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Und die Party geht weiter...


Die Bergzeitung
Subversiv. Meinungsstark. Ziemlich ubiquitär.


 

Donnerstag, 17. Mai 2012 - Vatis Tag

 

Wissen, wer Schuld hat Einen erfreulichen Beitrag zur Klärung der Verantwortlichkeit an Schütza liefert der Sozi Lutz Keil in "Biberach kommunal". Er schreibt: "Verantwortlich bin ich selber (...), wenn die Weinflasche in der Consulentengasse fliegt." Keil also. Das hat der OB bisher verschwiegen. Wohl weil es sich um einen Parteigenossen handelt. Wer ein Foto oder Video von einer durch die Consulentengasse fliegenden Weinflasche hat, möge dieses Zeitzeugnis an die Weberberg.de-Redaktion schicken. Es winkt eine Mega XXL Pizza als Belohnung für die schönste Aufnahme.

 

OB egal, Hauptsache... Es ist der CDU und den Freien Wählern offenbar egal, wer unter dem Ersten Bürgermeister, dem Schützadirektor und dem Hospitalverwalter Roland Wersch Oberbürgermeister wird. Hauptsache, er kennt die Biberacher Verhältnisse noch nicht und muss erst sein blaues Wunder erleben, wenn er allmählich die Macht des Hospital und der Schützadirektion zu spüren bekommt.  Tom Abele (CDU) schreibt: "Die CDU wünscht sich eine überparteilich getragene Persönlichkeit von außen" und Friedrich Zügel (FW) textet: "Wahrscheinlich ist jemand außerhalb von Biberach (...) am besten geeignet".
 

Ganz allein im Schützakäfig Eigentlich war die gemeinderätliche Debatte um die Sicherheit an Schütza nichtöffentlich, aber Gemeinderat Christoph Funk von der FDP lupft das Mäntelchen doch ein wenig, wenn er in "Biberach kommunal" schreibt: "Wir bedauern, dass (...)  ausgerechnet die Diskussionen um das Biberacher Schützenfest der Auslöser für (Fettbacks) Entscheidung waren, (...) dieser hatte es offensichtlich erwartet, dass er eine breite Unterstützung von beiden Gremien für seine Entscheidungen bekäme. Das Gegenteil war der Fall und er war am Schluss ziemlich alleine."

 

Windstille in Biberach Ein frischer Wind weht durchs ganze Land Baden-Württemberg, seit die grün-rote Landesregierung mit ihrer "Politik des Gehörtwerdens" angetreten ist.  Durchs ganze Land? Nein, in Biberach herrscht Windstille. Deutlich wird das wieder mal in "Biberach kommunal". Dort schreibt am 9. Mai Johannes Walter für die CDU zum Thema Schütza: "Erst wenn beide Seiten, Verwaltung und Schützendirektion, gehört wurden, kann auch eine gute Entscheidung getroffen werden."  Beide Seiten? Fehlen da nicht ein paar weitere Seiten? Die Wirte etwa? Oder die BürgerInnen, vornehmlich die Biberacher Schützafans? Weiß man nicht mehr, was für einen Bockmist Verwaltung und Schützadirektion mit ihrer Sicherheitskonzeption 2004 und 2008 angerichtet haben?  Herr, schmeiß Hirn ra!

 

Freie Wähler faseln mit Ebenfalls am 9. Mai faselt auch Friedrich Zügel in "Biberach kommunal"  etwas über die "Probleme wie Sicherheit in der Consulentengassewährend des Schützenfestes". Worin, bitte schön, sollen die bestehen? Wenn Herr Zügel welche kennt, dann soll er sie auf den Tisch legen. Die Stadt will dies ja offensichtlich nicht tun und hält die Expertise der Biberacher Polizei, die offenbar den ganzen letztjährigen Verlautbarungen eben dieser Polizei krass widerspricht unter Verschluss.  Grund? "Eine Politik des Geheimhaltens" wahrscheinlich.  Oder weiß Herr Zügel mehr?

 

Auch die GRÜNEN raunen in ihrem Beitrag der vergangenen Woche etwas von den "Facebook-Anwürfen gegen seine (Fettbacks d. Red.) Person und gegen seine Familie". Worin diese angebliche Anwürfe gegen Fettbacks Familie bestehen sollen, bleibt im Verborgenen. Sieht also ganz so aus, als ob nicht einmal die GRÜNEN die "Politik des Gehörtwerdens" verstanden haben. Das Einzige, das uns in diesem Zusammenhang aus der Facebook-Diskussion erinnerlich ist, ist die dort vorgetragene Sorge, dass möglicherweise Fettbacks Kinder unter einem falschen Schützasicherheitskonzept würden leiden müssen.
 

Es müssen nicht immer Oldtimer sein... Gelegentlich sind auf dem Biberacher Marktplatz elegante Oldtimer zu sehen. Am Samstag dagegen kommen Motorradfreunde auf ihre Kosten, denn dann treffen sich, siehe Anzeige rechts, Biker in der Hindenburgstraße vor dem "Taker's" (einst "Fred's (sic!) Grill Bar") .  Da schaumer auf jeden Fall hin...

 

Unbekanntes Bürgerheim Was geht eigentlich ab im Bürgerheim? Normalerweise blickt man nicht rein. Aber dieses Video enthüllt einiges....

 

Riedlinger Klinik goes Champions League "Mario Gomez hat mir das grade bestätigt! Er will sein Bayern-Trikot nach seinem 4. Tor ausziehen und dann Jubelnd eine Runde durch die Allianz-Arena rennen! Dann will ich mal sehen wer hier noch schliessen will!" So ist es auf Facebook in der Gruppe "Rettet die Riedlinger Klinik" zu lesen. Nette Vision....

 

Klinikkrise Einen guten Vorschlag machte Robin Halle am Dienstag im Wochenblatt. leider wurde er nicht gehört. Mehr hier.

 

Museumsfest Am Sonntag, 20. mai, findet von 12 bis 19 Uhr im Spitalhof und im Museum das jährliche Museumsfest statt. Wer mal kostenlos ins Museum hineinschnuppern möchte. sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

 

Mittwoch, 16. Mai 2012

Für den Statistikfreund Im Schnitt 1.454 Mal am Tag wurde diese Seite in den ersten 14 Tagen des Mais aufgerufen. Und 213 Menschen haben an unsrer letzten Abstimmung teilgenommen.

 

Krankenhaus Riedlingen - eine (traurige) Geschichte Sie finden sie rechts unten. Aus der Facebook-Gruppe "Rettet die Riedlinger Klinik"

 

Jubel in der Weberberg.de-Türkischredaktion Befriedigende Türkischkenntnisse auf Abiturniveau wurden dem Weberberg.de-Chef jetzt bescheinigt. Er hatte im April die B2 Türkischprüfung des telc abgelegt, der europaweit geltende Standards zugrunde liegen. Ursprünglich hatte er für den Juni das Niveau der Mittleren Reife angestrebt. Die Prüfung wurde aber vorverlegt und es waren auf dem mittleren Niveau keine Plätze mehr frei. "Der Abiturlevel war schon etwas ein Kraftakt," so der zufriedene Chef, "Die Fahrt zur Prüfung nach Köln hat sich aber gelohnt." Wer Türkischprüfungen in Deutschland ablegen will, muss mitunter weit reisen. Eine höhere Prüfung als die auf dem B2.Niveau wird derzeit in Deutschland noch nicht angeboten.

 

Blick ins "QK"  QK heißt das neue Café, das die Nachfolge des Café Correct antritt. Anders gestylet ist es, aber Freunde eines hellen Cafés werden sich dort wohlfühlen. Mehr in der BC Illu.

 

Hochschul-Sänger nächste Woche am Start Eine studentische Sangesgruppe, diese Woche noch krankheits- und feiertagsheimfahrtgeschwächt, wird wohl in der kommenden Woche das Angebot Mega-Pizzapatrty gegen Ständchen annehmen. Video folgt.

 

Rathaus entern? Mit zwei möglichen Kandidaten (nicht aus BC) für die OB-Wahl sind die Piraten im Kreis Biberach im Gespräch, hat das WOCHENBLATT erkundet. In zwei Wochen weiß man mehr.

 

Keil keilt gegen Schützadirektion Heftige Worte findet SPD-Stadtrat gegen die Schützadirektion: "Der Wunsch, nicht verantwortlich bleiben zu wollen, gehört zu den ganz schlechten Traditionen unseres Landes."  Er bezieht sich damit auf die Schützadirektion, die erklärt hatte, für die Massenversammlungen sehe sie sich "nicht in der Verantwortung".  Rächt sich hier ein SPD-Stadtrat für das, was die Schützadirektion dem scheidenden SPD-OB angetan hat? (Bei der Videoüberwachung hat die SPD-Fraktion sich ja einst megaverantwortlich was die gezeigt, was die Gesetzestreue angeht. 2004 und 2008. Beim dritten Mal ist so etwas ja schon eine Biberacher Tradition.) Ansonsten beschäftigen sich die Rathausfraktionen überwiegend mit  den Folgen und Nebenwirkungen des Rücktritts von OB Fettback. Auf Seite 4 im Blättle, siehe hier.

 

Verlierer der Woche? Biberachs Polizeichef Hubertus Högerle - meint das WOCHENBLATT.

Oper mit Häppchen
Demnächst gibt es Opernübertragungen aus der MET im Biberacher "Traumpalast". mehr dazu in der rechten Spalte. Kann man Eintrittskarten gewinnen? Wir arbeiten dran!

 

ü25 Party - die Cultfete geht weiter Heute 21-03 Uhr im Woody auf allen Etagen.

 

Klinikdiskussion: Weitere Meinungen und Fotos in der BC Illu hier.

 

 

Stehende Ovationen bekam FDP-Kreisrätin Kraus-Kieferle von Teilen des protestierenden Publikum bei der Kreistagssitzung. Wir dokumentieren ihre Rede hier.

 

Klinikdiskussion: Die Südwestpresse über die gestrige Kreistagssitzung hier. Weitere Berichte und Bilder von Weberberg.de heute Nachmittag.

 

 

Dienstag, 15. Mai 2012

Klinikdiskussion: Die Rede von Prof. Dr. Lanz hier. Gute Argumente, aber soll wirklich das Haus, in dem Mario Gomez und Frl. Wommy Wonder geboren wurden, geschlossen werden?

 

Klinikprivatisierung: Mit Bibelzitaten und Buhrufen. -Es darf geboten werden! In einer über zweieinhalbstündigen Sitzung beschloss der Kreistag, ins Bieterverfahren einzusteigen. Pater Tönnies hatte trotz mehrerer Bibelzitate Mühe, die ganze Zeit wach zu bleiben, schloss die Augen, gähnte heftig und spielte mit seinem iPhone oder so.  Kleines kosmetisches Trostpflasterchen für die Protestierer: Wer immer für die Klinik(en) bietet, muss angeben, warum es bei Riedlingen und Laupheim nicht bleiben kann. Dazu hält nicht nur das Landratsamt jede Menge Argumente bereit, auch diverse Fraktionen unterstützen diese Ansicht. Kreisrat Werner Krug nutzte seinen Auftritt, um die Protestierer genüsslich zu provozieren. Am ruhigsten und sachkundigsten legte Professor Dr. Lanz, einst selbst Arzt an der Biberacher Klinik, die Argumente gegen den Erhalt der kleineren Häuser dar. Dies muss man erst einmal widerlegen.  Die SchwäZ weiß mehr hier.
Acht Herren dürfte der Ausgang der Abstimmung besonders gefreut haben. Sie saßen sehr unauffällig in den hinteren Reihen. Es waren hochrangige Vertreter der Sana Klinken aus Dietenbronn. Entschieden ist ja bekanntlich noch nichts. LOL. Was machen jett die 4.700 Mitglieder der Facebook-Gruppe mit ihrem Frust?
Am heutigen Tag hielten sie sich zurück. Zwar gab es große Plakate, die hochgehalten wurden, gelegentlich auch Buh-Rufe oder stehende Ovationen für die Unterstützer der Klinikerhalter, aber ansonsten waren die ca. 3-400 Besucher der Sitzung in Schemmerhofen friedlich. Auch als der Beschluss dann gefasst war, gab es kein Pfeifkonzert. Man ging einfach wieder frustriert heim.

 

Montag, 14. Mai 2012
Ja, ja, die Demokratie! Kein leichtes Brot.
Die Retter der Klinik Riedlingen seufzen: "Wir haben Positionspapiere und offene Briefe geschrieben, Diskussionen geführt, Menschenketten gebildet, die Presse mit einbezogen, versucht zu überzeugen mit allen Mitteln. Man hat uns höflich zugehört und komplett ignoriert. Was nun? Welche Möglichkeiten stehen uns noch offen? Was müssen wir tun, um 12 Aufsichtsräte und vor allem 1 Landrat von der Meinung von Tausenden zu überzeugen?" Mehr hier.

 

Sparsame oberschwäbische Filmschaffende Nur 20.000 Euro kostete es, den Film "Wenn das Wasser bergauf fließt" zu produzieren. Noch preiswerter dürften die Produktionen aus dem Hause Made Höld sein, bei denen auch die oberschwäbische Landschaft gut zum Tragen kommt. Mehr hier.

 

Klinikdrama Am Freitag, den 11.05.2012 haben 2 Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der Bürgerinitiative die Zahlen im Landratsamt Biberach geprüft. Deren Bericht und Fazit finden sich auf Facebook. Auch den Bundespräsidenten hat man in der Sache schon bemüht, siehe hier.

 

Viele herzensgute LeserInnen hat Weberberg.de . Das belegt unsere Umfrage. 53 Prozent raten dem Weberberg.de-Chef, den OB-Wahlkampf Wahlkampf sein zu lassen und einfach in den Urlaub abzuhauen. Ein Viertel allerdings kann sich einen OB-Wahlkampf ohne kritische Begleitung durch Weberberg.de kaum vorstellen. Und einem weiteren Viertel ist das alles egal, Hauptsache Schütza!  So stehen wir vor einem zwiespältigen Ergebnis. Zum einen hat uns die große Mehrheit der LeserInnen von unseren Pflichten als Berichterstatter entbunden. Zum anderen aber würden wir doch einen nicht geringen Teil der Leserschaft enttäuschen, wenn wir nicht berichten würden. So werden wir wohl einem Kompromiss suchen müssen.. Der Wahlkampf könnte bereits im Juli beginnen und da wäre Weberberg.de auf jeden Fall noch am Start.  (An der Umfrage nahmen über 180 Personen teil. Alter, Geschlecht, Schulabschlüsse und soziale Herkunft sind nicht bekannt.)

 

Gewinnergalerie: Und wieder eine Mega XXL Pizza gewonnen

 



Juso-Bilanz: 1 Jahr Rot-Grün in Baden-Württemberg
Seit einem Jahr regiert Grün-Rot in Baden-Württemberg – seit einem
Jahr hält ein neuer Politikstil Einzug im Stuttgarter Landtag. Die Jusos und die Grüne Jugend haben sich vorgenommen, die Arbeit der neuen Landesregierung konstruktiv und wenn es sein muss, auch kritisch zu begleiten. Viel Gutes wurde erreicht: Die Studiengebühren wurden bereits von der neuen Regierung abgeschafft, das Angebot
Gemeinschaftsschule zu werden, haben im Kreis Biberach gleich zwei Schulen wahrgenommen: die Mühlbachschule in Schemmerhofen und die Josef-Christian-Schule in Riedlingen. Durch Pläne wie die Einführung von Alkoholverboten auf öffentlichen Plätzen oder der Vorratsdatenspeicherung geriet die neue Landesregierung aber auch in Kritik der Junggrünen und der Jusos. Auf die Frage, wie sich denn die neue Rolle als Jugendorganisationen der Regierungskoalition zu
sein, auf die Arbeit im Kreis Biberach auswirke, antworteten VertreterInnen der Jusos und der Grünen Jugend: „Wir arbeiten jetzt noch enger zusammen, als je zuvor: Wir wollen eine ähnliche Politik, setzen uns für gemeinsame Ziele ein und haben gemeinsam Spaß“.

 

Sonntag, 13. Mai 2012 - Muttertag

Immer nur der Marktplatz? Die Biberacher Ansichtspostkartenszene kann durchaus Auffrischung gebrauchen. Immer nur den Marktplatz mit St.. Martin verschicken? Das  muss nicht sein. Sie können sich gerne die obige Straßenansicht ausdrucken, auf eine Postkarte kleben und an Freunde und Bekannte versenden. Oben zu sehen: Biberachs erste Fußgängerzone. Weitere Motive hier. Gerne können unsere LeserInnen weitere Motive zur Veröffentlichung einsenden (900 Pixel breit). Plumpe Werbung sollte es allerdings nicht sein.

Bock auf Praktikum? Du bist jung, kannst gut schreiben und hättest gerne einen Piraten als neuen Oberbürgermeister für Biberach? Dann bewirb dich jetzt für ein Praktikum als Wahlkampfberichterstatter auf Biberachs einflussreicher und (als einzige) preisgekrönter Website Weberberg.de. Eins könne wir dir garantieren: Deine Beiträge werden gelesen! Und ehrenamtliche Arbeit kommt im Lebenslauf immer gut, Kontakt: weberberg/at/web.de.

 

Post von Wersch steht Senioren ins Haus. Sie sollen ehrenamtlich schaffen. Für den Hospital. Mehr hier.

 

Gewagtes Wortspiel Mit einem kühnen Wortspiel ist Gerd Mägerle morgen in der SchwäZ am Start: "Biberach will noch App-warten" titelt er. Es geht um eine Smartphone-App, die Bürger-, Tourist- oder EinkaufskundInnen mit aktuellen Infos versorgen kann. Andere Städte haben sie schon. B ist noch nicht so weit. Mehr hier. .

 

Oberschwabenfilm lockt an Zwei Mal in einen größeren Saal verlegt werden musste heute die Vorführung von "Als das Wasser bergauf lief" im Traumpalast. 20.000 Euro hat die Produktion der Komödie gekostet. Wenn das mit dem Publikumsandrang so bleibt, dürften die wieder eingespielt werden. Weitere Vorführungen sind in  Planung. 

 

Ein Leserbrief

Zum Ergebnis der Landtagswahl NRW!
Spätestens jetzt müssten die Politiker(innen) in Berlin begreifen, dass sich die Zeiten ändern! Wir leben vor allem mit vielen jungen Wählern in einer Zukunft - vorausblickend!
Die CDU ist zu abgedroschen und wird in wenigen Jahren überall zu einer unwichtigen Partei werden.Gott sei Dank, sage ich, das hat lange gedauert, war aber vorauszusehen für logisch Denkende.
Auch bei der nächsten Bundestagswahl wird sich nicht sehr viel ändern - es wird ähnlich wie in NRW.
Irgendwann werden sich die Piraten wieder in die Partei der Grünen beheimaten. Gut ist, dass diese ins NRW-Parlament eingezogen sind. Es muss Stärke gegen Konservatismus gezeigt werden, da sorgt die junge Generation künftig dazu. Ein Ende der Schwarzkittel-Krawatten-Träger beginnt....! Schön!
(Markus Maria Iwersen aus Biberach)

 

Umfrage endet An diesem Wochenende beenden wir unsere aktuelle Umfrage, s. rechts. Bis jetzt ist das Ergebnis eindeutig zwiespältig.

 

Dumm gelaufen! Dass OB Thomas Fettback aufhört, bringt die Weberberg.de-Redaktion in Schwierigkeiten. Der vorgesehen längere Urlaub überschneidet sich mit den Wahlkampfwochen. Kann Biberach auf Weberberg.de in dieser Zeit verzichten? Was meinen unsere LeserInnen?
 
 


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Wahlkampfberichte oder Urlaubsfreuden? Was ist wichtiger?
Wahlkampf in Biberach ohne Weberberg.de geht gar nicht.
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Sozialer Brennpunkt Zeppelinring In der Nacht zum Sonntag sind in Biberach, im Bereich des Zeppelinrings, zwei jüngere Personen wegen einer beleidigenden Äußerung aneinander geraten. In diesen Streit mischte sich ein 16-Jähriger, zog ein Butterflymesser, und verletzte einen 18-Jähriger am Unterarm. Der 16-Jährige wurde zum Polizeirevier verbracht und dort seinem Vater übergeben. Das Messer wurde sichergestellt. Der andere 20-jährige Tatbeteiligte leistete gegenüber den einschreitenden Beamten Widerstand und beleidigte sie ständig. Er wurde nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsrichter in Gewahrsam genommen. Die Wunde des 18-jährigen wurde im KKH Biberach ärztlich versorgt.

 

 

Samstag, 12. Mai 2012

Ein besonderes Stück Eisenbahngeschichte können die Fahrgäste der Öchsle-Bahn zwischen Warthausen und Ochsenhausen am 19. und 20. Mai erleben: Die sächsische Dampflok 99 608 vom Typ IVk, der meistgebauten Schmalspurlok Deutschlands, steht dann beim Öchsle unter Dampf. Am 21. Mai wird das Dampfross bereits wieder in seine Heimat abtransportiert.

 

Wie schlecht informiert (ist) der Landrat? "Am Dienstag soll der Kreistag über die Zukunft der Kliniken entscheiden. Doch noch immer ist die Beschlussvorlage nicht öffentlich. " Dies schreibt die SchwäZ heute in einem Interview (Link)  mit dem Landrat.  Bereits seit Mittwoch ist die Beschlussvorlage auf Facebook in der Gruppe "Rettet die Riedlinger Klinik" nachzulesen. (Link) Schon seltsam, dass der Landrat die SchwäZ nicht darauf hinweist. Hat er das etwa nicht gewusst? Oder sehen wir da etwas falsch?

 

Zum Konflikt um die Kliniken schreibt die Südwest Presse dies.

 

Bock auf Praktikum? Du bist jung, kannst gut schreiben und hättest gerne einen CDU-Mann als neuen Oberbürgermeister für Biberach? Dann bewirb dich jetzt für ein Praktikum als Wahlkampfberichterstatter auf Biberachs einflussreicher und (als einzige) preisgekrönter Website Weberberg.de. Eins könne wir dir garantieren: Deine Beiträge werden gelesen! Und ehrenamtliche Arbeit kommt im Lebenslauf immer gut, Kontakt: weberberg/at/web.de
 

Für den Statistikfreund 14.359 Mal wurde diese Seite in den ersten zehn Maitagen aufgerufen. Spätestens jetzt sollten sich etwaige OB-Kandidaten überlegen, ob sie für die Wahlkampfzeit hier Anzeigenplatz buchen wollen. Stündlich wechselnde animierte GIFs, Links zu immer neuen Wahlkampfseiten, Wackelporträts der Kandidaten - es ist Vieles möglich. Und Frühbucher erhalten in der kommenden Woche natürlich noch Rabatt! Und das bei ohnehin schon extrem günstigen Anzeigenpreisen, siehe hier.

 

Freitag, 11. Mai 2012

 

 

Matjes-Festival mit Zelt Vom Wetter nicht gut bedacht ist das diesjährige Matjes-Festival des Café Weichhardt. Die Wetterwarte Süd lässt wissen: Zum Abend hin bilden sich vor allem im westlichen Vorhersagegebiet und aus den Alpen heraus die ersten Schauer und Gewitter, welche sich im Laufe des Abends und in der Nacht nach Osten ausbreiten. Dabei können mancherorts heftige Platzregen, begleitet von starken Windböen und örtlich sogar Hagel auftreten. Immerhin können die Gäste draußen geschützt von einem Zelt sitzen. Das Festival ist ausgebucht. Laut BILD drohen Tornados. Am Abend tritt der Marinechor Aulendorf auf (oben ein Teil der Truppe), eine Gruppe von in Aulendorf gestrandeten ehemaligen Seeleuten und Marinesoldaten. Später dann Peter Zoufal mit seinem "Land in Sicht"-Programm.
Die Radarbilder (Link) zeigen, dass der Regen wohl das Festival verschont. Zwischendurch kann es allerdings schütten. Jetzt und heute  Abend scheint es eher den Norden Deutschlands zu treffen. Video zum Event hier.

 

"Wo war Peter Schneider?" Nicht nur mit dem ehemaligen Landrat sondern auch mit Romer, Rief , Dr. Schmid und seinen KreistagskollegInnen geht Ex-MdL Eugen Schlachter in der Frage des Kreiskrankenhauses hart ins Gericht. Und wo er schon mal dabei ist, kriegen die Laupheimer und Riedlinger gleich auch ihr Fett ab. mehr im BLIX-Interview hier.

 

"TG Biberach feiert seine (sic!) neue Tanzarena" titelt heute die SchwäZ. Der TG wird sich über so viel Aufmerksamkeit freuen. Bericht hier.

 

"Zermürbt aus dem Rathaus" Die Badische Zeitung über Fettbacks Abgang hier.

 

Donnerstag, 10. Mai 2012

Kommt die BiberachApp? (Link) Darüber beriet der Hauptausschuss des Gemeinderates heute. Es war ein langer Abend. Erst gegen 22 Uhr gingen die Lichter im Ratssaal aus. Ein Teil der Sitzung war nichtöffentlich. Darin beriet man sich mit der Schützadirektion über die Lage.

 

50 Unterschriften von UnterstützerInnen müssen OB-KandidatInnen vorweisen. Aufgepasst: man darf mit seiner Unterschrift nur eine(n) Kandidatin oder Kandidaten unterstützen.

 

Intellektuell aufgerüstet hat das Café Weichhardt Jetzt gibt es dort nicht nur die SchwäZ, die Abendzeitung, die Süddeutsche und die taz sondern jetzt auch die FAZ.

 

Statt SchülerInnen jetzt StudentInnen Da keine Schulklasse bei Ozis Pizza Manufaktur aufschlug, um  sich eine Gratis-Pizza-Party u ersingen, versucht Ozi jetzt mit StudentInnen Liedgut in die Hindenburgstraße zu bringen. Auch den sangesfreudigen AkademikerInnen winkt eine Party mit Pizza gratis satt.

 

Mehr von Wersch, Fettback und Schütza im WoBla hier.

 

Mango-Verkauf des Weltladens für Schulprojekt in Burkina Faso Am Samstag ist der Weltladen Biberach e.V. auf dem Wochenmarkt präsent. Es werden Mango-Früchte aus Burkina Faso zugunsten eines Schulprojekts in der dortigen Region Pièla verkauft. Die Aktion geschieht in Zusammenarbeit mit dem Ochsenhausener Förderverein Pièla-Bilanga e.V., der seit längerer Zeit direkte Kontakte mit den Verantwortlichen in dem Dorf Nalongou hat. Der Förderverein finanziert dort zusammen mit anderen eine vierklassige Grundschule mit Schulbrunnen und Schulgarten. Die Gesamtkosten sind auf 58.000 EURO veranschlagt. Die am Samstag in Biberach angebotenen Mango-Früchte sind von hervorragender Qualität, weil sie frisch importiert sind. Wie die Mitarbeiter des Weltladens, die alle ehrenamtlich tätig sind, zum Ausdruck bringen, "atmen sie die Seele der Menschen, die sie angebaut und sich für sie engesetzt haben". Und hier das passende Lied zur Aktion.

 

Interessanter Zwischenstand bei unserer Umfrage über Weberberg.de und die Wahlkampfberichterstattung s. unten.

 

Keine Nachricht ist auch eine Nachricht  Mit sehr vagen Formulierungen wird EBM Roland Wersch heute in der SchwäZ zitiert. Wer sich da schon Aufschlüsse über seine Vorstellungen zur Sicherheit an Schütza erwartet hat, wird enttäuscht. Wersch: "Ich werde mir (...) alles nochmal anschauen unter der Fragestellung: Wie können wir unter maximalen Sicherheitsüberlegungen zum maximal schönsten Schützenfest kommen?" Beim nächsten Treffen mit den Wirten werde er nicht dabei sein, aber er wolle versuchen, zu einer Verständigung beizutragen, zitiert ihn die SchwäZ. Die Consulentengasse sieht er als "einen wichtigen Bestandteil des Schützenfestes". Immerhin: in vielen bereichen seien noch keine abschließenden Vereinbarungen getroffen. Damit ist nach wie vor Vieles offen und die Wirte werden am 21. April wohl mit Frau Länge alleine verhandeln müssen, obwohl Wersch die Schütza als seine  "schwierigste und problematischste Aufgabe" bezeichnet. Es bleibt also ungewiss und spannend..Immerhin, so schreibt die SchwäZ online: „Ich halte nichts davon, wenn man meint, man könne das Leben nach der reinen Lehre gestalten“, sagt der Erste Bürgermeister. Vorschriften und Merkblätter seien immer auslegungsbedürftig." Mehr hier:

 

Nochmal "Rücktritt" WOCHENBLATT-Man Robin Halle hat es nicht leicht in diesen tagen. Das, was zum Thema Schütza passiert, geschieht immer sehr ungünstig knapp nach odr lange vor Redaktionsschluss. Aber hier lesen Sie, was Robin Halle zur OB-Pressekonferenz schreibt. Und hier das, was er zum Klinikendrama weiß.

 

Kommt jetzt das Weberberg.de-Schützakonzept (s. unten)? Wie EBM Roland Wersch das Thema Sicherheit und Schützenfest angehen will, steht in der heutigen Donnerstagsausgabe der SZ Biberach. Wersch vertritt derzeit den OB und sieht die diesjährige Schütza als  „schwierigste und problematischste Aufgabe“, die er jetzt zu lösen hat, so die SchwäZ. Man darf gespannt sein, denn OB Thomas Fettback hatte am Montag angedeutet, dass es unterschiedliche Sichtweisen zur Sicherheitsfrage gebe. Online wird es den Text wohl nicht geben. Wer's nicht erwarten kann: Der Bahnhofskiosk öffnet um 5:30 Uhr.

 

Mittwoch, 9. Mai 2012

 

Hunger durch Unterrichtsausfall? Immer wieder wird der Musikunterricht stiefmütterlich behandelt. Da ist es kein wunder, dass sich bisher keine Klasse gefunden hat, die mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen sich eine Gratis-Mega.-Pizza-Party ersingt. Hoffentlich klappt's noch. Voranmeldung nicht nötig. Einfach aufkreuzen, aufstellen, singen, Pizza ordern und gratis genießen.

 

Rita beim Vorspiel zuschauen?? Ist schon erstaunlich, was Biber alles auf YouTube hochladen, siehe hier.

 

Auf ewig im Käfig? Wohl noch sehr lange erhalten bleiben wird uns die Facebook-Gruppe "Keine Käfighaltung von Schützenfestbesuchern". Das Thema hat sich zwar erledigt, aber der Administrator der Gruppe hätte jetzt viel zu tun, wenn er die Gruppe gänzlich entfernen wollte. Er müsste nämlich jedes der derzeit etwa 9.600 Mitglieder einzeln (!) ankreuzen und dann löschen.  Da sollte man in Zukunft doch wohl etwas vorsichtiger sein mit dem einrichte solcher Gruppen. Zwar kann sich der Admin ("Und tschüss!") verabschieden, aber das brächte seine eigenen Probleme mit sich. Mehr siehe hier.

 

Sie gibt die Hoffnung nicht auf und glaubt, doch noch etwas bewirken zu können, die Bürgerinitiative zu Klinikrettung. Auf Facebook appelliert sie:  Aufruf zur Teilnahme an der Kreistagsitzung am 15.05.2012 mit massivem Protest!
Bitte nehmt teil an dieser Sitzung des Kreistags, an dem es um die berufliche Zukunft von so vielen Menschen aber auch um das Grundrecht der medizinischen Versorgung der Menschen im westlichen Teil des Landkreis Biberachs geht. Wir können nicht länger hinnehmen für dumm verkauft zu werden und fordern unseren Landrat Dr. Heiko Schmid auf sich unverzüglich seiner Verpflichtung allen Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Biberach zu widmen

 

 

Sechs OB Kandidaten treten diesen Sommer in Konstanz an. Der Südkurier hat zur Wahl eine Sonderwebseite eingerichtet. Mehr hier. Sie ist kostenpflichtig. Weberberg.de gibt es weiterhin gratis.

 

Mit Respekt und Bedauern reagieren in "Biberach kommunal" die Rathausfraktionen auf etwas, das weder stattgefunden hat noch stattfinden wird: den Rücktritt von Thomas Fettback. Ganz eindeutig hatte der OB in der Pressekonferenz am Montag erklärt, er trete nicht zurück, er höre auf, was er in der dritten Amtsperiode jederzeit tun könne. 

 

OB-Wahl:  Auch Wersch winkt ab. Er ist lieber Hospitalverwalter, mehr in der SchwäZ hier. Damit steigen die Chancen für Uli Stöckle, denn jetzt wird es wohl eher unbekannte Quereinsteiger geben. Oli Lukner hat ja auch schon vorsichtig abgewunken.

 

Lebens- und liebenswertes Biberach Im Bürgerpark in Biberach ist von Dienstag auf Mittwoch eine Fensterscheibe im ersten Obergeschoss des Wielandhauses eingeworfen worden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Hinweise bitte an das Polizeirevier Biberach unter der Telefonnummer 07351/4470.

 

90 Jahre Bürgerturmstraße wird man 2014 feiern können. Die Straße betreibt intensives Marketing auf Facebook (hier). Die Wikipedia hat man aber offenbar noch nicht als Werbemedium entdeckt!

 

Blumen gehen immer am Muttertag (s. dezenten Hinweis in der rechten Spalte). Aber wie wäre es mit einem anderen Geschenk? Schenk dir einfach eine VIP-Card von Ozis Pizza Manufaktur und entlaste Mutti so vom Kochen. Und wo du dir schon eine schenkst, dann kauf gleich noch ein paar dazu - als Schützenbatzen zum Verschenken. Kommt immer gut an so etwas!

 

OB-Wahl: Gerster kommt nicht aber bleibt Zur Frage der Kandidatenfindung für die Biberacher OB-Wahl und die kommende Bundestagswahl erklärt der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster:

In den vergangenen sieben Jahren war es mir eine große Ehre und eine wertvolle Verpflichtung, meine Heimat Biberach und die Region Oberschwaben im Deutschen Bundestag zu vertreten. Nach der kurzfristigen Rücktrittsankündigung von Thomas Fettback, der für Biberach fast zwei Jahrzehnte lang großartige Arbeit geleistet hat, habe ich mich sehr gefreut, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger wünschen, dass ich diesen Erfolgsweg fortführe und für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiere. Nach einem schwierigen Prozess der Abwägung und zahlreichen konstruktiven Gesprächen habe mich nun entschieden: Ich werde mich erneut für den Deutschen Bundestag zur Wahl stellen. Den Ausschlag für meine Entscheidung gab letztendlich die Überlegung, wie ich mich am besten für unsere Region einbringen kann. Einerseits hätte ich gerne einen Beitrag zum notwendigen Neustart in der Arbeit zwischen Verwaltungsspitze und Gemeinderat in Biberach geleistet. Andererseits konnte ich mich im Deutschen Bundestag in den vergangenen Jahren immer wieder mit Erfolg für wichtige Projekte und die Anliegen der Menschen in Biberach und Oberschwaben einsetzen, z.B. wenn es um notwendige Verkehrsprojekte, die Förderung von Bildung, Kultur und Ehrenamt oder die Betreuung individueller Bürgeranliegen ging, die mir sehr am Herzen liegen.

Ich denke, dass es mir durch die zahlreichen Besuche von Gästen aus dem politischen Berlin mit gelungen ist, unserer Region auch bundesweit Anerkennung zu verschaffen. Diese Arbeit möchte ich gerne fortsetzen.

 für Biberach ist mein erklärtes Ziel, das überaus ansehnliche politische Vermächtnis von Thomas Fettback in gute Hände zu übergeben. Ich bin sicher, gemeinsam mit der SPD vor Ort zeitnah eine Persönlichkeit präsentieren zu können, die diesem Anspruch gerecht wird.

 

Dienstag, 8. Mai 2012

Nur rund 600 Teilnehmern, darunter 150 Journalisten, kamen zur heutigen Party von Horst Seehofer in der Münchner Nobeldisko P1.. Auf Facebook waren 2.561 Personen  Personen angekündigt. Zur "25 Party - die Cultfete geht weiter" am 16. mai im Woodpecker wurden über 3.500 Leute eingeladen. Biberach ist ebent anderscht. 

 

Wird EBM Roland Wersch das Schützakonzept von Weberberg.de übernehmen? Heute haben wir den demnächst vorübergehend amtierenden Stadtchef leider nicht erreichen können. Deswegen gibt es auch noch nichts Neues zum Thema OB-Kandidatur. Bis zum 21. Mai bleibt es möglicherweise spannend, was das Konzept angeht. Dann trifft sich Wersch mit den Wirten. 

 

Noch kein Ton Zwar hat das Sing.-Sang-Gewinnspiel (s. rechts)  die Zielgruppe bereits eindeutig erreicht, gesungen hat aber noch niemand. Dabei gibt es die Chance, eine ganze Schulklasse für Umme satt zu kriegen, nicht so oft

 

Traurige Gewinner Alexander G., Verena F. und Jacob S. haben Mega XXL Pizzas gewonnen und ihre Gewinne bisher nicht abgeholt. Am Ende der Woche verfallen die Gutscheine.

 

Der Biberacher Hospital sucht eine/n Projektmanager /-in in Vollzeit. Sinnvoll ist das, denn, wenn Roland Wersch zum OB aufsteigen sollte, ist es sinnvoll, rechtzeitig eine passende Person für den Hospital zu haben, an dem dann ein neuer Erster Bürgermeister nicht vorbeikäme. Ausschreibung hier. Verschwörungstheoretiker könnten sich da wieder etwas basteln. Auf Anfrage hie es, dass die bisherige Amtsinhaberin die Stelle verlasse und jemand neues gesucht werden müsse. Die zeitliche Überschneidung (die Anzeige ging gestern online) sei reiner Zufall. .

OB Roland Wersch allerdings kandidieren wird, ist noch nicht bekannt.

 

Kult-Café sucht Servicekräfte Das Caf Weichhardt, bekannt und beliebt wegen seines Matjesfestes (nchstes Wochenende, ausgebucht), seiner guten Auswahl belgischer Biere (da muss man weit reisen, um so etwas zu finden) und nun auch noch wegen seines selbst gebrauten Kellerbieres sucht (möglichst erfahrene) Servicekräfte. Eine für Nachmittags und eine für abends und am Wochenende. Bewerbungen im Café selbst. Kontaktdaten hier.

 

Mehr zum Ende der Ära Fettback weiß die Südwest Presse hier.

Ein Jahr Grün-Rot: Vier Biberacher fahren am 9.Mai zur BürgerInnen-Konferenz nach Stuttgart.
Am 09. Mai 2012 feiert die neue Landesregierung in Stuttgart das Jubiläum „Ein Jahr Grün- Rot“. Im Haus der Architekten laden Ministerpräsident Winfried Kretschmann und sein Stellvertreter Nils Schmid zum direkten Gespräch mit Bürgern ein.
Mit dieser BürgerInnen-Konferenz am Ort der Koalitionsverhandlungen soll der neue Stil in der Politik auch bei den Feierlichkeiten deutlich werden. 90 Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Land wird die Gelegenheit gegeben, Meinungen und Kritik zu äußern, Fragen zu stellen und den direkten Austausch mit der Regierungsspitze zu suchen. Aus dem Kreis Biberach nehmen vier ausgewählte Vertreter am Gespräch teil. Von den Grünen wurde der Kreisvorstand Roland Uhl und Wolfgang Lechner, Mitarbeiter im grünen Emissionshaus Freiburg, benannt. Die SPD schickt Simon skeles als Parteimitglied und Julian Fischer als weiteren Vertreter in die Landeshauptstadt. Die Fragen und Anregungen der Kreisvertreter sehen Thekla Walker und Chris Khn, Landesvorsitzende der Grünen Baden-Württemberg sowie SPD-Landesgeneralsekretärin Katja Mast als Ansporn, ihre erfolgreich eingeleitete Politikwende im Land gemeinsam mit den Bürgern auszugestalten.
Fr die Daheimgebliebenen:
Der Dialog wird am 9. Mai ab 15 Uhr in einem Live-Stream unter www.bw-dialog.de bereitgestellt werden und später noch als Video zum Abruf bereit stehen

Mit GRNEN reden: Einladung zur grünen Gesprächsrunde

Zur monatlich stattfindenden GRÜNEN Gesprächsrunde lädt der Kreisverband Biberach von Bündnis 90/ die Grünen am Donnerstag den 10. Mai 2012, 20.00 Uhr n das Lokal Thai Biber ein. Das gibt Gelegenhit, die köstliche Küche eines der besten thailändischen Restaurants des Landes zu genießen.

Beim Zusammenkommen ist, anders als bei Mitgliederversammlungen, ein Gedankenaustausch mit Informationen möglich, ohne sich an eine Tagesordnung halten zu müssen.

Die Mitglieder der Grünen freuen sich auf den Kontakt zu interessierten Bürgern und nehmen Wünsche, Anregungen, Lob und auch Kritik zur Weiterleitung in ihre jeweiligen Gremien  gerne an.

 

Montag, 7. Mai 2012

 

Weberberg.de   -   Biberachs (oft)  schnellstes Medium.'
Fast 1700 Mal wurde diese Seite gestern aufgerufen.  Wundert Sie das?

 

And the winner is...Janet Ferko Sie rief heute Nacht gegen 22 Uhr an, als unser "Bei Anruf Pizza"-Gewinnspiel eine halbe Stunde lang online geschaltet war. Sie bekommt demnächst eine Mega XXL-Pizza! Wir gratulieren!

 

Burgbau in Hamsterbach

Eine schöne Geschichte (Teil 2)

Was bisher geschah: Tommy möchte eine Sandkasten-Burg bauen. Riegi, Chrissi und Roli tun so (s. unten) , als ob sie die Idee auch toll finden. Aber ganz so einfach ist die Sache nicht...

 

Der nächste Montag war ein trber Tag, aber Tommy strahlte, als er sah, dass vier Schäufelchen im Sand lagen. „Das habt ihr toll gemacht,“ lobte Tommy seine Freunde. Die anderen nickten. „Vier Schäufelchen sind schon eine gute Voraussetzung, wenn man eine Burg für die Raumschaft bauen will,“ fuhr er fort, „aber sie sind nicht genug. Ich bräuchte ein zusätzliches Schäufelchen, damit es richtig vorangehen kann.. Wenn wir alle zusammenlegen, dann können wir schon morgen eine neues Schäufelchen kaufen.“

„Zusammenlegen? Du spinnst wohl!“ rief Roli erbost. „Das kommt gar nicht in Frage! Wir haben alle nur ein Schäufelchen. Wozu willst du dann zwei haben?“

„Damit es schneller vorangeht. Wir könnten auch noch jemandem ein paar Cent zustecken, damit er mir hilft beim Bauen. Dann kann ich schon mal etwas Reklame für unsere Burg in der Raumschaft machen,“ erklrte Tommy.

„Nicht mit mir!“ rief da Roli. „Und am besten schlägst du dir das gleich aus dem Kopf, sonst sag ich Tom und Hubsy und Friedo und den anderen Bescheid, damit die dir das aus dem Kopf schlagen.“

„Aber es geht doch um die Burg!“ rief Tommy verzweifelt.

Riegi drehte derweil sein Schäufelchen in der Hand und Chrissi malte wieder Huschen. Dabei murmelte er: "222;Das-ist-das-Haus-wo-g’hrt-dem-Klaus.“

„Ach,“ das wird wohl heute nichts mehr,“ sagte Tommy. „Dann bis zur nächsten Koordinationssitzung. Riegi wollte noch sagen, dass er bei der Eröffnung ein Lied zu Gehr bringen wolle, aber da war niemand mehr, der das mitbekam.

 

(Fortsetzung folgt.)

 

 

Gastro News hlt die SchwäZ für ihre LeserInnen bereit, siehe hier.  Gut, dass das Biberacher Matjes-Festival vom nächsten Wochenende nicht erwähnt ist, denn das ist ohnehin schon überbucht.

 

Etwas ausführlicher berichtet mittlerweile die SchwäZ online ber die heutige Pressekonferenz des OB, siehe hier. Interessant der letzte Passus des SchwäZ-Textes: "Einer, der (...) hin- und hergerissen ist, ist der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster. So gibt es in den Reihen seiner Partei wohl nicht wenige, die es gerne sähen, wenn er als OB kandidieren würde. Was er nicht grundsätzlich ablehnt: „Ich möchte dazu in den kommenden Tagen noch einige Gespräche führen und mir Ratschläge holen, auch von Leuten aus dem politischen Berlin“, sagte Gerster gestern gegenüber der SZ. Im Moment wechsle seine Tendenz zu Berlin oder Biberach fast stündlich. Klar sei seit dem Wochenende bislang nur, dass die SPD auf jeden Fall mit einem eigenen Kandidaten in den OB-Wahlkampf ziehen wolle, so Gerster." Auch wir haben nachgefragt und erhielten aus Berlin die kryptische Antwort "muss ich Ihnen mitteilen, dass ich mich als 
Abgeordnetenmitarbeiter in Berlin grundsätzlich nicht zu Entscheidungen äußere, die der SPD vor Ort obliegen, und in diesem Zusammenhang auf die öffentlichen Äußerungen von Herrn Gerster verweisen muss. Seine Haltung zu Ihren Fragen hat Herr Gerster bereits am Samstag in der Schwäbischen Zeitung dargelegt"

 

Mit sich im Reinen ist offenbar OB Thomas Fettback. Im SWR-Interview  verneinte er die Frage, ob er etwas anders machen würde, wenn er noch einmal neu für den OB-Posten antreten würde.

 

 

Auch Matthias Grabler konnte dieser Tage einen Gewinngutschein für eine Mega XXL Pizza von Ozis Pizza Manufaktur entgegennehmen. Wir gratulieren.
 

Wo man singt... Nur SchülerInnen kommen in den Genuss unseres neuen Sing-Sang-Mega-Pizza-XXLGewinnspiels, siehe rechte Spalte unten.

 


 

Immer wieder im Gerede: die Consulentengasse. Fernab aller Probleme kann man dort aber auch interessante Schuhmode entdecken. Der Trger der Schuhe oben (der einst durch einen BIFF-Trailer zu grerer Bekanntheit gelangte) legt Wert auf die Textbeigabe "Odd Future Wolf Gang Killed Them All.. Big Shout Out 2 GE". We gladly oblige. (Klickbild)

 

Eine Presseerklärung der FDP  zur heutigen Nennung des Rücktrittstermins finden Sie auf unserer Sonderseite hier

 

 


> Letzter Arbeitstag von OB Thomas Fettback am 25. Mai.
> Offizieller Rcktrittstermin: 30. Juni. (Fettback nennt es aufhren und nicht zurcktreten!)
> EBM Wersch für Sicherheit an Schütza 2012 verantwortlich.
> OB-Neuwahl muss bis Ende September stattgefunden haben.
> Genauer Wahltermin wird vom Gemeinderat festgelegt.

 

Ein sehr entspannter Thomas Fettback stand einem mit Pressevertretern voll besetzten Sitzungszimmer 204 Rede und Antwort. Es war für ihn, wie er sagte, kein leichter Tag. Es war nicht nur der Tag, an dem er seinen Abschied aus dem Amt öffentlich terminierte. Es war auch der Tag, an dem er vor 18 Jahren seine Frau geehelicht hatte. Nachdem er sich noch einmal zu seinem Rücktritt geäußert hatte, der nicht spontan und keine Kurzschlussreaktion gewesen sei, beantwortete Fettback geduldig und ausführlich alle Fragen.  Positive Note: Fettbacks Frau habe in der letzten Woche so viel gelacht, wie in den letzten drei Jahren nicht mehr. Es sei, so Fettback, auch viel Sarkastisches dabei gewesen. Mit dem Aufhören (Fettback: "kein Rücktritt") erhält Fettback etwas mehr als 50% seiner bisherigen Bezüge, keineswegs das volle Gehalt. Die Familie müsse sich

 

 

also etwas um die Zukunft sorgen, wenn sie auch nicht am Hungertuch nagen würde. .
Die Gründe aufzuhören hätten sich in 18 Jahren angesammelt. Fettback machte die mangelnde Unterstützung durch den Gemeinderat nicht nur an der CDU fest. Ein besonderer Problembereich war dabei die Sicherheit an Schützen, für die er als oberster Polizeibehörde verantwortlich sei. Fettback erwhänte einen Fall aus der Consulentengasse aus dem Jahre 2011, bei dem jemand in Scherben gefallen wäre und nur knapp dem Verlust eines Augenlichts entgangen sei. In Vorfällen wie diesen sehe er und die Polizei Grund für Handlungsbedarf. Fettback: "Die Verantwortung in Sachen Sicherheit zum Schützenfest wird Bürgermeister Roland Wersch tragen, es obliegt ihm, die Situation gegebenenfalls neu zu bewerten, die entsprechenden Unterlagen wurden von Frau Länge und mir so gut wie möglich vorbereitet."

 

Zu möglichen Nachfolger wollte er sich "Nullkommanull" uern. Er wrde auch für niemanden Wahlkampf machen.

Er habe beschlossen, sich von allen öffentlichen Auftritten zurückziehen, auch keine Gemeinderatssitzungen mehr leiten, denn die Gefahr wäre zu gro, dass ihm eine Bemerkung rausrutschen könnte, die Öl ins Feuer gießen wrde. Sein höchstes Ziel sei es, mit seiner Familie in Biberach wohnen zu bleiben, deswegen würde er auch nicht anfangen, schmutzige Wäsche zu waschen.
Dass er das durchaus könnte klingt durch, als Fettback sich auf den Bericht der SchwäZ über die letzte Gemeinderatssitzung  mit der Überschrift "Unwürdiges Trauerspiel" bezieht. Offenbar war das  nur ein Bruchteil von dem, was in nichtöffentlichen Sitzungen passierte.

 

In der Dezernentensitzung von heute Morgen hab man einvernehmlich die Aufgaben verteilt.
Mit Fettbacks Entscheidung fällt der Wahlkampf in den Sommer mit folgenden Terminen:
Biberacher Schtzenfest 13. Juli bis 22. Juli 2012
Sommer-Schulferien in Baden-Württemberg: 26. Juli - 8. September 2012
Olympische Sommerspiele in London: 27. Juli bis 12. August 2012
Immerhin knnte die Wahl selbst außerhalb der Ferienzeit stattfinden.


Medienschelte gab es auch, wenn auch sehr zurückhaltend. Das WOCHENBLATT kritisierte Fettback für die Verwendung des Begriffs "Dolchstoßlegende" im Zusammenhang mit den Frauen, die Danke-Unterschriften für ihn sammelten und das Verhalten der CDU als Ursache für den Rücktritt ausgemacht hatten. Das, was im Web über ihn virtuelle geschrieben worden sei, hätten seine Söhne sehr real auf dem Schulhof zu spüren bekommen.

 

Ansonsten fühle er sich kerngesund, es gebe keine gesundheitlichen Gründe aufzuhören. Die SchwäZ berichtet hier. Der SWR hier. Einen Beitrag von "5vor12" gibt es hier zu hören.
 
Was seine berufliche Zukunft angeht, so hat er offenbar bereits seit einiger Zeit sondert. Er würde gerne etwas mit Aufbau, Erhalt und Stärkung der Zivilgesellschaft machen: "Ich glaube, das kann ich." Vielleicht könnte das den Aufbau eines Integrationsprojektes in Telawi bedeuten.

So ruhig, entspannt und klar hat man Fettback lange nicht erlebt. Und dann fragt man sich, ob nicht die Biberacher Verhältnisse hm zum Verhängnis geworden sind. Verhältnisse, in denen es, wie ihm jemand per Mail beschrieben hat, einen drei geteilten Biberacher politischen Kuchen gibt, der sich aufteilt in OB und Stadtverwaltung, in Hospital und in Schützendirektion. Institutionen, die miteinander eng vernetzt (wenn man es freundlich ausdrückt) sind. Damit, so Fettback, bekäme jeder OB früher oder später Probleme. Sobald man nur ein wenig ändern wolle, bekäme man deutlich Gegenwind unter der Maxime "Das war so, ist so und bleibt so!"

Und hier der OB im O-Ton.

 

Lebens- und liebenswertes Biberach Was einen zukünftigen OB in Biberach noch  so erwarten kann, lesen Sie hier: Unbekannter schlägt Autofahrer - Heute kam es im Einmündungsbereich Saulgauer Straße/Kolpingstrae, zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Fußgängerin. Am Rande des Unfallgeschehens spielte sich gegen 12.15 Uhr ein unschöner Vorfall ab:
Ein unmittelbar nach dem Unfall hinzukommender Autofahrer hielt mit seinem Fahrzeug an, stieg aus und wollte eigenen Angaben nach Erste Hilfe leisten, da er ber eine entsprechende Ausbildung verfügen werde. Ein bislang unbekannter Passant oder Verkehrsteilnehmer forderte ihn zum Wegstellen seines Autos auf, da dieses den anfahrenden Rettungsfahrzeugen im Weg stehen könnte. Nach einem kurzen Disput schlug der etwa 45 bis 50 Jahre alte Unbekannte dem 29-jhrigen mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn am Auge. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

 

Spannender Tag Heute wird Thomas Fettback die Daten für seinen Rücktritt und den dann folgenden Wahlkampf  mit Neuwahl bekanntgeben.

 


Leider waren wir zu tärge, OB Th.Fettback zu  einem Grußwort für den Auftakt unserer Geschichte "Burgbau in Hamsterbach" zu bewegen. Vielleicht htte es so ausgesehen wie oben.

 

Burgbau in Hamsterbach

Eine schöne Geschichte (Teil 1)


Nach all den kommunalpolitisch so bewegenden Wochen hier eine Geschichte, die ganz der Entspannung dienen soll. Sie ist angesiedelt
 im lebens- und liebenswerten Hamsterbach.

 

Es gibt viel zu erzhlen aus dem liebens- und lebenswerten Hamsterbach. Etwa dies: Als eines Tages Tommy, Roli, Chrissi und Riegi wieder mal in ihrem Sandkasten zusammen saen, meinte Tommy „Lasst uns doch mal eine Burg bauen. Eine Burg ist eine schne Sache und hier in der Raumschaft gibt es eine Burg noch nicht.“ (Das Wort Raumschaft hatte Tommy vor Kurzem aufgeschnappt und es gefiel ihm so gut, dass er es immer wieder einflocht, obwohl er nicht so ganz wusste, was es bedeutet.) .

“Ja, OK, eine Burg,“ sagte Roli. Und Chrissi meinte „Au, ja, bauen, das macht Spaß!“ Auch Riegi nickte. Da sagte Tommy: „Dann lasst uns schwören, dass wir eine Burg bauen. Streckt alle eure rechte Hand in die Mitte und sagt: „Ich schwöre!“. So taten sie es alle. Komischerweise sah es aber so aus, als ob sich Chrissi und Roli gleichzeitig mit drei Fingern der anderen Hand am Rücken kratzten.

Da sagte Tommy noch: „Lasst uns, um alles zu besprechen, gleich am Montag eine Koordinationssitzung (auch dieses Wort gefiel Tommy sehr, sehr gut!) machen, da planen wir das dann.“  „Ay, ay, Chef,“ sagte Roli. Und Riegi hob an zu sagen: „In der Musikgeschichte ist ja die Burg oft..“, aber da hatten die anderen drei den Sandkasten schon verlassen.

 

*
 

Am nächsten Montag kamen alle Drei wieder zusammen. Nur Drei? Ja, Roli fehlte. ER kam dann aber doch noch. Nach 45 Minuten.
„Wo warst du denn?“ fragte Tommy leicht gereizt.
„Im Hospital,“ sagte Roli.
„Aber du bist doch gar nicht krank,“ sagte Tommy irritiert.
„Ja“, sagte Roli.
„Wie, ‚Ja’?“, fragte Tommy.
„Dann eben nein“, meinte Roli.
„Und?“ fragte Tommy.
„Ja und?“ , meinte Roli und zuckte leutselig schauend mit den Achseln..
Da wäre Tommy fast die Hutschnur geplatzt, aber den Hut mit der Schnur hatte Riegi und so passierte nichts.

 

Tommy erklärte die Koordinationssitzung erst einmal für beendet und ermahnte alle, am nächsten Montag pünktlich zu sein und schon mal Schäufelchen mitzubringen.

 

*

 

Wieder war Montag und Koordinationssitzung. „Habt ihr alle eure Schäufelchen dabei?“ fragte Tommy.
Roli fragte „Schäufelchen? Was für Schäufelchen?“
Tommy so: „Ihr solltet doch heute Schäufelchen mitbringen.- Das hatten wir doch vereinbart.“ Und lief etwas rot an.
Roli: „Davon ist mir nichts bekannt. Aber natürlich habe ich ein Schäufelchen. Ich habe sogar ein ganz tolles Schäufelchen Ich kann es ja nächstes Mal mitbringen.“
Riegi hielt sein Schäufelchen in die Hhe, als ob er etwas sagen wollte. Aber Tommy schien es nicht zu bemerken.

Chrissi malte auf einem Blatt Papier viele kleine Giebelhauschen in Rot mit einem Kreuz in der der Mitte und murmelte bei jedem Huschen vor sich hin: „Das-ist-der-Bau-wo-ich-z’samm-hau.“

Die Koordinationssitzung ging noch eine Weile. Man schien sich einig, dass eine Burg ganz sicher irgendwie eine gute Sache wäre. Riegi meinte noch, dass man außen ein Ornament anbringen könne. „Etwas im Jugendstil. Damit sich auch die jungen Leute angesprochen...“ aber da war schon niemand mehr im Sandkasten.

 

(Fortsetzung folgt.)

 

 

Mehr Links, mehr Bilder gibt es jetzt auf unserer Sonderseite zur bevorstehenden OB-Wahl, s. Servicelink oben. 

 

Untersttzung für Thomas Fettback gibt die Polizeibilanz von Schütza  2007. Dort liest man: "Nach Ende des Festes zeigt die Auswertung der Vorkommnisse eine deutliche Veränderung zu den Vorjahren. Waren hier noch die Eigentumsdelikte als häufigste Straftaten zu verzeichnen, sind es jetzt die Rohheitsdelikte, die durch ihre starke Zunahme Sorge bereiten. 34 Körperverletzungen wurden zur Anzeige gebracht, 2006 waren es elf. Zehn dieser Straftaten wurden als gefährliche Körperverletzung eingestuft, 2006 waren solche nicht zu verzeichnen. Auffallend war, dass bei allen 34 Vorfällen der Alkohol bei Tätern und/oder Opfern eine Rolle spielte. " Die Consulentengasse wird allerdings nicht als Problem- oder Gewaltbereich erwähnt.
 

Sonntag, 6. Mai 2012

Für den Statistikfreund Über 1.300 Mal/Tag wurde diese Seite an den ersten fünf Maitagen aufgerufen.

 

Die erste positive Reaktion auf unsere Schütza -Konzeption (s. unten)  ist im Gästebuch eingetroffen. Wir hoffen auf weitere.

 

Der Kreistag tagt am Dienstag, 15.05.2012, um 14:00 Uhr in Schemmerhofen in der Mühlbachhalle. ( Hauptstraße 28). Mit reichlich Besuch von Fans der Klinik in Riedlingen ist zu rechnen. Busse fahren um 12.30 Uhr ab Krankenhaus nach Schemmerhofen. Zusätzliche Haltestelle Vogelberg ( Milchwerk). Ein weiterer Bus führt ber Langenenslingen, Andelfingen, Altheim. 12.10 Langenenslingen, (bei der Schule)12.15 Uhr Andelfingen Hauptstrasse,12.20 Uhr Altheim b.d. Kirche 12.30 Uhr Krankenhaus. Sitzungsbeginn 14 Uhr. Dienstag, 15.5. 14 Uh
 

Die SchwäZ ber den Musikfrhling hier. Interessant zu lesen: "Aufgrund massiver Einsprche einiger Anwohner musste ein Veranstaltungsort kurzfristig am Freitagabend aufgegeben, die Band wieder ausgeladen und ein Groteil der vorbereiteten Speisen und Getrnke vernichtet werden." Armes Biberach!

 

Schlechtes Timing Morgen gibt der Bundestrainer bekannt, wer zum EM-Kader gehren wird. Was Jogi Löw nicht wissen konnte: Am gleichen Tag wird OB Thomas Fettback sein Rücktrittsdatum bekannt geben und damit wird der Wahlkampf in Biberach eingeläutet.
 


Cocuk Bayramı Mit einem umfangreichen Programm an Gedichten, Liedern und Tänzen feiern Menschen türkischer Abstammung heute in der Gigelberghalle Internationale das Kinderfest, das in der Türkei am 23. April begangen wird. Mehr zum Fest hier. Am Samstag begeisterte Zeynep das Musikfrhlings-Publikum im Tweety, Video hier.

 

 

 

 

Gute Nachricht: Entspannung in schwerer Zeit Noch immer grübeln viele Biber darüber, was eigentlich zum Rücktritt von Thomas Fettback geführt hat. Man wird es wohl nie wissen, es sei denn, Fettback machte es mit einem Paukenschlag öffentlich. Damit unsere Leserinnen nicht unnötig in fruchtloser Grbelei versinken, werden wir ab morgen zur Ablenkung häppchenweise ein nettes Stück Literatur veröffentlichen, das auch jüngere LeserInnen ansprechen soll. Es heißt „Burgbau in Hamsterbach“ und handelt von den vier  Jungs, Tommy, Roli, Chrissi und Riegi, die das Schicksal in einem Sandkasten irgendwo im lebens- und liebenswerten Hamsterbach zusammengeführt hat...
 

Über 1000 Mal wurde diese Seite gestern, an einem normalerweise lommeligen Samstag aufgerufen. Offensichtlich findet unser Konzept für die Schütza  2012 viele InteressentInnen. Verwunderlich wre es nicht, denn das Konzept ist schlssig und erlaubt es allen Betroffenen das Gesicht zu wahren.

 

Du singst gerne? Du gehst noch zur Schule? Und du isst gerne Pizza? Dann haben wir hier was für Dich! Mehr am Montag, dann gibt es das Sing-Sang-Mega-Pizza-XXLGewinnspiel.

 


 

Zum Archiv der Bergzeitung


Weberberg.de: Tel.: 07351 / 12738, Fax: 03212 - 1157530

 

Unser Gästebuch (Link)


Am Samstag in der Hindenburgstraße:
 

 

Jetzt mit Singspiel:  Ozis Pizza Manufaktur

 

Ab jetzt gibt es das Sing-Sang-Mega-Pizza-XXLGewinnspiel  Das Sing-Sang-Mega-Pizza-XXLGewinnspiel geht so: Du kommst mit 23 deiner  KommilitonInnen bei Ozis Pizza Manufaktur in der Hindenburgstraße vorbei und bringst ihm ein fünfminütiges (!) Ständchen. Zur Belohnung bekommt ihr vier Mega XXL Pizzas für euch gebacken. Da singt man doch gerne noch hinterher: "Sooo ein Taag..."

 

 

 

Die Szene historisch erleben: "Kneipenkultour - Wirtshausgeschichten"

 

Am Samstag, 12. Mai bietet Tourismus & Stadtmarketing die Führung "Kneipenkultour – Wirtshausgeschichten" an. Die Stadtführung beginnt um 15 Uhr mit Stadtführer Wolfgang Schmitt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt Museumsinnenhof.

 

 

 

Die Stars von der Startseite

"Wo sind eigentlich die Startseitenbilder, die es hier früher immer gab?" fragen immer wieder LeserInnen. Einst waren sie dauerhaft verlinkt auf der Startseite, jetzt landen sie im Archiv und werden etappenweise veröffentlicht. Die Bilder der letzten Wochen finden Sie hier und auf dem Klickbild.

 

 

eXTReMe Tracker


Kaputtmachen?

Wohnen auf Zeit in Berlin

 

 

Allerlei Termine:

 

 

Ab Herbst 2012 lädt der Traumpalast Biberach zu einem exklusiven Kinovergnügen ein: Im Rahmen der Reihe KulturKino werden Live-Übertragungen aus der großen Metropolitan Opera in New York gezeigt.

Folgende Höhepunkte stehen auf dem Programm:

13. Oktober, 19:00 Uhr
Donizetti "L'elisir d'amore"

27. Oktober, 19:00 Uhr
Verdi "Otello"

8. Dezember, 19:00 Uhr
Verdi "Un Ballo in Maschera"

15. Dezember, 19:00 Uhr
Verdi "Aida"

19. Januar, 19:00 Uhr
Donizetti "Maria Stuarda"

16. Februar, 19:00 Uhr
Verdi "Rigoletto"

2. März, 18:00 Uhr
Wagner "Parsifal"

27. April, 18:00 Uhr
Händel "Giulio Cesare in Egitto"

Der Eintritt beträgt regulär 27,00 €, im Abopaket beim Kauf von fünf Karten 24,00 €.
Häppchen sind im Eintrittspreis inbegriffen.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen!
Informationen und Tickets gibt es unter 0 73 51 / 1 30 50 oder www.traumpalast.de!

 

Förderkreis Biberacher Museum e. V.

Museumsfest im Spitalhof - ein Erlebnistag für die ganze Familie

Am Sonntag, 20. Mai, findet von 12 bis 19 Uhr im Spitalhof und im Museum zum 16. Mal das jährliche Museumsfest statt. In Zusammenarbeit mit dem Museum hat der Förderkreis Biberacher Museum e. V. wieder ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Bei freiem Eintritt können alle Abteilungen des Museums besucht werden, darunter auch die Weberabteilung, die 2010 neu eröffnet wurde. Hier wird an alten Landwebstühlen gewebt und auch das alte Handwerk des Kammwebens wird vorgeführt. Wer Lust hat, kann sich auch selbst einmal an den Webstuhl setzen und sich als Weber fühlen, ein Handwerk, das in Biberach ja eine sehr alte Tradition hat. Die Museumspädagogik steht ab 13 Uhr ganz im Zeichen des Science Lab. Kinder erforschen naturwissenschaftliche Phänomene und erleben Wissenswertes aus Natur und Technik. Ein Forscherparcours lädt zum selbstorganisierten Lernen ein. Auch für Eltern interessant. Die Gestaltung von Bilderrahmen und ein Museumsquiz mit Preisen sind weitere Angebote.

Eröffnet wird das Museumsfest um 12 Uhr im Spitalhof mit dem Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Ursula Glöggler-Sproll. Bühne frei heißt es ab 14 Uhr für die Funky Kids und anschließend spielt MundArt auf. Eine Besonderheit ist in diesem Jahr ab 15.30 Uhr die Versteigerung einiger Gemälde namhafter Biberacher Künstler, darunter ein Original von Horst Reichle vom Spital, gespendet vom Künstler selbst, sowie einige Arbeiten von Siegfried Aßfalg aus dem Fundus des Museums. Die Tanzgruppe „The Dance“ wird mit ihrem Programm ab 16.15 Uhr die Besucher begeistern und ab 17 Uhr spielen die Oldie Band E, K & L = Erwin, Knox & Lolo bis 19 Uhr auf.

Die Tombola mit vielen attraktiven Preisen ist ganz sicher wieder ein besonderer Anziehungspunkt. Jedes zweite Los gewinnt, die Nachfrage nach Losen ist deshalb sehr groß. Meist sind alle Lose bis 15 Uhr schon verkauft. Es empfiehlt sich also, möglichst schon bei der Eröffnung um 12 Uhr da zu sein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Mittagessen, Kaffee, Kuchen und Getränke kann man bei einer gemütlichen Hockete im Spitalhof genießen. Das Museumsfest findet bei jedem Wetter statt.

 

 

Krankenhaus Riedlingen - eine (traurige) Geschichte

Am 10.07.1985 holt die Hebamme Christa Wilburger im Kreiskrankenhaus Riedlingen einen gesunden Jungen zur Welt. Er soll Mario heißen, sagt seine Mama. Wenige Jahre später meldet sein Papa den kleinen Mario zum Fußball-Training beim SV Unlingen an. Am 19.05.2012 bestreitet Mario mit seinem Verein, dem FC Bayern München, das Champions-League-Finale. Dieser Tag ist auch der letzte Arbeitstag von Christa Willburger im KKH Riedlingen. Sie geht , weil sie mit dem Arbeitsklima und dem Druck wegen der drohenden Schließung des KKH Riedlingen durch die Verwaltung in Biberach nicht mehr klar kommt. 

Die Geschichte dazu.
Mitte 2006 verlässt der beliebte Landrat und Landtagsabgeordnete Peter Schneider (CDU) des Landratsamt und wird neuer Sparkassenpräsident von BW. Er hinterlässt u. a. in den Kreiskliniken BC GmbH Rücklagen von mehreren Mio Euro. Die Kliniken Biberach GmbH schreibt schwarze Zahlen und ist das Juwel der Krankenhäuser südlich der Alb (Zitat des derzeitigen GF der Kliniken Sigmaringen). 
Der Riedlinger Bürgermeister Petermann und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Kreistag in Biberach bringt den Pfullendorfer OB Dr. Heiko Schmid ins Landratsamt. Der neue Landrat solle kein CDU-Parteibuch mehr haben, sagt er. Vielleicht lag Ihm dabei einfach noch im Magen, dass er einmal selbst Landrat werden wollte, aber eben gegen Peter Schneider unterlag. Die stärkste Fraktion (CDU) wird mit Ihrem Kandidaten überstimmt und macht sich fortan zur Lachnummer. 
Heiko ist ein sympathischer Landrat und kommt auch bei den Frauen gut an. Er interessiert sich für den SC Pfullendorf und schreit da auch mal vom Tribünendach gegen den Schiri. Das kommt an. Er macht seine Sache gut. 2007 brauchen die Kliniken einen neuen GF. Heiko erinnert sich an seinen ehemaligen Nachbarn in Pfullendorf, sein Duz-Kumpel Hartmut, der ist ja GF der Kliniken in Sigmaringen. Die wollen ihn da eh nicht mehr. Sigmaringen steht ganz schlecht da. Hartmut wird deshalb neuer GF in Biberach. Fortan verändert sich das Klima. Beschwerden werden laut. Verbesserungs-Vorschläge ignoriert. 2009 schreiben die Biberacher Klinken dann zum letzten Mal schwarze Zahlen. 2010 schreiben die Kliniken in Sigmaringen unter dem neuen GF zum ersten Mal schwarze Zahlen. Ende 2010 kommen die ersten Forderungen nach Krankenhausschließungen in Riedlingen, Laupheim und Ochsenhausen auf. Nach Vorlage der Zahlen entscheidet der Kreistag nach Empfehlung des Finanzausschusses und des Klinikaufsichtsrates am 15.03.2011 für das 3-Standort-Modell, d. h. die Klinik in Ochsenhausen wird am 31.12.2011 geschlossen und soll durch ein Ambulanzzentrum ersetzt werden. Dieses Ambulanzzentrum gibt es bis heute nicht. Im November wird Heikos Kumpel Hartmut als GF freigestellt. Er darf seinen Dienstwagen aber noch behalten. Eine Juristin aus München kommt vorbei und klärt nebenbei die Aufsichtratsmitglieder über ihre sich nun ergebenden Haftungsprobleme auf. Der Kreiskämmerer übernimmt als InterimsGF weil sich so schnell niemand anderer findet. Ende des Jahres tauchen erste Gerüchte auf, dass Laupheim vielleicht auch geschlossen werden muss.
Ende Februar bestätigt Heiko seinem Vorgänger, dass Riedlingen als Standort absolut sicher sei. Am 20.03.2012 entscheidet der Finanzausschuss plötzlich in einer nichtöffentlichen Sitzung auf Empfehlung des neuen InterimsGF und des Landrats der zugleich Aufsichtsrats-Vorsitzender ist, dass dem Kreistag am 30.03.2012 empfohlen wird Riedlingen und Laupheim zu schließen und dann alles zu privatisieren. Die Bevölkerung und Arbeitnehmer werden am 22.03.2012 kurz und knapp informiert. Der Riedlinger Bürgermeister Hans Petermann sagt unter Tränen, dass er keine Wahl habe als gegen das Krankenhaus zu stimmen. In Riedlingen und Laupheim sollen wie in Ochsenhausen Ambulanzzentren entstehen. 
Der Protest beginnt. Am 28.03.2012 gehen 6 anonyme Strafanzeigen gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Heiko Schmid und GF Hartmut Masanek u. a. wegen Veruntreuung von Steuergeldern bei der Staatsanwaltschaft RV ein. Diese will jedoch nicht ermitteln. Misswirtschaft sei keine Straftat heißt es noch vor der Kreistagssitzung.
Am 30.03.2012 kommen über 1000 Menschen zur Kreistagssitzung nach Biberach und protestieren wütend. Die Hälfte von Ihnen wird in eine kalte Tiefgarage verfrachtet um dort der Sitzung per Videowand zu folgen. Es kommt zu tumultartigen Szenen. Kreisräte und Landrat werden als „Lügenpack“ beschimpft. Der Beschluss wird auf 15.05.2012 vertagt. Es bildet sich eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Rettet die Riedlinger Klinik“ mit ca. 5000 Teilnehmern. Es gründen sich Bürgerinitiativen in Laupheim und Riedlingen, die letzte, ein Verein, hat bis heute also ca. 4 Wochen nach Gründung über 700 Mitglieder und wächst weiter rasant.
Am Ostermontag 2012 treffen sich nach einem Aufruf auf Facebook über 2000 Menschen und bilden eine über 1,5 km lange Menschenkette um „ihr“ Krankenhaus in Riedlingen und zeigen somit Solidarität mit den Mitarbeitern. Immer wieder brandet Jubel auf, viele haben Tränen in den Augen. Einer zeigt weniger Solidarität. Riedlingens Bürgermeister kommt nicht, verurteilt diese Aktionen und schwärzt den Vorsitzenden der BI Riedlingen, den katholischen Stadt-Pfarrer aus Riedlingen Walter Stegmann beim Dekan an. Dieser solle sich gefälligst aus der Politik heraushalten. Die Sache kommt raus. Die Bevölkerung ist fassungslos. Der Dekan sagt, dass auch ein Pfarrer das Recht auf eine eigene Meinung habe. Der Druck auf Petermann wächst. Petermann entscheidet sich dennoch weiterhin gegen das Krankenhaus und denunziert in bewährter Manier einzelne Vereinsmitglieder und Bürger. Doch zum ersten Mal in der demokratischen Geschichte Riedlingens stehen die Bürger zusammen. Erste Rücktrittsforderungen kommen auf. Petermann kann nicht mehr schlafen, sagt er. 
Am 19.04.2012 findet eine Bürgerversammlung mit ca. 400 Menschen in Laupheim statt. Hans Petermann sitzt mit all den anderen Fraktionsvorsitzenden, dem Landrat und dem GF vorne auf dem Podium. Er setzt sich für die Riedlinger Klinik ein, sagt er.
Am 21.04.2012 ist Stadtlauf in Riedlingen: Hans Petermann läuft auch mit. Viele tragen ein ganz besonderes Trikot. Sie laufen für die Riedlinger Klinik, steht da drauf. Hans will auch so ein Trikot und läuft dann damit seine Runden. Viele Menschen freuen sich. 
Am 24.04. kommen über 1000 Menschen nach Unlingen in die Sporthalle zum Bürgergespräch. Der Moderator aus Stuttgart freut sich, dass er da ist. Er ist Bayern-Fan und erkundigt sich auch mal zwischendurch nach dem CL-Halbfinal-Zwischenstand. Hans sitzt derweil nicht mehr auf dem Podium. Er hält eine flammende Rede aus den Zuschauerreihen für das Riedlinger Krankenhaus. Zum ersten Mal im Leben hat Hans seine Meinung geändert. Denken viele und freuen sich. Die Bürger sind wütend auf die Gewählten und tun dies kund. Der SPD und der Grüne Fraktionsvorsitzende finden die Privatisierung und Schließung aber so toll, dass Sie die ganze Zeit grinsen. Dumm nur, dass Sie 150 Arbeitnehmern des KKH Riedlingen genübersitzen. Diese können leider nicht mitlachen. Der Landrat beteuert danach, dass nichts entschieden sei. Hoffnung kommt auf.
Die BI werden abwechselnd ins Landratsamt zu Gesprächen eingeladen. Transparenz wird gefordert. 2 Wirtschaftsprüfer der BI prüfen am 11.05.2012 die Zahlen und arbeiten Vorschläge aus. Die BI erarbeitet ein Beschlussvortrag. Leider finden diese Vorschläge bei der Abstimmung am 15.05.2012 keine Mehrheit. 5 Kreisräte von 60 stimmen für ihn, darunter der ehemalige Bundestagsabgeordnete Romer, der zuvor eine flammende Rede hält. Der Kreistag beschließt mit Großer Mehrheit das Bieterverfahren mit einem zwingenden Neubau in Biberach. Das Biberacher Krankenhaus ist 18 Jahre alt und soll nun abgerissen werden. Es steht auf einem Gelände in bester Biberacher Wohnlage. Vorher werden aber noch 1,2 Mio € in dieses Krankenhaus investiert. Das ist jetzt an der Zeit auch wenn es eine geringe Restlaufzeit hat, sagt der Kreisrat Krug aus Biberach am 14.05.2012. Die Biberacher Kreisräte Fettback und Wersch stimmen auch mit, darüber freuen Sie sich, waren Sie doch noch am 15.03.2011 wegen Ihrer Verantwortlichkeit in der Hospitalpflege Biberach befangen.
Optional dürfen Angebote für Riedlingen und Laupheim abgegeben werden , wenn nicht, dann müssen die Privaten dies nur begründen. Ca. 500 Menschen sind bei der Abstimmung dabei, Genauso viele verlieren Ihren Job bei der Schließung der Häuser in Riedlingen und Laupheim. Es gibt dort 2 abgetrennte Bereiche. Einen hinteren Teil für´s Volk und einen bewirteten Teil für Kreisräte, Presse, Landratsamtmitarbeiter und eine kleine Gruppe, die niemand kennt, außer doch ein paar Wenige. Diese ca. 10 sehr gepflegt erscheinenden Damen und Herren schauen sich immer wieder verwundert nach hinten zum immer lauter werdenden Pöbel um. Es sind Manager des Sana-Konzerns. Es heißt dieser habe starkes Interesse an einem Ein-Standort-Modell in Biberach. Die Waldburg-Zeil-Kliniken haben auch Interesse, werden aber einen Neubau nicht mittragen, dafür würden sie die Häuser in Riedlingen und Laupheim halten. Sie waren wohl dann nicht eingeladen.
2010 machen die Kliniken Biberach GmbH ca. 4 Mio € Verlust, 2011 ca. 10 Mio € Verlust. 2012 noch mehr. Die Personalkosten befinden sich auf einem im Bundesvergleich befindlicher Spitzenposition von ca. 75 %. Die Kliniken Biberach sind nun Schlusslicht in Baden Württemberg. Der neue GF in Sigmaringen versteht nicht wie das Zustande kommen konnte. Niemand weiß wie das passieren konnte. Auch nicht der Aufsichtsratsvorsitzende. Sie wollen nur noch ganz schnell alles loswerden. Der Sana-Konzern sieht eine Personalkosten-Quote von 60 % als absolute Obergrenze an. Im 1. Quartal hat Riedlingen ein Plus von über € 30000,- erwirtschaftet. Im Jahr 2011 waren es noch 2,3 Mio € Verlust. Aber wo kommen denn dann die anderen 7,7 Mio € Verlust her? Aus Biberach jedenfalls kommen mindestens 4 Mio €. Der Landkreis Biberach aber gehört zu den 10 reichsten Flächenlandkreisen der Bundesrepublik Deutschland. Die Bürgerinnen und Bürger des westlichen Teil des Landkreis Biberach müssen im sehr wahrscheinlichen Fall der Schließung des KKH Riedlingen bis zu 50 km fahren um das neue, tolle Biberacher Krankenhaus zu erreichen. Durch unseren Landkreis geht ein Riss. Das Solidaritätsprinzip ist von Seiten der Verwaltung aufgekündigt worden. 
Ach ja Hans Petermann hat auch abgestimmt, gegen den zwingenden Erhalt von Riedlingen . Zum 2. Mal im Leben hat Hans Petermann seine Meinung geändert, oder vielleicht doch nie?

 

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