbildcharakter hat.

„Nicht darum nämlich, weil unsere Meinung … wahr ist, …, sondern darum … sagen wir die Wahrheit, indem wir dies behaupten“ (Aristoteles)

Ein Foto bildet doch die Realität ab, ist somit also Wahrheit, oder? Die Frage nach der Wahrheit gehört zu den zentralen Problemen der Philosophie und der Logik und ist in unserer Zeit auch ein zentrales Thema der Politik und Gesellschaft. Großmächte benutzen Fotografien als Rechtfertigung für präventive und vorwärts gerichtete Friedenspolitik. Der Künstler Marcel Grünelt benutzt sie um Verwirrung zu stiften, zwingt zum zweiten Blick, fordert zum Suchen auf.

Wegen des besonderen Raumkonzepts im Friseursalon „Figaro Claus“ insbesondere aufgrund der riesigen Spiegel, entfalten, Ausstellungen immer ein einzigartiges Ambiente, aber gerade bei den Bildern des Fotokünstlers werden dessen Kunstgriffe verstärkt und in Szene gesetzt. Die verschiedenen Materialien, auf den die Fotografien gedruckt, geplottet oder geklebt wurden verändern die Wirkung der Bilder, wie es sonst nur die Beleuchtung erreicht. Optische Täuschungen spiegeln sich zwischen mehreren Spiegeln immer weiter in die unendliche Tiefe hinein und verlieren sich dort in einem eigenen Mikrokosmos.

Poet, Fotograph und Bildender Künstler

Das ganze Schaffen des jungen Künstlers entspringt einer Weltanschauung, die man am besten mit dem Wort „Bohème“ beschreibt und in seinem Fall tiefe Wurzeln in der Gothic-Szene hat. Diese morbid anmutende Szene geht einher mit Hinwendung zum Individualismus und tiefer literarischer und musikalischer Poesie, die alles in Frage stellt und Vergänglichkeit als traurige, aber bestehende Realität annimmt. In der Literatur haben diese Wurzeln der „Gothic Novel“ etwa bei Edgar Allen Poe in Richtung „Mystery Thriller“ entwickelt, wie in der moderneren Musik aus einem düsteren Rock der „The Doors“ sich die düstere Variante der Grunge-Szene à la „Nirvana“ entwickelte.

So gibt Marcel Grünelt vielen Werken in Form und Farbe einen Charakter, die manchmal Schauplatz von Schauergeschichten eines Edgar Allen Poe sein könnten. Gleichzeitig durchzieht er die Bilder mit Pixelbreiten Lichtlinien, gibt ihnen grelle Farbkleckse mit, aus denen das pure Leben sprüht.

Seine Schwarzlichtserie, die gleich am Eingang hängt, leuchtet in Millionen bunten Lichtpunkten hinter denen man eine simple Verpixelung vermutet, die aber in Wirklichkeit aus fluoriszierenden Farbpigmenten seines „Magic Powders“ besteht, die subtil auf die Haut des Models drapiert, dann mit Schwarzlicht angestrahlt und abfotografiert wurden. Ein anderes Werk entstand aus einer Fotografie, die überbelichtet auf Papier übertragen, dort mit einem Stift die Konturen nachgezogen, mit Kreide ausgemalt und über den Fotoapparat wieder digitalisiert wurde. Ist die Fotografie somit Abbildung der Wirklichkeit, wenn aber doch manipuliert wurde und es damit keine Wirklichkeit mehr sein kann?

Botschafter oder gekonnter Spieltrieb?

Brechts verlangte von seinem epischen Theater, dass der Zuschauer sich nicht mit dem Geschehen auf der Bühne identifizieren solle. Frisch verlangte die Interpretationsfreiheit, der sich der Zuschauer aber immer wieder neu stellen müsse. Auch wenn der Bogen gewagt ist, Marcel Grünelt zeigt Fotografien einer realen Welt in die er eingegriffen hat, mal subtil, mal massiv. Bei jedem Bild stellt sich die Frage, was ist real, was manipuliert? Wo ist die Trägerin der Schuhe hin, deren Reflexion noch als Erinnerung in einer Pfütze weilt. Kann es sein, dass die Champs-Élysees so menschenleer ist, dass um eine Bettlerin ein freier Platz von mehreren Metern besteht? Zur Beschreibung der Bilder liefert der Künstler neben den Titeln auch häufig Poesie, die meist Textfragemente aus Musikstücken von Edith Piaf bis zu „Goethes Erben“ entspringen.

Die Ausstellung mit mehr als 40 Werken unterschiedlicher Größe könne zu normalen Geschäftszeiten des Salons Figaro Claus in der Saulgauer Straße besichtigt werden.

 

Foto: Der Künstler Marcel Grünelt (li) mit seinem Model David vor dem Werk „Krieger“ (Foto Birgit Grünelt)

 

 

 

Freitag, 13. März 2015

Juhu! Kopftuchverbot illegal! Endlich können auch Lehrer, die aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen wollen oder müssen, sich ein solches umbinden.  Dies ist wohl nicht nur Lehrerinnen gestattet.   (Mehr hier)

 

Was macht eigentlich...Biberachs Städtepartnerschaft mit der Türkei? Die Vorbereitungen dazu laufen weiter. Die von der Stadt initiierte Arbeitsgruppe ist derzeit dabei, etwa zehn Städte mit Punkten zu bewerten, Städte, die dann in die engere Auswahl genommen werden soll. Im Herbst könnte dann eine Erkundungsreise zu diesen Städten stattfinden. Die Vorbereitungen zur Städtepartnerschaft begleitet die VHS mit mehreren Veranstaltungen. Eine davon ist in der rechten Spalte zu finden.

 

Was macht eigentlich...die Kaffeerösterei in der Radgasse? Sie findet wachsenden Zuspruch nicht nur bei Biberachs KaffeefreundInnen. Immerhin gibt es ja auch noch ein Kleinkunstangebot, siehe rechte Spalte.

 

Zoffen bis zum Filmriss Im Filmfestverein gibt es Knatsch und zwar recht gewaltig.  Sponsor SchwäZ berichtet hier.  Friedlicher ging es beim Poetry Slam zu, siehe hier.

 

 

Montag, 9. März 2015

 Ein Minister kommt! Mehr hier.

 

Marcel Grünelt

 

 

Beeindruckend, was Marcel Grünelt gestern in den Räumen von Figaro Claus präsentierte.


 

Freitag, 6. März 2015

 Mehr zum morgigen Wortkonzert hier.

 

Aktuelles von der Post

Die Post- und Postbankfiliale in der Eisenbahnstraße in Biberach werden zum Ende April aus dem derzeitigen Gebäude ausziehen, um es für den Umbau freizugeben. Die Postbank, als Träger des aktuellen Standorts, hat im Mai 2014 begonnen, eine temporäre Ausweiche mit einer Rückkehroption in die  Bestandsimmobilie zu planen. In der Regel handele es sich bei diesen temporären Standorten um Containerausweichen, die aber fast das vollständige Leistungsangebot eines Postbank Finanzcenters böten. Für diese Übergangslösung habe sie unter anderem ein Grundstück in der Freiburgerstraße geprüft, auf welches sie von der Stadt Biberach hingewiesen wurde. Dies habe sich  jedoch als ungeeignet erwiesen, da die bauliche Situation aufgrund der vorhandenen Böschung sehr schwierig sei.

 

Post und Postbank haben derzeit offensichtlich kein Interesse in eines von der Stadt angebotenen Gebäude auszuweichen. Der Konzern präferiere nach eigenen Aussagen nach wie vor eine temporäre Containerlösung. Von den von der Stadt Biberach angebotenen möglichen Standorten werden derzeit zwei evaluiert. Dies sind der Penny-Parkplatz in der Wolfentalstraße und der öffentliche Parkplatz in der Saudengasse gegenüber dem neuen Landratsamt. Sobald die baulichen Gegebenheiten mit den Anforderungen an einen solchen Standort gegengeprüft sind, glaube man daran, „in nächster Zukunft eine tragfähige Lösung präsentieren zu können“ . (W. A. Müller)

 

Post Wolfental

 

Parkplatz des Penny-Marktes in der Wolfentalstraße

 

Post Rollinstraße

Parkplatz Saudengasse / Rollinstraße (Bildquelle Yahoo Maps)

 

 

Donnerstag, 5. März 2015

 

Il gusto

 

Was macht eigentlich...Gogy Vasic? Der langjährige Wirt der Pizzeria Hühnerfeld betreibt seit drei Wochen das Restorante Il gusto im Memminger Park Hotel. Besonders stolz ist er auf seinen italienischen Gourmetkoch, der nicht nur Pasta selbst macht, sondern auch hervorragende Fisch- und Fleischgerichte zaubert. Gogy ist froh, dass er endlich ein Restaurant in der Stadtmitte hat. Zentraler als im Park Hotel geht es wohl kaum.

 

Und noch ein Preis für Philipp Käßbohrer! Mehr hier.

 

Bibelfreie Zone Oberschwaben? Bei der Polizei zumindest klappt das, wie KONTEXT jetzt meldet. Mehr hier.  Und wo wir schon bei Oberschwaben sind: Wie ist das mit der Heimat und der Moderne? Verträgt sich das? Auch hier weiß KONTEXT mehr, siehe hier.

 

Kommt die Post ins Steigerlager? Den Vorschlag gibt es von der Stadt. Ob die Post sich damit anfreunden kann, ist noch offen. Falls nicht, wir es langsam sehr eng.

 

 

Mittwoch, 4. März 2015

 

Postdenk

 

Postsache Auch die SchwäZ widmet sich jetzt dem Postthema, siehe hier. Am Postschalter ist nichts zu erfahren: "Wir wissen nicht, wann wir hier raus müssen. Sonst würde ich es Ihnen sagen."  Und, ja, nach einem Jahr Bauzeit wolle man dann hier wieder rein. Optimismus pur.

 

 

Freitag, 27. Februar 2015

 Komplott der Kirchen aufgedeckt!

Ein Beitrag der Satireabteilung der Weberberg.de-Redaktion

Wie aus normalerweise gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, könnten Abhörprotokolle aufgetaucht sein, in denen sich die Kirchen mit der FIFA verabredet haben. Gerücht besagen, dass Joseph S. Blattner beim Vatikan Ablassbriefe gekauft habe und dafür die WM 2022 in Katar auf die Weihnachtszeit verlegt wurde. „Nur die Kirchen haben überall und große Räume, die für das Public Viewing geeignet sind“, war aus Kreisen des Vatikan aber auch von den Lutherischen zu hören. Im Gegenzug würden sich aber gerade zur Hauptsaison der Christen die Kirchen wieder mit Menschen füllen und das tobende Volk würde auch genug Energie erzeugen um die Kirchen zu beheizen, was wiederum auch gut für die Finanzen wäre.

 

Da natürlich das Schankrecht bei den Kirchen liegt, finden gerade Warentermingeschäfte auf den weltweiten Hopfenbörsen statt, was bereits zu ersten Anstiegen der Preise führe. Aber auch die Chemie und Zuckerindustrie profitiert augenscheinlich, weil die kirchlichen Weinberge ebenfalls mit einer große Nachfrage rechnen.

 

Noch nicht bestätigt wurde die Meldung, dass auch der Islam sich bei der FIFA gemeldet habe um die Ausstrahlung der WM-Radiosendungen über die Minarette exklusiv zu erhalten. Blattner meinte hierzu: „In meinem Alter sind Jungfrauen nicht mehr so wichtig. Außerdem habe ich Geld genug um mir die restlichen zu kaufen, also sehe ich gerade keinen so großen Handlingsbedarf“.

 

„Alles irdische ist endlich“, äußerte sich Joseph S. Blattner auf eine Anfrage. „Aber dort oben, egal wer gerade an der Macht ist wird es eng, wenn ich komme, da ich gerade den gesamten Markt der Anlassbriefe aufkaufe und dann werde ich mit einem Mehrheitsstimmrecht einziehen, demokratische Wahlen veranstalten und mit 71,28 % Prozent der Stimmen gewinnen. So wie bei der letzten FIFA-Wahl. Diese Wahl muss ich natürlich annehmen und dann, so sehr ich das auch für den aktuellen Vorsitzenden des Himmels bedaure, die Führung übernehmen. Langfristig!“

 

 

 

Gewinn

 

Glückliche Gewinnerin Julia Mayer hatte unlängst unser Gewinnspiel "100 auf die Zwölf" gewonnen. Dieser Tage konnte sie die 100 Euro entgegennehmen.

 

 

Dienstag, 24. Februar 2015

 Metaller demonstrieren. Die SchwäZ berichtet hier.

Cem Özdemir

 

Fastenpredigt #1: Sich mit den Menschen „in Liebe“ auseinandersetzen

Cem Özdemir zog die prall gefüllte Aufhofener Wallfahrtskirche in den Bann

Von Wolfgang-Amadeus Müller

Die Ankündigung des ersten prominenten Fastenpredigers in der Schwäbischen Zeitung war wohl der Grund für das Leitthema des Bundesvorsitzenden Bündnis 90/Die Grünen. „Dass mit Cem Özdemir ein Muslim die erste Fastenpredigt hält“ war veröffentlicht worden, was offensichtlich Teile der Leserschaft in Wallung und die zahlreichen Besucher zumindest in eine gespannte Erwartungshaltung versetzte. Sein Abgeordnetenbüro in Berlin wagte die Andeutung von „Zitaten aus der Bibel und dem Koran und Stellungnahmen zum Krieg und den Flüchtlingen“ abzugeben. Doch der Politiker stellte nur einmal Korinther 13,1 in den Raum und hielt dann ein ergreifendes Plädoyer für die Menschlichkeit.

„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke“ (Korinther 13,1). Wir träfen doch täglich Menschen, die groß oder klein, weiblich oder männlich, dünn oder dick, und erst dann evangelisch oder katholisch seien. Und dann träfen wir auch Muslime. So wie Max Frisch in seinem literarischen Werk die Überschrift setzte „Du sollst dir kein Bildnis machen!“ so forderte er die Gemeinde in der vollen Kirche dazu auf, offen auf Menschen zuzugehen und sich vorurteilsfrei mit ihnen auseinander zu setzen. Seine Mutter habe ihm eine gesunde „Küchentheologie“ mitgegeben. Seine Mutter, die seine Freunde mit Süßigkeiten und Fernsehstunden beschenkte, weil sie glaubte deren Eltern seien zu arm sich das leisten zu können. Sie konnte sich wohl nicht vorstellen, dass Pietisten oder Öko-Ökotrophologen ihre seltsamen Weltanschauungen über die Kinder auslebten.

Jede Religion sei aufgerufen eine gemeinsame Lesart im modernen Kontext zu finden und jeder Gläubige müsse erfahren „Ich darf die Botschaft Gottes interpretieren!“. So wie er durch Geburt Muslim geworden sei, gäbe es bestimmt eine große Anzahl an „Taufchristen“. Die Frage sei vielmehr, wie man miteinander und wie jeder mit seinem Glauben umgehe. Die christlichen Religionen seien hier besser aufgestellt, weil sie hierarchisch strukturiert und damit gut ansprechbar seien. Durch den Verlust des Kalifats wegen des Eingriffs Atatürks fehle aber beispielsweise den Sunniten ein konkretes Oberhaupt. „Jeder darf sich Kalif nennen … (und) … jeder Depp darf eine Fatwa aussprechen“, beschrieb er diesen Systemfehler im Islam. Aber „was ist denn eigentlich ein Christ und was ist ein Muslim?“ fragte er weiter. Einen Lösungsansatz sieht er in einem staatlich organisierten Islamunterricht durch deutsche Lehrer in deutschen Schulen mit dem Inhalt eines europäischen Islam. Die aktuelle Situation des Islam in Deutschland sei hingegen nicht greifbar. Die DITIP etwa sei als staatliche Hilfestellung für die türkischen Gastarbeiter in Deutschland eingerichtet worden, „aber nach 50 Jahren und mit Muslimen der zweiten und dritten Generation keineswegs mehr zeitgemäß“. Sie sei nur eine politische Organisation und könne auch nur für einen Teil der Türken sprechen.

Er selbst bezeichnet sich als säkularen Muslim. Er ist mit einer argentinischen Katholikin verheiratet und hat zwei katholisch getaufte Kinder. Mit seiner Familie besucht er Kirchen, Synagogen und Moscheen, weil er glaubt „von den jeweils anderen zu wissen hilft gegen Vorurteile und schützt vor Radikalismus“. So sah er seine Fasten“predigt“ wohl vor allem als „spirituellen Impuls über sein Christsein und Muslimsein nachzudenken“ und entschuldigt sich dafür, die Kirchenbesucher mit den auch für ihn offenen Fragen alleine lassen zu müssen. Mit einem ungewöhnlich anhaltenden Applaus wurde Cem Özdemirs Rede belohnt. (Foto: Birgit Grünelt)

Die nächste Fastenpredigt beginnt am 01. März um 19:00 Uhr, wo sich der Leitende Polizeidirektor und Vizepräsident im Polizeipräsidium Ulm der berühmten Gretchenfrage stellen wird.

 

 

mibikunst

 

Künstler-Quartett betört die Sinne im Mittelbiberacher Rathaus

Über drei Stockwerke zeigen sie in 68 Werken eine quirlige Mischung aus Farben und Formen, Materialien und Ideen

Von Wolfgang-Amadeus Müller

Aus einer fast spontanen Idee des Psychiaters Hans-Jürgen Schäfer entstand eine überaus gelungene Ausstellung, die derzeit im Rathaus Mittelbiberach zu Gast ist. Dazugesellt hat sich mit ihrer farbenfrohen, manchmal ins Abstrakte ausweichende Katja Trüg. Spannende Ergänzung findet sich in den beiden Künstlerinnen Anne Linz und Christel Moreth, die meist textil unterwegs sind. Gerade welche „verrückten“ Ideen die beiden mit Nadel und Faden oder einem Lötkolben an die Wand und die Decke gezaubert haben ist die Reise ins Rathaus allemal wert.

Spannende Geschichten wie sie zum Malen und Basteln gekommen sind unterhielten die rund 100 Gäste bei der Eröffnung bestens. Und dass zwei von Ihnen über VHS-Kurse Expertise hinzugewonnen haben, machte ihre ehemaligen Lehrer glücklich und aktuelle Kursteilnehmer hoffnungsschwanger. Das wichtigste aber, so wurde immer wieder betont, sei der Spaß und Spannung den die Künstler bei Ihren Arbeiten haben. Und den erkennt man in den Werken.

Christel Moreth zeigt genauso wie Anne Linz, dass man mit Patchwork und Quilt weitaus mehr als Tagesdecken nähen kann. Die Vielfalt an Oberflächen und Strukturen erstaunt von Werk zu Werk aufs Neue und findet einen Höhepunkt am „Frühstückstisch“, wo von den Heringsrollen übers Obst zu den Petits Fours und den Teekannen alles genäht, geflickt und gestopft wurde.

Katja Trüg hingegen spielt mit Farbe auf verschiedenem Untergrund und will darin „Brechungen haben, so wie das Leben an sich eben auch ist!“ Kräftige Farben strahlen ins Atrium des Rathauses hinein, dass es eine Freude ist hinauf- oder eben auch hinunterzuschauen, um dort auch die Brechungen zwischen den einzelnen Künstlern und deren unterschiedlichen Werken zu entdecken.

Hans-Jürgen Schäfer, der die Malerei erst in seinem Ruhestand entwickelt hat, gibt zu, diese auch dazu zu verwenden sich zu finden und sein Arbeitsleben zu verarbeiten. Vordergründig hintergründig sind viele seiner Arbeiten, wie etwa die füllige Eislutscherin mit dem Titel „Runde Kugeln machen rund“. Gleichsam finden sich bei ihm etwas leichter als bei den Anderen die versteckten Details, wie bei der verklärten Schönheit mit dem Stacheldraht-Tatoo auf Rücken und Armen. Katja Trüg versteckt ihre Details bei „Wenn der Nebel sich lichtet …“ im Unscharfen, und wer sich schon mal mit den Tücken einer Nähmaschine auseinandergesetzt hat, weiß zu schätzen wie die räumlichen Objekte aus Textilien entstanden sind und wie sie einen verführen wollen, sich den Kunstwerken auch haptisch zu nähern.

Um auch wirklich alle Sinne zu bedienen, wurde neben leckeren Häppchen auch ein Streichquartett kredenzt, das überaus ansprechend Werke von Jackson und Haydn aufführte. Spannend in der Mitte des Atriums platziert zeigte das Rathaus eine weitere Eigenschaft, nämlich über eine ordentliche Akustik zu verfügen. Unter diesen Aspekten könnte man sich eine Finissage vorstellen, auf der sich die Künstler dann nochmals den Fragen der Besucher stellen können.

Die Ausstellung noch bis zum 26.03.15 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet.

 

 

 

Samstag, 21. Februar 2015

Ganz schön gruselig ist der Artikel über die Politik Erdoğans, den die taz heute veröffentlicht. Er ist hier zu lesen. Da ist es verständlich, wenn Biber Vorbehalte gegen eine Städtepartnerschaft mit einer türkischen Stadt haben.

 

Brauchtum: Funkenfeuer in Hagenbuch Am Sonntag, 22. Februar 2015 wird nach Einbruch der Dunkelheit der Funken in Hagenbuch entzündet. Seit über 30 Jahren beteiligen sich die Biberacher Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg am Erhalt dieses Brauchtums, der in weiten Teilen Oberschwabens verbreitet ist.

Gestärkt durch die von den Pfadfindern zum Kauf angebotenen Küchla, Wurst mit Wecken, Glühmost und Punsch, ist es eine Freude, dem Funken beim Abbrennen zuzuschauen. Eine große Zuschauerzahl sehen die Pfadfinder als Anerkennung für ihre wochenlange Arbeit.

 

 

Was macht eigentlich...das Falafelangebot auf dem Biberacher Wochenmarkt? Es wird immer beliebter und Adib erweitert das Angebot, siehe hier(Promo)


"Die Griechenland-Lüge" Diese ZDF-Doku stammt zwar aus dem Jahre 2012, aber sie lohnt das Ansehen. Wer am Stammtisch gegenüber den Griechenland-Bashern einen alternativen Standpunkt vertreten will, sollte ihn unbedingt ansehen. Deutschland als großmütiger Helfer oder als  Krisenverursacher? Hier anschauen.

 

Freitag, 20. Februar 2015

Mehr über Biberachs Türken jetzt in der BC Illu.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Dackel

Dackelhaft? Nein, dackelhaft war das nicht, was Peter Rieger heute tat. Am Eingang zur Stadthalle verkaufte er von ihm selbst geschnitzte Dackel. Die 200 Euro Erlös gehen an kranke Kinder. MP Kretschmann konnte sich über eine Lederschnitzerei des Kirchturms freuen, die ihm Rieger schenkte.

 

motzt

Pressevielfalt in Baden-Württemberg: SchwäZ und SÜDKURIER

 

Winfried Kretschmann und das B-Wort "Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg fährt Daimler. Baschta!" sagte Winfried Kretschmann beim heutigen Politischen Aschermittwoch der Grünen in der Stadthalle. Und er fügte an: "Das ist das erste Mal, dass ich das Wort verwendet habe." Ansonsten war seine Rede eher ernster, was bei den Themen Flüchtlinge ("Wir werden auch abschieben."), der Auseinandersetzung mit der These der Islam gehöre nicht zu Deutschland ("Ja, sollen die denn zum Beten in den Keller gehen?") oder der Ukraineproblematik nicht vewunderlich war. Über den Regierungspartner kein Wort. Über die CDU nur verwundertes "Von denen habe ich noch kein positives Konzept gehört. Dabei hatten die doch in der Opposition drei Jahre Zeit." Und er lobte das Ländle in allen Politikbereichen.  Ein Ländle, in dem das Essen besser schmecke denn je, denn es habe soviel Gourmetsterne wie nie. Landwirtschafts- und Verbraucherminister Alex Bonde war der gefeierte Spaßvogel des Events. "Beim Aschermittwoch darf man sich endlich mal auf das Niveau der CDU begeben."  Zum CDU-Ministerpräsidentenkandidaten Wolf las er aus der Naturschutzbroschüre "Handlungsleitfaden Wolf" vor, worin sich viele passende Sätze fanden. (Eigentlich macht man ja keine Witze mit den Namen von Leuten.) Über Dobrindt: "Wie will der mit soviel Schmalspur Breitband machen?"

Die CDU, so Bonde, habe zu jeder Sachfrage zwei Meinungen, „die aktuelle und die vor fünf Minuten“.


OB Norbert Zeidler hielt ein Grußwort, in dem er die Wirtschaftsstärke von Biberach pries, die auf gleichem Niveau wie der von Estland, Lettland oder Zypern läge. Der SÜDKURIER berichtet ebenfalls schon. Die SchwäZ hat imerhin schon Bilder vom Event.

 

Der Falafelstand befindet sich heute in der Hindenburgstraße vor Mode Kugler.


Heute 20.Politischer Aschermittwoch 2015 in Biberach mit Winfried Kretschmann, Alex Bonde, Agnieszka Brugger und Thekla Walker

Illustre Gäste werden am heutigen Mittwoch, 18. Februar ab 11 Uhr in der Biberacher Stadthalle zum 20. Politischen Aschermittwoch erwartet. Als Hauptredner tritt Winfried Kretschmann auf, der neben landespolitischen Themen natürlich auch einen pointierten politischen Rundumschlag liefern wird. Wie Kretschmann ein "Fasnetsprofi" ist auch die Ravensburger Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger, Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung in der Grünen-Bundestagsfraktion. Sie wird am Mikrofon ebenso auf den Putz hauen wie der baden-württembergische Landwirtschafts- und Verbraucherminister Alex Bonde. Die Begrüßungsrede hält die Grünen-Landesvorsitzende Thekla Walker. Die Veranstaltung ist öffentlich. HörerInnen des Deutschlandfunks dürfte dieses Event entgehen, denn dort werden in den Nachrichten nur die bayerischen Politischen Aschermittwoche erwähnt.


Mathias Hornung

 

Der Künstler Mathias Hornung, Dr. Barbara Renftle von der Stiftung pro arte und der Laudator Prof. Frank Drewes (vl).

Auf den Tartan gekommen

Holzschnitte von Mathias Hornung in der Galerie pro arte

Von Wolfgang-Amadeus Müller

Tartans sind eigentlich Webmuster für Stoffe, deren älteste Funde aus vorchristlicher Zeit stammen. Später wurden sie zu Identifikationsstrukturen schottischer Clans und noch später moderner Subkulturen wie der Punks oder der Grunge-Szene. Der aus Reutlingen stammende und in Berlin lebende Künstler Mathias Hornung hat in seinen Werken einen ganz besonderen Zugang zu diesem stilistischen Element gefunden: Er schleift geometrische Linien in Holz und lässt daraus Volumenkörper oder in einer Sekundärentwicklung Holzdrucke entstehen.

Auf der überschaubaren Fläche der pro-arte-Räumlichkeit neben dem Ulmer Tor wirken die Werke in ihrer Zusammenstellung ansprechend und spannungsgeladen. Auf dem Boden liegende Korpusse wecken Assoziationen an 3D-Landschaften, die mit einem kartesischen Koordinatensystem überzogen wurden. Dieselbe Struktur an der Wand hängend haucht dem Holz Leben und Bewegung ein und variiert mit wechselnder Blickrichtung in Form und Farbe. Die Holzdrucke liefern in die Linienwelten hinein zusätzlich Form und Farbe. Und ein besonderer Effekt entsteht darüber hinaus durch die Wechselwirkung mit einem verglasten Rahmen: Spiegelungen erzeugen Doppelungen und Tiefe und eine Andeutung von Schatten. Somit verschwindet plötzlich wieder die Reduktion auf zwei Dimensionen und der Kreis zur Quelle, dem Holzrelief, scheint wieder geschlossen zu sein.

Der Laudator Prof. Frank Drewes wies in seiner Einführung schon auf manche Aspekte des Künstlers und seiner Werke hin. So beschrieb er konkrete Techniken der Entstehung als auch „kontextuelle Situationen“ und daraus entstehender Assoziationen in denen Mathias Hornung seine Arbeiten in die Öffentlichkeit bringt. Amüsant wurde seine Rede bei den Anspielungen auf Käufer, die mit den Ohren (was kostet es und wie hoch wird wohl die Wertsteigerung sein?) anstatt mit den Augen auf ein Kunstwerk zuzugehen. Desgleichen äußerte der Professor für Innenausbau und Architekturjournalist ketzerisch seine Meinung zu dem Spruch „Ein Kunstwerk muss nicht zum Sofa passen“ dahingehend, dass „wenn Sofa und Bild harmonieren dies sicherlich kein Verrat am Intellekt ist“.

Dr. Barbara Renftle, Kustodin der Stiftung S-BC, wies in ihrer Einleitung noch besonders auf die Besuchszeiten der Ausstellung hin, die auf Anfrage auch gerne individualisiert werden können. Vor allem könne aber der Termin der Finissage sehr spannend werden, wenn der Künstler sich den Fragen der Besucher, etwa auch zu den Techniken der Entstehung stellen wird.

Finissage mit Künstlergespräch:
Fr. 17. April 2015, 19.00 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 13.30 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung

 


 

Biberacher Linke sammelt Ideen

Biberach – Unter dem Motto „Wie wollen wir leben?“ veranstaltet die Linke in Biberach einen „Abend der Ideen“. Die Ergebnisse werden dann als Beiträge zur „Linken Woche der Zukunft“ in Berlin eingebracht.
Die Politik der Bundesregierung lässt viele Probleme unserer Gesellschaft liegen. Sie hat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, aber die reichen nicht bis an den Kern der Probleme heran:

* Eine Steuerpolitik, die Bildung, Gesundheit und öffentliche Infrastruktur, unsere gesamte öffentliche Daseinsvorsorge, in Armut hinterlässt.
* Die Ungleichheit in unserer reichen Gesellschaft hat so zugenommen, dass selbst die Weltbank besorgt ist.
* Freihandelsabkommen, die unsere Demokratie bedrohen.
* Kein Konzept für eine Alternative zu einer Exportindustrie, die unsere Nachbarn zum Bettler macht.
* Eine hochtechnologische Entwicklung, die uns Menschen nicht freier macht, sondern stärker überwacht.

Wir wollen in die gesellschaftliche Diskussion um unsere Zukunft eingreifen und linke Alternativen stärken. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie wollen wir die Gesellschaft verändern? An welchen
Widersprüchen setzen wir an? Mit wem wollen wir das gemeinsam tun?
„Die bisher eingereichten Beiträge in Berlin sind sicherlich auf hohem Niveau, aber es wäre ja schade wenn keine schwäbischen Beiträge dabei
wären. Der Flächenlandkreis Biberach bringt auch andere Herausforderungen mit sich als der urbane Raum. Ich glaube, dass jede und jeder gute Ideen zu den Themen hat, deshalb würden wir uns über eine
rege Teilnahme freuen.“, so Daniel Schönle für den Vorstand des Kreisverbandes Biberach.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 27. Februar 2015, um 20 Uhr im Gasthof Biber, Gymnasiumstraße 29, in Biberach statt.

Um Anmeldung wird zwecks Planung gebeten, der Eintritt ist frei.Kontakt: info@die-linke-biberach.de

 


 

Freitag, 13. Februar 2015

 Aus der heutigen Freitagspredigt: "Zusammenfassend besteht also unsere Aufgabe darin, uns von einem verschwenderischen oder geizigen Lebensstil fernzuhalten und ganz im Gegenteil dazu, freigebig und sparsam aber im Rahmen der Bedürfnisse und mit Genügsamkeit auszugeben. Wir sollten uns bewusst sein, dass all unsere natürlichen Quellen auch ein Ende haben. Denn keine Quelle und keine Ressource auf der Erde ist unendlich. "


Donnerstag, 12. Februar 2015

 Kämpferisches aus dem Casa berichtet die SchwäZ hier.

 

 

Mittwoch, 11. Februar 2015

 Lesetipp zur Islam-Debatte hier.

 

casabc

 

Ist das Casa noch zu retten? Irgendwie schon, denn es hat sich jemand gefunden, der es weiter betreibt. Raus ist demnächst Frau Leimer, die es lange Jahre betrieben hat und sich wohl mit dem Hausbesitzer wegen einer Verlängerung nicht einigen konnte Auf Facebook hat sich eine kämpferische Gruppe (s.o.) mit über 5.000 Mitgliedern gegründet. Ach, ja, das Casa. In der ersten Version unseres Stadtführers aus dem Jahr 2002 schrieben wir dieses. Die Casa-Kundschaft reagierte damals erbost und kündete dem Schreiber der Zeilen Vergeltung an: "Dem schneiden wir die Eier ab." Wurde allerdings nichts draus. Als neuer Pächter is Erol Göle von Anima im Gespräch. Sein dortiger Kompagnon Stefan Monschein, stieg unlängst beim Tweety mit ein. Was lernt uns das?

 

Bringschuld oder Holschuld? Warum hat man in der SchwäZ eigentlich noch kein Portrait des türkischen DITIB-IMAMS Halil Ibrahim Yaylalı gelesen? Hat da die Pressearbeit der DITIB versagt oder pennt die SchwäZ? Bei einem interkonfessionellen Friedensgottesdienst ist der sehr humorvolle, offene, gesprächige Fußballfan ja schon einmal aufgetreten. Man kann ihn aber auch im Aufenthaltsraum der DITIB am Zeppelinring kennenlernen, der selbstverständlich auch für Biodeutsche offen ist.  (Mehr siehe hier am 14. Oktober 2014.) Jugendliche trifft man dort auch. Aber die meisten türkischen Jugendlichen wohl eher in Vereinen oder bei ihrer Arbeit als Klasen- oder Schulsprecher. Bei ganz unaufgeregter Integration.

 

Wo bleibt die Partnerstadt? Noch ist nichts in trockenen Tüchern mit der türkischen Partnerstadt. Im Moment scheint das vielen auch nicht in die politische Landschaft zu passen, wegen Charlie Hebdo, Pegida, IS, usw. Da ist es wohl besser zu warten. Beim nächsten Vorfall kann man dann weiter schieben. Und im Gemeinderat, der die Sache einst einstimmig beschlossen hatte, ist es bei diesem Thema merkwürdig still geworden. Immerhin wird es in diesem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen (überwiegend bei der VHS) geben, die sich mit der Türkei befassen. Nebenher arbeitet man im Kulturamt an einer Liste mit potentiellen Städten und wird im Herbst eventuell eine Orientierungsreise dorthin durchführen. Im Biberacher Krankenhaus hat man mittlerweile einen Raum gefunden, der den muslimischen Kranken als Gebetsraum diesen kann. Schleichende Islamisierung, gell?

 

Partnerstadt Sivas? Eine der Städte, die immer wieder genannt wird, wenn von einer türkischen Partnerstadt die Rede ist, ist Sivas, im nördlichen zentralanatolien. Grund dafür: viele der türkischstämmigen Biberacher Familien kommen daher. Nicht alle haben positive Gefühle, wenn sie an Sivas denken. Den Grund dafür kann man in der Wikipedia nachlesen: "Am 2. Juli 1993 versammelten sich islamische Fundamentalisten nach dem Freitagsgebet vor dem Madımak-Hotel, in dem im Rahmen eines alevitischen Kultur-Festivals zum größten Teil alevitische Musiker, Schriftsteller, Dichter und Verleger logierten, darunter Kinder und Jugendliche. Das Hotel wurde in Brand gesetzt, während auf den Straßen die Massen mit Pflastersteinen bereitstanden. Wegen der aufgebrachten, wütenden Menschenmenge vor dem Hotel konnten die Menschen im Gebäude nicht ins Freie. Über 30 Menschen verbrannten im Hotel; wenige überlebten, so auch der Autor Aziz Nesin, dem laut verschiedenen Angaben der Anschlag in erster Linie gegolten hatte. Obwohl Polizei und Feuerwehr frühzeitig alarmiert waren, griffen sie erst nach acht Stunden ein. Das Staatssicherheitsgericht in Ankara urteilte, dass die große Menschenmenge die Einsatzkräfte bei den Rettungsarbeiten behindert hatte. Die Aleviten nennen diesen Anschlag das Sivas-Massaker."
Sivas ist mit fast 350.000 Einwohnern wesentlich größer als Biberach, scheint also auf den ersten Blick nicht zu passen. Aber wenn Biberach eine Stadt sucht, in der sich ähnliche Einrichtungen wie hier (Jugendkunstschule, Jugendmusikschule, breite Schullandschaft, diverse Vereine) finden, dann muss man wohl nach einer größeren Stadt Ausschau halten. Bei den deutsch-türkischen Partnerschaften ist immer wieder ein Problem, dass diese oft auf der offiziellen Ebene stehen bleiben und die Bürgerschaft nicht recht mit einbezogen wird. Zudem brechen die Beziehungen nach einem Wechsel in der politische Führung oft zusammen. ( Hier mal die Facebook-Seite des Stadtoberhaupts von Sivas.) Irgendwie andere Schwerpunkte bei der Fotoauswahl als bei unserem OB. Nach Rückfragen bei deutschen Partnerschaftsvereinen ergibt sich der Eindruck, dass Städte unter Führung von Erdoğans AKP eher kein Interesse an einer Partnerschaft haben. Viele attraktive Städte sind natürlich schon vergeben. Auch Sivas wird von anderen Städten begehrt. Vom westfälischen Hagen etwa. Eine neue Städtepartnerschaft entsteht zwischen Rottenburg und Yalova am Marmarameer. (Mehr hier.)  Da könnte man neidisch werden.... (Bilder)  Über Sivas gibt es dagegen den folgenden Spruch: "Die Kälte wurde in Erzurum geboren, aber wohnt jetzt in Sivas."  Wintersportfreund unter den Partnerschaftsbegeisterten dürfte das freuen. Mehr hier.

 

Biberach wird ruhiger. Nachts zumindest. Gute Sache, oder? Mehr hier.

 

Freitag, 7. Februar 2015

 Neues aus der Räuberhöhle hat KONTEXT zu berichten. Mehr hier.


 

Donnerstag, 5. Februar 2015 

Was macht eigentlich...der Weberberg.de-Chef? Im Moment lernt er wieder eifrig Türkisch. Die Aktualisierung der Website wird dadurch vorerst nachrangig. Aber glücklicherweise hängt das Fortbestehen dieser Website nicht von ihm alleine ab, denn Weberberg.de ist eine Mitmachwebsite. Schlau, gell? Und das Gästebuch ist auch weiterhin offen für den niveauvollen, kritischen Diskurs über Biberacher Verhältnisse.



Thema Flüchtlinge
Wir weisen noch einmal auf diese Veranstaltung hin:

Europa an den Grenzen

Welche Flüchtlingspolitik brauchen wir?

 


In Biberach wird diskutiert. Der Zustrom von Flüchtlingen in die Europäische Union ist ungebrochen. An den Außengrenzen der EU spielen sich täglich dramatische Szenen ab. Die an den Außengrenzen der EU gelegenen Länder sehen sich überfordert. Verantwortungsträger vor Ort beklagen ungenügende Hilfe durch ihre eigenen Regierungen genauso wie durch die EU. Auch im Landkreis Biberach kommen seit Monaten vermehrt Flüchtlinge an. Sie stammen vornehmlich aus dem Nahen Osten und aus Afrika. Häufig traumatisiert durch Kriegshandlungen, Folter und Vertreibung suchen sie nach einem sicheren Ort. Hoffend auf eine neue Zukunft fern der angestammten Heimat. Hoffend auf Arbeit, auf Frieden, auf Freiheit, auf ein Leben unter menschenwürdigen Bedingungen.
Wie vielen Menschen können wir Zuflucht gewähren? Wer darf kommen, wer nicht? Auf Zeit oder sogar unbegrenzt? Wie gelingt es, uns offen und gastfreundlich zu zeigen? Haben wir genug Arbeit? Können wir uns einen Zustrom von Asylsuchenden leisten? Müssen wir? Profitieren wir sogar von den den Migrationsbewegungen?
 
Wir laden Sie ganz herzlich ein zum Podiumsgespräch des Evangelischen Kirchenbezirks Biberach: Europa an den Grenzen – Welche Flüchtlingspolitik brauchen wir?
Martin-Luther-Gemeindehaus, Waldseer Str. 20, 13. Februar 2015, Einlass 19 Uhr, Vorprogramm mit Musik einer Flüchtlingsband aus dem Landkreis Biberach bis 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
Die Gesprächspartner sind:
Reinhold Gall, MdL, Innenminister des Landes Baden-Württemberg
Yiannis Boutaris, Bürgermeister der griechischen Stadt Thessaloniki
Karl Kopp, Europareferent Pro Asyl
Die Gesprächsleitung hat die SWR-Moderatorin Pia Fruth


holifestival

 

 

Freitag, 30. Januar 2015

Oberschwaben ist bunt - Der Film.
18 Monate Vorbereitung. Ein Jahrestag. Auf der Suche nach Toleranz: Am 1. Februar 2014 setzten rund 2000 Besucher in der Oberschwabenhalle ein Zeichen gegen Rassismus. Beim Aktionstag "Oberschwaben ist bunt" begeisterten Jennifer Rostock, Power Age, Moveo, Marathonmann und Dj Troy Savoy. Daneben Comedy und Aktionsstände. Ob nun Verdi oder die Weissenau - alle stellen
fest: Rassismus geht gar nicht. Der Filmemacher Uli Stöckle und sein Kameramann Gerold Nullmeier haben das Projekt von der ersten Sitzung bis zum
Konzert begleitet, Interviews geführt und einen Film darüber produziert. Der rund 70 Minuten lange Film zeigt ein buntes Oberschwaben mit bunten
Künstlern. Und selbst Jennifer Rostock stellt fest: "Ich bin bunt". Natürlich kommen auch die Veranstalter zu Wort, ob nun Made Höld oder der Ravensburger OB: Der Blick hinter die Kulissen lohnt.

Uraufführung SAMSTAG 31. Januar in der Linse in Weingarten 16:30 Uhr weitere Aufführung am Sonntag, 1. Februar ebenfalls 16:30 Uhr
Laufzeit 72 Minuten surround 5.1 High Definition

 

Donnerstag, 29. Januar 2014

 Übergabe des Widerstandspreises 2014 in der Räuberhöhle

 

Dem Aktionsbündnis „Wunsiedel ist bunt, nicht braun“ wird am Samstag, 31. Januar um 21 Uhr in der Räuberhöhle Ravensburg der einzige, bundesweite Widerstandspreis übergeben.

 

Die Initiative wurde im November 2014 vom Verein „Freunde der Räuberhöhle 2012“ für ihren Spendenmarsch „Rechts gegen Rechts“ ausgezeichnet.

 

Mehr als 10.000 Euro kamen dabei zusammen. Für jeden Meter, den die Neonazis in Wunsiedel gelaufen waren, gab es 10 Euro für das Aussteigerprogramm „Exit“. Für die Rechten war die Aktion ziemlich peinlich, da Sie erst ganz zum Schluss begriffen, dass sie gegen sich selbst gelaufen waren.

Eine Deligation aus Wunsiedel wird extra zur Preisübergabe anreisen. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde 2013 erstmals an Edward Snowden verliehen.

 

Bei dem Widerstandspreis handelt es sich um einen rechtsradikalen Preis, der bis 2011 von Nazis an Nazis verliehen wurde. Genau dieser Preis wurde von den „Freunde der Räuberhöhle 2012“ geräubert und in einen freiheitlich, antifaschistischen Preis umgewandelt :-).

 

Hier der Link zum Aktions-Clip

www.youtube.com/watch?v=ysTqSHoTz0M

 

Filmpremiere „Oberschwaben ist BUNT“

 Am Samstag 31.01. und Sonntag, 01.02.2015 jeweils um 16.30 Uhr läuft im großen Saal des kommunalen Kinozentrums „Die Linse“ in Weingarten der Film „Oberschwaben ist BUNT“

 

Genau vor einem Jahr setzten rund 2.000 Besucher in der Oberschwabenhalle ein Zeichen gegen Rassismus. Beim Kultur- und Musikfestival "Oberschwaben ist BUNT“ begeisterten Jennifer Rostock, POWER AGE, Moveo, DJ Neexus, Marathonmann und Dj Troy Savoy, Company Paradox und zahlreiche Aktionsstände die Besucher.

 

Vorausgegangen war eine digitale Menschenkette "Oberschwaben ist BUNT – für Toleranz und gegen Rechts“, bei der sich mehr als 4.500 Menschen beteiligten.

 

Der Filmemacher Uli Stöckle und sein Kameramann Gerold Nullmeier haben das Projekt von der ersten Sitzung bis zum Konzert begleitet, Interviews geführt und einen Film darüber produziert. Der rund 70 Minuten lange Film zeigt ein buntes Oberschwaben mit bunten Künstlern. Und selbst Jennifer Rostock stellt fest: "Ich bin bunt". Natürlich kommen auch die Veranstalter zu Wort, ob nun Made Höld oder der Ravensburger OB Dr. Daniel Rapp: Der Blick hinter die Kulissen lohnt.

 

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Zu beiden Vorstellungen wird  Uli Stöckle und ein Teil des „Oberschwaben ist BUNT“-Teams anwesend sein.

 

Und außerdem... Neben der Filmpremiere und der Übergabe des Widerstandspreises gibt es um 19.30 Uhr in der Räuberhöhle Ravensburg die Vernissage der politischen Ausstellung "Die SPUR" durch Landtagsmitglied Manne Lucha (Grüne) und nach dem Widerstandspreis eine tolle Discoparty mit den DJ "TRIO losgelegt" ebenfalls in der Räuberhöhle.

 

 

Mittwoch, 28. Januar 2015

 Die Mitmachwebsite Weberberg.de freut sich auf MitmacherInnen - auch im Jahr 2015.

 

Freitag, 23. Januar 2015

 Heute ist Tag der Handschrift. Ein wichtiges Thema? Aber hallo! Siehe hier.

 

Zeitgenössisches Liedgut gefällig? Bitte sehr.

 

Donnerstag, 22. Januar 2015

"Wir wissen aus Erhebungen: Ein Besuch in der Moschee, und die Einstellung ändert sich." Könnte auch in Biberach klappen. Woher das Zitat stammt, lesen Sie hier.

Kennen Sie besondere Menschen? Dann können Sie Ihnen zu mehr Kohle verhelfen. Mehr hier.

 

Montag, 19. Januar 2015

Nicht in Biberach Die SPD-Genralsekretärin Fahimi machte heute einen anonymen, an sie gerichteten Brief öffentlich, dessen Absender sich als "Pegida Magdeburg" ausgab. Sie werde darin als "Frau Ausländerdrecksau" beschimpft, sagte Fahimi. Weiter heiße es darin: "Merke dir, die Fülle solcher verschissenen Ausländer wie du, gefährden das Recht der Deutschen auf Bewahrung ihrer Identität."  Aber nicht nur SPD-PolitikerInnen und solche links davon werden angegriffen. Über Bundeskanzlerin Merkel, auf der Facebookseite der Pegida gerne als "Ferkel" oder "IM Erika" tituliert, schrieb dort jemand auch. "Dreckige Merkel... Verräter fotze. Hoffentlich knallt die mal einer der Terroristen weg...". Als wir die Frage stellten, ob der betreffende Herr auch in Dresden sprechen würde, wurde nicht dessen Beitrag gelöscht, aber wir wurden gesperrt. Ganz normale Bürger, gell? Gut, dass es so etwas in Biberach nicht gibt.

 

Samstag, 17. Januar 2015

 "Armselige Stadt" Aussage eines auswärtigen Narren zur Publikumsresonanz beim Umzug.  Peter Rieger ist darüber not amused, wie man hier nachlesen kann. Die SchwäZ begleitet das Trauerspiel mit der Kamera - hier.

 

Besser essen in BC Nicht nur VeganerInnen dürfte es freuen, dass Adib das Speisenangebot an seinem Falafelstand auf dem Wochenmarkt (Ecke Bürgerturmstraße)  erweitert hat. Die leckeren Kichererbsenbällchen gibt es jetzt nicht nur im Fladenbrot mit Salat sondern auch im Becher mit Couscous. Endlich also gibt es mehrere gute Alternativen zu den Wurstständen.

 

 

Freitag, 16. Januar 2015

 

 Was sagt eigentlich...das Freitagsgebet? Lesen Sie hier die deutsche Fassung des heutigen Freitagsgebet und versuchen Sie, es in eigenen Worten zusammenzufassen.

 

Freitag, 9. Januar 2015

Dummes Gerücht  Dass die Kultkneipe "Ambiente" in nächster Zeit schließen wird, ist nur ein duummes Gerücht. Wirt Peter hofft noch auf etliche Jahre.

Montag, 5. Januar 2015
Pause hält an Die Pause in der redaktionellen Arbeit auf Weberberg.de hält an. Unser Gästebuch steht Ihnen zum Informationaustauisch weiterhin zur Verfügung.

 

 

Dienstag, 23. Dezember 2014

 

Fakten zu Flüchtlingen hier.

 

 

Samstag, 20. Dezember 2014

 Bilder vom letzten Wortkonzert hier.

 

And the winner is...Julia Mayer! Sie hat als erste die 12 Ratepunkte erreicht und gewinnt  kurz vor dem Fest 100 Euro in bar und einen 10.Euro-Stylinggutschein von Figaro Claus. Wir gratulieren herzlich! Unser 30. Rätsel zeigte oben ein Szenenfoto aus "Nasser Asphalt" unten eines aus "Unser Mann aus Istanbul" auf dem wir den Körper von Horst Bucholz sehen, der, als er seinen letzten Spielfilm drehte, nur noch 65 Kilos wog, wie man im Berliner Kurier einst lesen konnte. Das gesuchte Wort, das Hotte Buchholz sagt, lautet "Herren", man kann es auf YouTube in einem kurzen Filmausschnitt hören. Es ist immer wieder faszinierend, wie zügig unsere Leserin Julia zur Lösung gelangt. Es ist sehr schwierig, eine Aufgabenstellung zu finden, die sie nicht knacken kann. Es war immer wieder eine schöne Herausforderung!

 

Neues vom Schützenfest Was werden unsere LeserInnen dazu wohl sagen? Mehr hier.

 

 

 


Weberberg.de: Tel.: 07351 / 12738, Fax: 03212 - 1157530

 

 


 

Zum Gästebuch

 

 

 

vhs-Vortrag: Die Türkei zwischen Europa und dem Nahen Osten

Am Freitag, 20. März, 20 Uhr, referiert in der vhs Dr. Christian Johannes Henrich über die Türkei, in der er fast drei Jahre lebte, studierte und lehrte. In dieser Zeit lagen seine Forschungsschwerpunkte in der türkischen Innen- und Außenpolitik, dem politischen System und er neueren und neusten Geschichte.

 


Die Türkei hat insbesondere in der jetzigen Krise in Syrien und dem Irak eine Schlüsselrolle. Sie ist gleichzeitig NATO-Partner, EU-Beitrittskandidat und Grenznachbar zu dieser Region. Der syrische Bürgerkrieg, die Palästina-Frage, die israelisch-türkischen Beziehungen, der IS-Terror und die entstandenen autonomen Kurdengebiete in Syrien und dem Irak haben einen großen Einfluss auf die türkische Außenpolitik und die türkischen Rolle als Hegemon im Nahen Osten. Dazu die inneren Probleme, die sich im Gezipark-Protest 2013 entluden. Eine von vielen Türken als autoritär und bevormundende Regierung, Internetzensur, Korruption und Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit, dazu brutale Polizeigewalt. Kann diese Türkei Mitglied der EU werden, oder will sie es überhaupt noch?

vhs-Vortrag mit Dr. Christian Johannes Henrich, Freitag, 20. März, 20 Uhr, vhs, Raum 25, Abendkasse.

 

 

 

Programm März – April 2015
„1. Biberacher Jazz-Jam Session“
Mit Jazz-PD und anderen Jazz-Musikern

Samstag, 14. März 1930 Uhr
„MundArt“
Best of 15 mit Roland Boehm, Peter Barth, Martin Kibler, Werner Krug
Samstag, 11. April 1930 Uhr
Eintritt: 8,00 € (für einen soziales Projekt)

„Mascha Kalekó“
Ein musikalisch, literarischer Abend über die Lyrikerin Mascha Kalekó mit Ana
Bienek
Samstag, 25. April 1930 Uhr
Eintritt: 8,00 €

„Junge Gitarristen“
Schülervorspiel mit Kindern der Jugendmusikschule

Dienstag, 28. April, 19 Uhr

 

 

Die Stars von der Startseite

 

"Wo sind eigentlich die Startseitenbilder, die es hier früher immer gab?" fragen immer wieder LeserInnen. Einst waren sie daüerhaft verlinkt auf der Startseite, jetzt landen sie im Archiv und werden etappenweise veröffentlicht. Zu den Bildern der letzten Wochen gelangen Sie über das Klickbild links.

 

 

 

 


Mehr hier.

 

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