Demnächst
aber wieder fix: Ozis pizzaschnelles Rätsel
Zu gewinnen gibt es wieder eine Pizza Mega mit 60
cm Durchmesser.
Sehr beliebt bei Ozis
Pizza Manufaktur in der Hindenburgstraße 16. sind die
VIP-Karten, von denen bereits Hunderte im Umlauf sind.
Für 10 halbe Pizzas zahlt man damit nicht 25 Euro sondern
nur schlappe 20 Euro! Die VIP-Karte gibt es auch als
Geschenkgutschein..
Übrigens: Wenn Sie feiern wollen.... Da ist es gut zu
wissen:
Ozis Pizza Manufaktur liefert Ihnen jede Pizza
ofenfrisch zum Festpreis von 5 Euro im Umkreis von 10 km
um Biberach. Und wenn Sie sich die Wunschpizza vor Ort
bestellen, können Sie in 5 Minuten schon reinbeißen. In eine
frische Pizza mit echtem Käse und Hinterschinken. Bestellen
Sie unter 07351 / 5878000.
Die Stars von der Startseite
"Wo sind eigentlich die Startseitenbilder, die es hier
früher immer gab?" fragte kürzlich ein Leser. Einst
waren sie dauerhaft verlinkt auf der Startseite, jetzt
landen sie im Archiv und werden etappenweise
veröffentlicht. Die Bilder der letzten Wochen finden Sie
hier und auf dem Klickbild.
Kultur
News Mehr Bildung für die Biber - Dieses Ziel hat sich eine
Gruppe von Menschen auf die Fahnen geschrieben, die demnächst wohl
einen Verein gründen werden. Was da genauer geplant ist, steht wohl
derzeit noch nicht fest. +++ Das "Sternchen"freie Biberacher Kino
ist immer mehr von anspruchsvolleren und ungewöhnlichen Filmen
befreit. Wer die von der SchwäZ empfohlenen Filme hofft in Biberach
sehen zu können, wird immer wieder enttäuscht. Angesichts der
Veranstaltungsreihe "100 Jahre Kino in Biberach" (Programm)
ist es kein Wunder, dass Menschen überlegen, ob es nicht ein
Kommunales Kino in Biberach geben könnte/sollte. Vielleicht im
Nägele-Haus, wo jetzt die JuKS drin ist? Aber wer könnte oder sollte
es leiten? Na, ist doch klar: Adrian Kutter und Filmfestvereinsboss
Werner Krug! +++ Das neue Kulturzentrum, das am Weberberg entstehen
soll, braucht immer noch einen Namen. Über 100 wurden bisher
diskutiert. Kulturfabrik oder Kulturbrauerei?Kunst an der
Staffel oder BrauArtHouse? Kunstkessel oder InnovArt? Da kann man
lange diskutieren. Hoffentlich geht's bald los.
Gastro-News Am 5. Februar findet wieder ein Brunch im Café
Weichhardt statt. Noch sind Plätze frei. +++ Recht zufrieden
ist "la Bodega"-Wirt Daniel mit dem besuch seiner Kellerkneipe. Die
Anfangsschwierigkeiten mit stressigen besuchern scheinen vorbei.
Jetzt ist der Laden immer wieder erstaunlich gut besucht. +++
Bierfreunde halten den Atem an! Am 11. Februar wir die Brauanlage im
Café Weichhardt angeliefert und eingebaut. Acht wochen später gibt
es das erste Bier mit (wenn das Wetter mitspielt) einem kleinen Fest
auf der Terrasse. Name des neuen Produkt: Weichhardt Kellerbier No.
1. Ob die No 2 dann ein Weizen oder ein Dunkles wird, steht noch
nicht fest. +++ Erinnern sie sich noch an die Diskussion um
Analogkäse? Bei Pizzas aus Ozis Pizza Manufaktur kommen nur original
Weideglück-Käse und echter Hinterschinken auf die Pizza. Wer meint,
die zur Deko ausliegenden Pizzas können wohl irgendwann nicht mehr
schmecken, kann getrost bestellen, denn die Wunsch-Pizzas werden
frisch gebacken.
Ganz wie früher muss sich
Winfried Kretschmann bei seinem heutigen Besuch (für den
Weberberg.de-Chef Gelegenheit, einem alten Studienkollegen die Hand
zu schütteln) im Rathaus gefühlt haben. Der ehemalige Lehrer ist
Rechtschreibfehler gewöhnt und da dürfte ihn dann auch das "Herzlich
Willkommen", das im Rathausfoyer leuchtend auf ihn wartete, nicht
weiter gestört haben. Mehr zu Kretsches Besuch in der BC Illu. Und
wie der Kollege Mägerle die Veranstaltung erlebt hat, lesen Sie
hier.
JuSos
auf Empfang
Veranstaltungshinweis:Montag,30.Januar, 20:30 Uhr, "Altes Haus"
(Kolpingstraße 36, 88400 Biberach, Neujahrsempfang der Biberacher
Kreis-Jusos mit MdL Klaus Käppler unter dem Thema: "Ideenwerkstatt
Bildung von morgen - Sag uns, was wir besser machen sollen".
Donnerstag, 26.
Januar 2012 Nach wie vor erstaunlich beliebt ist Weberberg.de, auch wenn
es nachrichtentechnisch mal einen Durchhänger gibt, weil die
Redaktion auf Weiterbildung ist wie am letzten Wochenende. Gestern
riefen wieder einmal deutlich über 800 Menschen diese Seite auf.
Mittwoch, 25. Januar
2012 Der
Unterschied Während Weberberg.de von der ersten bis zur letzen
Zeile voll mit Meldungen und Informationen ist, tun sich da andere
Biberacher Websites schwerer. Besonders krass sieht man das auf
einer leicht künstlerisch gestalteten. Der Anfang ist recht gefällig,
aber dann kommt nur noch weißweißweiß ohne Information. Künstlerisch
nicht sonderlich wertvoll!
Zahnweh Der Weberberg.de-Chef hat
Zahnschmerzen. Und zwar nicht gerade leichte. Wird das "Heilige
Blatt" ihn in dieser Nacht davon befreien? Morgen früh wissen wir
mehr.
And
the winner is...Harald Schmid
aus Biberach. 2 Stunden und 39 Minuten nachdem "Ozis pizzaschnelles
Rätsel" online ging (s. rechts) schickte er uns die Lösung: 15. Das
ist in der Tat die Quersumme der Postleitzahl.(66111) die das
Rathaus in Saarbrücken hat. Es wurde übrigens von
Georg Hauberrisser (* 18. März 1841) entworfen, der auch für
Rathäuser in München und Wiesbaden (den beiden weiteren
Landeshauptstädten) verantwortlich zeichnete. Hauberrisser (Link)
stammte aus Graz. Und Graz wird auch in dem von uns (mit Lücken)
zitierten Satz aus der Wikipedia genannt. Der Satz lautet: "Jede
österreichweit erscheinende Tageszeitung hat eine eigene Redaktion
in Graz, die Kronen Zeitung produziert
in Graz eine eigene Steiermark-Ausgabe."
Schon in der nächsten Woche gibt es ein weiteres pizzaschnelles
Rätsel. Allerdings nicht unbedingt am gleichen Wochentag und zur
gleichen Zeit. Bleiben Sie dran! Harald Schmid sollte sich innerhalb
von drei Tagen melden, sonst verfällt leider sein Gewinn.
„Jede ****weit erscheinende Tageszeitung hat eine
eigene Redaktion in ****, die****
Zeitungproduziert
in **** eine eigene ****-Ausgabe.“ Tcha, da fehlen
einige Wörter. Wenn der Satz vollständig wäre,
wüssten Sie sofort, von welcher Stadt hier die Rede
ist. So aber müssen Sie ein wenig im Internet
stöbern. In der besagten Stadt wurde um die Mitte
des vorvergangenen Jahrhunderts ein Mann geboren,
der sich unter anderem durch Rathausbauten einen
Namen machte. Drei seiner Bauten stehen heute in deutschen
Landeshauptstädten. Eines davon sehen Sie auf obigem
Bild. Sie sollten wissen, in welcher Stadt es steht.
Vielleicht in Erfurt? Oder in Düsseldorf? Sie
kriegen das sicher gleich raus. Und wenn Sie es
gefunden haben, dann schauen Sie nach der
Postleitzahl. Wir suchen nämlich ihre Quersumme. Die erste richtige Einsendung gewinnt,
also seien Sie schnell!
Schicken Sie Ihre Lösung (in diesem Falle eine
Zahl!) - wie immer - an bergraetsel/at/yahoo.de und
schreiben Sie die Antwort in die Betreffzeile. Name,
Anschrift, Fon dann ins Textfeld.
Dienstag, 24. Januar
2012 Schon
mal anketten? Baumschützer haben möglicherweise eine neue
Aufgabe. In Biberach. Mehr hier:
http://tinyurl.com/rettetdielinden
Montag, 23. Januar
2012
Mucke
im Abdera Zwei
Bands kommen am 27. Januar ins Abdera und zwar aus dem Biberacher
Raum – Sams Welt direkt aus Biberach und die Schwäbische Küche aus
dem Ulmer Raum.
Zwei junge Bands, die sich dem Hip Hop
verschrien haben, jedoch jeweils ganz anders an das Thema
herangehen. Währen die Schwäbische Küche eher traditionell mit DJ
und 2 MCs an den Start gehen, nimmt Sams Welt den HipHop nur als
Sprechgesang, um die Musik aus Funk & Blues eine ganz besondere Note
zu verleihen.
Zu sehen und zu hören am Freitag, 27.
Januar 2012. Einlass ist um 21 Uhr und die Karten kosten 7€ an der
Abendkasse.
And the winner is...
Anette Schwantes aus
Mitelbiberach hat den 25-Euro-Gutschein für das El Poco Loco
gewonnen. Wir gratulieren!
Erfrischend negativ
sind die Wahlkampfspots der Republikaner beim Kampf um die
Nominierung als Präsidentschaftskandidat. Weberberg.de/skool stellt
drei von ihnen vor und zwar
hier.
Neues Rätsel für
blitzschnelle Rater- Mehr dazu rechts.
"Mariachi" war's.
Die Musikrichtung, nach der wir in unserem Rätsel gesucht
hatten, war Mariachi (Link).
17 Leute haben richtig geraten. Falsche Lösungen gingen nicht
ein, aber eine leider erst nach Ablauf des Einsendeschlusses. Wir
werden zeitnah auslosen, wer den "El Poco Loco"-Gutschein gewonnen
hat und hier bekanntgeben. Wegen der Gewinnübergabe sollte man sich
dann möglichst bald an die Redaktion wenden. Denn bald verfällt der
Gewinn.
Sonntag, 22. Januar 2012
SPD-Ortsverein macht Podiumsdiskussion zum Roten Bau -
Bezirksdenkmalschutzleiterin kommt Der SPD-Ortsverein versucht
beim vom Abriss bedrohten Roten Bau zur Aufklärung beizutragen.
Unter dem Titel „Roter Bau – ist Abriss die einzige Alternative?“
diskutiert am Mittwoch, 1. Februar, ab 18.30 Uhr im TG-Heim
ein hochkarätig besetztes Podium, ob für die rund 150 Jahre alte
ehemalige Außenstelle des Klosters Reute sinnvolle
Nutzungsmöglichkeiten existieren und somit das Baudenkmal beim
Biberacher Bürgerheim vielleicht erhalten werden könnte.
Unter anderem wird die Referatsleiterin Denkmalpflege im
Regierungspräsidium Tübingen, Beata Hertlein, mit auf dem Podium
sitzen. „Damit nimmt erstmalig die Denkmalschutzchefin im
Regierungsbezirk Südwürttemberg öffentlich Stellung zum Wert des
Roten Baus“, erklärte der Biberacher SPD-Ortsvereinsvorsitzende
Werner Drews. Außerdem haben bisher Thomas Jörger, Freier Architekt
und BDB-Energieberater, sowie der Statikfachmann Prof. Dr. Martin
Ernst für die Diskussion im Robert-Langer-Saal der Biberacher
TG-Vereinsgaststätte in der Adenauerallee 11 zugesagt. Weitere
Teilnehmer sind angefragt. Auch eine Publikumsfragerunde ist
vorgesehen. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Veranstaltung am
1.2. um 18.30 Uhr ist frei.
Last Minute Löser
So viel Zeit habe sich die FreundInnen der Weberberg.de-Gewinnspiele
selten gelassen. In den letzten drei Tagen gingen mehr Lösungen ein
als in der ganzen Woche davor.
Der Chef verreist und
dann eine technische Panne. Während der Weberberg.de-Chef in
Saarbrücken Filmfestatmosphäre schnupperte, verharrte Weberberg.de
auf dem Stand vom Donnerstag. Eigentlich hätte es Aktualisierungen
während dieser Tage geben sollen, aber das dafür vorgesehene WLan
hat nicht so funktioniert, wie geplant. Wir bitte unsere LeserInnen
um Entschuldigung.
Donnerstag, 19. Januar
2012 Schon mal vorfreuen! Viele und teils heftige Reaktionen hat
seinen Top 50 Liste ihm eingebracht, davon berichtet WoBla-Chef
Robin Halle heute. Und verspricht: Im nächsten Jahr wird es diese
Liste wieder geben! Ob der Weberberg.de-Chef dann noch einmal dabei
sein wird, ist ungewiss. Auch, ob die Liste ganz neu bestückt wird
oder nur einige Köpfe ausgetauscht werden, vor allem durch mehr
Frauen. Vielleicht können sich Stadt, Schützadirektion und Polizei
ja noch einmal als krimireife Vereinigung zusammentun und etwas
aushecken, dass Weberberg.de (hilfreich unterstützt durch
Innenministerium und Verwaltungsgericht Sigmaringen) auch im
kommenden Jahr ein Plätzchen sichert.
Der wichtigste Biberacher Das Interview mit ihm ist
mittlerweile online.
Hier.
Mittwoch, 18. Januar
2012
Seltsam Ein Hauptschullehrer (32) hat Sex mit einer Schülerin
seiner Schule. Und das gleich 22 Mal. Sie ist erst 14. Der Lehrer
wird vom Gericht freigesprochen. Er sei ja nur Vertretungslehrer
gewesen. (Er ist aber vom Dienst derzeit suspendiert.) Das Urteil
schockiert. Wie aber wird das auf Maedchen.de diskutiert? Ebenfalls
befremdlich. Lesen Sie selbst
hier.
Multikulti extrem
Wer mal ein wirklich multikulturelles Erlebnis genießen möchte,
sollte ein paar türkische Freunde zusammensammeln und sie dann ins
fast namenlose russische Restaurant in der Bachgasse 17 zu leckerem
armenischen Schaschlik einladen.
Gewinnspiel läuft aus
Am Sonntag läuft unser Gewinnspiel zu einen 25-Euro-Gutschein
für das "Poco Loco" aus. Die Gewinnchance ist wieder unglaublich
hoch.
Neuer Spitzname?
"Weberberg", "Weaver" und "Azimuth" - der Weberberg.de-Chef musste
sich im Laufe der Jahre an mehrere Spitznamen gewühnen. Einige waren
durch Zensorenhand erwürgt, bevor sie sich im Partysplash-Forum
etablieren konnten. (Die forumslose Rumpfseite wird jetzt von
Gantert & Niederer GbR betrieben. Zensur und Facebook hatten das
alte Partysplash gekillt.) Aber jetzt muss sich der Chef,
möglicherweise an einen neuen Namen gewöhnen, denn wo er auch in den
letzten Tagen hinkam, wurde er als "Nummer 49" begrüßt.
Schon mal einstimmen aufs
Matjesfest können Sie sich mit folgendem plattdeutschen Text. Sicher
merken Sie rasch, worum es dabei geht.
De Kopteihn vun dat mallörte Krüüzfahrtschipp "Costa Concordia"
hett vör Gericht wat seggt to dat Ünnergahn vun dat Schipp. In
Italjen warrt mellt, wat he dor för een Unnersökensrichtersche seggt
hett, dat weer mal so un mal so west. Den Kopteihn warrt vörsmeten,
he is dor langsseilt, wo he dat nich schull, dorwegen is dat Schipp
fastkamen. Babento is de Kopteihn vun Bord gahn, ehr dat alle Lüüd
sick bargen kunnen. Middelwiel is de Tall vun de Minschen, de
ümkamen sünd, op ölben stiegen. De Reddungslüüd seggt, dat se noch
welk finnen, de leevt, dat kann meist nich mehr angahn.
Dienstag, 17. Januar 2012
Reif fürs Museum ist der
Weberberg.de-Chef offenbar. Jetzt ist er mit einem
selbstironisch inszenierten Porträt im Museum Biberach vertreten.
Mit dabei sein langjähriges Markenzeichen, der rote Olbrish-Rucksack
(Link). Oben eine
Montage, die auf dem Foto basiert, das bisher noch nicht in Biberach
ausgestellt worden war..
Führungen durch die
Engler-Ausstellung
Am Donnerstag, 19. Januar führt Claudia Schütz um 18 Uhr und am
Sonntag, 22. Januar um 11.15 Uhr durch die Sonderausstellung des
Museums Biberach "Heinz H. Engler – Geschirr für Olympia".
Anders hören
Der Südwestrundfunk SWR veranstaltet in Zusammenarbeit mit der
Gesellschaft für Neue Musik Oberschwaben und dem club modern
Biberach ein Konzert mit Werken von Warren Burt, William Burroughs,
Brian Eno, Lindsay Vickery, Cat Hope, Mauricio Kagel, Alvin Lucier
sowie eine Gemeinschaftskomposition des australischen Ensembles
Decibel. In Biberach gastiert das Ensemble auf seiner ersten
Europa-Tournee, die es auch nach Belgien, Finnland, Italien und
Österreich führt am Dienstag, 24. Januar um 20 Uhr in der
Stadthalle.
Schon mal vormerken fürs Wochenende...
Montag, 16. Januar 2012
Was macht Furasoul (Nr.
37 der Top 50 vom WoBla -
Link)
so im Studio?
Unglück nah
Eine Frau aus dem Raum Laupheim wurde
am Sonntag von Angehörigen bei der Polizei als vermisst
gemeldet. Die 66-jährige nahm zusammen mit einer Reisegruppe an
der von dem Unglück betroffenen Kreuzfahrt .mit der "Costa
Concordia" teil. Die Biberacher Kriminalpolizei steht in Kontakt
mit den Angehörigen und den mit den Ermittlungen betrauten Bundes-
und Landesbehörden. Nach den bislang durchgeführten Überprüfungen
gilt die Frau weiterhin als vermisst.
Sonntag, 15. Januar 2012 Reichlich Biberacher
Kinogeschichte
gibt es dieses Jahr für InteressentInnen. Mehr
hier.
Jusos, Kino und das
Geld Die Kreis-Jusos Biberach
laden herzlich zu einer Podiumsdiskussion mit dem "Traumpalast
Biberach" anlässlich der Preisanpassung für Schüler, Studenten und
Auszubildende ein. Sie findet am 24.01.2012 um 19:30 Uhr im
"Traumpalast Biberach" statt. Als Hauptthema der Diskussion streben
sie eine Diskussion über die Preispolitik an, in der das primäre
Ziel das offene Gespräch mit den Bürgern zur Preisanpassung sein
soll. Der Schwerpunkt soll auf Fragen wie: "Was erwartet der Bürger
für eine Leistung zu welchem Preis von einem guten Kino?" und " Was
muss ein Kino als kultureller Treffpunkt den Jugendlichen bieten, um
für diese Gruppe attraktiver zu werden?" liegen.
Nicht aufgeben, auch wenn man immer
wieder auf die Fresse fliegt. Das ist die Botschaft von manu
Imperiales Skatervideo, aufgenommen am Landratsamt. Mehr
hier.
Weberberg.de/skool empfiehlt
Jetzt, wo immer mehr Schwung in
den Vorwahlkampf in den USA kommt, ist es gut, wenn
Englisch- und Gemeinschaftskundelehrerinnen wissen, wie das mit
den Vorwahlen und Caucuses eigentlich funktioniert, welche Rolle
das "Electoral College" hat und wie man das System fairer machen
könnte. Das Schöne an den nett illustrierten Videos von C.G.P.
Grey ist, dass sie die komplizierte Situation in sehr kurzer
Zeit erklären. Aber das ist gleichzeitig ihr Problem, denn es
wird unglaublich schnell gesprochen. Glücklicherweise gibt es
jeweils auch den Text zum Nachlesen. Auf
dieser Seite finden Sie den Text zu obigem Video. Wenn Sie
ganz nach untern scrollen auch den Link zum Electoral College
und zu weiteren nützlichen Videos für Untericht und
Weiterbildung.
Für die Wahl 2008 hatten wir bereits eine
Linksammlung angelegt, in der sich nach wie vor wertvolle
Informationen (auf Deutsch und Englisch) zu finden sind.
Zum Matjesfest im Café Weichhardt am
11./12. Mai 2012 hat sich illustrer Besuch angesagt:
Der Shanty-Chor Pellworm! Er wurde im Dezember 1990 gegründet und
hat sich die Pflege von Seemannsliedern, Shanties und Volksliedern
der Küste zum Ziel gesetzt. 28 Sänger sorgen mit Stimmgewalt und
maritimer Ausstrahlung für volle Säle. Dank der hohen Anforderungen
des Chorleiters Sönke Broders hat sich der Shanty-Chor Pellworm in
ganz Norddeutschland einen Namen gemacht.
Wermutstropfen: Das Matjes-Fest ist bereits ausgebucht!
Freitag, 13. Januar 2012 Spaßbremsen laden ein
OB Thomas Fettback (Listenplatz 5) und die Ordnungsamtsleiterin
(nicht gelistet) haben die Ehemaligengruppen (Brommler, Feger, Neue
Alte, etc. etc.) , die während des Schützenfestes trommeln und/oder
pfeifen (auf Flöten oder Bierflaschen) zu einem Gespräch eingeladen.
Gutes kann das nicht bringen, denn um den Gruppen ein "Weiter
so!" zu vermitteln, würde es so ein Treffen nicht brauchen. Und ein
"Mehr Action!" ist von der Rathausspitze nicht zu erwarten. Schon
der Tenor der Einladung für das Treffen am Ende dieses Monats lässt
das Schlimmste befürchten: "...informieren wir sie über die
rechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung von Ständchen auf
öffentlichen Verkehrsflächen". Wahrscheinlich muss in Zukunft alles
halb so laut sein und darf nur auf dem Bürgersteig stattfinden,
sofern keine Passanten behindert werden. Nachbericht folgt.
And the winner is...
eindeutig Robin Halle. Der neue Biberacher WoBla-Chef hat mit seiner
Liste der 50 wichtigsten Biberacher für Gesprächsstoff ohne Ende
gesorgt. Bei Figaro Claus Niedermaier (Platz 16) standen gestern die
Telefone nicht still. Und in welche Beiz man heute auch hinkam,
überall wurde die Liste (s. unten) diskutiert. Herzlichen
kollegialen Glückwunsch von den Machern der Biberacher Negativliste!
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried
Kretschmann
kommt am 27. Januar nach Aßmannshardt. Schon am Nachmittag wird
er anreisen und sich zunächst mit Politikern aus dem Kreis Biberach
treffen. Auch zwei Betriebsbesichtigungen und eine Führung durch die
Biberacher Stadtpfarrkirche stehen auf dem Programm. Abends um 19
Uhr beginnt dann der Empfang in Aßmannshardt. Der 800-Seelen-Ort bei
Schemmerhofen wird dann proppenvoll sein. Die Mehrzweckhalle hat
allerdings nur 600 Plätze. Deshalb vergibt das Landratsamt ab sofort
kostenlose Eintrittskarten.
"Die wichtigsten 50" wird zur
Problemliste Eine Leserin schrieb uns: "(...) Der Wahre Skandal
ist diese männerdominierte Liste, typisch für diese Chauvi-Stadt.
Igitt!!!!!!!! 5 Frauen von 50. Und dann nennen sie am Schluss noch
die Frauen, die sie weggelassen haben. Mich ekelt's. Und - wie
können die nur so blöd sein? Aber wenn die Frauen nun mal nix
Wichtiges vollbringen? HA HA HA ! Entsetzt (...)
BOYKOTTIERT DAS WOCHENBLATT !" Ein
anderer Leser weist darauf hin, das die auf Platz 50 gelistete
Luitgard Wiggenhauser seit .1. November 2011 nicht mehr in Biberach
tätig ist sondern das Landgericht Hechingen leitet, wie
dieser Link belegt. Damit würde auf der Liste ein Plätzchen für
eine Nachrückerin frei! WoBla-Chef Robin Halle hat also wieder die
Qual der Wahl.
Verdientes Lob
Nicht nur in der Redaktion fand man lobende Worte für Gaspard
Hausers neuesten Beitrag, Dieses Mal zum Thema Bahnhofsterben.
Auch aus der Bevölkerung erreichten uns lobende Worte. Zu Recht!
Namensfindung abgehakt Die Suche
nach einem passenden Namen für Biberachs neues Kulturzentrum scheint
abgeschlossen. Aber wir warten lieber, bis uns das schwarz auf weiß
vorliegt. Ansonsten aber mehren sich die Anzeichen dafür, dass das
eine lohnende und gut geplante Sache wird. Die Biber dürfen sich
also (endlich!) wieder auf mehr Kultur freuen, nachdem die VHS
weniger als früher und das Kino fast nur noch Mainstream bietet.
Eher kritisch
sind die Stimmen zur Top-50-Liste des WoBla in unserem Gästebuch.
Klar: die Marktplatz-Mafia ist vertreten. Ebenso (teils in
Personalunion) die Werbegemeinschaft. Aber doch auch Jan Kleine-Beek
und Andreas Stütz. Eine differenziertere Würdigung wäre da wohl
angesagt.
Donnerstag, 12. Januar
2012
Noch sehr mager
ist das, was im neuen WoBla-Aftritt über BC zu lesen ist. Hoffen
wir, dass das bald mehr ist als so wie
hier zu sehen.
WoBla immer
noch nicht online Der Neustart der
WoBla-Website lässt auf sich warten. Und somit können auch die
Auswärtsbiber vorerst noch nicht nachlesen, welche 50 Biber die
wichtigsten sind. Also leisten wir hier etwas kollegiale Hilfe. Auf
Platz 1 befindet sich der Vorsitzende der Geschäftsführung von
Boehringer Ingelheim Dr. Engelbert Günster. Nur auf Platz 2 kommt
Landrat Dr. Heiko Schmid (hoffentlich rastet er da nicht cholerisch
aus). Und Platz 3 belegt Chefarzt Prof. Wolfgang Reichel. Wer es auf
die Plätze 4 bis 50 gebracht hat, sehen Sie
hier.
TRAUMPALAST BIBERACH DISTANZIERT SICH
VON JUSOS-UMFRAGE
Am 9. Januar 2012 haben die Jusos
Biberach auf Ihrer Websitewww.jusos-biberach.deeine
Umfrage zur Preisanpassung des Biberacher Traumpalasts online
gestellt. Die Fragen, die die Jusos Biberach zur Abstimmung
stellen lauten: "Nach der Preisänderung: Gehe ich weiterhin in
BC ins Kino / Gehe ich nach Ulm ins Kino / Warte ich, bis ich
die DVD kaufen oder ausleihen kann / Finde ich andere Wege"
Vergangene Woche hatte noch vor der Online-Stellung der Umfrage
ein Treffen im Kino mit Traumpalast Regionalleiter Andreas
Baumann, Jusos-Vorsitzendem Stefan Gretzinger und
Öffentlichkeitsbeauftragter der Jusos, Lisa Stahn stattgefunden,
um die via Facebook und bereits von den Jusos in der Presse
kommunizierte, bald stattfindende Podiumsdiskussion
vorzubereiten. Das Treffen hier wurde vom Traumpalast Biberach
als freundschaftlich und kollegial wahrgenommen.
Regionalleiter Andreas Baumann
betonte bei diesem Treffen, dass er die zuvor auf Facebook
kommunizierte Fragestellung der Jusos, nicht gut heiße, "der
Traumpalast würde mit seiner Preisanpassung die Jugendlichen,
Schüler und Studenten in Biberach dazu verleiten, sich auf
illegalem Wege Filmkopien zu verschaffen. Eine Preisanpassung,
egal welcher Branche, könne schlussendlich nicht dafür
verantwortlich sein, dass Menschen in die Illegalität getrieben
werden." Auf Facebook wurde die Meinung der Jusos kommuniziert,
dass der Traumpalast Biberach mit der Preisanpassung aber dieses
Verhalten forciere.
"..in der Realität gebe es eben die
Möglichkeit, sich Filme im Internet anzusehen", so der Wortlaut
der Jusos auf Facebook.
Zwar haben die Jusos eingeräumt,
dass Sie dieses Verhalten nicht billigen, durch die jetzt so
online gestellte Umfrage werde jedoch laut Meinung des
Traumpalasts Biberach durch die Jusos dieser Weg als mögliches
Mittel, sich Filme zu beschaffen, zumindest durch die Jusos
toleriert, wenn nicht sogar als Alternative zur Filmbeschaffung
aufgezeigt.
"Von dieser Vorgehensweise muss sich heute jedes Kino
distanzieren", so Regionalleiter Andreas Baumann. "Durch
illegale Downloads entsteht der Filmindustrie ein
Millionenschaden. Letztlich werden die Filmschaffenden für Ihre
Arbeit nicht vergütet, wenn Filme illegal im Internet angeschaut
werden. Gerade den Jusos sollte jedoch daran gelegen sein, das
Arbeit jeder Art anständig vergütet wird."
Der Traumpalast Biberach lädt daher
zur Podiumsdiskussion im Kino ein, um den Schülern, Studenten,
Jugendlichen die Alternativen aufzuzeigen, die man bei der
Preisanpassung speziell für diese Zielgruppe eingerichtet hat.
"Wir haben keine Preise wahllos abgeschafft oder erhöht, wir
haben echte Alternativen geschaffen, um dieser Zielgruppe
weiterhin die Möglichkeit zu einem günstigen Kinobesuch geben zu
können. Diese nun zu nutzen liegt aber dann an den Jugendlichen,
Schülern und Studenten selbst."
Web-Panne. Das WoBla bekommt
einen neuen Webauftritt. Das führt offenbar zu Problemen. Die Liste
mit den 50 wichtigsten Bibern war daher am Nachmittag online für
viele InteressentInnen noch nicht
verfügbar. Oben sehen Sie immerhin die Fotos für die Nummern 4-10.
Jetzt heißt es
warten Wie andere Redaktionen auch hat die
Weberberg.de-Redaktion dem Bundespräsidenten die Genehmigung
erteilt, die Anfrage der Redaktion sowie die Antwort des Bundespräsidenten
darauf zu veröffentlichen. Wulff sagte heute in seiner
Neujahrsansprache an das Diplomatische Corps zum Thema Transparenz:
"Um Instabilität und Armut zu bekämpfen, kommt es darauf an,
Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und gutes Regieren zu stärken."
Biberachs Zukunft
Ob Marlon und seine Kumpel, die das neueste Biberach-Video bei
YouTube eingestellt haben, es später einmal unter die 50
wichtigsten Biberacher bringen werden, ist derzeit noch
ungewiss.
Weichen stellen - für die Zukunft. Oder: Wie die Bahn
"mobil" macht.
Ein Kommentar von Gaspard Hauser.
Biberach hat ohne Zweifel mittlerweile einen der schönsten
Bahnhöfe zwischen Ummendorf (außer Betrieb) und Warthausen. Wie
groß war die Freude zum Abschluss der Sanierung 2009: Endlich
braucht man keine Leiter mehr um in den Zug zu kommen, Gebäude
und Bahnsteige wirken zumindest vordergründig gepflegt und
sauber... Und das Beste: Der Hauch von Stuttgart 21 - Eine
Unterführung mit Aufzug. Prima.
Nun gut, kritische Geister haben schon damals ein leicht
bitteres
"Geschmäckle" empfunden, denn zum Einen sollte es keine
elektronischen Infotafeln geben (zu teuer) und zum Anderen hatte
man beobachtet, dass der Aufzug mehrfach falsch geliefert worden
war. Mal war die Kabine zu groß, zu klein, zu hoch und was nicht
alles.
Der Biberacher als solches hatte das mit Skepsis beobachtet und
wundert sich letztlich bis heute wenig, dass dieser Aufzug am
Bahnhof eine gefühlte Verfügbarkeit von 10 Prozent hat. Dennoch,
hübsch anzusehen ist das ganze Ambiente trotzdem. Man muss den
Aufzug ja nicht wirklich benützen.
Bedenklicher dann doch, dass die Einrichtung "Bahnhof" an sich
zwar nett anzuschauen ist, aber die Nutzungsqualität das Niveau
eines Gimmicks erreicht. Spätestens wenn man versucht "echtes"
Bahnhofspersonal zu finden, kann es ausgesprochen schwierig
werden, es sei denn, man zählt Kartenautomaten, vollautomatische
High-Tech Toiletten und Lautsprecher zu den Angestellten. Das
Stellwerk ist mittlerweile ausgezogen, dort "wohnt" inzwischen
die Bahnhofsmission. Die wiederum ist der einzige echte
Servicefortschritt - allerdings nicht der Bahn AG, sondern eher
der Eigeninitiative besorgter Bürger und der Stadt zu verdanken.
Eine wirkliche Bahnhofsverwaltung gibt's in Biberach nicht mehr,
Stellwerker sitzen irgendwo beim Fredericks (Kneipe), genießen
die vermeintliche Nähe zum Tresen, telefonieren gern mit der
Oberzugs- und Hausdirektionsverwaltung in Ulm und freuen sich
schon auf die Zukunft.
Die könnte vielleicht so aussehen, das man im nächsten Schritt
die Bahnhofsverwaltung von Ulm nach Stuttgart verlegt, dann von
Stuttgart nach Berlin und von Berlin schließlich in ein Call
Center in Irland, Thailand oder China. Die machen eh alles
günstiger.
Lieber Leser sie verstehen jetzt sicher schon das Prinzip:
Rationalisierung auf breiter Front bei gleichzeitiger
Objektsanierung. Klar, man muss sparen, denn schließlich werden
die Zugtickets ja immer teurer (???) und man saniert ja auch
gern, wenn andere mitbezahlen (die Stadt), um anschließend das
Gebäude als Immobilie wertgesteigert zu verhökern (wir warten
darauf!). Die schönste Entwicklung zeichnet sich im
Bahnhofsfoyer ab: Der berühmt berüchtigte Bahnhofsbäcker (eine
Art "Ulmer Brötchen") hat sich jetzt verabschiedet. Böse
Gerüchte beteuern, dass das Unternehmen zu wenig Miete (was ist
das?) bezahlt und überhaupt das nur am Bäcker gelegen habe.
Möglich. Es könnte ja auch sein, dass die Aufzugausfälle nur am
blöden
Publikum liegen oder Zugverspätungen eigentlich grundsätzlich
durch lästige Fahrgäste verursacht werden. Auch so eine Art
Theorie. Man könnte aber auch auf die sicher dumme Idee kommen,
dass ein Gebäude ohne wirkliche Bewohner (Verwaltung vor Ort)
einfach verkommt oder verrottet und der Bezug zum Vermieter
flöten geht. Ein noch so saniertes Gebäude ohne direkten Draht
zum Vermieter und ohne wirkliche Nutzung (Apropos: Suchen Sie
vielleicht ein neues Betätigungsfeld? - Im Bahnhof ist eine
ehemals als Bäckertheke
genutzte Verkaufsstelle frei!) ist eigentlich genauso
überflüssig wie ein
roter Bau. Eigentlich könnte man diesen "Erlebnisbahnhof" doch
abreißen, oder? Moment! -
Richtig, man könnte daraus natürlich auch einen
"Abenteuerbahnhof" machen. Eine Art Spielplatz für Soko
Einheiten, Sozialarbeiter und mutige Bürger. Lustige Spiele kann
man schon heute ab 22 Uhr spielen: Knack die Eingangshalle!
Absperren kann jeder, einbrechen nicht. Die Bahnhofssanierung
hat übrigens schlappe 5,4 Millionen Euro
gekostet schreibt Zwicker Bauconsult (die haben das
Projektmanagement bei der Sanierung gemacht). Ja, das hat sich
gelohnt! Der Service ist verblüffend verbessert worden, oder wie
es Arnold Schwarzenegger ausdrücken würde: "Sprich mit der
Hand!"...
Heißer
Gesprächsstoff Lebhaft diskutiert wird an Biberacher Café- und
Kneipentischen die WoBla-Liste mit den 50 wichtigsten Biberachern,
von Platz 1 (Dr. Engelbert Günster) bis Platz 50 (Luitgard
Wiggenhauser). . "Schützendirektor - is ja klar!" hört man da. Oder:
"Kein einziger Schulleiter." und ein Kulturschaffender meint: "Dass
Raumel 18 Plätze vor Wersch liegt, find ich super. Dem muss ich
gleich gratulieren!" Im Weberberg-de-Gästebuch ist die Resonanz
weniger positiv.
Mittwoch, 11. Januar
2012 Die 50 wichtigsten Biberacher?
Wer soll das sein? Im Gemeinderat sitzen 29 Biber. Wenn man die
mitzählt, ist schon die Hälfte belegt. Nimmt man die Rathausspitze
(Fettback/Wersch/Kuhlmann/Riedelbauer) hinzu, wird es rasch eng. Für
die Schützendirektion ist da dann kein Platz mehr. Und wo bliebe
dann Innovationsgastronom Mecky Marxen? Oder Kulturkritiker Patric
Gessing? Oder Biberachs ubiquitärer Musiker, womit wir nicht den
Akkordeonspieler meinen. Spannend, gell? Und gehört nicht auch die
Schützaspaßbremse aus der Hindenburgstraße dazu? Oder die beste
Thai-Köchin weit und breit? Oder was wäre mit den Eventmanagern von
Anima? Und welche Künstler oder Sportler gehören unbedingt auf die
Liste? Und welcher Schneider? In wenigen Stunden verrät uns Robin
Halle im wochenblatt
mehr.
Weniger Öchsle mit
mehr Auslanstung Aufgrund
eines eingeschränkten Fahrplans blieb die Öchsle Bahn 2011 mit
40.337 Fahrgästen um rund 6000 hinter dem Vorjahr zurück.
Gleichzeitig konnte die Auslastung der Züge um 15 Prozent
gesteigert werden, was für zufriedene Gesichter beim Öchsle
Schmalspurbahnverein und bei der gemeinnützigen Öchsle-Bahn
Betriebsgesellschaft sorgt.
Führung durch die Engler-Ausstellung
Die aktuelle Sonderausstellung im Museum präsentiert Erzeugnisse
in Porzellan und Glas des Biberacher Designers Heinz H. Engler
(1928-1986). Die Führung am Donnerstag, 12. Januar übernimmt Dr.
Uwe Degreif. Beginn ist um 18 Uhr.
Klimawandel in BC immer spürbarer
In
Mengen, Bad Saulgau, Wangen und Biberach ist es heute in etwa so
warm wie vor 30 Jahren in Ravensburg. In Ravensburg herrschen
bereits ähnliche Temperaturverhältnisse wie 1980 in Friedrichshafen
und Konstanz und dort haben wir heute Durchschnittswerte wie vor
drei Jahrzehnten in Freiburg, der wärmsten Ecke Deutschlands. Die
wiederum nähert sich so ganz allmählich dem norditalienischen
Klima an. Das meldet die Südwestpresse. Mehr
hier.
Auifatmen können die
Weberberg.de-LeserInnen. Unser Rechner verschwindet im März
nicht vom Internet, wie obige Grafik signalisiert. Aber trifft
das auch auf ihren Rechner zu? Testen Sie selbst
hier, denn:
wer die Infektion nach Ablauf dieser Gnadenfrist nicht entdeckt
hat, kann anschließend nicht mehr auf das Internet zugreifen.
Mehr zum Hintergrund
hier.
Was macht eiogentlich...Oswald
Metzger? Er versucht mal wieder, in den Bundestag zu
kommen. Mehr
hier.
Was macht eigentlich...das
Mitteilungsblatt der Stadt Biberach? Es veröffentlicht eine
Gebrauchsanweisung für mitteilungsbedürftige Leute, siehe
hier.
Montag, 9. Januar 2012 Bis einschließlich
Mittwoch ist das Café Weichhardt wegen Betriebsurlaubs
geschlossen.
Die von Geburt an blinde Verena
Monika Bentele (* 28. Februar 1982 in Lindau am Bodensee) ist eine
frühere deutsche Biathletin, Skilangläuferin, vierfache WM- und
zwölffache Paralympics-Siegerin. Fünf der zwölf Goldmedaillen gewann
Bentele bei Wettbewerben der 10. Paralympischen Winterspiele. Sie
ist neben der Ski-Alpin-Fahrerin Lauren Woolstencroft die einzige
Athletin, der dies im kanadischen Vancouver gelang. Morgen
kommt sie zum
Neujahrsempfang der Kreis-SPD nach Biberach. Am morgigen
Dienstag, 10. Januar, ab 19.30 Uhr wird sie im Volksbanksaal
beim Biberacher Bahnhof, Bismarckring 57, die Hauptrednerin sein.
Einlass bei freiem
Eintritt ist ab 19.15 Uhr.
Neulich im Schloss
Bellevue...
Schmuck zum Schnäppchenpreis
Manchmal kommt es anders als man denkt. Und daher gibt es jetzt
einen Geschenkgutschein für die Schmuckgalerie Jutta Graf in der
Hindenburgstraße zum Schnäppchenpreis. Der Gutschein hat einen Wert
von 500 Euro. Verkauft wird er von einem Anbieter für 400 Euro.
Interessiert? Dann schreiben Sie uns unter weberberg(at)web.de
mit dem Stichwort "Schmuckgutschein". Wir werden Sie dann umgehend
mit dem Verkäufer in Verbindung bringen.
Studium generale/Themenreihe 2012 Was
unzureichende Bildung kostet Welche Kosten entstehen eigentlich
dadurch, dass Menschen unzureichend ausgebildet sind? Diesen
Zusammenhang von Bildung beziehungsweise Nichtbildung und
Wirtschaftswachstum untersucht das Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.. Im Auftrag der
Bertelsmann-Stiftung und mit Hilfe eines makroökonomischen
Wachstumsmodells haben Prof. Dr. Ludger Wößmann und sein Team
untersucht, wie sich Nichtbildung auf unsere Gesellschaft auswirkt.
In der Themenreihe „Bildung. Zwischen Humboldt und Plagiat“ der
Hochschule Biberach berichtet Wößmanns Forschungsmitarbeiter
Dipl.-Vw. Marc Piopiunik über die Methoden der Studie sowie über
die Erkenntnisse, die die Wissenschaftler im Bereich Humankapital
und Innovation gewonnen haben.
In seinem Vortrag „Was unzureichende Bildung kostet“ (Dienstag,
17. Januar 2012, 19 Uhr, Audimax der Hochschule Biberach) zeigt
der Verwaltungswissenschaftler die gesellschaftlichen wie
individuellen Konsequenzen auf: etwa geringere Einkommenschancen,
höheres Risiko arbeitslos zu werden, geringere Teilhabemöglichkeiten
am Gemeinwesen. Auch soziale Folgen entstehen durch ein geringeres
Bildungsniveau, so das Ergebnis der Studie; sie reichen von
Gesundheitsfragen über kulturelle Partizipation und
gesellschaftlichen Aufstieg bis hin zu Kriminalität.
Die Studie „Was unzureichende Bildung kostet. Eine Berechnung der
Folgekosten durch entgangenes Wirtschaftswachstum“ wurde 2009 durch
die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht. Eintritt frei.
Einladung zur grünen
Gesprächsrunde
Zur monatlich stattfindenden GRÜNEN Gesprächsrunde
lädt der Kreisverband Biberach von Bündnis 90/ die Grünen ein.
Am Donnerstag den 12. Januar 2012 können Sie ab 20.00Uhr zum
lockeren Informationsgespräch und Gedankenaustausch in das Café
Rosenrot nach Biberach kommen. Der mündige Bürger vor Ort soll
mitdenken und mitschwätzen dürfen, wenn es gilt, Politik umzusetzen.
Mitglieder der Grünen freuen sich auf den Kontakt mit den Bürgern
und nehmen Wünsche, Anregungen, Lob und auch Kritik zur
Weiterleitung in ihre jeweiligen Gremien gerne an.
Sonntag, 8. Januar 2012 Sie waren im Urlaub?
Und haben die Startbilder der letzten zwei Wochen versäumt? Kein
Problem.
Hier sind sie.
Samstag, 7. Januar 2012
Wieder einmal großartig war das, was Gaspard Hauser in den
vergangenen zwei Wochen hier als Stallwache geleistet hat. Die ganze
Redaktion dankt ihm. Immerhin fanden seine vergnüglich-bissigen
Kommentare auch im Gästebuch - zu Recht - Lob. Irgendwann am
Wochenende übernimmt der Chef wieder die redaktionelle Arbeit vor
Ort.. Das Echo darauf wird sicher wieder geteilt sei, aber wohl
anders als die Einschätzung des Bundespräsidenten.durch den Großteil
der deutschen Bevölkerung:: peinlich aber harmlos.
Freitag, 6.Januar 2012 Dreikönig
Gaspard verlässt die Schülerzeitungsredaktion. Es ist wieder so
weit, Gaspard muss sich wieder seinem Brot und Butterberuf widmen
(wie vermutet: Animateur in einem Amateurclub - mit
Oberlehrerfunktion) und wünscht weiterhin ein gutes Restjahr.
Andrea zog über den Süden. Andrea ist ein Sturmtief gewesen.
Dieses Sturmtief hat viele Schäden angerichtet. Ein Schaden war,
dass ein Lastkraftwagen bei Biberach umfiel. Biberach und der dazu
gehörende Landkreis haben trotzdem Glück gehabt. Etwas wirklich
Schlimmes ist dort nicht passiert.
Herr Wulff hat Schwierigkeiten. Er ist Bundespräsident. Viele
mögen ihn nicht mehr. Er hat ein Haus gebaut. Das Geld dazu hat er
sich ausgeliehen. Das ist alles sehr kompliziert. Deshalb habe ich
hier einen
link eingebaut. Mit Biberach hat das nichts zu tun.
Biberach bekommt ein Zukunftscafé. Dort sollen Bürger über die
Zukunft reden. Es soll am 4. Februar in der Hochschule stattfinden.
Das Zukunftscafé ist kein Kaffeehaus sondern eine Veranstaltung.
Ein Professor und seine Studenten organisieren das. 70 Menschen
sollen kommen. Eine tolle Idee. Hier steht noch mehr:
klicken.
Ein Millionär sucht eine tolle Frau. Das steht im neuen
Südfinder. Der Südfinder ist ein Anzeigenblatt. Der Chef sagt, viele
Millionäre lesen auch Weberberg: Millionär, 50/1,80/85
gutaussehend, dunkelhaarig, sportlich,
möchte eine besonders gutaussehende,
schlanke Frau mit langen Haaren zw. 25 u.
33 J. kennenlernen. Schreib einfach mit
Bild u. Tel.-Nr. an: ZZ 63 502 745. Wir
sehen uns beim Abendessen.
Wenn du eine Millionärin werden willst, dann musst du an den
Schwäbischen Zeitungsverlag schreiben, nicht an Weberberg. Die
Ziffer steht in der Anzeige.
Eine Busenreparatur ist teuer. Viele Frauen haben sich einen
größeren Busen machen lassen. Um den Busen größer zu machen werden
Kissen mit flüssigem Plastik eingesetzt. Das Plastik heißt Silikon.
Ein Hersteller dieser Kissen versorgte viele Frauen mit schlechten
Produkten. Der Südfinder berichtet, dass die schlechten Kissen in
Ulm nicht eingesetzt wurden. Der Stern schreibt, dass eine Frau in
Deutschland einen Kissenaustausch selbst bezahlen muss, wenn sie
Angst hat. Das kostet
4000 Euro. In Frankreich ist die Angst kostenlos.
Ein Gästebuchschreiber glaubt, dass ich das nur besoffen
schreiben kann. Das stimmt nicht. Es funktioniert auch nüchtern.
Aber ich glaube dass manche Gästebuschreiber A******* sind. Das sind
die sicher auch nüchtern. Damit das solche Schreiber verstehen, habe
ich heute ganz einfach geschrieben. Das ist auch mal schön. Ich
finde die Pressefreiheit blöd und wegen mir muss es das nicht geben.
Am blödesten sind Gästebücher. Das habe ich dem Chef auch schon
gesagt, aber der findet das nicht so. Ich bin dann mal weg um meine
Moral woanders zu verbreiten. Donnerstag, 5. Januar 2012
Was ändert sich für den Wochenblattleser 2012, oder besser: was hat
sich schon geändert? Jetzt ist er also wirklich im Ruhestand:
Biber Bertram, das Urgestein des investigativen Biberacher
Journalismuses. Eigentlich hat sich der Mann mit dem knallharten
Gebiss ja schon vor rund zwei Monaten zurückgezogen, aber
schließlich gilt ja auch für den neuen Biberacher Chef Robin
Halle so was wie eine Schonfrist. Zunächst mal kurz zu den
offensichtlichen Veränderungen:
- Das Layout hat ein kleines Lifting erfahren.
- Biber Bertram wurde als Kommentatorenfigur entsorgt.
- Schorle Weiß Sauer (die Klatschkolumne) erschließt neue
Zielgruppen
- Das Kollektiv als Werbeform ist präsenter
- Alles ist "irgendwie" boulevardesker und damit auch für
Bildzeitungsverwöhnte
Leser einfacher.
- Ab sofort gibt es den gemalten
Witz von Bert Kohl.
Eins muss man Robin Halle zugestehen: Er ist rührig. Kaum ein
Würdenträger der den neuen Mann nicht schon kennengelernt hätte,
kaum ein Politiker in der Stadt und Region, der nicht schon mal im
Fotoalbum gekruschtelt hätte, um dem Wochenblatt ein "intimes" Foto
zur Verfügung zu stellen. Wie badet Josef Rief, welche
Unterwäschenmarke nutzt Martin Gerster und was macht eigentlich
Thomas Fettback, wenn er mal gerade nicht Oberbürgermeister wäre?
Natürlich sind das wichtige Fragen. Sind sieben Starenkästen für
eine Stadt wie Biberach nicht zu viel, fragt sich Halle und den
Leser gleich mit. Halles Ursprung, Sport Bild als Geburtsstätte, ist
spürbar, auch durch den neuen gemalten Witz der nun regelmäßig den
Leser verwöhnen soll. Bert Kohl hat auch schon für Sport Bild
gemalt. Natürlich ist das kein Haderer - und auch kein Uli Stein
oder ein Dilbert. Muss es ja auch nicht, aber, Zitat: "Der Mann
kann alles - und er nimmt alles aufs (besser wäre: mit) Korn".
Das neue Wochenblattkonzept lässt sich wohl mit dem Begriff
"schmerzfrei" am ehesten fassen. Ein bisschen lustig, ein wenig
kritisch und eine gute Prise Unterhaltung. Standardthemen, die
eigentlich nicht lokal sind, werden lokalisiert. Ein Beispiel wären
die lästigen Weihnachtspfunde im erweiterten Genitalbereich. Solche
Themen treffen erfahrungsgemäß alle gleichermaßen, da kann man
nichts falsch machen. Ganz in der Tradition der großen
Fachzeitschriften wie "Bild der Frau", "Goldenes Blatt" oder auch
"Brigitte" bietet jetzt zum Glück auch das Wochenblatt eine Diät.
Das wirklich überraschende Konzept: Lass eine Biberacher Person mal
was wirklich Tolles sagen, so was wie "auf Kohlehydrate
verzichten!". Vorteil dieses Prinzips ist, dass sich Lieschen
Müller (nein, nicht aus Zwickau!) wiederfindet. Eine bewährte
Methode Leser zu binden ist natürlich auch das "Bashing" oder - das
Gegenteil - die nette Lobhudelei. Auch das findet sich, unter der
Rubrik "Gewinner" oder "Verlierer" der Woche. Vor allem Verlierer
sind natürlich interessant, im Moment Hubert Müller (nicht
verwandt mit Lieschen...), Anzeigenberater beim Wobla, der hat zu
wenig Anrufer. Aha. Aber hier wird auch mal ein eigentlich für jeden
klarer Sachverhalt plötzlich kontrovers: Wenn zum Beispiel die Jusos
das Kinoprogramm des Traumpalastes kritisieren, insbesondere die
gestiegenen Eintrittspreise wird das mal schnell weggebügelt. Da
schreibt dann Robin Hood auch mal (sinngemäß) flüchtig: "Kiddies
habt euch nicht so, die paar Euros mehr könnt ihr locker ausgeben!",
und schiebt nach: "Gutes Kino kostet halt Geld!". Gutes Kino, richtig!
Was treibt nun aber Gaspard dazu sich mit dem Wochenblatt zu
beschäftigen? Jetzt, knapp nach gefühlten 200 Zeilen, wird es doch
Zeit die Katze aus dem Sack zu lassen. Gaspard treibt ein Artikel
wie "Obi lässt's krachen" schier in den Wahnsinn (Okay, das
würde sicher die Gästebuchklientel freuen...). In diesem Artikel
berichtet Halle über die Weihnachtsfeier (!) von Obi im Knopf und
Knopf Stadel. Baut der neue Chefredakteur des Wochenblattes gerade
aus? Hat er ein Faible fürs Basteln? Es muss doch einen Grund geben,
warum der Wochenblattleser mit solch einem Thema konfrontiert wird.
Allein das schnöde Bartering (Ich schreibe was, du gibst mir was
dafür - es muss aber kein Geld sein!) kann es doch nicht sein.
Oder doch? Früher lief so ein Artikel entweder unter "Ma schwätzt"
oder "Schorle weiß-sauer". Früher wusste man, dass alle wirklich
wichtigen Namen dort regelmäßig zu lesen waren, was das Leben auch
für Alzheimer - Kranke erleichterte. Ob nun Hermann Genth, Frieder
Kolesch, Günther Warth, Alt OB-Hofmann und so weiter, sie waren gern
gelesene Dauergäste in der Rubrik. Jetzt tauchen da Namen auf wie
Uwe Dietrich, Lea Hildenbrand oder Rosemarie
Fink-Mayer (Zahnarzthelferin). Ja wie? Dann taucht da noch
Elektro Rehm auf. Die Firma hat gespendet. So, so. Aber es wird
endlich Zeit für ein überfälliges Fazit in diesem Text: Das
"neue" Wochenblatt mit "neuem" Konzept, was gibt uns das?
Gaspard weiß es nicht.
Allah ist mächtig Wie bringt man Leben ins eher verschnarchte
Forum von Schwaebische.de? Mit Allahs Hilfe! Lesen Sie selbst
hier. Dann können Sie sich Gedanken darüber machen, wie Gedanken
entstehen und darüber, wo eigentlich die Schwerkraft herkommt. Und
natürlich können Sie beim fröhlichen Christen-, Moslem- oder
Atheistenbashing mitmachen.
Glück gehabt Gut, dass Weberberg.de den Bundespräsidenten nicht
so zitiert hat wie das BILD. de derzeit tut. Denn die Kritiker
unserer Rechtschreibung hätten sicher wieder mal einen inneren
Reichsparteitag. BILD.de schreibt: "Das ist eben dann auch der Preis
der Popularität, der Bekanntheit, der Öffentlichkeit, das man Dinge
offenbaren muss, wo viele andere sagen, dass würde ich doch niemals
offenbaren. (...) Auch im Internet, wenn Sie da sehen, was da auch
über meine Frau alles verbreitet wird an Fantasien.“ Fehler
nicht gefunden? Dann schauen Sie mal
hier.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Noch knappe zwei Wochen bis zur ersten Ausgabe des Biberacher
Mitteilungsblattes. - Die Spannung steigt. Gabi Ruf Sprenger
wird als leitende Redakteurin sicher Leben in die Landschaft
zwischen Wochenblatt und Südfinder bringen.
Gutes Deutsch: "Sehr stimmig ist die Einführung eines
mephistophelischen Verführers (Volker Angenbauer), der die Akteure
zu lustvollem Verhalten bringt. Gewollte Assoziationen zu
halbseidener Halbwelt entstehen, hetero- und homoerotische Fantasien
und Spannungen unterstreichen die Laszivität und die für die Frauen
neu errungene Freiheit. " So schön kann die Biberacher
-ähem- deutsche Sprache sein, zumindest im Lokalteil der
Schwäbischen Zeitung, Rubrik Fäulletoh (Feuilleton). Info für
Kenner: Das stammt natürlich aus der Kritik zu "Wiener Blut",
präsentiert (geschrieben) von "vo", was mit Sicherheit "Vogel"
symbolisieren könnte. Und Vogel könnte zum Beispiel der Herr Vogel
sein, der selbst beim Dramatischen Verein dabei ist (oder mal war).
Beispiellos, mit welcher Zufälligkeit der Autor im faustschen Sinne
in seinen Artikel lustvolle Hinweise auf die inneren Werte "seines"
Vereins gibt: "Die (...) verleihen der Operette den
Strahlglanz
und den Flair des Besonderen, die eine musikalische
„Dram“-Premiere haben sollte." Ist es nicht immer
wieder schön wenn wir feststellen, dass wir was Besonderes sind, und
wir uns selbst öffentlich loben können? Und ist es nicht prickelnd,
wenn der Leser des Biberacher Fäulletoh ganz nebenbei (en passant)
sehr kostengünstig versorgt werden kann und nicht unbedingt ein
Theater-, pardon Operetten-Unerfahrener Zeitungskollege so was
schreiben muss? Und das Allerbeste bleibt, dass sich Regisseurin
Corinna Palm sicher wahnsinnig über so eine Kritik aus dem eigenen
Stall freuen kann, gerade wenn so ein alter Hase wie Herr Vogel
praktisch die Absolution erteilt. Gaspard erlaubt sich das Ganze in
einen - übrigens dramaturgisch sehr dichten, ja geballten,
mefistofielen Dialog umzusetzen: Palm tritt auf (erschöpft, nach der Vorstellung)
"...Und Günther - wie war's?" Vogel sitzt relaxt auf einer Art Fernsehsessel, Notizblock in
der linken Hand, Schreibfeder rechts. Ein Tischchen mit Tintenfass
steht neben dem Sessel.
"Corinna, du weißt doch, dass wir allerhöchste Ansprüche stellen.
Der dramatische Verein ist eine Art Speerspitze der Kultur.
Geschichtlich gesehen vertreten wir, öh - ich meine der Verein,
nicht nur Wieland und Shakespeare in Deutschland, sondern auch
Hybris und Nemesis..." Palm etwas eingeschüchtert ob der geballten Kompetenz und
Altersweisheit
" Ja Günther, deshalb frage ich ja, eben auch weil ich als völlig
unerfahrene Regisseurin auf dein professionelles Urteil
hoffe..." Vogel sichtlich zufrieden
"Das hast du jetzt fein gesagt. Hier bringst du zum Beispiel sehr
schön den Strahlglanz und die Hochachtung vor dem Besonderen - also
mir gegenüber - zum Ausdruck. So sollte es sein! Und deshalb jetzt
mein Verdikt: Nett hast es gemacht..."
Gaspard hofft auf viele weitere Kulturkritiken a la "vo" im frischen
Jahr und bittet die Redaktion der Schwäbischen Zeitung das Konzept
der "Eigenkritik" weiter zu verfolgen und auch in anderen
Bereichen umzusetzen. Ja, der Leser wartet geradezu auf einseitige
und subjektive Darstellung und beteiligte und oder oder
voreingenommene Kritiker. So wäre eine Serie "Brötchen vom Bäcker
Keim unvoreingenommen kritisiert von Bäckermeister Keim" sicher
der Renner. Gaspard bittet Herrn Mägerle mal darüber
nachzudenken....Ach ja und möchte noch darauf hinweisen, dass die
Aufführung und Leistung an sich hier nicht kritisiert werden - im
Gegenteil, sondern nur die reichlich hanebüchene Form der "Kritik"
in der SZ. Ein anständiges Projekt darf auch erwarten von einem
wirklichen, also nicht verbandelten, Kritiker kritisiert zu werden.
In diesem Fall allerdings ist das nicht passiert und daher bewegt
sich die Kritik auf dem Niveau einer Kleintierzüchterveranstaltung
(Pressemitteilung inklusive).
Ungewollter Nebeneffekt Der von den Mayas prophezeite
Weltuntergang könnte auch das Aus für Weberberg.de bedeuten. Alle in
der Redaktion hoffen, dass sich die Mayas wenigstens in diesem Punkt
geirrt haben.